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Sextus Empirikus Satz p. 641: Sineο De o A οt? Sιν P νεαꝰν, νν ο. Freilich ist bei dieser einseitigen Betonung der Sprachrichtigkeit das in dem Worte Hellenismus liegende Moment des Griechentums verloren gegangen. Man versteht daher das Bedürfnis nach solchen Definitionen, welche diesem ursprünglichen Wortsinn gerecht werden wollten, ohne dass sie doch das Moment der Richtigkeit aufgaben. Die Grundlage bildet die geschichtlich merkwürdige Auffassung, dass der Hellenismusder gemeinsame Dialekt sei, der entstand, als die Griechen gegen Illion zu Felde zogen(PSeudoherodian über den Soloikismus p. 311 Nauch). Es liegt hier sprachlich dieselbe Anti- zipation der griechischen Einheit vor, wie in des Isokrates Reden über Aga memnons Zug als Muster für die künftige Einheit des Griechentums. Im übrigen aber tritt notwendig hier die Gleichung mit demjenigen% Begriff ein, den zuletzt Adam Maidhof in der Festgabe für Martin von Schanz 1912, 8. 282 ff. aus den Quellen abgeleitet hat: die 2 erscheint dabei entweder als das Ergebnis aus der Mischung der vier Dialekte, oder als die Ursprache, aus der sie entstanden sind. Indem bei unserer Definition der Hellenismus als Mischung an den Anfang der griechischen Geschichte gerückt wird, sind die beiden Lösungen aneinander angeglichen. Der Hellenismus wird damit Kontrollinstanz für die Richtigkeit der einzelnen Dialekte, und von hier aus verstehen wir Definitionen, wie die letzte bei Pseudoherodian: Hellenismus istalle Dialekte richtig zu gebrauchen, oder das von Laurenz Lersch, Die Sprachphilosophie der Alten, Bonn 1838, S. 8 angeführte Scholion zu Dio nysius Thrax(Gramm. Graecie J, 3, p. 160, 1):die Grammatik steht auch im Dienste des Hellenismus, indem sie Sprachrichtigkeit in jedem Dialekte auf weist. Letzten Endes wird sich daher wohl das Nebeneinander der beiden logisch sich deckenden Begriffe οπο) und aοαν daraus erklären, dass dem Hellenismus der Inhalt der Sprachrichtigkeit derart anhaftete, dass man für die Vorstellung des Gemeingriechischen eine neue Schöpfung benötigte: die.ιανν Auch hieraus ergibt sich, dass man mit dem Worte Hellenismus eine Vorstellung verbinden muss, welche der zu Droysens Zeiten herrschenden und noch heute weiter wirkenden Anschauung gerade entgegengesetzt ist. Die Besonderheit eines hellenistischen Dialektes betonte zuerst Joh. Drusius in seinen adnotationes in nov. test. von 1612; aus der Sammlung in den critici sacri IV(1696) p. 2103 ist mir seine Behauptung bekannt: Judaei Palaestini qui hie(acta VII) Ebraei vocantur, di h ανοντενον˖ et dπνπιενν E οεe,; qui hic FHHellenistae sive Graecienses. Hi Graeca biblia in synagogis legebant et Graece sciebant, peculiari dialecto utentes, quam hellenisticam vocant, cuius frequens mentio in his libris. In dem anonymen Ossilegium(ugl. unten) p. 387 wird weiterhin des Drusius Bemerkung zitiert: vulgus litteratorum signorat apostolos et evan gelistes peculiarem dialectum habuisse quam hellenisticam vocamus. Daniel Heinsius hat diese Ansicht in seinen sacrarum exercitationum ad novum testamentum libri XX(1639) praktisch durchgeführt und durch Gegenüber stellung des Hellenistischen und Griechischen den Text richtiger behandelt, wenn auch die Vorstellung eines besonderen Dialektes fehlerhaft war. Gegen Drusius und Heinsius wendet sich Claudius Salmasius in seiner interessanten Schrift de hellenistica commentarius Lugd. Batav. 1643 und zu gleicher Zeit

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