>5
i b m « ib m
in
31
5
ip
»-
t
I.
r.
r-
m
N!
ri!
o)
:i
14
35
3t
8
’S
>ii
31
'I
:
I
!!
17
T
Jede verständige Mutter gibt ihren Kindern Kathreiners Malzkaffee. Denn Kathreiners Malzkaffee erhält die Kinder frisch und kräftig und macht den Kleinen die Milch schmackhaft. Tausende von Ärzten empfehlen ihn.
beugen, sei ausdrücklich benierkt daß die Trachtenteilnehmer beim 1. Deutschen Volkstrachtenfest keinen Eintrittspreis zu bezahlen haben, sondern sowohl zum Festplatz wie auch zur Stadlhalle freien Zutritt haben.
' Dem Baifernverein Mainz gebührt das Verdienst, diesen Idealgedanken in voraussichtlich glänzender Weise zur Ausführung zu bringen. Die Aufrufe in den Volkstrachtenzeitungen und der „Bergheimat" von Prof. Grünbaucr haben bewirkt, daß in ganz kurzer. Zeit sich derart viel Vereine und Gemeinden gemeldet haben, dag inan mit einem Besuch von 8—10 000 Volkstracht- lern in Mainz rechnen kann.
Oppenheim. Die Stadt verkaufte einen, ausgedehnten Geländekomplex an den Fabrik- und Grubenbesitzer Ui'. Wilhelm Megerle zu Friedberg in Verbindung mit einer rheinischen Industriellengruppe zur Errichtung eines großen Zementwerks.
):( Frankfurt. Aus dem Besitz des Geheimen Kommerzienrats Dr. H c l f f c r i ch fand unter, starker Beteiligung die V e r st e i g e r u n g griechischer und römischer Münzen, sowie seltener Städtelaler statt. Es wurden zum Teil sehr hohe Preise erzielt. Antike Münzen brachten -400—1000 Mark, deutsche Taler 800 bis 1000 Mach.
! K ö n i g jt c i n. Unter reichen Ehrenbezeugungen militäriscker und privater Art wurde der 71jährige Gärt- nereibcsitzer Lorenz D o r n a u s zu Grabe getragen. An den Namen Dornauf knüpft sich eine der denkwürdigsten Erinnerungen aus dem großen Kriege von 1870- 71. Beim Ausbruch des Feldzuges wurde Dornauf in
(ZrLssis Spezialfabrik Deutschlands fUr Milch - Zentrifugen, Butter - Maschinen, Wasch-, Wring- und Mangel-Maschinen.
! das erste Bataillon des 2. Nass. Jnf.-Regts. Nr. 88 > berufen und nahm an zahlreichen Gefechten Anteil. Ms Fahnenträger des Bataillons trug er dann am 1. März die erste deutsche Fahne seit 1815 in die bezwungen^ Hauptstadt Frankreichs hinein. Vom Deutschen Kaiser wurde Lorenz Dornauf hiechür mit dcni Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet.
! B i n g c r b x, ü cf. Der etwa 5500 Mitglieder zählende Rheinische Provinzial-Lehrerverein hielt" hier seine Vertreteiversammlung ab, in der hauptsächlich innere Bereinsangelegenheiten beraten wurden. Am Nachmittag wurde in S 1 rombepg die Grundsteinlegung für das Lehrerheim vorgenommen. Dieser Bau ist für die erholungsbedürftigen Lehrer bestiinmt. Die Mittel dazu sind aus freiwilligen Beiträgen, Schenkungen und einer Lotterie zusammengekommen.
! Rüdeshcim. (Ehrung eines Hundertjährigen.) Große Ehrungen wurden an Ostern dem ehemaligen Fuhrwerksbesitzer und Winzer Johann Schraüter aus Anlaß seiner 100jährigen Geburtstagsfeier zuteil. Als erster Gratulant war der katholische Orts^eistliche Pfarrer Kohl erschienen, der die Glückwünsche des Bischofs von Limburg übermittelte und als Geschenk ein Buch mit persönlicher Widmung über - reichte. Der Kaiser ließ dem braven Mann eine künstlerisch wertvolle Kaffeetasse aus dep Kgl. Porzellan-Fabrik mit seinem Bildnis durch den Landral Eeheimrat Wagner und die Stadt Rüdesheim durch den Bürger- melster Alberli einen silbernen Pokal, gefüllt mit alte,«, feurigen Rlldesheimer, als Erinnerungszeichen über - geben. Der noch sehr rüstige Greis sprach dem edlen Tropfen herzhaft zu, wie er überhaupt im Leben nie echtes Rüdesheinier Gewächs verachtet hat. Am Vorabend seines Eeburtsfestes bewegte sich ein Fackelzug, an dem sich die 25 Vereine der Stadt beteiligten, nach seinem Hause. Ein Mitarbeiter der W. Ztg. fand den Greis nach der Feier völlig frisch und munter. Schrau- ter verfügt über eine ganz erstaunliche Rüstigkeit. Bis vor vier Jahren las er noch ohne Brillei jetzt benutzt er zum Lesen eine Lupe. Sein Gehör; ist noch völlig intakt und das Gedächtnis geradezu erstaunlich. Er erinnert sich noch deutlich der ersten Felssprengungen im Rheine bei Bingen Und der ersten Dampferfahrt im Jahre 1828. Von seinen 3 Kindern leben noch zwei Söhne, beide im Alter van über 70 Jahren. Seine Frau starb schon 1856.
! Kreuznach. (Eine D u e l l s o r d e r u n g.) Nach einem Essen dep Reserveoffiziere äußerte sich der Bürgermeister von Langenlonsheim, Leutnant der Res. Lichte nthäler in schrofi abfälliger Weise über den „Kreutznacher Anzeiger". Der Sohn des Verlegers, Herr H a r r a ch, der diese beleidigenden Ausfälle anhörte, stellte Herrn Lichtenthäler, der noch in Uniform war, und schließlich kam es zu Tätlichkeiten, die zur Folge hatten, daß Herr Lichtenthäler seinen Gegner fordern ließ. Die Forderung wurde auch angenoinmen, allein von dritten Seite die Austragung des Zweikampfes verhindert. Die Angelegenheit gelangte außerdem zur Anzeige, so daß sich Herr Lichtenthäler jetzt wegen Her - ausforderung zum Zweikampf vorm Kriegsgericht in Saarbrücken zu verantworten hatte. Er wurde zu drei Wochen Festung verurteilt, da er durch seine Aeußerung den Zusammenstoß verschuldet habe. Der Kartellträger erhielt die Mindeststrafe von einem Tage Festungshaft.
Famii iendrucksachen
Visitenkarten Geburtsanzeigen, Verlobungsbriefe etc. etc.
liefert schnell, sachgemäß und billig
Albin Klein
fluch- und Akzidenzdruckerei
Seltersweg 83
Der Jllte Berprbclterwband ein polit.fcher Umin.
In einer grundsätzlich wichtigen Frage des Vereinsrechts wurde vor dem Schöffengericht in Bochum ver- I handelt. Angeklagt waren der Verbandsbeamte Fritz Husemann-Bochum und andere Vorstandsmitglieder des Alten (sozialdemokratischen) Bergarbeiteroerbandes wegen
Uebertretung der §§ 17 und 18 Ziffer 5 des Vereinsgesetzes. Fm Mai vorigen Jahres hatte Polizeipräsident Gerstein den Vorstand des Verbandes unter Hinweis auf die Bestimmungen des Vereinsrechts aufgefordert, die jugendlichen Mitglieder aus den Reihen des Verbandes zu entfernen und die Lifte der Vorstandsmitglieder einzureichen. Der Polizeipräsident nahm dabei den Standpunkt ein, daß der Alte Vergarbeiterverband als politischer Verein im Sinne des Vereinsgesetzes zu betrachten sei. Der Vorstand kam der Aufforderung nicht nach. Das führte dann zur Anklage. Das Gericht kan, zu einer Verurteilung nach dem Antrag der Staatsanwaltschaft. In der Begründung des Urteils wird ausgeführt i Nach den Satzungen bezwecke der Alte Bergarbeiterverband die Wahrung und Förderung der materiellen und geistigen Interessen der Mitglieder. Nach § 37 sei die Diskussion über parteipolitische oder religiöse Fragen innerhalb des Verbandes untersagt, so daß also nach den Satzungen der Verband nicht als politisch anzusehen sei. Anders lägen die Dinge in der Praxis. Auf Grund der Beweisaufnahme sei das Gericht zu der Ueberzeugung gelangt, daß der Verband für die sozialdemokratische Partei tätig sei und daß er die Einwirkung auf politische Angelegenheiten bezwecke. Diese Ueberzeugung habe das Gericht geschöpft aus den verlesenen Artikeln der Bergarbeiterzeitung, deren Redaktion der Aufsicht des Vorstandes unterstehe, aus den Instruktionen für die Mitglieder der Bezirksleitungen und Ortsverwaltungen, sowie aus anderen zur Verlesung gebrachten Druckschriften.
Kirchliche Nachrichten.
Evangklische Gemeinde in Gießen.
In der Stadtkirche.
Samstag, den 18. April.
Nachmittags 2 Uhr: Beichte. Pfarrer Schwabe.
In der Johanneskirche.
Nachmittags 2 Uhr: Beichte: Pfarrer Bechtolsheimer.
Sonntag, den 19. April (Quasimcdogeniti).
Kollekte für die Armen.
In der Stadlkirche.
Bonn. 9% Uhr: Konfirmation der Kinder aus der
Markus- und Militärgemeinde. Feier des heiligen Abendmahls. Pfarrex Schwabe.
Abends 6 Uhr: Pfarrer D. Schlosser.
Feierliche Entlassung der Chorschüler.
In der Johanneskirche.
Vorm. 9)4 Uhr: Konfirmation der Kinder aus der
Lukasgemeinde. Feier des heiligen Abendmahls.
Pfarrer Bechtolsheimer.
Abends 6 Uhr: Pfarrafsistent Hoffmann.
Abenos 8 Uhr: Versammlung und Bibelbesprechung im Johannessaal.
Katholische Gemeinde in Gießen.
Samstag, den 18. April.
Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gele- genheit zur hl. Beicht.
Sonntag, den 19. April.
Weißex Sonntag.
Vorm. 614 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht.
Vorm, um 7 Uhr: Die erste hl. Messe.
Vorm» um 8 Uhr: Aufteilung der hl. Kommunion. Vorm, um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt.
Feier der ersten hl. Kommunion der Kinder.
I Vorm- 11 Uhr: Hl. Messe.
Nachm, um 3 Uhr: Andacht mit Segen.
Montag vormittag um 8 Uhr ist ein Amt für die Erstkommunikanten.
echt 12 Kar. Goiafilled - 5 Jahre Garantie
kostet mit 1 Buchstaben nur Al. 1,—, mit Monogramm von 2 Buchstaben (Handgra*'ur) M. 1,25, wenn Sie uni diesen Betrag per Postanweisung oder in Briefmarken einsenden. Auf Wunsch erfolgt die Zusendung auch per Nachnahme. Um das richtige Fingermaß zu erhalten, schneidet man ein Loch in ein Stück Pappe, das nur knapp an das betr. Fingerglied paßt. — Für die Ueberweisung von Aufträgen erhalten unsere Kunden außerdem Prämien und bei jedem Einkauf gleichzeitig einen Prämienschein in Höhe des gekauften Betrages. Zum Beispiel wird der obige Ring ä M. 1,25 bereits
vollkommen gratis
bei Einkauf unserer Schmucksachen in Höhe von M. 6.— als Prämie abgegeben. Jeder Gegenstand in unserem Katalog ist gleichzeitig als Prämie erhältlich, lllustr Katalog und Ringmaßkarte wird an jedermann gratis und franko versandt Zehntausende von AnsrKennun ton und Nachbestellungen.
Sims & Mayer, ßerüin Zg, Leipzigerstr, 93.


