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24 11 Schriftstück aus dem Giroverkehr(?)

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Schriftstück aus dem Giroverkehr(?)

P. 193. Höhe 9 cm, Breite 5 cm. Schrift parallel der Faser- richtung. Kursive des 1. nachchristl. Jahrh. Regierungszeit des Kaisers Domitian(Z. 1 3). Herkunttsort WOhl Bep(e) vues Oecuo pov (Z. 6). Z. 3, wenn richtig ergänzt, weist wohl in den Bereich des Girobankverkehrs(s. u.).

1(Erous)... J. rod Ab rox pDαιντοονον 2 Kdiopo s AOujuvo Teß ao ro 3 Tepuo vie f di dvridis arp e

3 Idee ee Jueiov ToVOU Dis do.. % Je 6 Bepyr x) Oeqluo)(po 13 er. on

Z. 3 J oder Y, darüber ein leicht nach unten gewölbter Querstrich, vielleicht= F oder J Z. 6 Oeoluo)(õpονο der Grad der Abkürzung unsicher, da bei das Blatt abbricht Z. 7 zwischen u und ao ein nach unten ge-

öffneter spitzer Winkel, dessen linker Schenkel in einem nach innen ge- öffneten Häkchen endigt; statt des n kann auch w gelesen werden.

Z. 1 Zu Beginn ist eine kürzere Ordinalzahl zu ergänzen, für die rpirov oder neumrov in Frage kommt, da der Buchstaben- rest zu Anfang außer von o nur von 1 oder* herrühren kann; pobrov scheidet aus der Wahl aus, denn wegen des Beinamens Germanicus(S. Pauly-Wiss. R. E. VI 2. 2550 u. 2556) kommt frühestens das 3. Jahr in Betracht( 83/84 n. Chr.).

Z. 3 Liest man F oder& als Zahlzeichen, so gäbe dieses den Tag des D tums an; der Monat wäre in dem Wort zuvor zu suchen, das wir bei Auswahl aus den römischen Monatsnamen (Vgl. Wilcken, Ostr. 1 800 ff., Grundz. LVU) dann wieder zu sep- uayileõç,0 ergänzen werden(über diese auf Domitian gehende Monatsbezeichnung vgl. Wilcken, Grundz. LVI Anm. 5, R. E. VII 1257, Franz Hohmann, Z. Chronol. d. Pap., Diss. Münster 1911. 67); freilich verschwände alsdann der Beiname Tepuavu⁰ν,⁰, in der Titu- latur des Regenten und damit ein besonderer terminus post quem für die Zeitbestimmung des Papyrus(Ss. zu Z. J).