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Gering de» „Gieckener Zeitnnq" K. m. ». H.
Nr. 67. Mittwoch, den 19. August 1914.
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Telephon Nr. 362 . 26 . Jllhkg.
Deutschland und Oesterreich-Ungarn marschieren vorwärts!
Deutsche Truppen nahmen in einem Gefecht am Montag über 3N0Y Russen gefangen nnd eroberten 6 Maschinengewehre. Mehrere andere russische Maschinengewehre wurden von unseren Truppen unbrauchbar gemacht. Die Deutschen rückten dann in der russischen Provinzstadt Mlawa ein.
Die österreichische Südarmee hat die Serben siegreich zurückgeschlagen und ist weiter in Serbien vormarschiert. Desgleichen hat die Nordarmee ihre Regimenter in Rußland weiter vorgeschoben und eine russische Gouvernementsstadt besetzt.
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Der deutsche Kaiser ist am vergangenen Sonnvormittag 8 Uhr von Berlin abgereist und hat sich 5 Schlachtfeld begeben. An die Bewohner Berlins er herzliche Abschiedsworte gerichtet. — Der Reichs- ler hat kaiserliche Vollmachten erhalten für mehrere ierungsgeschäste. Staatsminister v. Delbrück ist Stellvertreter des Reichskanzlers ernannt.
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Se. Königl. Hoheit der Eroßherzog von ssen hat sich am 15. August, vormittags 11 Uhr linuten, mittels Sonderzuyes zu den Truppen ins begeben.
Der Großhe^og hat bei seiner Abreise zur Armee mdes zur Kenntnis des Landes bringen lassen: Schloß Darm st ad t.
An mein Hessenvolk!
Jetzt, wo ich im Begriffe bin, zu den Brüdern, die Felde sind, zu gehen, die im heißen Kampfe für die heit des deutschen Geistes, des deutschen Volkes und res geliebten Hessenlandes stehen, grüße ich euch eimnal Alle, euch meine Hessenkinder, die ich über liebe. Jeder Mann Und ihr Frauen alle, die ihr ckbleibt, seid nötig an unserer Stelle. Arbeitet mit em Mut, Niemand bleibe müßig; so werdet chr Öause das erhalten können, wofür unsere Soldaten Alles und ihr Leben opfern, das strahlende deutsche :h, in dessen stolzer Krone mein Hessenland eine der tendsten Perlen ist.
Gott grüße Euch!
Ernst Ludwig.
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Wir Ernst Ludwig von Gottes Gnaden Epoßher- von Hessen und bei Rhein pp. erteilen hierdurch für Daücr Unserer Abwesenheit während des Krieges rer Gemahlin der Großherzogin Eleonore von ssen und bei Rhein Vollmacht zu unserer lvertretung in Ausübung der Regierungsr,echte ge- Artikel 10 des Gesetzes vom 26. März 1902, die entschast betreffend.
Urkundlich Unserer eigenhändigen Unterschrift und ^drückten Erohherzoglichen Siegels.
D a r rn st a d t, den 15. August 1914.
2.) E r n st L u d w i g.
von Ewald.
D a r m st a d t, den 15. Aug. 1914. Der Eroßherzog, mein teuerer Gemahl, ist ins gezogen, um seinen Truppen nahe zu sein, die be- r sind, für unser Vaterland gegen die Feinde zu en. Für die Dauer Seiner Abwesenheit hat Er mit Seiner Stellvertretung in Ausübung der Re- sil ingsrechte betraut. Ich weiß, daß unser Volk mir n treu zur Seite stehen und mich in den schweren ;aben, die die Zeit uns auferlegt, unterstützen wird. Gott schütze den Eroßherzog, unsere Truppen und ui« i Vaterland.
Eleonore, Eroßherzogin von Hessen und bei Rhein.
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Das halsstarrige Belgien.
Berlin, 18. Aug. Nach der Einnahme von Lüt- hat die deutsche Regierung in Brüssel Mitteilen las- daß, nachdem die belgische Armee ihre Waffenehre das glänzendste gewahrt habe, die deutsche Regier
ung zu jedem Abkommen mit Belgien bereit sei, das sich irgendwie mit dem Kampfe gegen Frankreich vereinigen lasse, und daß Belgien geräumt werde, sobald die Kriegslage es gestatte. Die Antwort Belgiens ging am 13. August ein; Belgien wiederholt seine srühere Ablehnung.
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von der deutschen Jlettc.
Berlin. In einem amtlichen Bericht über die bisherige Tätigkeit unserer Marine wird sestgestellt, daß die englische Flotte bisher einem Entscheidungskampf, den die deutsche Flotte mehrmals gesucht hat, ausgewichen ist.
Von einer Fahrt mehrerer deutscher Unterseeboote nach der englischen Küste ist das Bowl „U 15" nicht zurückgekehrt. Englischen Zeitungsnachrichten zw folge soll ,,U 15" im Kampfe mit englischen Streitkräf- ten vernichtet worden sein. Von den eigenen Verlusten, die sie hierbei erhalten haben, erwähnen die englischen Meldungen nichts.
Siegen oder sinken.
So lautet es in zahlreichen uns vorgelegenen Briefen und Postkarten unserer deutschen Marine-Angehörigen an Familie oder Freund. Alle erwarten die Stunde zum Kampf mit den englischen Falschbrüdern. Jung-Deutschland auf See folgt dem Beispiel des Kreuzers „Eoeben", dessen Kommandant die deutsche Flagge am Mast sestnageln ließ, damit sie nie heruNtergeholt werden kann, und als die Festnagelung geschehen war, da hat die Besatzung das „Heil dir im Siegerkranz" stolz gesungen.
Kein deutscher Hafen blockiert.
Die in dem neutralen Ausland verbreitete Ansicht, daß d e u t s ch e Häfen blockiert und der Schiffsverkehr mit Deutschland unterbunden sei, ist unzutreffend. Kein deutscher Hafen ist blockiert, dem Schiffs - verkehr neutraler Staaten mit Deutschland steht nichts im Wege.
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Das Dienstauszeichnungskreuz.
Einl im „Armee-Verordnungsblatt" veröffentlichter Erlaß des Kaisers vom 16. August betreffend die Zu- erkennung des Anspruchs auf das Dienstauszeichnungs- kreuz an die Ober-, mittleren und Unterbeamten, sowie an Personen des Soldalenstandes vom Feldwebel abwärts des Heeres und der Marine und der SchutztrUp- pen besagt:
„Ich will am heutigen Tage, an dem ich mich zu meinem Heere begebe, den höheren, mittleren und Un- lerbeamten, sowie den Personen des Soldatenstandes vom Feldwebel abwärts meines Heeres, meiner Marine und meiner Schutztruppen in Anerkennung der treuen Verdienste ntnd als Zeichen der Zusammengehörigkeit aller Dienstgrade einen erneuten Beweis meiner Gnade zuteil werden lassen, indem ich ihnen nach 25jähriger akttver Dienstzeit den Anspruch auf das von des hochseligen König Friedrick Wilhelms III. Majestät am 18. Juni 1825 für Offiziere gestiftete Dienstauszeich - nungskreuß zuerkenne. Ich vertraue, daß diese Aus - Zeichnung ein weiterer Ansporn zu treuester Pflichterfüllung sein wird."
Aesterreickisckc Waffenerfolge.
Die österreichischen Truppen sind in Serbien einmaischiert und haben dem Feind eine siegreiche Schlacht bei S ch a b a tz geliefert.
Die österreichische Flotte bombardierte die montenegrinischen Stellungen auf dem Lowtschen (der Happt - stützpunkt dieser Feinde).
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England sucht 500 000 Soldatens anzuwerben.
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Lin neuer Balkan-Dreibund.
Die Türkei, Bulgarien Und Rumänien sehen sich durch die russischen Vorkehrungen bedroht. Rußland will mit englischer Unterstützung den Durchgang durch die Dardanellen. Die drei Länder, erwägen eine Interessengemeinschaft, mit änderten Worten einen netten Balkan-Dreibund.
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Zusammentritt der polnischen National- Negierung.
Das Krakauer Blatt „Nowa Reform«" meldet die Wiedereinsetzung der polnischen Nationalregieruttg in Warschau.
Nationaler Aufruf der Polen.
Krakau, 18. Aug. Der Polenklub hat die Gründung einer einheitlichen Organisation und die Errichtung von polnischen Organisationen im österreichischen Heeresvrrbande beschlossen, sowie einen Ausruf erlassen, in dem er auch namens aller anderen polnischen, bisher; dem Polenklub nicht angehörigen Parteien auf die große Pflicht und die einmütige gemeinsame äußerste Anspannung der Kräfte des Volkes in diesem historischen Augenblick hinweist. Weiter beschloß der Polenklub die Gründung eines alle bisher vorhandenen polnischen Organisationen Umfassenden ober st en National-Komitees, dem Vertreter aller polnischen politischen Parteien angehören sollen. In dem Ausruf heißt es u. a.: „In einem solchen Augenblick muß die Nation beweisen, daß sie lebt und leben will, daß sie strebt und befähigt ist, den ihr von Gott angewiesenen Platz zu behaupten und vor
dem Feinde zu verteidigen."
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Aus Frankreich.
Der „Berliner Lok.-Anz." schreibt: Ein aus Frankreich nach Müncben zurückgekehrter Geschäftsmann berichtet der „Münch. Post", daß in Lyon am 23. Juli bereits große Furcht vor dem Kriege herrschte; die Truppen waren in den Kasernen kcnsigniert und alle Urlauber zurückgepusen. Am 23. Juli war ferner schon die Fluyzeugfabrik von Gebrüder Farman in Villan - court bei Paris und die daneben gelegene Luftschifffabrik Astra Tones militärisch besetzt; dort waren auch 12 englische Fliegeroffiziere versammelt.
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Aus Rutzland.
Gleich wie in Frankreich und Belgien, so sind jetzt auch russische Franktireure an der russischen Grenze festgestellt, die auf deutsche Truppen aus dem Hinterhalt schossen.
Der Zar in Moskau.
Der russische Kaiser, die Kaiserin, die Großfürstinnen und der Thronfolger sind nach Moskau a b g e r, e i st.
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