püttl« so geringer Verwirrung'" vollzogen hat? »ft inenden Worte» «erde» da die TrLger der neue» Ordnung wie Helgt gepriesen:
„3h der Art. wie sich der Umschwung vollzieht, bewährt sich das organisatorische Talent des deutschen Volkes und vor ' allem deffes Teil, der heute der maßgebende ist. die Arbeiterklasse"
In der Tat. ein merkwürdiges organisatorisches Talent! Unsere Kohlengruben liefern schon seit Wochen kaum die Hälfte -.der Kohlen, die sie im Kriege-durchschnittlich gefördert haben: zahllose industrielle Betriebe liefen infolge Kohlen- oder Auftragsmangel still und können demnach auch ihre wichtige Aufgabe den heimkehrenden Kriegern Arbeit und Verdienst zu x»eben nickt erfüllen: wieder andere-Betriebe drohen zu erliegen, weil die ins MSrckeahatt- gestiegenen Lohnror-erunaen der Arbeiterschaft die Schwierigkeiten der Produktionsumstellung auf die Friedenswirtschaft w^»it über das Mast des Erträglichen hinaus erhöhen: kaum ein Tag vergeht, au dem uns nicht von oben her das drohende Gespenst der Hungersnot an die W^nd gemalt wird, das einen ireilich nur nock inlon-ett interessieren kann, als man bis dabin nicht er?roren cd»r dem Maschinengewehr eines Spacrakisten zum Opfer gefallen ist
Genug hiervon. Der ..Vorwort?" aber schwärmt'
....Zrrei Wocken nach der Revolution Reick-Lkonferenz dnr republikanischen Bundesstaaten, drei Wacken spater Zentral. Versammlung der Arbeiter- und Soldatenräte Deutschlands — man wird.zugeben, daß nickt saumselig gearbeitet wird"
Wein, wahrhaftig Mit Dl» Wet»T»tl<m*«MW*e echt wie geschmiert. 3l«t soll man nicht fragen, was die Schmiere kostet. »a$ einer Meldung einer gutunterrichteten politischen Korrespondenz hat der Aufwand für die Ärbektev» und Soldatenrate in den ersten 1t Tagen der Revolution die ungeheure Summe von 800 Millionen (M) Mark) verschlungen. Dazu die durch das schmähliche Versagen vieler Etappensormationen usw. verursachte Vergeudung von Milliardenwerten an Heeresgut.
„Wirtschaft. Horatiol Wirtschaft!"
< 7 " ' —.
PferdeVerstsigerungen.
Aeb^reinstinunend wird bei all' den Pserdevsnieiae- runqen, dis in letzter Zeit stattgefunden haben, darüber oeflafrt, dasi die besten Pferde vorher ausgesucht und freihändig abgegeben werden. Wenn dann die Käufer, die üch an der Versteigerung beteiligen wollen, kommen, so sind die besten Pferde fort. So. sind beute wieder eine aroste Masse Steigerer auf die Ver kaserne gekommen. da es allgemein hieß, daß eine Versteigerung stattfinden würde. Vis zur Stunde aber hat die Versteigerung nickst begonnen, da die tauchli den Pferde fort waren. Wir da dien unter der neuen Ordnung j sollten die Miß stände beseitigt werden uns lei^e Sckcke- bungeu mebr Vorkommen, dem ist aber nicht io.. Es wäre Zeit, wenn sich die zuständigen Stellen rnrt diesen Verhältnissen besagen würden.
Aus der Heimat.
Frl^rberq, 14. Dez, Was gibt es dir ksmMeude Woche? Montag, den 16. Dezember: Kunsthonig für nicht Belieferte. Weißkraut; Dienstag, den 17. Dezember: gelbe Speisemöhren- Mittwoch, den 18. Dezember: Rote Rüben; Freitag, den 20. Dezember: Butter. Näheres über Zeiteinteilung, Menge und Preis siehe Bekanntmachung.
Krirgsbeschädiale u. ehemalige K^iessLsilnehmrr. Auf die Versammlung der hiesigen Ortsgruppe am
Sonntag, den 15. d. Mts., nachmittags 2 1 / 2 Ubr, bei Ellermeier wird nochmals besonders hingewiesen. Pflicht eines jeden Kriegsbeschädigten und ehemaligen Kriegsteilnehmers ist es. diese Organisat ion durch'Vertritt zu unterstützen, denn nur infol'e Zusammenschlusses zu einem Ganzen kann E.folg geze'tigt werden.
1^6. Wetzlar. 12. Dez. Aus eine™ verschwüren Stall w«r» den nachts vier der Milttärt'ehörde gehörige Pferde gestohl-n. Mit den Pferden ist auch ein vierfftziger Kutschwagen spurlos verschwunden
FC 1 . Wetzlar. 12. Dez. Nttt einem KopNchuh wurde in der vergangenen Nacht der Musketier Fritz Höhl von der 4. Korn, pagnie des Füsilier Regiments 80 in das Krankenhaus h er eingeliefert. Der Füsilier. der inMischev gestorben ist. soll den Schuß von einem militärischen Wachtposten im nahen Oberndorf erhalten haben.
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Keüonntma HUNA.
Lebensmittel Versorgung
für die Woche vom 16. bis &!♦ Dezember 1918.
Es aelemgen zur Ausgabe:
Morr-ag. den 10. Dezember in der alten Post, Zimmer Nr. 7, vormittags von 10 bis 12 Uhr
üiiissSliogiiji:
nur für die bei der letzten ^lns ^be nicht Belteferrsn.
Auf jeden Brotlarienawchnrtl „LZ" wird Va Pftrnd zum Preise von 39 Pfennig oerab'olat.
Montag, den 10. Dezember, in der arten Post, nur vormittags von 9 bis 12 U)r
in Mengen von 3S and 50 Pfund, TZreiS pro Pfnnd 3 Pfg»
Dienstag, den IT. Dezember in der alten Post nur vor. mittags von 9—12 U.»r:
geläie Speiseüiäiiren
in Mengen von 50 und 1U0 ofanö. Breis pro P und 9 Pfennig. Dienstag, den 17. De-em.-ee, nachmutags von 3 —i Uhr
fiSuiter
für die bei der letzten Bntteroeneitung nicht mehr Belieferten und Vsrgemerkten. /
Dicsoiag, den 17. Dezernser:
ilienerSeiiiiisK für Mranke
fällt we en ikttchtbet»eferung aus.
Mittwoch, den 18. Deze-nser in der alten Post: nur vormittags von 9 bis 12 Uhr
roüe Mölsen
tn Mengen von 25 und 50 Pfund. Preis pro Pfund 16 Pfennig.
Freitag, de» 20. Dezemver:
BaUer
Zeiteinterluns wie seither.
Menge und Preis lt. der in unserem Geschäftslokal angeschlagenen Bekanntmachung.
Friedberg, den 13. Dezember 1918.
Der Bürgermeister
(städt. Lebensmrttel-Aus'chutz) 2. A.: Langsdorf. ..
Äelrarnstmachung.
Gelegentlich der Revision mehrerer an die Städt. Elekirizitäts- anlage a.geschloffenen Lrchl- und Krasianlagen wurde sestgesteül. daß da elbst Veränderungen und Erweiterungen von unkundigen Händen vorgenommen wurden, die nicht nur gegen jede Regel der Installation von eleltr. Leitungen, «andern auch aus das Gröblichste ge>,en die Vorschifften des Verbandes Deut eher Elektrotechniker verstotzen und dadurch zu den rn den letzten Tazen in dem hiesigen Ortsnetz ausgetretenen Störungen geführt haben.
2ch weise hiermit nochmals auf die für die Stadt Friedberg geltenden Vorschriften für die Herstellung der Installation innerhalb der Gebäude hin und bemerke nachdrücklich st. datz Nruanisgsn sowohl, wie auch jede Veränderung cm den besteherrden Anlagen nur von den für die Stadt Frredderg zugelasiene« Innallatiorrssirmen, die nachträglich aufgeführt, vorgenommen werden dür en.
Eigenmächilge, ohne Wissen der Lettuvg der Städt. Lichtwerte vorgenonmene Erweiterungen beitehenoec Anlagen oder gac Nen- anlagen werdeil nicht nur mit Geldjtta e ins zu 30.— ML., sondern auch mit osornger Entziehung der Stcomtreferung bestraft.
Ich habe die Leitung der Städt. Lichtwerke angewiesen, gegen jede fest gestellte Uebertretung der iür die S.adt Friedberg gellenden Bestimm.mgen gegen das Schcirjste oorzugehL« und unncuhsichrlich zur An eige zu bringeii.
Die Instaüal ionsfirmen. die berechtigt sind, im Deriorgungs- gebiet der Elekrrizitil.santage der Stadt Frfedderg Reusnlazen, sowie Erweiterungen von Lrcht- und KrafLsslagru ausZufuhren find:
Friedrich Furndeliag. Kaiserstrahe. Karl Lüdke. Kaiserstratze,
Richard Gleüs. Wecherstratze, WUH. Ad. Heg, Kaijetstratze,
Gebrüüsx Trott.'Grotze Klosteraasie, Heinrich Jakobi. Nieder-
Rosbsch, A«g. Schäffer. Frankfurt a. M.
Die JustaUat onsstunen v.-rpstichre ich hiermit für alle ihnen zuerkaunlen Aufträge von Reuaalstzen und Erwritrrungen bestehender Anlagen, wenn auch nur für eine Brennstelle, die bisher übliche Anme.dunz bei der Leitung der Stadt. Lichtwerle vorzu- bringe» und über die Lmrichtmrgen einen genauen Plan tn doppelter Ausführung vvrzulegen
Ohne Ausjuhrungsgenehmigung der Leitung der Städt. Licht- rverke dürfen kew.e Arbeiten in Avgriff genommen werden.
Friedserg, oetl 12. Dezember 1918^
Der BürserMeister 2. B.: Damm.
ÄeKonntmKchNUg
Die nachstehenden, von de n Kreisamt Friedberg unterm 10. d. Mls. in Aus ck)runa der Vorschriften der
RelchsgeLrsidr-OrdnAtrg -
erlassenen Vestrmmungen brivge ich lj ?rniit i.i offen'licken Kenwnis.
„1. Die noch vorhandenen Eetrerdevor äte sind alsbald fpäte'rens aber bis zum 10. Januar 101 > auszuoreiche .
z. Der Ausdrusch des C^c; ■ ei et Hai auf Gruno der Vekann'- machunq vom 2-'. Juni 1918, beLrrffend den Aus rusch von Früchten ans der Ern?e 19 >8, .zu erfolgen.
Dre ausgedro chenen Vorräte sind, innert sie der Ablieser- unizspflrchi u i>erlie zen. vis zum 25. Januar 19l0 an den Kommunal- verdand durch Perm rtiung eines zugelsffsnen Kommissionärs zur Ablieserun r zu bringen.
4. Landw.rke. die in oige dringender wirr chafilicker Vethält- nisie bis zum 10. Januar 191) ihren Ausdrusch nicht beendet oder
5 zum 2 ^ 4 muar 1 19 ihre Ablieferungspsticht nicht erfüllen
lönnen. baorn dtes dem kommunal sei lnrnd sttzriftUcv unter genauer Begründung bis zum Äd'.auf > es betreffenden Termins mitzutellen.
5. Zuwiderhandlungen ge en vortehende Anordnungen sind nach § SO Ziffer 1: der Reichszettüdeordnung vo-n 29. Mai l91d straf ar."
Arresbera, dsu 12. Dezember 1918.
Der Bürgermeister
I. V.: Damm.
Bstr : Sonntaizsru^e .m Handels-
gewerbe.
Bekannt machunK
Auf Grund des 1 j5ö Abi. 2 der Gewedeoldnung und der §§ 143 Ab. 1 und 145 der Aus- fä rrungsve ordnung hierzu, bringe ich hierm t zur offen ltchen Kennl- Nts. oah der erweiterte Geichätts- oertehr im Handelsgewerbe an ?am Sosntagen vor Weihs»ch- teu und ,w<rr am 13 und 2i. De ember 1 18 auf die Zeit von 7 bis 9 Llhr vormit ags und von 1 l Ilhr vormit'a s bis 6 Uhr nachmitra s ausgedehnt ist.
Friedbrr^, den 12. Dez. 191 Der BürserurrtstL?.
2. V.: Dam m.
AiaoüUetut, 2
-w | 4 ^ , ahre all, sucht
möglichst bald Stellung als Botouräc aus größerem oder mittlerem Gute in Obechessen. wo sich ihm Gelegenheit biete« ,ur aründUchen Erlernung der Landwirt chaft und Viehzucht ein- ichlietzlich Verwaltung. Familien- an chluß Bedingung.
Gest, ausführliche Angebote u. Bedingungen erbeten an Bürgermeister Mrrntexruann, Srieoer-Zngcltzstm a. Rh.
mit Küche zum 1. Januar geluchr.
Zu erfragen in der Gefchä ts- stelle de .. eusn Tageszeitung".
r
Och habe meine
wieder voliständig aufgenomrnen.
Friedberg
Uoeckel,
Rechsanwalt.
J
Vom Felde zurückgekehrt, habe ich meine
V..
als Geometer I. Klasse wieder übernommen. Empfehle mich den verehrten Interessenten in allen
YerMiÄSsairgsar&edteii.
Bestellungen werden entgegen genommen.
X. Jäckel,
Geometer I. Klasse.
Friedberg (Hessea) Kaiserstra&e 199 (Nithe d-AcXerb aase hole)
-
Uerett sthn ell und billigst
Ktve TaßtsMitz
-rocktrei,a- Aerliq, 1*9.
Buchhandlung
Friedr. Streckfutz, Frieds erg,
empfiehlt m groher Auswahl:
Romane, Novellen, Erzählungen, Jugendichristen. Bilderbücher. Malbücher. Bildermappen.
Reichsbund der KriegsüLschädigten und ehem. KriegsLsilnehmLr,
Ortsgruppe FrreSberg u. Umgegend.
MitgLiedsr-Versammlung
Sonntag, dev Dezember 1318, aschm 2 l j z Uhr. bei Gastwirt Ellern'.eiLr ^Deutsches Haus).
Tagesordnung:
1 Bericht über die letzte Versammlung.
2. Kassenbericht.
3. Aufnahme neuer Mitglieder.
4. Verschiedenes.
Freunde und Gönner der Organiiation find heml. willkommen.
Der UorKand.
Vir» au§ dem Felde zurückgekehrt und habe mit dem heutigen Tage meinen
ter- und Friseur-Salon
wieder eröffnet
Gettenau
Karl Walther.
teilt« UM« i Win 111 i i
GeschättssteUe FrankfuN cu 'JJL, Kronpnnzenstrafie 41. (Kronprinzenbau.) — Fernruf Z'omer 4208.
LürastunLen u.i.onrao, Dtrnsrao, Donnerstao, rtetraa, nachmirtaar s«n 2—4 Ufcr. — Geschäftsanzeigen in diesem Raum n«r fütz urrsere rSNtstiedsr: Me)elb«n sind kostenlos. :edoch mutz bei Auf- gsde der Anzeige anf die Mitgliedschaft hingewiesen werden.
Ein nächtiges
Muttcrschweir»
Ausgang Dezember zum Dritte» mal Wertet werfend, hat zu ve» kaufen
PH. Harth, Kloppenhein^
Emen -prungföhigen
Bullen
17 Monate alt, bereits angekort, hat .zu verlaufen
BeigeorDn. Stoll,
Echzell.
Gebrauchtes Linoleum, eine GuiLarre-Zittzer.einen Krsn- l euch! er, 1 Ker zen, eie fit. ge atzt (Laubsägearbeit) abzugeveu
FriedSere, Kaiserstratze 27.
fi!eu elllgetroilea:
Winter Pantoffeln, rtolzsduihe Holzklumpen
(sogenanats Holländer) weit ttnlenta Preäg!
Beisäaid Lerear. F.-'aibsrg I. H. (
Alte Bahnhoistrasse 13.
Suche eine guterhaltene
Schneider- Nähmaschine.
Suche ad 1 Januar
Mädchen
Frau Prsf. Grein. Friedderg,
Ludrvigftratze 25.
Mlfitt Pfttke
leichteren Schlages, darunter eia Fuchsgewann mit einer Zucht» stute, 8 Jahre alt, zu vsrkaufeL
Otts Opificius
Rsichelshe rm (Mettercntl^^
Ein gedrarrchter
Errrst Müller. Schneider, O^tt DfßlT
Ockstadt. ~ .
Für 15. Januar ob. 1. Februar suche ich tüchttge, zuoerläsfige
Wirtilhasteris,
die in allen Zweigen eines Gurshaushaltes erfahcen ist. Land- wir stochter bevorzugt.
Angebote mit Zeugnisabschriften und Gehaltsfordemug an
Frau Edith Rooff,
Domäne KonradSdorf, Post Stsckhet» iOberdellent.
zu kaufen gesucht. >
Offetterr unter Nr &%& aW die Geschästsstelle der ^Neue»^ Tageszeitung-.
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I s-ruqda.-eilTltr&frte Prosp<K?e jrgW« <!-. ,7:


