Ausgabe 
11.4.1914
 
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RHEUMATISMUS

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Urteile dieser Aerzte:

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----------- (eine tropische Farrenart) - ----

auf Grund der Lehre der Phytotherapie (giftfreies Pflanzenheilverfahren nach den Grundsätzen der Naturheilmethode).

Wissenschaftliche Gutachten

Ober die Beschaffenheit und den Heilwert

Chemie: Nach der chemischen Analyse des Gerichtschemikers Herrn Dr. Paul Jeserich, Berlin, ent­hält der TropenteePapuana keinerlei gesundheitsschädliche, durch das Gesetz verbotene Stoffe. Analyse vom chemisch-technischen Laboratorium Dr. C. Bischof! Nachf., Inhaber Dr. H. Bischoff, Berlin, veröffentlicht in unserer Broschüre, die jeder Teesendung gratis beiliegt. (In einem zweiten Gutachten heißt es bei Gegenüberstellung zu den europäischen Schwesterpflanzen, daß unser Rheumaheiltee nicht identisch ist mit den inländischen Farren, insonderheit nicht mit dem Adler farren (Pteridium aquilinum) und dem Wurmfarren (Felix-Mas) und daß das Bild der Analyse auf ein relativ sehr verschiedenes Individuum hinweist. (Des wissenschaftlichen übrigen Inhaltes wegen ist dieses Gutachten jedoch nur für approbierte Aerzte bestimmt.)

Pharmakologie! Nach eingehenden Versuchen an Menschen und Tieren ist die absolute Un­schädlichkeit des Tropentees auch beim Dauergebrauch festgestellt (das Gutachten steht nur approbierten Aerzten zur Verfügung.)

Gerichtliches ärztliches Gutachten über die Behandlung von Stoftwechselkrankeu, herausge­geben von Herrn Dr med. Gustav Riedlin, prakt. Arzt, Freiburg in Baden, Karthäuserstr. 9, unter Mitwirkung der Herren Stabsarzt a. D. Dr. med. Karl Kahnt, prakt. Arzt, Berlin-Wilmers­dorf, Güntzelstr. 9, Dr. med. C. D. Isenberg, prakt Arzt, Hamburg, Lübecker Straße 11.

Dr. Isenberg: Bei allen Kranken zeigt der Tee eine deutliche Einwirkung; bei allen gingen die Entzündungsvorgänge an den Gelenken zurück. Versteifungen lösten sich. Bei keinem Fall ist die Behandlung abgeschlossen; da Verdickungen im Gelenke geringer geworden sind, erwarte Ich weiteres Einschmelzen und weitere Rückkehr zur normalen Form. Alle leben vegetarisch.

Dr. Kahnt: Demnach zeigt der Papuanatee bei den beobachteten Fällen eine ausgesprochene Wirkung, indem er an den fokalisationen der Arthritis deformans örtliche Reaktionen hervorruft, die den Sinn einer allmählichen Beseitigung des Krankhaften (Heilung) haben. Außerdem wird eine starke Vermehrung der Harnsäureausscheidung hervorgerufen und der Stuhlgang gefördert Schädliche Wirkungen konnte ich weder bei den behandelten Patienten, noch bei einem sechstägigen Versuch an mir selbst beobachten.

Dr. Riedlin, zusammenfassend: Der Papuanatee ist ohne Zweifel eine sehr wertvolle Droge und eine wichtige Bereicherung unseres Arzneischatzes. In den Händen von Aerzten, die die Grundsätze des Pflanzenheilverfahrens und der physiatrischen Heil­methoden kennen und anwenden, wird er viel Segen stiften. Die besten Resultate wird man erzielen, wenn man durch eine möglichst kochsalzarme Diät, am besten durch eine kochsalzfreic, aber nährsaizreiche Diät die Papuanakur unterstützt. Nur so wird man Dauerresultate erreichen und Rückiälle vermeiden.

Ich habe in fast allen Fällen von Hamsäurekrankheiten auffallende Besserung der Beschwerden und Heilungen gesehen, die mit den vorher angewandten Heilmitteln einfach nicht zu erzielen waren. So habe ich alte Psoriasis heilen sehen una konnte bei einem schweren Milzleiden fortschreitende Besserung feststeilen. Chronische Nierenaffektionen mit viel Eiweiß im Urin gingen nach verhältnismäßig kurzem Kurgebrauch der Ausheilung entgegen, schwere MigräneanfÄlle, zerebrale Neurasthenie auf gichtischer Grundlage und Neuralgien verschwanden mehr und mehr und was das Hauptgebiet der Papuanawirkung ist gichtisch rheu­matische Affektionen schwerer und allerschwerster Art reagierten auf diesen Tee mit Heiltendenzen, wo alle anderen Kurmittel versagt hatten. Bei den schwersten dieser Fälle ist die Kur noch nicht abgeschlossen. Eine Grenze seiner Wirksamkeit findet der Papuanatee da, wo die Natur des Patienten nicht mehr reagiert, sei es aus großer Lebensschwäche überhaupt, sei es durch die voraufgegangeoe lege artis-Behandlung durch schwere Gifte.

(Des wissenschaftlichen übrigen Inhaltes wegen ist dieses Gutachten jedoch nur für approbierte Aerzte bestimmt.)

Die Pharmakodynamik der in dem Tee enthaltenen wirksamen Bestandteile stützt sich auf das LehrbuchVorlesungen über Wirkung und Anwendung der unorganischen Arzneistoffe für Aerzte und Studierende von Dr. Hugo Schulz, ord. Professor und Geheimer Medizinalrat, Direktor des Pharmakologischen Institutes der Universität Greifswald, Leipzig 1907, Verlag von Georg Thieme.

Die Preise sind gerichtlich begutachtet vom vereidigten Sachverständigen der Handelskammer zu Berlin.

Ueber die Herkunft unseres Naturproduktes aus den Tropen hat sich der Chef der staatlichen Nahrungsmittel-Untersuchungs­anstalt für die im Landespolizeibezirk Berlin bestehenden königlichen Polizeiverwaltungen, Herr Regierungsrat Professor Dr. Juckenack, durch persönliche Einsichtnahme der Konnossemente, Frachtbriefe etc. informiert und unter Assistenz des Chemikers derselben Ab­teilung, Herrn Dr. Griebel, bei Besichtigung unseres Geschäftsbetriebes von den Heilberichten bezw. eidesstattlichen Versicherungen Schwersiecher Kenntnis genommen und somit die Richtigkeit der von uns behaupteten Tatsachen am 24. Sept. 1913 kontrolliert.

V ollkommen unschädliches Naturprodukt von größter Heilwirkung. Als Heilmittel bei wilden Völkerschaf­ten in den Zentraltropen im Dezbr. 1910 entdeckt von Botaniker V. Fabricius und Dr. med. Lhamassa.

Die in Großbardorf in U.ifcrfranken (Bayern) wohnende _Jlnna Bockelt, ged. am 24. Februar 1880, erkrankte im Jahre ~TiS96 an schwerem chronischen Gelenki heumatimus, der sich im Laufe der Jahre zur völligen Verkrüppelung und Versteifung der Finger und Ellenbogengelenke heransbildete. Von den entsetz liebsten Schmerzen gepeinigt, lag die Patientin, zum Skelett ab­gemagert, ara 20. Dez. 1912 in einem so besorgniserregenden

Zustande darnieder, daß sich der amtierende Pfarrer genötigt sah, die Kranke mit den Sterbesakramenten in versehen.

Die Patientin ist mit dem Papuana-Tee von ihrem 16 Jahre alten Siechtum gerettet worden und hegt hierüber ein umfang­reiches Anerkennungsschreiben über den Kurverlauf vor, das vom KönigL Bayerischen Pfarramt zu Großberdorf ausgestellt ist und dessen Kopie jeder Teesendung beiliegt.

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Halberstadt, Tränkestr. 1111, 1. 5. 13. Teile Ihnen auf Ihr . Dienste getan hat Ich leide seit 4 Jahren an linksseitigem Brust- wertes Schreiben höflichst mit, daß Ihr Papuana-Tee mir sehr gute und Schulter-Muskelrheumatismus, habe viel Schmerzen gehabt,