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fillc abgebildeten Modelle können
leldit Im Haufe gefdmeldert werden
mit Hilfe von faooritfchnittcn.
Zu beziehen durch die hiefige Verkaufsffellc:
Hie*. Salomon & Co., Schulltrafje.
Das Reich der frau.
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Buffer der Modell-Nummer gebe man bei
Bestellung von Schnittmuftern
ols Mal; an: für Taillen die Hälfte der Oberweite, für Rücke die ganze Hüftweite, die, wie die nebenstehende Abbildung zeigt, zu nehmen find.
U, VII.
HToöebcritR
Beschreibung der Bilder.
wohl selten sind UNS solche Ueberraschungen in Blusen geboten, als in diesem Oahr. und kaum hlllien wir es für möglich gehalten. Sah eine so erstaunliche Vielseitigkeit für Oic 2?Iu f e, dieses Kleidungsstück, das die Taille jetzt tatsächlich ganz zu verdrängen scheint, je möglich gewesen wäre.
Das; sie aus ihrer Aschenputtelstellung längst herausgekoniinen und sogar salonfähig geworden, bedarf ivohl keiner Erwähnung mehr, daß die JJIufe aber je in einer solchen Vielseitigkeit auf Len Markt gebracht würde, wie wir es in diesen Tagen erlebt haben, er- scheint manchem unbegreiflich.
Die einschneidendsten veränderiliigen an diesem Kleidungsstück Iiaben nicht nur die Aerinel, sondern auch die Vorderteile, der Rücken. genug: die
ganzen Blusenformen erfahren. Der übermäßig langen Schulter ist meistens ein tanger Aer-iiel angefetzt oder «ine Armkugel angeschnitten, der'der lange, enge Aerinel angefügt wird. Bei ganz weiten Blusenformen beginnt der Aerinel eigentlich schon am Halsausschnitt. häufig sieht inan sie auch einer paffe angeschnitten, was besonders bei den tkemdblufenärmeln der Lall ist. Die Ansatzlinie der paffe macht dann eine Schweifung nach unten. Deii hals- ausschiiitt finden ivir an der heutigen Bluse mehr V-förmig als riind, und dieser kleine, spitze Ausschnitt erstreckt sich auch auf de-a Rücken. Last bei jedem Blusenschnitt sehen wir die bisher ungewohnte Stoffülle unter dem Arm, auch find ihm häufig Schaß- ehea tiiid (filacken- tuiilken angcsetzt.
li ickelblitsen, lieber- blu'en. Blu enbo'eros.
Blue» mit angelchnit- .cacii r.versariigen Jiiv. neu ' ■ i>o fli. 65651,
Pa- cu .i (ur. 65U).
Rag fen 1 llr. 6574)
11110 die u verirüstlichen kemdblusc», die jetzt jedoch meistens nicht mit hohem, steifem Kragen, sondern mit iv.ickem Siegel,ragen getragen werden lsiehe He. ts;s), gehören zu de» beliebtesten Lärmen.
2lis Ausstatiuug dienen N 0 eh immer die Selbstbinder, doch als neu für diese Blusen dürften die /tragen mit angeschnittener Krawalle und die Vatermörder- Kragen zu bezeichnen sein. Als Neuestes vom Ileuen ist noch die .Lurlanabluse" zu erwähnen, die extra für den neuesten Tanz kreiert wurde und mit einem weiten Nock getragen wird.
Die Tüll-, Krepp-, Seidenmusselin- und schottischen Taftblusen werde» sicherlich im Lrühjahr vorherrschen, und Stickereien, Spitzen und Lilet kommen dabei vielfach zur Verwendung. Außerdem scheint die Larbenfreudigkeit der Stoffe noch zugenommen zu haben, denn krasses Gelb, Tango.
Pfirsichfarben, Not von den mattesten bis zu de» tiefste»
Tönen, leuchtende grüne und schöne bräunliche Larbe» be- Haupte» sich neben den Karos und Schotten auch für die Bluse. Lür den Sommer werden wir auch in lvaschbluse» reizende Neuheiten zu erwarten haben, wie broschierten Voile, gemusterten Iliull, und Mull mit Punkten in farbiger Glanzseide, sowie weiche Laponseide. Auch für die Liugerieblusen haben wir Neuheiten in Aussicht, nämlich farbige Taftrüschen und bunte Bärtchen.
Dah für die losen, weitfallenden Blusen der Tunikarock besonders in Lrage kotnmt, soll hier nicht unerwähnt bleiben, während zu den Hemdblusen der Lowboy-Rock mit aufgesetzten Seitentaschen oder sonst irgend ein glatter Rock besser paffen wird, wie verschieden aber diese Tunikaröcke gestaltet werden können, veranschaulichen unsere Abbildungen, obwohl sie nur in beschränkter Zahl gegeben werden konnten.
Statt der eigentlichen Tunika aber sind auch die Röcke mit den tunikaartig aufgesetzten Volants recht beliebt. An Aus- wähl fehlt es den Damen in dieser Saison also durchaus nicht, doch dürfte jede ihre Wahl mit größerer Vorsicht als sonst bei ungewohnten Ileuheiten zu treffen haben, denn das Sprichwort: .Lins will sich nicht für alle schicken," bewahr- (leitet sich Heuer oft in bedenklicher weise. Helene Grube. «tnl-uhe »tute».
Nr. 6582. Diese aus weißem Kragen, der mit feiner Krawatte wurden ebenfalls aus grüner Seide
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Gesclllchaftsblusen. Nachi»1ttagvdlu»en und Lunikarockr.
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IM suiammenyang gejchniNen wurde. Die Aermelinanichelten genommen. Schnitt in 40, 42, 44, 45, 48, Sä, 62. 54 cm halber
lvberweite SO Pf.
Nr. 0-474. Die nach den 2lernieln benannte Bluse (Raglanblusel besteht aus geblümter Musselinseide und erhielt eine gereihte Weste aus weißem Voile, sowie einen aus weihen Spitzen geformten vaier- - mörtzerkragen, z» dem
auch 'die Aermelauf- schläge paffen. Schnitt in 42. 44. 40, 48. SO, 62 cm halber Oberweite 60 Pf.
Nr. 6585. Schwarzer Tüll bildete das her- stellungsmateriat zu dieser schicken Bluse, die über der Schulter ausspringende Stüschen zeigt. -Ilm den spitze» Halsausschnitt ist eine schivarze Tüllrüsche gelegt. die »on schwarz- seidener Blende begrenzt wird. Die halbsangen ausgeschnittenen Aermel können auch lang genomnien werden. Schnitt in 44. 45, 45, SO, S2. 64, 65.
50 cm halber Oberweite 50 Pf. ‘
Nr. 6505. Diese aus leichtem Musselin, weißein oder farbigem Tüll zu arbeitende Bluse ist vorn gereiht und erhält durch de» ..angeschnittenen" Umschlag eine besondere Note. Umschlag. Liege- braaeiz und Aermchh aufschlag wurdest ätzS dem Blusenstoff genommen, jedoch mit schwarzer Spitze tim- säumt- Die Bluse ist ohne Lutter zu arbeite» und kann lange oder halblange Aermel erhalten. Schnitt in 42, 44, 45. 45,' SO. 62, 54, 56 cm halber Oberweite 50 Pf.
Nr. 0518. Unsere aus gemustertem perkal gearbeitete glatte hemd- bluse ist an den Vorderteilen in Lälichen ab- genäht und mit iveißein Liegekragen und gleichen Manschellen ausgeflat- tet. Line lange, farbige Krawatte vervollständigt die Ausstattung der einfachen Bluse. Schnitt in 40, 42, 44. 46, 48. SO. 52. 54,
55 cm halber Oberweite 50 Pf.
Nr. 6520. weniger einfach präsentiert sich uns diese Hemdbluse, die vorn einen übertretenden Schluß und einen Latz unter dem Halsausschnitt erhält. Unter dem Achselstück kommen lange Aermel hervor. Schnitt in 44, 45, 48. SO. 52, 54, SS cm halber Oberweite SO Pf.
llr. 5561. Die modernen Tunikaröcke können entweder zu einem ffackelt passend oder auch i» jedem anderen beliebigen Stofi ausgeführt werden. Unsere Vorlage hat eine vorn sch'ießende Tunika im eui a»-a)-Lch»itt, die hinten in einer übertretenden Lalle des Rockes verläuft. Schnitt in 06, 100. 104, 10S, 116, 120 cm Hüftweite SO Pf.
llr. 5564. Diesem glatten Rock wurde eine kurze, unten etwas abgerundete Serpentinetun,ka aus weißem Tüll angefügt, wahrend der Rock aus gleicher Seide war. Schnitt in 05. 100, >04, 108, US. 125 CM Hüftweite 80 Pf.
llr. 5558 zeigt eine aus gemustertem Tüll gearbeitete Tunika zu einem weißen Alpakarock. Sie wurde dem Rock unten .angeschoppt". Schnitt in SS, ISO, 108, US CM Hüftweite 80 Pf.
llr. 5560. 2luch dieser Tunikarock erhält hinten eine übertretende Lalle, unter der die Tunika verschwindet. Der Rock bekommt unten einen kleinen, abgerundeten Lin- schnitt, und die Tunika geht oben eckig übereinander, während sie nach unten wieder auseinandertritt. Schnitt in SS, 100, 104, 108, US. 120 cm Hüftweite 80 Pf. Bei den aus Tüll gearbeiteten Tuniken können die Blusen ent- weder zu dem Tüll der Tunika oder zu dem Rock paffend getragen werden. 3m letzteren Lall müßten Kragen und sonstige Ausstattungen der Bluse jedoch in Ileberein. stimmung mit der Tunika genommen werden.
h. <ß.
Briefpapiere, Briefumschläge, Korresfpondcnzkarten, Siegellack
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