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insbesondere auch eine(am besten durch den Arzt zu erteilende) Aufklärung über die Gefahren des Alkohols und der Geschlechts- krankheiten eingeführt werden; von fakultativer Belehrung des Volkes ist bei der in weitesten Kreisen herrschenden Gleich- gültigkeit nicht allzuviel zu erwarten. Der Ausbau der Schul- hygiene und die schulärztliche Fürsorge ist überall gesetzlich zu regeln. An Stelle der uns gegenwärtig durch das Diktat von Ver- sailles genommenen allgemeinen Wehrpflicht, die auch nach offenem Eingeständnis aus den Reihen unserer Gegner die beste Schule für Körper und Geist war, muss eine allgemeine Vaterländische Arbeitspflicht treten. Ein solches natio- nales Arbeitsjahr müsste für beide Geschlechter verbind- lich sein, wobei in erster Linie gesunde landwirtschaftliche Betätigung und für das weibliche Geschlecht eine geeignete praktische Vorbildung für den wichtigsten weiblichen Beruf als Hausfrau und Mutter erstrebt werden müsste. Wenn man be denkt, wie häufig heute die jungen Mädchen in die Ehe treten, ohne eine auch nur notdürftig zureichende Kenntnis ihrer künf tigen Pflichten zu haben, und wie empfindlich dadurch die Hygiene der Ernährung und Wohnung leidet, so wird man diesen Forde- rungen die Zustimmung nicht versagen können. Das allgemeine vaterländische Arbeitsjahr würde auch in hervorragender Weise der sozialen Versöhnung dienen, indem Angehörige aller Stände und Berufe sich hier dem gemeinsamen Ziel in selbstloser Weise weihen. Auch dienen wir durch Ertüchtigung des Volkes am besten dem allgemeinen Völkerfrieden, der sich auf Achtung unter Gleichberechtigen gründet; denn nur ein gesundes starkes Volk wird sich auf die Dauer unter seinen Nachbarn friedlich behaupten, Während ein schwaches und wehrloses Volk zum Spielball fremder Willkür und innerer Erschütterungen wird.

Eine grosszügige gesetzgeberische Fürsorge für die Familie und damit zugleich für die ganze Zukunft unseres Volkes Wird sowohl die Zahl wie den Wert unseres Nachwuchses 2u berücksichtigen haben. Ich möchte nicht missverstanden werden; es soll selbstverständlich keine Rede davon sein, die schrankenlose Erzeugung von Kindern zu begünstigen; es handelt sich weniger darum, dass zahlreiche Kinder geboren, als viel- mehr, dass eine ausreichende Zahl solcher gesund aufer zogen Werde. Dass das sog. Zweikindersystem die Gewähr für das Fortbestehen eines Volkes nicht gibt, sondern infolge der unver-