Ausgabe 
28.2.1914
 
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Großh. Landes-Heil u. Pflegeailstalt Gießen.

Auf dem Wege dcS öffentlichen Anerbietens soll die Lieferung nachstehender Bedürf­nisse für die Zeit Vom 1. April 1014 bis Ende März 1915 vergeben werden:

I. VerzehrungS- und Perbrauchsgcgenstände:

£anöwlrte,

| zücktet und mästet »ur mit

ScbweizerifcDe Eaetlaa Pancbaud

1.

Fleisch-, Wurst- und Fettwaren,

2t.

ca.

500 Kilo dörre, weiße Bohnen,

2.

Milch,

22.

800 Kilo geschälte, ganze Eibsen,

3.

Backwaren (Brot, Wecke u. Feingebäck),

23.

900 Kilo geschälte Gerste,

4.

Süßrahmbutter,

24.

500 Kilo Grünekornflocken,

5.

ea. 3600 Kilo Pflanzenbutter,

25.

400 Kilo Haferstocken,

6.

25 000 Eier,

26.

300 Kilo Hirse,

7.

18000 Handkäse,

27.

500 Kilo Linsen,

8.

1300 Liter Mohnöl,

28.

400 Kilo Fadennudeln,

9.

4000 Kilo Kochsalz.

29.

800 Kilo Gemüsenudeln,

10.

3500 Liter gewöhnlicher Essig,

30.

1500 Kilo Reis,

11.

200 Liter Weinessig,

31.

1200 Kilo Spelzgries, grob u. fein,

12.

2000 Kilo gerösteter Kaffee,

32.

20 Kilo Pfeffer,

13.

200 Kilo Malzkaffee pp.,

33.

400 Kilo gedörrte Aepfel,

14.

1000 Kilo Kaffeessenz,

34.

400 Kilo gedörrte Zwetschen,

15.

3500 Kilo Mehl,

35.

400 Kilo Sago,

16.

40 Kilo Tee,

36.

3000 Kilo Zwetschm-Latwrrge,

17.

. 500 Kilo Würfelzucker.

37.

Der Bedarf an Bier, Selterswasser,

18.

500 Kilo gestoßenen Zucker,

Zigarren (ea. 15 Mille) u. Rauch

19.

700 Kilo Kristall-Zucker,

tabak.

20.

50 Kilo Kakao,

1. Sämtliche Bürsten- und Bcsenwaren,

2. ca. 200 Stück Fensterputzleder,

3. 10 Dutzend weite Kämme,

4. 5 Dutzend enge Kämme,

1 Kilo Schwämme,

250 Kilo Makulatur 300 Pack Kloscttpapier,

4000 Kilo weiße Kernseife,

II. Reiniguttfl^gegenstände:

9. ca. 50 Kilo Harzkernseife, gelbe, 10. 1500 Kilo Schmierseife,

4500 Kilo Soda 1000 m Putzlumpenzeug,

200 Kilo Fußbodcnöl,

400 Kilo Bohnerwachs,

50 Kilo Schuhfett pp.

11 .

12 .

13.

14. 15

III

Der Bedarf an: Baumwollenzeug, Druckzeug, Kattun, Sacfenet, Schirting, Lein­wand Wollentuch, Burkin und Sommerzeug, Wollengarn, Sacktüchern, Hosenträgern, Knöpfen, Zwirn, Schnur, Hüten, Kappen, Unterjacken, Leder, Schreibmaterialien und Drucksachen, Maschinen- und Zylinderöl.

Ferner die Vcrqcbunq der Fuhrleistungcn und

die Verwertung des Gcspüls und GestrützeS, sowie der Knocken und Lumpen.

Die in Anlage A dcS Erlasses der Großh. Ministerien vom 16. Juni 1893, das Verdingungswesen betreffend, enthaltenen Bedingungen für die Bewerbung um Ar­beiten und Lieferungen sowie die hiesigen Lieferungsbedingungen und Muster liegen auf dem Geschäftszimmer des Unterzeichneten nur am 2., 3. u. 4. März l. I. vor­mittags von 9 bis 12 Uhr und nachmittags von 2 bis 5 Uhr offen.

Die Bedingungs- und Angebotsformulare können gegen Erstattung der Selbst­kosten bezogen werden. Eln Versand von Mustern nach auswärts findet nicht statt.

Angebote sind verschlossen und versehen mit der Aufschrift:,Angebot zu der am 23. Februar l. I. ausgeschriebenen Lieferung" bis zum Ecöffnungstecmin:

Samstag, den 14. März IN 14, vormittags IO Uhr

hierher einzureichen. In den Angeboten sind die Bedingungen anzucrkcnnsn.

Die einzureichenden Warenmuster müssen getrennt von den Angeboten verpackt und mit der Aufschrift:Muster zum Ausschreiben vom 23. Febe. 1914" versehen sein.

Zuschlagsfrist 14 Tage.

Gießen, den 23. Februar 1914.

Grotzh. Direktion der Landes-Heil- und Pslckeanstalt.

I. A.: Lotz, Großh. Hausverwalter.

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Bergedung.

Die Großherzoglichc Klinik für psychische und ner­vöse Krankheiten in Gießen schreibt siii das Rechnungs­jahr 1914 ans :

1. Die Lieferung von:

Backwaren,

Fleischwaren,

Spezereiwareu,

Verbrauchsgegenständen,

MUch, Bier, Eis, Eellerswaffer,

Butler und Eier,

Emaillewaren,

Bürstenwaren,

Toileltegegcnstände,

Porzellan- und Glaswalen,

Schreibmaterialien,

Kleider und Schuhen für Kranke u. Personal.

2. Das Reinigen des Küchenherdes.

3. Das Leerfahren der Senkgruben.

3. Die Abgabe von Knochen, Lumpen, leeren Fla­schen und des Gespüls.

5. Der Transport der Wäsche nach und von der Zenlralwyschanstalt.

Die Bedingungen liegen an den Wochentagen nach- iniltags von 35 Uhr in der Verwaltung zur Einsicht­nahme offen. Angebote sind verschlissen und mit ent­sprechender Ausschrist versehen bis zur Eröffnung am Freitag, den 6. März 1914, vormittags 11 Uhr, auf dem obengenannten Büreau abzugeben.

Der Zuschlag erfolgt bis 21. März 1914. Gießen, den 18. Februar 1914.

Groffh. Direktion Ser Klinik für psychische und nervöse Krankheiten. Sommer.

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