9B a-I 4 h«r alljährlich anfangs Juli dahier gefeiert wird, fand Heutes nachmittag in unserer geräumigen Kirche statt. Die vereinigten Posaunenchöre von Bersrod und Beuern eröffnelen die Feier mit dem Niederländischen Dankgebet, wonach der Kirchengesangverein mit dem Lied „Wunderbarer König" folgte. Die anregende Festrede hielt Pfarrer H o s m a n n-Winnerod im Mark. 16 V. 15 über unsere Pskcht zur Missionsarbeit. Nach einem weiteren Vortrag der Posaunenchöre und des Kirchengesangoereins erzählte Missionar Meyer aus Kamerun, von seiner Tätigkeit in dieser unserer Kolonie. Er sprach in fesselnder Rede von dem leiblichen und geistigen Elend der Heiden, ihrer Krankheitsnot, der unwürdigen Stellung der Frauen, Aberglauben, Zauberei n. a. und zeigte dem gegenüber die Liebesiätigkeit der Mission und ihre Erfolge. In Deutsch-Kamerun stehen zur Zeit 54 Missionare, 40 Missionssrcmen, 400 Missionsgehilfen und 3 schwarze Pfarrer an der Arbeit. Aus 16 Stationen und 400 Außenstationen hat die Baseler Mission 17 000 Gelaichte und 23 000 Schüler, ein Beweis von der Lebenskraft des Evangeliums und eine Bürgschaft für fernere Erfolget Mit einem nochmaligen Vortrag des Posaunenchors und dem gemeinsamen Gesang von „A'ch bleib mit deiner Gnade" schloß das sehr schöne Fest, das von fast 1000 Personen aus nah und fern besucht war.
* Schotten. Der Gcscimtverei" des Vogels- berger tzöhenklubs veranstaltete Sonntag, den 5. Juli, auf dem Hoherodskops das alljährlich wiederkchr- cnde Hoherodskopffest, das sich in den letzten Jahren zu einer Volksfeier für den gesamten Vogelsberg gestaltet hat. Außerdem gaben stch bei dieser Gelegenheit alleZweigvereine des Klubs ein sroheS Stelldichein, nachdem sie auf den verschiedensten Routen dem Ziele zugewandert waren. Die Festleitung lag dieses Jahr in den Händen dcs Zveigvereins Schotten, unterstützt von dem Gesamtvorstand. Die Festrede hielt der neuerwählte Vorsitzende, Krelsrat Dr. Merck. An Stelle dcs Lehrers Karl Linck-Rudinashain wurde der Rechner Glock von Schotten zum Kassenwart des Ge- samtverelns bestimmt.
* Wetzlar, 7 Juli. Heute wurde der neue Bürgermeister Herr Dr. Kühn, der bisber in dem Berliner Vororte Oberschönweide die Stellung eines Beigeordneten bekleidet hatte, durch den Regierungspräsidenten Herrn Scherenberg in sein neues Amt eingeführt. De. Kühn ist am 25 Februar 1882 in Gießen grboren. Nachdem er das Gymnasium durchlaufen hatte, studierte er in Gießen und Leipzig und legte im November 1903 das Reserendarcramen ab. Die Vorbcrcitungszeit für den höheren Verwaltungsdienst machte er in Gießen dureb. Die große Staatsprüfung legte er 1908 in Darmstadt ab, wurde kurz darauf zum Regieiungsass.ssor ernannt und dem Erb- schaftsstcueramte in Darmstadt zur Hülfeleistung znge- teilt. Am 1. März 1910 trat er zur informatorischen Beschäftigung in den Komnnaldienst der Stadt Frankfurt a. M., aber bereits Ende Juli desselben Jahres erfolgte seine Wahl zum Magistratsasstssor in Rendsburg und nicht ganz 2 Jahre später seine Berufung nach Oberschönwcide auf die Beigeordnetensiclle, auf die sich neben ihm noch 116 Bewerber gemeldet hatten. Im September wurde er einstimmig zum Bürgermeister der Stadt Eschwege gewählt, trat diese Stellung aber nicht an, da famil äce Verhä'tnisse ihn daran hinderten. Seine Wahl zu unserem Bürgermeister geschah am 4. Mat 1914 mit 14 von 23 Stimmen.
* Niederflor st ad t. Zahlreiche hier beheimatete Soldaten, die während ihres Urlaubes an einem hiesigen Feste teilnahmen, bei dem der sozialdemokratische Landtags-Abgeordnete Bus old die Festrede hielt erhielten in ihren Garnisonen Arrcststrafcn von 3 bis 10 Tagen.
'Hanau, 6. Juli. Heute nachmittag bat sich auf der Landstraße Frankfurt Hanau in der Nähe von Wilhelmsbad ein recht schwerer Automobilunkall zuge- tragen. Gin aus der Richtung von Frankfurt kommen des, den Adlerwerken Frankfurt gehörendes Automobil übericklug sich infolge Versagens der Steuerung. Von den 7 Insassen des Automobils wurden 4 schwer, 1 leicht verletzt. Die Insassen waren ein Ehauffeur'ehcmeistcc und sechs Ehauffeurprüslinge.
* Frankfurt a. M. Für die Beamten und Arbeiter der Stadt war eine Gehaltserhöhung von zusammen 420000 Mk. geplant Diese Summe sollte den durch die Erhöhung des Wassergeldes erzielten Mchreiunahmen entnommen werden. Da der Wehr- b ei trag dem Stadtiäckcl jetzt jedoch ein Plus von einer Millionen Mark bringt, hat der mit der Gebalts- festsetzung betraute Sonderausschuß für alle Beamte und Arbeiter eine über den Rahmen der Magistrats- Vorlage Hinausgeherde Gehaltsaufbesserung beantragt.
* Frankfurt a. 37?. Für die Sommerferien bat die Stadtverwaltung Schulhöfe als Spielplätze den daheim gebliebenen Schulkindern zur Verfügung gestellt. Auch erwachsene Personen dürfen ohne besondere Erlaubnis die Lchulhöfe zur Erholung abends aufsuchen. Von der Vergünstigung wird seit dem Fertcn- bcginn bereits reichlich Gebrauch gemacht.
* Frankfurt a. M Unter dem Vorsitz des Professors Frey-Posen fand hier eine starkbesuchte Versammlung von Vertretern deutscher Jmkerverbände statt. Nahezu einstimmig beschloß man die Auflösung des deutschen Jmkerverbandcs und die Gründung der „Vereinigung deutscher Jmkerverbände"' Dieser gehören nunmebr alle Verbände mit 160000 Mitgliedern an. Zum Präsidenten wurde Frof. Fre y- Posen gewählt, zweiter Präsident wurde Oekonomierat
Büttner- München. Die Geschäftsführung übernahm Lehrer Kuttn er-Köslin.
* Kassel, 7. Juli. Die Kaiserin, Prinz und Prinzessin Eitel Friedrich, Prinz Oskar nebst Gefolge unternahmen heute nachmittag tu Automobilen eine Spazierfahrt in die Umgebung von Kassel und trafen dann gegen ‘/ 2 6 Uhr im Pcinzenpalais in der Oberen Köntgstraße ein, um dem heute Morgen von einer militärischen Uebung zurückgekehrten Prinzen Joachim einen Besuch abzustatten. Die Herrschaften nahmen im Palais den Tee ein und fuhren nach einstündigem Aufenthalt wieder nach Wilhelmshöhe zurück.
): ( Kassel. Der Nachtwächter einer Fabrik in der Unterneustadt erlebte eine fteudige Ueberraschuug. Er wurde von seiner Tochter nach Hause geholt, da ein „Schreiben vom Gericht" angekommen sei. Unwillig ging er mit. Als er das Schreiben zu Haufe erbrach, stellte sich heraus, daß es sich um die Mitteilung eines auswärtigen Gerichts handelte, demzufolge er als Erbe eines Kapitals von 24 000 Mark in Betracht käme.
flu$ aller Mit.
::: Eisenach, 2. Juli. Der Verein für Schiff- barmachung der Werra hielt heute seine Hauptversammlung hier ab. Nach dem gedruckt vorliegenden Jahresbericht soll der Kanal für Schiffe von 1000 T. Tragkraft eingerichtet werden. In den Talsperren im Werragebiet sollen 400 bis 500 Millionen Kubikmeter Wasser ausgespeichert werden. Der an die kanalisierte Werra anschließende Kanal von Meiningen nach Bamberg wird eine Länge von 119 Kilometern haben, wovon 9 Kilometer auf den Schiffahrtstunnel entfallen. Die Gefamtkcsten werden 96 Millionen betragen. Die Speisung soll durch Talsperren erfolgen. Durch Verbesserung der bayerischen Kanäle soll die Wasserstraße bis nach München weiter geführt werden. Das Projekt ist der preußischen Regierung zur Prüfung eiligereicht worden. Wegen der 46 Schleusen und der zu günstig erscheinenden Berechnungen hegt die Regierung Bedenken. Ueber die geplanten Talsperren berichtete Ingenieur Dy. Wolf. An Stelle von 6 Talsperren im oberen Lauf der Werra sollen nur 3 treten, die aber bedeutend erweitert werden, nämlich in der Schleuse, bei Kloster V e s c a und in -der Hasel bei Meiningen, die zusammen 130 Millionen Kubikmeter Wasser, fassen sollen. Da aber außer den beiden Sperren der E d e r und D i e- m e l mit zusammen 220 Millionen Kubikmeter Wasser noch weitere 400 bis 500 Millionen zur Speisung der Weser und des Mittellandkanal nötig sind, so sollen noch weitere Talsperren im Gebiet der Rhön und im Quellgebiet der Fulda ausgearbeitet werden, so im F u l- d a 1 a I, im 1lIstertal, in der Schwalm usw.
::: Paris, 7. Juli. Eine 49 Jahre alte Frau namens Marie Amiot stürzte sich in einem Anfall von Ncurastbenie aus ihrer im fünften Stock gelegenen Wolmung auf das' Straßenpsllaster hinunter. Sie winde bewußtlos ins Krankenhaus geschafft, kam jedoch nach etwa einer halben Stunde zu sich und konnte ohne die gering st e Verletzung in ihre Wohnung zurückkehren.
L n o n. In dem Rennen um den französischen Automoöil-Grand-Prir wurden die Deutschen Lau- tcnschläger aus „Mercedes 2." Erster, Wagner auf „Mercedes 4" Zweiter und Salzer auf „Mercedes 3" Dritter. Lautenschläger, der von vornherein als heißester Konkurrent der französischen Wagen galt, legte dievor- oeschriebenen 20 Runden von je 37,6 Kilometern, also insgesamt 752 Kilometer, in 7 Stunden 7 Minuten zurück. _
Die ßcöculWH i)ir iUemiierfitdit.
Die soziale und wirtschaftliche Bedeutung der Kleintierzucht wird in neuerer Zeit immer mehr erkannt. Für den Arbeiter, bet in der Lage ist, eine oder mehrere Arten von Kleinvieh zu halten, bedeutet dies eine nicht zu unterschätzende Verbesserung der Lebenshaltung. Besonderes Interesse dürfte eine von fachmännischer Seite unlängst vorgenommene Berechnung der Erträge aus den verschiedenen Zuchten beanspruchen. Es ergibt z. B. die Aufzucht von 2 Ziegen einen jährlichen UeberschUß von 100 Mk., die Zucht von 2 Schweinen 190 Mk. und die Schweinemast (zweimal 2 Schweine) etwa 200 Mk. Die Hühnerzucht und Gänsezucht werfen einen Nutzen von je 61 Mk., die Enten - zucht von 42 Mk. ab. Durch die Kaninchenhaltung (etwa 25 Tiere), kann ein Nutzen von 130 Mk. erzielt werden. Außerordentlich ertragreich ist die Bienenzucht, die allerdings nur in Gegenden mit Wald oder Gebüsch, Wiesen- und Gartenbau betrieben werden kann ; sie bringt einen jährlichen Ueberschuh von 440 Mk. Dabei wird ausdrücklich betont, daß die angegebenen Erträge sehr niedrig gegriffen sind und sich bei einigem Geschick der Züchter leicht erhöhen, ja verdoppeln lassen.
Man kann es nur mit Genugtuung begrüßen, wenn die Arbeitgeber sich bemühen, das Interesse der Arbeiter an der Klcintierzüchtung zu wecken und zu fördern. In besonderem Maße geschieht dies bereits im rheinisch-westfälischen I n d u st vi e b e z i r k, wo infolge der ständig wachsenden Ausdehnung des Kleinwohnungswesens eine günstige Grundlage für die Kleintierzucht gegeben ist. Gerade der Bergmann, der mehr über freie Zeit verfügt als andere Arbeiter (kürzere Schichtdauer), ist ja auch der gegebene Kleintierzüchter. Bei Anlage der neueren Arbeiterkolonien, die zumeist aus Einfamilienwohmmgen mit umliegendem Gärtchen bestehen, ist man in der Regel schon daraus bedacht^ gewesen, durch Einrichtung von zweckentsprechenden Stallungen den Leuten den praktischen und nutzbringenden Betrieb der Kleintierzucht zu ermöglichen.
Die Kleintierzucht hat denn auch in den letzten Jahren im Ruhrkohlenbezirk einen gewaltigen Aufschwung genommen. Die Leute haben sich vielfach in Klciitticrzuchtvereinen und diese in dem „Verband der Kleintierzüchter im Jndustriebczick" zusammengeschlossen. Vorsitzender des Verbandes ist Geheimrat Müservon der Harpener Bergbau Akt.-Ges., Hautptgeschästsführer Dy. Mülle r, Direktor der Landwirtschaftlichen Schule in Dortmund. Zu den Vcrwaltungskostcn leisten der Bergbauliche Verein in Essen und einige größere Verg- werksgesellschasten namhafte jährlichckBeiträge. Ende 1912 gehör,en dem Verband 336 Vereine mft 15 845 .Mitgliedern an. Davon betreiben Ziegenzucht 9776, Geflügelzucht 1521, Kaninchenzucht 3887, sonstige Kleintierzucht 563, Bienenzucht 98 Mitglieder.
Etterarifcbes.
? Städte und Burgen an der Lahn. 20 Federzeichnungen von Otto U b b e l ö h d e. Preis 3 Mark. Dieses Heft erschien vor wenigen Tagen im rührigen hessischen Verlag von N. G. E l w e r t zu Marburg. Es sind dargeslellt: Marburg, Staufenberg, Gleiberg und Vetzberg, Wetzlar, Braunfels, das turm- reiche, sowie das dreifache Tor, Löhnberg, Weilburg (2 mal), Runkel, Dietkirchen, Limburg, Diez. Balduinstein, Laurenburg, Kloster Arbstein, Langenau, Nassau, Lahneck und Greifenstein. Wir wünschen diesem Heft eine Massenverbreitung nicht nur auswärts im Interesse des Lahntals, sondern auch vor allem im Lahntal selbst. Möchte sich der Verlag entschließen, an alle Schulen zu noch billigeren Partiepreisen das ohnedies schon erstaunlich billige Kunsthest zu liefern. Vielleicht finden sich aber auch hochherzige Stifter, damit jedem Gelegenheit gegeben wird, die Heimat künstlerisch sehen zu lernen.
? „Das flammende Kätche n." Rvmcm von Paul Oskar Höcker. Verlag Ullstein u. Co., Berlin- Wien. Preis 1 Mk. Das neue Weck Höckers trägt seinen Namen von einer gelbroten, ins Orange spielenden, großblühenaen Nclkcnarl, die aus der Ausstellung im Londoner Krystallpalast den zweiten Preis bekommt, und mit ihrer Farbenschönheit der deutschen Blumen - zucht Ehre macht. Aber ein „flammendes Kätchen" ist auch die Eigentümerin der wunderbaren Nelke, die junge Katharina Lutz in Sonnenberg bei Wiesbaden, die tapfer und stolz um ihr Glück ringt und, als sie sich schon verlassen glaubt, gegen die drohenden Anfeindungen sich durchsetzt. Voll Wahrheitsdrang, trotzig und herb ist diese von Höcker mit Wärme gezeichnete Mädchenfigur, und der Anteil, den wir an ihrem Schicksal nehmen, wird dadurch noch vermehrt, daß ihr Kamps zugleich der Kampf um eine gioße, von Berechnung und Hochmut gefährdete Liebe ist. Die sommerlich bunten Landschafts- gärten unter den Bergen des Taunus sind der Hintergrund des Romans, dessen Freilusikapitel sich wie ein unterhaltendes Brevier der Gartenkunst lesen. Und eine mondäne Jnlrigue, die die Haupthandlung durchkreuzt, gibt Höcker Gelegenheit, auch das elegante Wiesbaden, die Stadt des Heilung spendenden Kochbrunnens und eines verwöhnten, internationalen Publikums zu schildern.
Griebens Reiseführer.
(Verlagsbuchhandlung Albert Goldschmidt, Berlin W. 33).
Band 137: „Der Spessart, 2. Auslage. Mit 2 Kaizen. Preis 1 Mk. Der mit größter Sorgfalt neu bearbeitete Führer zeigt überall, daß der Verfasser, der sich auch um die zweite Auslage sehr verdient gemacht hat, das ganze Gebiet gründlich kennt. Vielfach führt er den Wanderer auf Wege, die abseits von den allge - meinen Markierungsrouten liegen und gerade darum recht empfehlenswert sind. Von großem Interesse dürfte allen Besuchern dieses Gebietes die in einem eigenen Kapitel gebrachte Beschreibung des Spessartwaldes sein, dem ja das Gebirge in erster Linie seinen Ruf als Tou- ristenaebiet verdankt. Di« dem Führer beigegebcnen Karten sind genau revidiert.
kttckättiiche;.
— Zur Grenze des ewigen Eises! Furchtbar, gewaltig redet die Natur in ihrer urewigen Tchönheit zu uns Menschen, in einer Sprache, die auch auf denjenigen einen ttefen Eindruck macht, der sonst nicht gerade sentimental veranlagt ist. Dort, wo die Mitternachtssonne über endlose Eis- und «chneefeldcr stravlt, wo die Einsamkeit kein Laut unterbricht und aas Schweigen der Unendlichkeit groß und erhaben herrscht, da verlieren Raum und Zeit ihre Begriffe, da fühlt der Mensch sich dem Ewigen, dem Göttlichen näher, als irgendwo unter dieser Sonne. Und wunschlos genießt er in stummem Betrachten das Wunder, das die All- mutter Natur vor seinen entzückenden Augen barbietet. Solches Wunder, solch märchenhafte Pracht bietet uns die Insel Spitzbergen an der Grenze des ewigen Eises! Glücklich, wem es vergönnt, dort eine kurze Zeit lang weilen zu können. — Im Hochsommer dieses Jahres wird ein stolzer, Dampfer, der „Prinz Friedrich Wilhelm" vom Norddeutschen Lloyd, eine. Schar Vergnügunzsreisende in diese arktische Welt hinübertragcn. Am 18. Juli beginnt die Fahrt von Bremerhaven aus und endet nach 29tägiger Dauer am 15. August wieder an der Welermündung. Drei volle Tage wird das Schiff sich in den Gewässern Spitzbergens aufbalten, aber auch das romantische, vulkanische Island und die malerischen Fjorde Norwegens werden auf der Fahrt berührt, so- dah allen Teilnehmern wohl ein einzigartiger Genuß gebeten wird, der auch dann noch eine Quelle reinster Freude bleibt, wenn die Reife selbst langst vorbei.
Verantwortlich: A l b i n Klein, Gießen.


