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rechtfertigt sich für den Freien nicht anders, als der Söldnerdienst, der gleich- falls aus Not(e S ꝗ“ ννενον Isokrat. Paneg. 168; ähnlich Demosth. 14, 31) selbst beim Feinde übernommen wird, was doch im Grunde Verzicht auf das freie Bürgertum bedeutet. Es ist das Grosse an dem Perikleischen Werke, dass er, der der athenischen Bürgerschaft die Reichs— einkünfte unmittelbar zuführen wollte, die Arbeit an der Verschönerung der Stadt als Zivildienst mit dem Militärdienst glich und dadurch adelte. Der politische Gedanke, den auch Periander teilte, dass man den Bürger nicht O πνπ απνοννιαοντ˖ lassen dürfe, mag im übrigen stark mitgewirkt haben (Plut. Perikl. 12).
Uber die Metöken können wir uns nach dem, was betreffs der Sklaven festgestellt wurde, kürzer fassen; auch ihnen gegenüber haben die Griechen niemals das Gefühl des Konkurrenzneides gehabt, im Gegenteil haben die Städte die Ansiedelung der Metöken anerkanntermassen(Zz. B. Busolt, Griechische Staatskunde S. 203) auf das nachhaltigste unterstützt. Wir erinnern aber auch hier an Xenophons Schrift de vectigalibus, die mit aller Energie, wie für die Ausnützung der Sklaverei, so für die Hebung der Ansiedelung der Metöken ein- tritt: dabei ist das Ziel in dem für diese Frage entscheidenden Cap. III wieder dasjenige, dass die Athener zwar als Rentner von dem in den Ausbau des Hafens, in die Errichtung der Gasthäuser usw. investierten Kapital Gewinn haben, aber dass sie selbst etwa sich diese wirtschaftlichen Anlagen durch aktive Handelsbetätigung zu Nutze machen, davon ist keine Rede; d. h. der Vorteil, der nach unserer Auffassung im Vordergrund stünde, die Möglichkeit einer Gewinnsteigerung durch Belebung der Tätigkeit der athenis chen Bürger als Händler, tritt vollkommen zurück. Solche Vorstellung ist eben doch nur möglich auf der Grundlage der Anschauungen, von denen 2. B. auch Platon in seinen Gesetzen erfüllt ist: der berufsmässige Handel ist un— entbehrlich, aber er ist nichts für den Bürger, der nur dem Staate leben soll. Darum muss der Metöke hier einspringen. Wenn Plutarch(Solon 2) eine Zusammenstellung hervorragender Männer gibt, die x sSprhepiανν aus- gefahren seien, und er ihr Verhalten zugleich damit entschuldigt, dass damals die spnοDοννε sogar Ansehen verschaffte wegen der damit verbun— denen geistigen Werte, dann lässt dies wieder die grundsätzlich gleiche Ein- stellung erkennen. Unter diesen Leuten erscheint— Platon selbst, weil er sein Reisegeld in Gestalt einer Olladung nach Agypten transportierte. Damit Wird freilich Platon ebensowenig zum sur, wie ein moderner Reisender, der einen Kreditbrief bei sich führt. Es ist, wie ich hier nur andeuten kann, der Besitz einer Schiffsladung oder die Beteiligung daran in Form des Seedarlehens das beste Mittel gewesen, um als Reisender im fremden Lande Geld ohne Verlust, ja mit Gewinn zur Verfügung zu haben. So scheint der von Solon (Arist. o AN.. XI, 1) angewandte Ausdruck aαπν“ αρεeοοννꝰ, Mn, ορννS geradezu stereotyp gewesen zu sein; kehrt er doch in dem aus ganz anderen Kreisen stammenden Trapezitikus des Isokrates 8 4 wieder, und die jonische Literatur als solche ist ein Beleg dafür, dass hinter ihr Seefahrer mit dem Ziele der Erkundung stehen. Etwas anders aber ist der Beruf des SurDονοαε in dem von Platon und den andern gefassten Sinne. Wenn man ihn dem Fremden zuweisen zu müssen glaubte, dann spiegelt sich auch hier die Ethik der Aristokratie wieder, die man auf diesem Gebiete übernehmen konnte,
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