Ausgabe 
15.7.1914
 
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Ich möchte wünschen, daß allerorts die herrlichen Leistungen und vollendeten Darbietungen unserer deut­schen Turner von Tausenden in sudelnder Begeisterung verfolgt würden, daß unter ihnen vor allem unsere deut­schen Frauen und Mädchen, die Mütter kommender Ge­schlechter, stehen und lernen, nichts höher am Manne zu schätzen und zu bewundern, als wenn er in edler tur­nerischer Leistung ihnen die Meisterschaft über Wille und Kraft in lkünftlerisch vollendeter Form beweist. Damit erzieht mittelbar die Deutsche Turnerschaft Mütter, die wissen, wohin ihre Söhne gehören, um späterhin freu­dig, stark und gewandt, ohne von der Eltern Sorgen und Bangen um ihre Gesundheit begleitet werden zu müssen, in die Heeresschule mit ihren ungewohnten An­forderungen wandern zu können und aus ihr heraus als doppelt gestählte und gefestigte Männer in den Kamps des Lebens einzutreten.

Möge jeder einzelne in der Verfolgung dieser An­regungen der Deutschen Turnerschaft mit Helsen zu der ihr gebührenden Anerkennung im ganzen Vaterland!

Verantwortlich: A l b i n Klein, Gießen.

Das unserer heutigen Nummer, beiliegende Flug­blatt der Deutschen Ammoniak-Verkaufs-Vereinigung be­faßt sich eingehender mit der Spargel-Düngung. Wir wollen nicht versäumen, unsere Leser aus die in dem Flugblatt gegebenen sehr beachtenswerten Winke beson­ders aufmerksam zu machen.

Bad-Nauheim.

Zum Vesten der internationalen Rotcn-Hreuz-Uereine

veranstalten am 25. und 26. Juli im Kurhaus Bad- Nauheim Damen hiesiger Gesellschaft einen

= Bazar =

und bitten hierdurch alle Freunde dieser guten Sache um freundliche Unterstützung. In 8 Verkaufsbuden sol­len praktische Gebrauchsgegenstönde ausgelegt oder in einer großen Tombola verlost werden, hessische Kunst ist

besonders berücksichtigt. Kalte Buffets, Tee- und Kaffee­stuben sorgen für das leibliche Wohl, während ein aus­erlesenes Liebhaber-Ueberbrettl beste Unterhaltung bie­ten wird.Das Geschäftszimmer Kurhaus Bad-Nau- heim" nimmt schon jetzt Gaben gern entgegen, man bit­tet jedoch, solche nicht später als bis zum 20. Juli hier­her gelangen zu lassen.

Die Damen des Vorstands:

Frau von Frankenberg und Proschiitz, Frau Kayser, Frau Nebel, Frau Scriba, Frau von Schenck zu Schweinsberg.

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Die Firma Hat ein' guten Ruf Bei Fürsten, Herrn und Grafen,

In schöner Arbeit, in Metallplastik Gediegen und getragen.

Drum kann man ruhig sie empfehlen Bei hoch und niedrig, alt und jung,

Auch in der Werkstatt tut nicht fehlen Einheit, Fleiß und auch Ordnung.

Die Gießer Schreiner muh ich sage,

Die hu ach ebbes lus,

Die mache Tür'n un Treppebau Un Bette kla un grüß.

Politur und auch viel Schnitzerei Und eingelegte Sache,

Vom Haubach, Müller, Lenz U. Hahn Und wer se sonst tut mache.

Auch hier muß man ein Meister loben,

Der mit viel Mühe und Verstand,

Und mit viel Arbeit und erproben Eine Arbeitsschutz-Vorrichtung erfand.

Der mit Verstand und Ueberlegen,

Was er ererbt von Vaters her,

Zu machen Türen, Särg und Möbel AUS Tannen und aus Eichen schwer.

Denn, was er hier hat ausgestellt,

Das zeigt von Kunst und auch Geschick,

Zeigt von Geschmack und von Talent Gleich auf den ersten Blick.

Kann dir den Meister nur empsehlen Und wenn du bist nicht sehr in Eil,

Und hast was nötig, gehste eben Zur Kaiserstraß' zum Schreiner Beil.

Da war a Zimmer voll behängt Mit Lampe gut un schön,

Für Gas, Petroleum, elektrisch Licht,

Damit mer Nacht's tut seh'n.

Da sein aach klaane Funzelcher Für Küche, Scheun und Keller,

Un große Lampe grün un blau Mit wunderschiene Perle.

Un wenn ich amol heirate tu,

Dann muß mein Schorsch mir kaafe Beim Kaufmann in der Fawerik E Lamp mit'm Perlekrage.

Heizkörber all verschied'ner Art, Waschbvols un Eossestaa,

Emalliedübe un lange Röhrn mit Zure dra, Für Brautz- un Wannöbad.

Vom S ch a f ft a e d t un vom Appel Und wer es sonst mag sei,

Da kann mer vieles koafe Für Wasche, Wärm un Baderei.

Empfehle muh mer diese Firma's Bei jedermann in Stadt und Land,

Denn was die hawe, hamer nötig,

Sonst wird mer stinkig un aach krank.

No hoi is ebbes ufgebaut,

Mei Lebtag HU ich das noch net geseh,

En Christbaum un 'e Ehrenpfoft Von Fitting grüß un klee.

Do war'n junger Herr, der sät,

Er wollt' mers mal erkläre,

Er sät, die Fitting sei dazu bestimmt, Dampf, Gas und Wasser abzuleere.

Er zeigt mer aach 'e lange Reih, Wie'n Fitting tut entstieh,

Eegosse, getempert un geschnirre,

Geprüft, gekocht un aach sortiert.

Das sieht sich all recht asach an,

Ist doch net leicht zu mache,

E grvß' Fawerik mit viele Leu Tut mer dazu aach brache.

Viel Ueberlegung und Geschick,

Viel Zeit und gktter Wille,

Ist nötig bis das alles glückt,

Bis man die Form kann fülle.

Die Fitting sei all akurat Eemesse un gedrückt,

Geprüft us wieviel hundert Grad Wird jedes einzeln Stück.

Un wenn wir Mensche baue wolle In Neuzeit un Technik,

Dann müsse mer die Fitting hawe, Ausdauernd, gut und dick.

Meinen besten Dank für das Ecklärn. Ich muß jetzt weiter geh'n,

Und wenn ich Fitting brauche tiL,

Denk ich an die Macke B.

(Focksehung folgt.)