Ausgabe 
24.1.1914
 
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Aufruf!

Zum Knkaus -es Zahnhauses in Zreyburg a. U.

Das Jahr 1913 ist entschwunden, für die Deutsche Turnersä-ast ein Jahr gewalttgen Ringens und großer Erfolge, ein Jahr vaterländischen Gedenkens, wie die Geschichte Deutschlands noch keines gesehen. Und was in dieser Erregung in der Deutschen Turnerschaft ge­schehen ist, das ist nicht von oben besohlen und nicht bloß von der Leitung der Deutschen Turnerschaft ange­regt, vorbereitet und durchgesührt worden, sondern mit­ten aus der Deutschen Turnerschaft heraus, aus alle» Teilen des Reichs, ist die Begeisterung durch flammende Worte, durch Ausrufe Und Berichte geschürt worden. So sind jene herrlichen Gedächtnlsseiern zustande gekommen, vom 17. März an über die Einzelseiern im Sommer und über das deutsche Turnfest hinweg bis zu der ge­waltigen Feier vom 18. Oktober und der einzig da­stehenden Tat der Deutschen Turnerschast mit ihren Eil- botenläusen durch das ganze deutsche Vaterland und über seine Grenzen hinaus, soweit die deutsche Zunge klingt. Mit Befriedigung können Alle, die mitgewirkt haben, auf die Arbeit zurücksehen, vor allem die, die dabei die Rufer im Streit gewesen sind und die Vor­bereitung einzelner Feste in die Hand genommen ha­be». Reben unserem Volze, dessen Name in Aller Munde ist, nenne ich nur die Genossen aus Krefeld mit ihrem Ausruf zum 17. März, und die Unterstützung, die sie in derDeutschen Turnzeitung" Rr. 11 aus Landshut in Schlesien gesunden. Ein Ruf ist aber, wenn auch nicht wirkungslos verhallt, so doch seiner Bedeutung ent­sprechend nicht genug beachtet worden: der Ausruf des treuen Hüters der Jahnerinnerungen im Thüringer Lande, der Ausruf unseres Bethmann in Rr. 5 der Deutschen Turnzeitung"Zum Ankauf des Jahnhauses in Frepburg a. U.". und der Aufruf unseres Geschäfts­führers in Rr. 16 derDeutschen Turnzeitung". Das Ergebnis der Saimnlungcn für den Erwerb des Jahn­hauses ist filr die zu lösende Aufgabe ein noch sehr ge­ringes. Jetzt, wo der Feste genug gefeiert sind, wo es heißt, wieder Taten zu zeigen, jetzt gehört es zu den brennendsten Aufgaben der Deutschen Turnerschast, end-

Wie man die Magensäure unscbädltcb macht.

Wenige lind sich eigentlich bewuht, wie wichiia cs ist, die im SlnflC» befindliche Nahrung nun säurebildender Gärung freizu- ! Hallen. Eine gesunde, normale Berdanung kan» nicht stalifinden, solange der Magen mit seinen zarten Schleimhäutchen von der Säure gereizt und von den srciiverdenden Gasen bedruckt ivird-- ällcs, das sind die Lsolgen der oärcnden Speisen im Magen Um eine vollkommene Verdauungöläiigkcit zu erzielen, muh diese Gä­rung beseitigt oder verhindert und die Säure neutralisiert ivcrdcn. Besorgen Sie sich zu dem Zweck beim Apotheker oder Drogisten etwas bisurirte Magnesia, von der man nach jeder Mahlzeit einen halben Dcelössel voll in etwas warmem oder kaltcni Wasser nimmt. Bisuriertc Magnesia angenehm einzunehmen, hat keine störenden Nebenwirkungen, beseitigt die Gärung, neutralisiert die Säure und macht de» durchiäuertcn Speisedrei wieder milde, Irisch und lcichtverdaulich.

Die rcgclinähigc Anivendung von bijurirterMagnesia garantiert eine gesunde, normale Verdauung, da sie die Bildung der über­schüssigen Säure verhindert, die allein die Störungen verursach«.

Notabene! Ein Apotheker meist daraus hin, dnh es sich hierbei nicht etwa um die gewöhnliche, sondern nni bisitrirte Magnesia handele, die nur in genau etikettieren, blaue» sjjlakons oerkausi wird, mitbisuriertc Magnesia" in das Glas selbst ein- zeblascn.

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sich die Schmach zu tilgen, die dem Andenken des Schöp­fers des Jßülfsturncns, Jahns, zugefügt worden ist, j und die, Stätte, die einst die Verehrung der Turner oe- schaffen, in der er Erholung in seinem Aller und Ver ! gcssen^eit von vielem unschuldig erduldeten Leid gesun- ' den hat, Und in der er den letzten Atemzug getan hat. ! ihrem jetzigen Zustande zu entreißen und zum Eigen - ! tum der Deutschen Turnerschast zu machen. Die weni- I gen Mittel der Deutschen Turnerschast aus den geringen : Steuerpfenmgen reichen zur Erfüllung solcher Aufgaben I nicht aus. Hier hat die Opfenvilligkeit der Turner ein- i zutreten.

Ihr deutschen Turner im Reich, und Ihr jenseits : der Grenzen Deutschlands, Ihr, di« Ihr auch in fenien : Weltteilen das Vaterland nicht vergessen habt und Euch zur deutschen Turnsache als Angehörige der Deutschen Turnerschast bekennt, und vor allem auch Ihr Frauen, die Ihr den Segen des deutschen Turnens erkannt habt, Ihr alle gebt Euer Scherflein, laßt das Jahr 1913, das Jahr großer vaterländischer Erregung, nicht dahin­gehen, ohne das Werk vollendet haben, das zu voll­enden eine der heiligsten Pflichten der Deutschen Tur­nerschast ist. Ihr alle habt die Stimmen derer gehört, die nach dem unvergeßlichen Leipziger Turnfest die hei­lige Stätte besucht haben, sie alle sind mit dem Stachel im Herzen über den unwürdigen Zustand des Sterbe - zimmer Jahns in die Heimat zurückgekehrt. Laßt diese Mahnungen nicht ungehört verhallen. Es kommt aus tiefstem Herzen, wenn die Herausgeberin derDeut­schen Turnzeitung für Frauen", Martha Thurm, in der letzten Nummer uns mit Recht den Vorwurf macht, daß wir Jahns Namen im Munde führen, aber nicht den Schimpf und den Bierulk von feiner Sterbestätte nehmen.

Die Gau- und Kreisvertreter werden Eure Gaben entoegennehmen, aber auch die Geschäftsstelle beim Ge­schäftsführer in Stettin und der Kassenwart in Steglitz nehmen gern Senduirgen an. Und nun noch einmal: Ans Weck! Gebt reichlich und gebt schnell! Doppelt gibt, wer schnell gibt! Großes Werk gedeiht nur durch Einigkeit.

T o e p l i h. R ü h I*.

fiefebättlicbes.

:: E i n unentbehrliches Hilfsmittel um Höchsterträge mm den Feldern zu erzielen, die im kommenden Frühfahr mit Sommergetreide oder Hack - flüchten bestellt werden sollen, ist eine möglichst zeitige, noch auf die rauh« Furch« autzgestreute Thomasmehl - dünguNg. Es genügt vollkommen, wenn das Unter - bringen erst im Frühjahr bei den Bestellungsarbeiten erfolgt, da ja keine Verluste eintreten können.

Citerarifcbes.

? Lieder, die ich meiner Puppe singe, mit 14 Bildern, Text und Noten 4" Mb. 4. . Loewes Ver­lag zu Stuttgart. DasBörsenblatt für den deutschen Buchhandel" schreibt am 10. 9. 1913 über dieses Merk­chen u. a.:Der verstorbene Josef Bager, Komponist des BallettsDie Puppenfee", hat der Kinderwelt noch eine kleine musikalische Erbschaft hinterlassen. Kurz vor seinem Tode vollendete er mit Emil Hofmann dieses allerliebste musikal. Bilderbuch, das ganz einfache Kinder­liedchen enthält, die sowohl nmsikalisch wie textlich dem Empfinden und deni Berständnis der Kinder angepaßt sind. Es gehört überall in die Häuser, wo musikalische Kinder sind."

VeraMwortlich: Albin Klein, Gießen.

Kirchliche Nachrichlen.

Ernngilischc Frmrinde in. sichln.

Sonntag, den 25. Januar, 3. nach Epiphanias.

In der Stadtkirche.

Vormittags 9'/ t Uhr: Professor D. Schian.

Vorm. 11 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde. Pfarrer Schwabe.

Abends 5 Uhr: Pfarrer D. Schlosser.

Montag, den 26. Januar, abends 8 Uhr: Ver­

einigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Mat- thäuisgemeinde.

Dienstag, den 27. Januar.

Vormittags 10 Uhr: Vereinigter Zivil- und Militäraot- tesdienft zur Feier des Geburtstages Sr. Majestät des Kaisers. Pfarrer Bechlolsheimer.

Donnerstag, den 29. Januar, abends 8 Uhr. im Mackussaol: Bibelstunde. («Brief des Apostels Jako- bus.) Pfarrer Schwabe.

Nächftkünftigen Sonntag, den 1. Februar, findet im Abendgottesdienft Beicht« und hl. Abendmahl für Mat- lhautz- und Mackutzgemeinde gemeinsam statt. Anmeld- und vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.

In der Johanneskirche.

Vorm. 9% Uhr: Pfarrer Ausfeld.

Vorm. 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannesgemeinde.

Pfarrer Ausfeld. Abends 5 Uhr: Pfarrafsijtent Hoffman».

Beichte und hl. Abendmahl für die Lukas- und Johannesgemeinde gemeinsam. Anmeldungen vor­her bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.

Abenüs 8 Uhr: Versammlung und Bibelbesprechung im Johannessaal.

Mittwoch, den 28. Januar, abends 8 Uhr: Bibel­stunde im Johannessaal. Pfarrer Ausfeld.

Freitag, den 30. Januar, abends % 6 Uhr: Ver­einigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Lu­kas- und Jdhannesgemeinde.

In raschem Siegeslauf hat sich der echte Kathreiners Malzkaffee den ganzen Erdball erobert. Er wird täglich von vielen Millionen Menschen getrunken. Der Gebalt macht's!

Montag:

Dienstag:

Mittwoch:

Donnerstag:

Freitag:

Samstag:

Sonntag:

Knorr -Grünkernsuppe 8. eissuppe

Knorr Eierriebrlesuppe Bluminkohlsuppe Knorr-Hausmachersuppe Frankfurtersuppe Knorr-Königinsuppe

46 Sorten Knorr- Suppen. 1 Würfel 3 Teller 10 Psg.

Visiieokarlenti sr lin Klein, Giessen.

Pie Geheimnisse des inneren Lebens endlich durchdrungen!

Der berühmte Astrologe, Professor Carlos Wallace, Doktor der Psychologie, lenkt durch seine erstaunlichen Arbeiten die Aufmerk­samkeit immer weiterer Kreise auf sich, versteht er es doch, dank einer ganz neuen Methode, den Charakter jeder Person wie keiner vor ihm zu deuten und in allen Fragen des Lebens wertvollen Rat zu erteilen. Alle, die Gelegenheit hatten sich an ihn zu wenden, ergehen sich in Lobsprüchen über die persönli­chen Auskünfte, die sie erhielten, welche sich auf Geschäft, Heirat, Veränderungen, Gewinne, Beruf, Freunde, Feinde erstrecken, und deren Ausführungen den Weg zeigen, im Leben Erfolg zu erringen.

Nur noch auf kurze Zeit erhallen alle Leser dieser Annonce, welche alsbald schreiben, eine Probedeulung kostenlos.

N , Benutzen auch Sie deshalb diese Gelegenheit,

\ / | sich eine wahrheitsgetreue Schilderung Ihres

' Charakters, der Ihnen eigenen Fähigkeiten und

-------Talente, und Rat in wichtigen Angelegenheiten

zu verschaffen. Es genügt, wenn Sie Ihren vollen Namen und Ihr Geburtsdatum (Tajfc Monat und Jahr, angeben, (es ist beizufügenf ob Herr, Frau oder Fräulein) und in Ihrer eigenen Handschrift den olgenden Vers abschreiben :

Alles Ihre Kunst (lurchdringt,

So die Leute sagen ,

Was die Zukunft mir tvohl bringt, Höcht' ich Sie befragen ?

Sie können, wenn Sie wollen, 50 Pfg. (in Briefmarken Ihres Landes) für Porto, Schreibgebühren usw. beifügen. Man wolle beachten, dass Briefe nach England 20 Pfg kosten. Senden Sie gefl. Ihren Brief an Herrn C. WALIjACJK, Dept. 410 No. 30, St Margareta Avenue, Green Lanes, London, N. (England).