Ausgabe 
7.3.1914
 
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Die 'Verbraucbsfteigming

ist das beste Zeichen für die 6üte und Brauchbarkeit eines Brzeugnirfes.

Schwefels. Ammoniak

das bewährte nationale Stickstoffdüngemittel, hat in den letzten 12 Jahren eine Verbrauchssteigerung von

rund 3007«

zu verzeichnen und steht in Deutschland heute an erster Stelle.

Chilesalpeter

der ausländische Stickstoffdünger, hat für den gleichen Zeitraum eine Verbrauchssteigerung von

nur rund 407»

aufzuweisen. Die Einfuhr ist im vergangenen Jahre gegenüber 1912 erheblich zurückgegangen.

Gewiß der ficftC, durch die deutsche Landwittschaft selber geführte 33eU)Ci$ für die außerordentliche Güte des schweselsaureu Ammoniaks!

Mehr als 9 000 000 Zentner

schwesels. Ammoniak hat die deutsche Landwittschast im Jahre 1913 verbraucht.

Diese Zahl umfaßt nur die tatsächlich in den Verbrauch übergegangenen Mengen; Lagerbestände sind nicht einbegriffen. Beim schwefels. Ammoniak kommen die in der Industrie verbrauchten verschwindend kleinen Mengen nicht in Frage, während dagegen beim Chilesalpeter von den eingeführten Mengen durchschnittlich 33/ j % als in der Industrie verbraucht berücksichtigt werden müffen.

Düugungsversuch zu Kartoffeln, von C. Gröpper, Gettorf, Kr. Eckernförde.

Düngung pro ko:

«3« kg 830 kg 40*(,i ß cs ßati|Ql3

380 kg 380 kg Thomasmehl

875 kg schw. Ammoniak

Ertrage pro ko:

80 400 kg 37 »50 kg Knollen.

Mehrertrag durch schwefelsanres Ammoniak 17 550 kg Knollen ,um Preist von M. 877,50. Nach Abzug von M. 82,50 für fchwefelf. Ammoniak ergibt sich ein

Reingewinn von M. 793, durch die Ammoniakdüngung.