Ausgabe 
9.9.1914
 
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früher nie gewesen. Wir vernichteten Napoleons Flotte bei Trafalgar wenige Tage darauf schlug Napoleon seinen herrlichsten Sieg bei Austerlitz und warf ganz Europa auf die Knie. Was bedeutete die Niederlage Napoleons zur See gegen seine beispiellosen Erfolge auf dem Lande. Wir versetzten ihm einen winzigen Nadelstich er schlug ungehindert unseres Sieges ganz Eur.opa nieder. Er vergalt unsere Feindschaft mit der Verhängung der Kontinentalsperre, die Englands Han­del damals in den tiefsten Abgrund stürzte. Von den Fclgen der Kontinentalsperre konnte sich England Jahr­zehnte nicht erholen.

In dem Kriege 181415 beschränkte sich Eng - lands Tätigkeit zur Bekämpfung seines damaligen Erb­feindes auf die Entsendung eines Erpeditionskorps, und diese Truppen wären ohne die preußische Hilfe bei Wa­terloo dem Verderben geweiht gewesen. Wir sind kein Kriegsvolk, wir haben in der Welt höhere Aufgaben, in unseren Händen liegt die Gesittung Europas. Wir sind dazu berufen gewesen, dem Fortschritt die Wege zu wei­sen, und wenn wir uns jetzt in einen Handel einge­mischt haben, so bedeutet das die Verkennung unserer natürlichsten Aufgabe. Nie ist eine Macht stark gewesen, die nicht imstande ist, eine kriegerische Aufgabe aus ei­gener Kpaft zu lösen. Im Jahre 187071 . blieben wir neutral, und welche ungeheuren Vorteile hatten wir von der Neutralität! Wir erhielten uns den Handel mit Deutschland und mit Frankreich. Beide Staaten wa­ren während des Krieges gut zahlende Abnehmer. Ebenso würde es jetzt sein, und nach dem Kriege wür­den wir wie damals, wieder der Lieferant der im Kriege gewesenen Staaten werden, da diese großen Be- dars hätten, ohne zunächst selbst sehr leistungsfähig zu fein.

England hat seine Karte auf den französisch-russi­schen Sieg gesetzt. Wie aber, wenn Englands Tncppeu mit den Franzosen gemeinsam geschlagen werden? Wenn die Kunde von Englands Niederlage und Schwäche hin­ausdringt in die Kolonien, die fast nichts mehr gemein­sam haben mit dem Mutterlande, die vielleicht nur auf irgend eine Gelegenheit warten, um v c m Mutter- lande ab; u fallen? Wie, wenn Frankreich nicht siegt? Ungeheure Werte gehen dann verloren, und der Verlust an Einfluß auf die kontinentale Politik ist nie wieder, auch in Jahrhunderten nicht, einzuholen, denn ! dann würde Deutschlands Einfluß in Verbindung mit seinem österreichischen Bundesgenossenl sc ungeheure wachsen, daß es sich mit keiner Macht der Erde^ auf irgendwelche Vorhaltungen über den Bau seiner Flotte entlassen würde. Deutschlands Industrie ist stark und I wird sich auch durch einen verlorenen Krieg nicht schwä­chen lassen. Ein so krästiges, seines Wer­tes voll bewußtes Volk wie das deut­sche ist nicht in Fesseln zu legen, die man l schmieden will. Mit beispiellosem Opfermut und wenn der ärmste Taglöhner seinen letzten Pfennig aus i der Tasche hvlen müßte wird man, wenn wir Deutschlands Flotte zerstörten, eine Flotte doppelt und dreifach so groß wieder errichten, so wie im Jähre 1808 i der Freiherr von Stein das Bolksheer zur Bezwingung seines Unterdrückers Napoleon aus dem Boden stampfte, j Wie man sich damals den letzten Bissen vom Wunde j abdar'cke fürs Vaterland, für die große Idee der Be­freiung, so wird dieses Volk, durch eine Niederlage zur äußersten Kraftanstrengung aufgerüttelt, nicht eher ruhen und nicht eher rasten, als bis es i» einem Vernicht - ungskamps gegen England siegen wird. Wo die n-.ttio- nale Einheit so gewaltig und so unzerbrechlich dasteht, da bietet die Vollendung auch der wagemutigsten Ideen keine Schwierigkeiten.

Was erreichen wir nun durch eine deutsche Nieder­lage? Im gleichen Augenblick wird die russische Macht größer, und Frankreich nachdem seinem Rächeempfin­den gegen Deutschland Genüge geschehen wird in England den Mohren sehen, der seine Schuldigkeit ge­tan hat und nun gehen kann. Die Freundschaft mit Frankreich ist zu flüchtig, um in die Tiefe zu dringen. Frankreich hatte sich nur mit uns verbunden, um Deutsch­land zu vernichten. Es wird sich keinen Augenblick scheuen, mit uns einen harten wirtschaftlichen Kampf aufzunehmen, wenn es unsere Freundschaft nicht mehr braucht und wir sehen uns vielleicht in einigen Jahren gezwungen, gegen Frankreich aus denselben Gründen vcrzugehen, wie jetzt gegen Deutschland und zwar aus brutalem Konkurrenzkampf.

Vergessen wir auch folgendes nicht: Kaiser Wil - Helm verkündete bei seinem Einzuge in Tanger, er käme als Freund der Mohammedaner 250 Millionen Mo­hammedaner in allen Gebieten des Islam haben an diese Freundschaft geglaubt. Dieser Glaube wurde beeinträch­tigt durch den Krieg Italiens gegen die Tückei, den der Kaiser im Interesse seines italienischen Bundesgenossen nicht hinderte. (Wie die Italiener dem deutschen Reiche dies gedankt haben, wissen wir jetzt. Red.) Die jetzige Kriegslage drängt die Tücken an die Seite Deutschlands. Wenn wir im Ockent einigen Einfluß besessen haben, so ist dieser jetzt vernichtet, und mit dieser Vernichtung hängt unsere Herrschaft über viele Millionen Moham­medaner zusammen, die sich wie ein vernichtender Ockan erheben werden, wenn der Sultan die Kalisen-Flagge entfaltet und alle Moslems zum heiligen Kckege ruft, denn Konstantinopel ist ein Heiligtum der Mohamme­daner, hier thront der; Nachfolger Mohammeds. 250 Millionen Mohammedaners zittern für Deutschlands Siege und werden ihre Ketten abschütteln, wenn Deutsch­land siegt.

England spielt das Spiel mit seiner Eristenz, und dieses Spiel ruhig mit anzufehen, ohne auf die mög­lichen Folgen hinzuweisen, hieße zum Verräter an der englischen Sache werden.

-iur Stadt und Land.

Tie Schlacht von Gietzen. Deutschlands Feinde, und darunter die Engländer voran, verbreiten die un­glaublichsten Lügen, nach denen bis tief in unser Land schon lange die feindlichen Armeen einmarschieck sind und große Schlachten in^Mitteldeutschland stattgesunden haben. Von mehreren Seiten wird uns gestern und heute berichtet, daß in amerikanischen Zeitungen von einer Schlacht bei Gießen die Rede ist. DenBericht" über diese Schlacht auf dem Zeitungspapier haben na­türlich diestammverwandten" Söhne Albion hinauSge- schickt über den Ozean, um unsere dock lebenden zahl - reichen treuen Deutschen kopfscheu zu machen. Das Sprichwock:Lügen haben kurze Beine!" wird sich hof­fentlich bald an dieser Gesellschaft noch recht kräftig be­wahrheiten.

* Mainz. Die Metzger-Innung in Mainz hat in ihrer letzten Jnnungsversammlung be­schlossen, mit sämtlichen zur Fahne eingerusenen Meistern und Gesellen, zu denen die Meistersöhne zu rechnen sino, der,Hessischen Kriegsversicherung auf Gegenseitigkeit" bei- zutreten und dafür eine Summe von 2500 Mk. auSzu- werfen. Die Innung nimmt für die ledigen Gesellen je einen, für die verheirateten Gesellen je zwei und für die Meister je drei Anteilscheine a 10 Mark. Weiter wurde beschlossen, der Sammlung für u n s e r e schwerge­prüften Landsleute in Ostpreußen durch eine Spende von 500 Mar! beizutreten mit

dem Wunsche daß nach Möglichkeit verarmte Metzger dabei berück,rchligt werden. Dem Roten Kr c ur wurde zunächst ein Betrag von 1000 Mark zugewiesen und wettere sich als nötig erweisende Unterstützungen in Aussicht gestellt.

! Frankfurt a. M. Das herausgegebene Vor­lesungsverzeichnis der U ii i v e r s i t ä t Frankfurt für das Winterhalbjahr 1914-15 bringt in der Einleit­ung einen Ueberblick über die einzelnen Fakultäten und die in diesen tätigen Lehrer». Die Universität umfaßt danach 5 Fakultäten: die juristische, medizinische, philo- jophijchc, _ naturwissenschaftlichei und wickschafts-soßial - wissenschaftliche Fakultät. Es werden vorläufig lesen in der juristischen Fakultät 7 ordentliche Professoren, i außerordentlicher Professor, 3 Privatdozenten und ' drei mit Lehraufträgen versehene Herren; in der medizini­schen Fakultät: 15 ordentl. Professoren, 1 ordentlicher Honorarprofessor. 4 außerordentl. Professoren, 2 außer- ordentl. Honorarprofessoren und 3 Lehrbeauftragte; in der; philosophischen Fakultät: 10 ordentl. Professoren. 1 außerordentl. Professor, 6 Privatdozenten und 10 Lek- tcren und Lehrbeauftragte; in der naturwissenschaftlichen Fakultät: 11 ordentl. Professoren, 3 außerordentl. Pro>- sessoren, 7 Privatdozenten, 9 Lehrbeauftragte und 3 Lektoren. Insgesamt wird der akademische Lehckörper umfassen: 50 ordentl., 9 außerordentl. Professoren, 16 Pckvatdozenten, 26 Lehrbeauftragte und Lektoren.

Aufruf!

Heimatgrüsre" für unsere Tapferen im Felde.

Der Evangelische Feldpropst der Armee beabsichtigt, in Gemeinschaft mit geeigneten Mitarbeitern zur Ergänz­ung der Seelsorge draußen im Felde monatlich mehr­mals Ansprachen religiösen und vaterländischen Inhalts alsH e i m a 1 g r ü h e" an unsere Truppen in Mas­senauflagen hinauszusenden.

Zur Bestreitung der nicht unerheblichen Kosten die­ses Unternehmens reichen die im Voraus zur Verfüg­ung gestellten Beträge bei weitem nicht aus. Zur För­derung der gute» Sache wende ich mich deshalb an die opferfreudige Vaterlandsliebe in Stadt und Land und alle, die mögen sie Angehörige bei unserer Truppe im Felde haben oder nicht unsere Tapferen draußen neben der Predigt ihrer Pfarrer;, die doch nur selten an den Einzelnen herankommen kann, auch mit einem ge­druckten Seelsorgerwock versorgt wissen möchten, und bitte um Gaben für diese seelsorgerlichcn Heimatgrüße.

Die Beiträge bitte ich entweder durch die gütige Vermittelung der dazu gewiß bereiten Herren Orts - pfarrer oder direkt an mich (Frankfurt a. M., Bleich - stmhe 18) mit dem VermerkHeimatgrüße" sreündlichst einsenden zu wollen.

Der Militär Dbrrpfarrcr XVIII. Armeekorps.

Rosenfeld, Konsistorialrat.

Die vottftäudigen PerlttfUistcu

werden in unserer Erpedition,

Lettcrsweg 83

(mittlerer Laden)

zu 5 Pfg. für das Stück verkauft.

Giesiener Zeitung.

L vaiic. oocr nun, va er ne vorn, ertiana iic in >o wer­ter, weiter Ferne, dag sie ihm unerreichbar weit scbien,

und leise, langsam hörte er den trauten Klang wieder Verhallen.

Endlich erwiderte er:Laß gut sein, Vater. Tab Du seht aekommen bist, das werde ich Dir niebt ver­gessen. Ater nun Dir um den Hals fallen und den verlorene» und wicdergesnndencn Sohn spielen, nein, Vater, dazu gebe ich mich nicht her. Und wenn Du aurb sagst, Tn bietest mir Deine Liebe an. Ich muß

auch dafür danken, Pater. Das ist ein Almosen das

l Du mir bietest, mehr nicht; denn Deine Liebe bat im- . mer nur Deinem zweiten Sohn gehört. Deinem und ' Eurem Schoßkind, und Almosen nehme ich Nicht an, i i wenigstens ictzt nicht mehr."

i .Also Du willst nicht, Tu willst nichts mehr wis-

. ' Ten von mir? Tu willst ewig io in diesem alten Haß > weiterleben, getrennt von uns allen!?" iIch hasie weder Dich noch sonst semand vom

z Hause, Vater, und es liegt mir rwck viel weniger dar­an, den Zwiespalt noch zu vergrößern. Aber verlange , ! auch nicht, daß ich mich hier zu einer Gefühlskomödie . hergebe. Dazu hat mich das Leben zu ernst und zu hart gemacht."

, Jetzt erbob sich der alte Monn. »Eine Koniödie

neilnst Du dies?" fragte er bebend. t I Bruno nickte.Ja, Vater, ich kann nickt anders." , Sic standen sich gegenüber Und sie blickten

sich einen Moment lang fragend und suchend in die I Augen.

>, Dann >'agte der Pater ernst und finite - :Wahrbas-

, l Ug, Du hast nichts von mir, gar nichts. Du bist der ganze Erbe Deiner Mutter. So war sie auch, ganz ae- n.m so. Fetzt sehe ich es vollkommen ein, daß es wohl ; nie Brücke von uns zu Dir geben wird. Fa, jetzt . sehe ich es ein. Adieu!"

Er ging.

cknd Bruno celeitele ihn bis zum Wagen.

Ruhig und förmlich, als wäre nichts geschehen, so sagten sie einander Lebewohl.

Dann fuhr der Wagen davon.

* In Bruno aber erklang jetzt noch einmal jene sebn-

knchtsvolle Melodie, aber sie war fern, weit fort, uner­reichbar weit.

Da wurde er wieder ganz er selbst. Hart und ener­gisch preßte er die Lippen auseinander. Weshalb denn die alten Wunden wieder aufreißcn. Es war ja Un­sinn Kops hoch! Und nun weiter! Ruhig ging er wieder seinem Berus nach . . .

2 .

Als der alte Herr Waldemar Büttner znrückfnhr, war er mißgestimmt und niedergeschlagen. Der gänz­liche Fehlschlag seines Unternehmens hatte ihn direkt entmutigt. Und das mannhafte, Willensstärke Auftreten seines ältesten Sohnes, der ihm mit so wuchtigen, ziel­sicheren Worten Vorwurs aus Vorwvrs entgegenschlen- derte, übte noch jetzt seine liefe Wirkung aus ihn aus.

Ja, ja. er suhlte sich schuldig! Das stand jetzt ganz 'klar in feiner Seele geschrieben. Er hatte unverantwort­lich an dem Jungen gehandelt! Davon wusch chn gar keine Entschuldigung rein.

Betrübt und niedergedrückt saß er da. Selbst der helle Sonnenschein dieses schönen Tages lockte ihm keine Freunde und kein Lächeln ab.

Daß er auch nie, niemals darüber so ernst wie jetzt nachgedacht hatte! Unverzeihlich war das! Zwar war sein ganzes Dasein eigentlich ja durch die Fürsorge ums Geschäft in Anspruch genommen, weil bis in die letzte Zeit hinein alles allein nur aus seinen Schultern ge­ruht hatte, aber dennoch war es unverzeihlich, daß er diesen Familienzwist so arg hatte emporwuchern lassen; längst schon hatte da ein Weg zur gütlichen Verständi­gung gesucht werden müssen. Nun war es allem An­schein nach zu spät.

Was ihn am meisten ärgerte, war die tiefe Demü­tigung, die er erlitten hatte. Wie klein, wie beschämt hatte er dagesessen, als ihn Schlag aus Schlag so ziel­sicher traf! Und wie erniedrigt fühlte er sich, als seine dargebotene Hand glatt zurückgewiesen wurde! Nie im Leben hatte jemand gewogt, ihm derartiges zu bieten.

Und was das S> mmste war: im Grunde ge­

nommen hatte der Junge ja vollständig recht gehabt, als er die Hand zurückwies und von einer Gesühls- komödie sprach! Denn wenn er jetzt sein Inneres revi­dierte, mußte er anerkennen, daß er eigentlich diese Versöhnung doch nur der Leute wegen angesttebt batte.

Verantwortlich: A l b i n Klein, Gießen.

nur um nach außen hin den Schein Zit wahren und dem Klatsch jede Nahrung zu nehmen. Ja, das hatte eigentlich den Anstoß gegeben. Aus dem Namen seines alten Hauses sollte auch nicht der leiseste Hauch eines Schattens zu finden sein. Das hatte ihn zu seinem Schritt bestimmt, das allein. Sein Herz war unbetei­ligt dabei, denn innerlich stand man sich so fremd und so fern wie immer. Das mußte er anerkennen. Und dies, gerade dies, daß seine Engherzigkeit von Bruno so klar durchschaut war, das beschämte ihn jetzt am meisten.

Während er so über alles nachdachte und sich ärgecke, erstand aus einmal wieder die ganze erregte Aussprache vor ihm, und er sah die hohe, stolze Ge­stalt Brunos und sah dessen ernstes, mannhaftes Gesicht, seine würdevolle Haltung und seinen unbeugsamen Stolz, und jetzt mit einmal, zum ersten Mal im Leben, bekam er Respekt vor dem Jungen.

Teufel nochmal! In solchen Worten hatte «och nie- wand zu ihm aeredetl

Unwillkürlich dachte er sofort an seinen zweiten Sohn, an seinen Liebling Kurt. Der hätte es nie ge­wagt, in solchem Ton zu ihm zu sprechen.

Und einmal bei diesem Gedanken angekommen, verglich er nun seine beiden Söhne. Zug um Zug, ein­dringlich und lange. Und endlich, so lieb und ans Herz 'fleh>ac$fen ihm sein Kurt auch war. mußte er es doch !bedauern, daß er so gar nichts von dem Stolz und Trotz und von der knorrigen Zähigkeit seines Erstge­borenen hatte.

Kurz vor Tisch kam er zu Hause an.

Seine Mißstimmung hatte noch zugenommen.

Gleich die erste Frage galt Kurt.

Tante Marie, die gerade den Tisch ordnete, sah ein wenig erstaunt ans, als sie aus seiner Frage den gereizten und erregten Ton heraushörte.

,^lurt ist mit dem Elfuhr-Zuge nach Berlin gesah- ren." antwortete sie nur.

Focksetzung folgt. i