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Alle abgcbildetcn Modelle können
leidit Im Haute gcfchncidcrt werden
mit Hilfe von faoorittchnitten.
Zu beziehen durch die hieGge Verbaufslfeile: Hlex. Salomon & Co., ScftuIItratze.
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Das Reich der frau.
Auher der Modell-Hummer gebe man bei Bestellung von Sdmittmuftern als Ma^ an: für Taillen die Hälfte der vberweife, für Röcke die ganze Hüftweite, die, wie die nebenltehende Abbildung zeigt, zu nehmen Und.
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nr. 46 «.
lUilt mit Boltro und kurzer Tunika.
ment hr«. erschauen. Zu den farbigen leider» werden jetzt auch vielfach Handschuhe, die mit der Kleiderfarbe übereinstimmen, getragen, und zwar nicht nur, wie dar früher ja auch schon der Lall war. in Leide, sondern auch in Schweden- und.Glacöleder. Lür den Sommer wird uns jedoch ent< schieden eine weihe Mode bevorstehen, und es sollen zu schwarzen Schuhen auch wieder weiße Strümpfe genommen werden, die aber auch so Klar und durchsichtig gehalten sind, dah sie ihren Namen .Strumpfschleier' mit Recht führen. wem das ganz Iveihe zu eintönig scheint. Kann es auch mit farbigen Sliciiereien, Landern und soiisiigen Lesätzen beleben. Merkwürdigerweise hat man gewisse Larben wieder nach de» neuen Tänzen benannt, so daß kanariengelb, Lerise, prune und ein rötliches Lila mit Lur- lana. Grasgrün und ein grünliches Llau dagegen mit Maripe bezeichnet wird. Last alle modernen Schuhe halten eigentlich die Mitte zwischen der Sandale und dem Kothurn, die man, wie die Strümpfe, auch oft zu der Larbe des Kleides paffend nimmt. Bernsteinschnallen oder solche aus irgend einem Halbedelstein pflegen diese Schuhe zu zieren.
Die verschiedenen Lormen der Hüte werden bald .so zahlreich sein wie der Sand am Meere, lieben den flachen, für junge Mädchen besonders kleidsamen Ivaiteauhüten bemerken wir hohe Lormen mit schmalen Krempen, Togues und Canotiers. Amazonenhüte mit wehenden Paradiesreihern, M-ni-che- Lormen aus lackiertem Stroh. Durchsichtige Spitzenhüte, bald rund und bald ickig, und noch zahlreiche andere Lormen mit Land, Spitzen,
lllodebericht.
Sie haben gesiegt, die Volants, Raffungen un- alle möglichen Lauschungen, und zwar nicht nur an den Kleidern, sondern auch an Mänteln, Zacken und Capes. Die losen Blusen m>t den weiten Schmetterlingsärmeln be. dingen geradezu leicht um die Schultern zu schlagende Capes, da sie unter den mit Aermeln versehenen Mänteln und Jacken recht unansehn. lich aussehen würden. Das moderne Cape hat ja nun auch nichts mit der schlichten Mantelform früherer Jahrzehnte gemein, die auch unter dem Namen Cape ging. Hübsche Lorinen, vorn meistens beträchtlich kürzer als binten, mit flotten Kragen und Revers. sowie mit schicken Mesteneinsäheii — das sind die Capes der Neuzeit. Sum Sonimer sollen sie auch aus sehr zarten, duftigen Spitzen ange. fertigt werden, die in ihrer Durchsichtigkeit das Kleid, deutlich hindurch, schimmern lasseii. Die losen Jacken müssen aus den oben angeführten Gründe» ebenfalls weite Aermel haben und zeigen am unteren Rand ein oder mehrere Volants, damit die dem Rock aufgesetzten Volants freien Spielraum haben. Tüte verschieden die Volants am Rock angebracht werde» können, zeigen unsere Vorbilder llr. 5J35 und Uv. 4 - 44 . Um die obere Lülle an den Röcken zu erzielen, werden ihnen auch lange Plisseeschöße aufgesetzt. Die koketten Westen haben sich jetzt wirklich unent. behrlich gemacht, mögen sie nun lyttcr einer schicken tvickelbluse unter eineni flotten Bolero oder unter sonst einem feschen Taillenarrange-
Hr. I0J56.
Care mit Wefteneinsatz.
Blumen oder Ledern garnier^ bieten UNS ein abwe.l jelungs- reiches Bild aus den Häuptern schöner Damen Nebenbei bemerkt, sehen wir trotz der ener- gischen Kriegserklärung gegen alles, was Reiher heißt, diese Ledern mehr denn je auf den Damenhüten Herumwippen. Ob das ein letztes Aufftackern vor dem Cnde bedeuten soll oder ob alle Pamphlete gegen die Reikermode spurlos an uns in Deutschland vorübergehen werden? kelene Grube-
Bescbreibung der Bilder.
llr. 5738 . Iveißer Voile mit hoch aufliegenden Tupfen aus gelbem Perlgarn wurde zu diesem hübschen Kleide be- nutzt. Lei der Bluse sind Passe und Aermel im Zusammenhang geschnitten. Den unteren Taillenteilen ist ein kleines Schößchen angelügt. Der vorn etwas abgerundete, leicht geschlitzte Rock erhält zwei, wie ersichtlich, aufgesetzte Volants, die entweder in Serpentineform zugeschnitten oder leicht gereihtarufgesetzt werden. Schnitt >n 40, 47, 44, 46, 48, 60 cm halber Oberweite I m.
llr. 4d44. Sehr hübsch nimmt sich das aus schwarzem Taft gefertigte Kleid mit der in römischen Streifen ausge- führlen Garnitur aus. Die Wickeltaille mit den schicken Raglanärmeln erhält breite Revers aus römischen Streifen, aus denen auch die Aermelauf- fchläge geformt sind. Cine Weste aus duftigem weißen Glasbatist nebst gleichem Kragen füllt teilweise den spitzen Halsausschnitt. Dem gereihten Rock sind zwei aus römischen Streifen zugeschnittene Serpentinevolants aufgesetzt. Schnitt zur Taille unter Nr. 4b44 in 47. 44, 4g, 48. 60, 52 cm halber Oberweite 60 Pf., zum Rock unter Nr. 33bv in SS, 100, 104, 108, 112, 116, 120 cm halber Oberweite SO Pf.
Nr. 4644 . 3u diesem flotten Kostüm wurden grasgrüner Chinakrepp und weiße Japan, seide verarbeitet. Die Llusen- iaille und Weste mit den angeschnittenen Kragen sind aus der weißen Seide gefertigt.
Manielett mit Serrcnttmvalant.
llr. 5733.
»leid ult paflenMn» »nt velaniraL
II«. 4644.
Schwarz» Taftkleid mit »antltue aus römische» Streiten.
Der hübsche Bolero erhält an den Vorderteilen und den Aermeln eine Stickerei aus weißer Seide, und statt der kurzen Aermel können auch lange genommen werden. Der seitlich Übereinandertretende Sackrock bekommt eine glatte, etwas geschweifte paffe, unter der ein in pliffeefalten gelegter Schoß hervortritt. Schnitt zur Taille unter llr. 4-44 in 42, 44, 46, 48, 60, 62 cm halber Oberweite 60 Pf.. Stickereimuster unter llr. 343-4 für 60 Pf., Schnitt zum Rock unter Nr. 337» in 06, 100, 104. 108, 116, 126 cm Hüftweite 80 Pf.
Nr. I9J35. Das reizende, aus braunem Cotele gearbeitete Cape zeigt einen dunkelbraune» Samt- kragen und gleiche Revers, während die untergesetzte blusige Weste aus braun und weiß karierter Seide genommen wurde. Schnitt in 44, 48, 52 cm halber Oberweite 80 Pf.
llr. 10133. Aus schwarzseidenem Taft gefertigt, erhielt diese mantelettartige Jacke weite, angeschnittene Llusenärmel. die vor der Hand mit einem breiten Volant abschließen. Um den Hals ist eine breite, in Lallen gelegte Rüsche gesetzt, doch kann statt dessen auch ein Schalkragen genommen werden. Der Abschluß am unteren Rande wird durch einen gereihten Volant gebildet, Schnitt 80 Pf.
llr. »0 »34. Bei diesem modernen Manielett wurden paffe
MaiN-lettarttges JatitL
v->u>/aw u.,s -reuen Serpentine- volants. Mit b.'m das Manteletf unten um«öc-- ist eine kleine, hochstehen«? 4«'che aufgesetzt, Schnitt 80 pf. ft. < 5 .
Briefpapiere, Briefumschläge, Horresfpoiidenzkar.'eti, Siegellacke
in allen färben ung öualirären empfiehl»
Jflbln HÜ ein, Papierhandlung, Giessen. Seitenweg sz.


