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lidien Marstalles, vollständig niedergebrannl. Einige Pri- valwohnhäuser wurden beschädigt. Die Entstehungsursache des Feuers ist unbekannt.
::: Leipzig. Nach dem Eenuh von Fleisch erkrankten am Samstag und Sonntag im Osten der Stadt Leipzig etwa 70 Personen, von denen sich die meisten jedoch auf dem Wege der Besserung besin- den. Nach Mitteilung des Gesundheitsamtes ist als bestimmt anzunehmen, das; die Erkrankungen auf den Genug des Fleisches einer notgeschlachteten Kuh zurückzu- fübren sind.
München. In der Osternacht brannte das zwischen dem Stoiber Moor und Aiblinger Aue im Torfmoor liegende Häuschen Senner nieder. Die vier Kinder Senner, im Alter von vier bis acht Jahren, die allein im Hauke war«n, kamen in den Flammen um. Dos Feuer soll aus Rache von einem Torfstecher, der mit Senner zwei Tage vorher Streit gehabt hatte, gelegt worden sein.
Berlin. Im laufenden Jahre werden, wie der .Nationalzeitung" aus Friedrichshofen gemeldet wird, noch vier neue Zeppelinkreuzer die Werft in Friedrichshofen verlassen. Davon werden zwei an die deutsche Heeresverwaltung, einer an die Marine und einer als Passagierluftschiff abgeliefcrt werden.
Bestrafter Retter. Am Ostersonntag fiel in Speyer ein Kind von 6 Jahren in den zur Zeit hochgehenden Speyerbach, und wäre unfehlbar ertrunken, wenn nicht ein Infanterist, schnell entschlossen, dem Kinde zu Hilfe geilt wäre und es unter eigener Lebensgefahr aus den Fluten gerettet hätte. Als nun dem edlen Retter von der Iioilbehörde eine Belohnung erteilt werden sollte, ergaben die Ermittlungen, dah der Soldat ohne Urlaub in Speyer weilte. Er wurde dafür I Tage in Mittelarrest genommen.
Citerarifcbes.
? Der Selbstsabrikant für Küche und Haus. Ein Rezeptbuch zur einfachen'Herstellung von Bedarfsartikeln für jeden Haushalt, kosmetischen Präparaten usw. zu deren Herstellung keine kostspieligen Apparate nötig sind, nebst Ratschlägen für Küche und Hausk Bon Eonjt. Beetz. Preis Mk. 1.30 franko. Berlagsan- lalt E. A b i g 1, Wiesbaden. In dem Lehrbuche wer- ien durchaus praktische, in Küche und Haus gehörige >nd noch viclsach unbekannte Rezepte für Selbslsabrika- ion von Bedarfsartikeln geboten, die aber auch geeig- ict sind für de» Wiederverkauf und fleiszigen Leuten eine .ute Eiistenzmöglichkeit schassen können.
? Hilfe in Zahlungsschwierigkeiten. Unter diesem Titel erschien soeben von Dr. j,ur. Karle- meyer, dem Verfasser des grotzen Handbuches (320 S.) für das gesamte Mahn- und Klagewesen bei der Verlagsanstalt Emil Abigt, Wiesbaden 35, ein praktisches Hilfsbuch, das in schlechten Zeiten doppelt wertvoll sein muh. Wie bezahle ich den Posten ? Wie kann ich jene > Klage verhüten oder wie rette ich mich vor dem ge- ! schäftlichen Zusammenbruch? Diese Sorgen treten an Geschäftsleute und Private nur gar zu leicht heran und man weih sich keinen Rat, solange noch zu raten und zu Helsen ist. Daran scheitern monatlich tausende von Eristenzen. Es gibt aber eine ganze Reihe gangbarer Wege, dem ehrlichen, strebsamen und klugen Menschen zu helfen. „Hilfe in Zahlungsschwierigkeiten" kostet 4.80 M. (verschlossen versandt) und eMhält alle Ratschläge, die hier in Frage kommen, alle gesetzlichen Mittel u. warnt vor den untauglichen. Das Buck weist nach, welche Geldquellen erschlossen werden können und wie, welches die Machenschaften der Darlehensschwindler sind, die noch die Notlage ausbeulen und wie man sich gut Kredit beschaffen kann. Ferner wird dargclegt, wie man Zahlungsaufschub erlangt, sich vergleicht und dem Konkurs entgehen kann, mit allen Formularen und gesetzlichen Bestimmungen. Auch das Verhalten im Konkurs, wie der Schuldner dort seine Lage verbessern kann, ist in dem Hilfsbuche dargestellt, es hält mehr als es verspricht und kann vielen ein treuer Freund von schicksalsschwerer Zeit sein.
Ein enthülltes Toilette-Geheimnis.
<?in Interview.
Eine berühmte Pariser Spezialistin der Schönheils- pslege, die sich vor kurzem vom Geschäft zurückgezogen, nachdem sie durch eine erfolgreiche Behandlung welkgewordener, Unschöner Eesichtshaut sich ein hübsches Vermögen verdient hatte, gewährte mir jüngst ein Interview. Mir lag natürlich sehr daran, die Natur des Ee- heimmittels zu erfahren, das ihr einen solchen Erfolg verschafft hatte. Ich muhte indessen hören, daß sie überhaupt kein Geheimmittel für den Teint besitze. „Ein unschöner Teint", sagte sie, „ist fast jedesmal auf eine über- mähige Anhäufung der seinen Hautpartikel zurückzusüh- ren, welche die Epidermis bilden. Die überflüssigen, abgestorbenen Partikel sind die Ursache aller Linien und Fältchen, aller Unreinigkeiten der Gesichtrhauti ihr vergilbte Färbung bildet den mihsarbenen Teint, uüd sie verdecken dabei die darunter befindliche junge, frische Haut.
Mein Erfolg ist lediglich der Entdeckung zutzuschrei- ! den, datz ein einfaches, vegetabilisches Lösungsmittel, ! das sogenannte Parinolwachs, diese verhärteten, abge- I
storbenen Partikel in milder Weise entfernt und der Gc- sichtshaut ihren zarten, jugendlichen Hauch wiedergibt. Das kann jede Dame selbst ausführen. Parinolwachs kann man in jeder Apotheke oder Drogerie bekommen — am besten eignet sich „reines" Parinolwachs dazu — und man braucht es nur abends in etwas liberaler Weise aufzutragcn: wenn man es dann morgens mit warmem Wasser abwäscht und mit einem weichen Tuch trocknet, wird man finden, wie viel reiner und weicher die Haut geworden ist. Eine drei-bis viermalige Wiederholung des Verfahrens vervollständigt die Umwandlung." Allen Damen mit mihfarbener oder runzeliger Gesichtshaut rate ich, dies einmal mit reinem Parinolwachs zu probieren. Aus eigener Erfahrung weih ich, wie erfreulich das Resultat ist. M. H.
Verantwortlich: Albin Klein, Giehen.
tr ksls. und stand sich gut- dabei Der Hut sah wieder aus wie neu.
Und anerkennend spricht
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und nicht mal teuer!
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Boonekamp
Semper idem
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Ich habe in letzter Zeit wiederholt festgestellt, daß in meinen Originalflaschen mit gesetzt, geschütztem Bodenbrand andere Boonekamp-
bzw. Bitterfabrikate vertrieben werden. Auch haben wiederholt Gastwirte und Restaurateure solche Fabrikate aus Flaschen verschenkt, die mit meinem, so wohl in seinen einzelnen Teilen, als auch in seinem Gesamtbilde geschützten Etikett versehen waren. Dies veranlagt mich zu der Erklärung, dag ich im Interesse meiner verehrlichen rechtdenkenden Kundschaft und des konsumierenden Publikums von jetzt ab jede mißbräuchliche Benutzung meiner Original-Flaschen und Original-Etiketts strafrechtlich verfolgen werde.
Zugleich mache ich darauf aufmerksam, dag auger anderen Warenzeichen-Eintragungen auch die Warenzeichen
„Usadörbergg^ sowie „Underberg-Soonekamp”
für mich in die Zeichenrolle des Kaiserlichen Patentamtes eingetragen sind, so dag also unter diesen Warenbezeichnungen nur mein Fabrikat verabreicht bzw. in den Verkehr gebracht werden darf.
Rhembergf (Rheinland)
H. Underbergf-Älbreclit
Hofl. Sr. Maj. d. Kaisers und Königs Wilhelm II
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„Sehen Sie, gnädige Frau", unterbrach er die feier he Ruhe, „ist es nicht wie ein Märchen, wenn wir die ikeude Abendsonne betrachten, und kaum, dah sie ins bergraue Weltmeer hinabgesunken ist, auf ihrer Bahn n Mond herauswandeln sehen. Immer muh ich an n treffenden Vergleich deicken, den unser Heinrich Heine zogen hat. Der Sonnengott und die trauernde, gött- ie Luna. Das hohe Paar, das getrennt durch die vigkeit wandelt."
Margaretha erschrak.
„Warum soll denn die Göttin der Nacht nicht glück- 1 sein? Mir deucht in ihrem Sternenreiche läht es
sich leben ohne der gleihenden Sonne Licht!"
„Leben? — Eewih!" entgegnete er leise. „Aber was ist es für ein Dasein, das gelebt wird?"
Der Fremde mochte den ungläubigen Blick der neben ihm Sitzenden aufgefangen haben, denn er suhr fort:
. „Ostmals vermeinen wir ohne Liebe dies einförmige Leben ertragen zu können und wähnen uns glücklich, wenn wir noch im Besitze unserer Freiheit. Ts Ist eine grausame Täuschung: denn ohne Liebe ist das Leben inhaltslos Und nur die Arbeit kann dem Herzen eine gewisse Befriedigung gewähren: — das Glück macht sie aber nicht aus, das wir suchen."
„Dann glauben Sie nicht, dah die Liebe auf die Dauer ermüdet?"
„Man muh, um wahrhaft froh zu leben, sich mit Verstand der Luft ergeoen — —“ zitierte er mit nachsichtlichem Lächeln und schaute die junge Frau dabei so seltsam an, dah glühendes Rot ihr Antlitz bedeckte.
„Herr Graf! Es wird Nacht!"
Vor dem Paare stand der Kapitän und wartete der Befehle seines Gebieters.
(Fortsetzung folgt.)


