Nachm- um 5% Xhr: Christenlehre: daraus Passionsan- dacht.
Dienstag und Freitag, abends um G*/> Uhr ist Fa steuandacht.
Gottesdien st in der Diaspora In E r ü n b e r g um 9% Uhr.
In Hungen um 9'A Uhr.
Aeianiwonlich: Albin Klein. Gießen.
Vergebung.
Die Grotzherzogliche Klinik für psychische und nervöse Krankheiten in Gießen schreibt für das Rechnungsjahr 1914 aus :
1. Die Lieferung von:
Backwaren,
Fleischwaren,
Spezereiwaren,
Verbrauchsgegenständen,
Mllch, Bier, Eis, Selterswasser,
Butter und Eier,
Emaillewaren,
Bürstcnwaren,
Toilettegegenstände,
Porzellan- und Glaswaren,
Schreibmaterialien,
Kleider und Schuhen für Kranke u. Personal.
2. Das Reinigen des Küchenherdes.
3. Das Lcersahren der Serrkgruben.
3. Die Abgabe von Knochen, Lumpen, leeren Flasch«» und des Gespüls.
5. Der Transport der Wäsche nach und von der Zentralwaschanstalt.
Die Bedingungen liegen an den Wochentagen nach- nittags von 3—5 Uhr in der Verwaltung zur Einsicht- lahmc offen. Angebote sind verschlissen und mit ent- precbcndei Ausschrist versehen bis zur Eröffnung am Freitag, den 6. März 1914, vormittags 11 Uhr, uf dem obengenannten Bureau abzugebcn.
' Der Zuschlag erfolgt bis 21. März 1914. Gießen, den 18. Februar 1914. tzrotzh. Direktion der Älnnk für psychische und nervöse jtrankheitcn. Sommer.
BekantmaZriAg.
inslellung von Drei- und Vierjährig-Freiwilligen für ie Matrosen-Artillerie-Abteilung Kiautschou (Küstenartillerie) in Tsingtau (China).
Einstellung: Oktober 1914, Ausreise nach Tsingtau: ,aimar 1915 bezw. 1916,' Heimreise: Frühjahr 1917 ezw. 1918. Bedingungen: Mindestens 1,64 Meter roß, kräftig, gesunde Zähne, vor dem 1. Oktober 1895 eborcn (jüngere Leute nur bei besonders guter körper- chcr Entwickelung).
Angenommen werden Leute aller Berufsarten-, erwünscht sind: Handlungsgehilfen, Techniker, Elektrotech-
E iker, Monteure, Mechaniker, Chauffeure, Schuhmacher nd Schneider.
In den Standorten in Ostasien wird außer Löhn- ng und Verpflegung eine Ortszulage von täglich 0.50 tark gewährt! die Vierjährig-Freiwilligen erhallen im eilen Dicnftjahre eine Ortszulage von täglich 1.50 M.
Meldungen mit genauer Adresse sind unter Beisüg- >g eines vom Zivilvorsitzenden der Ersatzkommission isyeslellten Meldescheins zum freiwilligen Diensteintritt >f drei bezw. vier Jahre zu richten an:
Kommando der Stammabteiliivg lur Malroscuartiveiie Kianschou, Cuzhoven
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Moalag:
Dienstag:
Mittwoch:
Donnerstag:
Freitag:
SamStag:
Sonntag:
Kamr Grünkernsvpp:
„ Parisersuppe Knorr Tomatellaivpp- „ Llumcnkohlsuppe Knorr Erbsensuppe „ Fronksuctersuppe Koorc-SuppkReismitTomatcnI
48 Sorten Knorr- Suppcn. 1 Würfel 3 Teller >0 Pfg.
Arsserer- hentigru Ausgabe liegt ein Prospekt
Deutsches ÄnimoDiak-Verkauts-Verejoigang C.ra, b.H io Kassel,
- >ö«e Ausstcht IS, bei, die wir zu ganz besonderer s achtuug gerne empfehlen.
Candwirffcfeaftlicbes
:: Schlaflosigkeit. Gesunder Schlaf ist das beste Mittel, um den Körper dauernd frisch und leist - ungssähig zu er, alten. Schlaflosigkett ist der Beginn des Berjalls. Häufig sucht man durch künstliche Mittel den Schlaf zu erzwingen. Das gelingt aber nur einige Male, denn sobald sich der Körper an diese Mittel gewöhrtt hat, versagen sie. Ursache der Schlaflosigkeit sind gewöhnlich überreizte Nerven oder erregte Herztätigkeit. Sie werden in erster Linie durch nervenerregende und auf das Herz wirkende Eenuhgifte erzeugt. Diese sind in der Mehrzahl der Fälle die eigentliche Ursache der Schlafliosigkeit. Sie sind um so gefährlicher, weil sie durch ein vorübergehendes Wohlbehagen täuschen. Eine plötzliche gewaltsame Entwöhmkng ist nicht ratsam und würde auch nicht den gewünschten Erfolg haben. Biel sicherer wirkt ein langsamer Uebergang zu unschädlichen und wohlschmeckenden Ersatzmitteln, uitter denen wohl Kathreiners Malzkaffee die besten Dienste lut. Er kann
! allen, die an Schlaflosigkeit leiden, aufs wärmste em- | pfohlen werden.
*
:: U m s o n st quälen s i ch zahlreiche Landwirte l mit dem Anbau der viel Arbeit und Kosten verursachen- l den Hackfrüchte, weil sie oersäunien, rechtzeitig an eine ! kräftige Thonwsmehldünguny zu denken. Stallmist allein > tut's nicht: denn der ist viel zu phosphorsäurearm, um damit Höchslerträge zu erzielen. Durch Verstärkung der Thomasmehldüngung auf einem Teil eines schon an und für sich kräftig mit Thomasmehl, Kainit und Chilisalpeter gedüngten Kartoffelfeldes auf magerem L«hmbo>- den erntete Herr Gutsbesitzer Hermann Braune in Königshofen 2100 Kg. Kartoffeln im Werte von 84 Mark mehr als auf dem übrigen Teil des Feldes, der sonst die gleiche Düngung aber weniger Thomas - mehl erhalten. Die Beritärkung der Düngung ilm 600 Kilogramm Thomasmehl pro Hektar hatte' 30 Mark Mehrkosten verursacht: diese verzinste» sicki also mit 180 ! Prozent.
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Auf dem Wege des öffentlichen Anerbietens soll die Lieferung nachstehender Bedürfnisse für die Zeit vom 1. Ap il 1914 bis Ende März 1915 vergeben werden:
I. Berzehrnngs- und Berbrauchsgcgeuständs:
1.
Fleisch-, Wurst- und Fettwaren,
21.
ca.
500 Kilo dörre, weiße Bohnen,
2.
Milch,
22.
„
800 Kilo geschälte, ganze Erbsen,
3.
Backwaren (Lrvt, Wecke u. Feingebäck),
23.
„
900 Kilo geschälte Gerste,
4.
Süßrahmbutter,
24.
500 Kilo Grünekornflocken,
5.
ca. 3600 Kilo Pflanzenbutter,
25.
„
400 Kilo Haferflockcn,
6.
„ 25 000 Eier,
26.
n
300 Kilo Hirse,
7.
„ 18000 Handkäse,
„ 1300 Liter Mohnöl,
27.
„
500 Kilo Linsen,
8.
28.
„
400 Kilo Fadennudeln,
9.
„ 4000 Kilo Kochsalz.
29.
800 Kilo Gemüsenudeln,
10.
„ 3500 Liter gewöhnlicher Essig,
30.
„
1500 Kilo Reis,
11.
„ 200 Liter Weinessig,
31.
1200 Kilo Spelzgries, grob u. fein,
12.
„ 2000 Kilo gerösteter Kaffee,
32.
„
20 Kilo Pfeffer,
13.
„ 200 Kilo Malzkaffce pp.,
33.
„
400 Kilo gedörrte Aepfel,
14.
„ 1000 Kilo Kaffecffenz,
34.
„
400 Kilo gedörrte Zwetschcn,
15.
„ 3500 Kilo Mehl,
35.
400 Kilo Sago,
16.
„ 40 Kilo Tee,
36.
3000 Kilo Zwetschen-Latwerge,
17.
18.
19.
20.
. 500 Kilo Würfelzucker,
„ 500 Kilo gestoßenen Zucker, „ 700 Kilo Kristall-Zucker,
„ 50 Kilo Kakao,
37.
Der Bedarf an Bier, Selterswasser,
Zigarren (ca. 15 Milo) u. Rauchtabak.
II. RelnigungSgegenstände:
1. Sämtliche Büisten- und B-senwaren,
2. ca. 200 Stück Fensteiputzleder,
3. „ 10 Dutzend weite Kämme,
4. „ 5 Dutzend enge Kämme,
5. „ 1 Kilo Schwämme,
6. „ 250 Kilo Makulatur
7. „ 300 Pack Klosettpapier,
8. „ 4000 Kilo weiße Kernseife,
9. ca. 50 Kilo Haczkernseike, gelbe, 10. „ 1500 Kilo Schmierseife,
I I. „ 4500 Klio Soda.
12. „ 1000 m Putzlumpcnzeug,
13. „ 200 Kilo Fußbodcnöl,
14. „ 400 Kilo Bohnerwachs,
15. „ 50 Kilo Schuhfett pp.
III.
Der Bedarf an: Baumwollenzeug. Druckzeug, Kattun, Sarsenet, Schirting, Leinwand Wollentuch, Bvxkin und Sommerzeug, Wollcngarn, Sacktüchern, Hosenträgern, Knöpfen, Zwirn, Schnur, Hüten, Kappen, Unterjacken, Leder, Schreibmaterialien und Drucksachen, Maschinen- und Zylindetöl.
Ferner die Vergebung der Fuhrleistungen und
die Verwertung des Gespüls und Gekrätzes, sowie der Knochen und Lumpen.
Die in Anlage A des Erlasses der Großh. Ministerien vom 16. Juni 1893, das Verdingungswescn betreffend, enthaltenen Bedingungen für die Bewerbung um Arbeiten und Lieferungen sowie die hiesigen Lieferungsbedingungen und Muster liegen auf dem Geschäftszimmer des Unterzeichneten uur am 2., 3. u 4. März l. I. vormittags von 9 bis 12 Uhr und nachmittags von 2 bis 5 Uhr offen.
Die BcdingungS- und Angebolsformulare können gegen Erstattung der Selbstkosten bezogen werden. Ein Versand von Mustern nach auswärts findet nicht statt.
Angebote sind verschlossen und versehen mit der Aufschrift: „Angebot zu der am 23. Februar l. I. ausgeschriebenen Lieferung" bis zum Ecöffnungstecmin:
Samstag, den 14. März 1814, vormittags IO Uhr
hierher eiazureichen. Ja den Angeboten find die Bedingungen anzuerkennen.
Die einzureichenden Warenmuster müssen getrennt von den Angeboten verpackt und mit der Aufschrift: „Muster zum Ausschcetben vom 23. Febc. 1914" versehen sein.
Zuschlagsfrist 14 Tage.
Gießen, den 23. Februar 1914.
Grohh. Direktion der Landes-Heil- uud Pflegeanstalt.
I. A.: Lotz, Großh. Hausverwalter.


