Ausgabe 
6.12.1918
 
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Russische Zustande.

Haag. 29. Nov. Der frühere holländische Gesandte in Pe- korsburg Qudcndyk ist nach Holland zutückgrkehrt und gibt dem «Nieuwe Rotterdamschen Courant" folgenden Bericht über die Zustände in Rußland. Die umfangreiche Darlegung wieder­holt in anschaulicher Weise vieles, was inzwischen von der un­geheuren Verwirrung und Verarmung des Landes, den Greuel­taten und der Rechtlosigkeit bekannt geworden ist. Ziffernmäßig dürfte Folgendes neu sein: Zum Festtag der Revolution wurden Ehrenpforten errichtet, zu denen man MO 000 Ellen Baumwoll- stoff zu einer Zeit verwendete, wo Hundertlausende ohne Klei­dung sind. Arbeiter, die diese Ehrenpforten errichteten, be­zogen einen Lohn von 250 Rubel täglich. Den Haß gegen die Bourgoesie illustriert der Gesandte durch Erzählung von ver, schiedenen Fällen, wo ganz kleine Ladenbesitzer, die zufällig nicht Arbeiter waren, ihres Besitzes beraubt und selbstverständlich ins Gefängnis gesetzt wurden. Der Gesandte glaubt nicht daß rrgndwie eine Möglichkeit besteht, selbst wenn Rußland sich zn dem alten Regime bekennen würde, aus eigenen Mitteln Ord­nung zu schaffen und das verarmte Land wieder emporzu­bringen. Die Landwirtschaft besteht praktisch überhaupt nicht mehr, da die Bauern die Felder nicht bestellen, um nicht der Ertragnisie von der Bolsckewitts beraubt zv werden. Rur völlig mittellose Bauern und Gesindel unterstützen mit bewaffneter Hand das gegenwärtige Regime.

nen am 4. Dezember zu flofic versammelt, fassen folgenden Be- schloß: In Anbetracht der tiefgreifenden politischen Umwälzung im Deutschen Reich und der Erkenntnis der völligen Unmöglich, keif, in Berlin jetzt eine geordnete Regierung zu schaffen, in der Ueberzeugung. daß die Länder am Rhein und Westfalen poli- kulturell und wlnjchäftlrch ausreichend stmlsbilderde Kräfte besitzen, gibt ore Versammlung ihrem festen Willen Aus- druck, die Einheitlichkeit des Reiches zu wahren und den Wie- deraufbau eines freien deutschen Staatswesens von den Ländern am Rhein und Westfalen aununehmen. Die Versammlung for­dert deshalb die anerkannten V-.rtreter des Volkswillcns aller Parteien tm Rheinland Westfalen und den anderen Ländern am Rhein auf. da.di^st die Prc klamierung einer dem Deutschen Reiche angehörigen jelbslL.iöigen rheinisch-westfälischen Republik in die Wege zu leiten.

Lkine rM'chrn KollchtMi m Knlin.

Berlin. 4. Dez. Zu der EesamttagiM?. der deutschen Ar- beiter- und Soldotenrä'te die am 76. Dezemtcr in Berlin statt- fkndet, haken die Bolschewik! Delegierte anaemeldet und der Berliner Vollzugsrat hat diele russischen Bolschewisten, die ja wohl nicht ganz auf eiaene Faust sich selbsi eingeladen haben, schon im Voraus freundlich begrüßt. Wahrscheinlich aber wer­den wohl diese russischen Gäsie. die gleichzeitig als Emissäre wirken würden, nicht eintreffen. denn wie der gegenwärtigen Reichsleitung nahestehenden ..Politischen Parlamentarischen Nachrichten" erfahren, hat der Zentralrat der gesamten Ostfront erklärt das, er den russischen Abgesandten auf jeden Fall die Einreise verwehren würde, und daß die gesamten Soldatenräte der Ostfront unbedingt auf diesem Standpunkt verharrten. Die entschiedene Stellungnahme der Ostarmee verdient umso mehr Beachtung, als die deutschen Soldaten im Osten die Bolschewik'

ans eigener Erfahrung und am eigenen Leibe kennen lernen konnten

Ein RerchslnfiamL.

^rrl,n, 5. Dezbr. (WB.) Erlaß über Errichtung des siMch: luftgmtes. Auf Grund der Verordnung des Rates der volksbeaustragten betreffen- vorläufig« Regelung der L-stfal.rt :om 16. 11 . 1978 tm Rnchsgefetzblatt wird hi-r- mrt bas Rek.ch^lufton't errichtet. Tie Lotung des Amts wird ?l»ll^t (f n l e r crua Frankfurt am Main übertragen, der den Tt'et Untersigatssekrek-ar fuhrt. Dos Neichsluitamt be­arbeitet die Angelegenheiten der Luftfahrt selbständig mit de, Matzaabe. daß da» Luft fahrrecht unter seiner Mitwirkung vom Reichsosrt des Innern geocLiret wird. Staatssetretär ^ Innern Tr Pre.

des I

VkMSßklis- und KrikMlWinnIffkrr.

Berlin. 4. Dez. (WB.) In der ..Freiheit bespricht Atlan- tikus das Problem der Kriegsgewinn- und Vermögenssteuer vom streng sozialistischen Standpunkt aus. Er verwirft die anderen Methoden der Kapilalsverringerung. Der Plan die Kapita­listen durch Lohnsteigerung zuexpropriieren". ist unreif und undurchdacht. Eine reelle Lohnerhöhung im sozialen Staat ist nur möglich durch eine Steigerung der produktiven Kräfte und durch geregelt« Beschränkung des Kapitalprof'rks. Deshalb set eine Vermögenssteuer angebracht: st- wurde bei Vermögen von 600 bis 20 000 Mark mit 12 Prozent beginnen und bei Ber. mögen über 2v Millionen Mark bis 80 und 90 Prozent steigen. Sie würde nach Abschätzung des für 1914 deklarierten preußi­sche» Vokksvermögens einen Steuerertrag von 41.3 Milliarden ergebe» haben. Unter den heutigen Verhältnisien wurde das gefa«1e deutsche Volksv-rmögen bei richtiger Erfassung und Zwanqswesier Registrierung aller Vermögen mindestens dar Dreifache des für 1914 iür Preußen deklarierten Betrages er- reichen So kämen wir immerhin auf rund 124 Milliarden Mark Gcfannstenerertrag. Daneben fei eine Kriegzgewinn- ste»« erforder.ich.

Verschiedenes.

Iesm. 4. Dez. Der Geheime Zuftizrat Dr. Alexander Leist. Professor der Rechte an der Universität Göttingen, hat sich aus ..Verzweiflung über die trostlose Lage des deutschen Vaterlandes" das Leben genommen. Er ist der Sohn des be­rühmten Jenaer Rechtslehrers Wilhelm Leist.

Die Könige sind alle gleich schlecht l*

3n einem Aufruf der rumänischen Landwirte an das ru­mänische Volk heißt es:Den ungarischen König haben wir

beseitigt, nun wollen die rumänischen Herren uns den König von Rumänien aufhalstn. während di- Könige doch alle gleich schlecht sind Man will uns in die Hände der rumänischen Bo, ?aren bringen, die das Volk noch ärger unterdrücken, als unsere Grasen es getan haben. Die sozialdemokratische radikale Repu­blik will dem siebenbürgifchen rumänischen Volke Land geben, sie will aber nicht, daß in Siebenbürgen die Fqmilie der Hohen- zollern herrsche, sondern das arbeitende Volk. Wir brauchen

Land und Freiheit. Es lebe die sozialdemokratische radikale Republik!"

Die Idealisten der Revolution.

Mit welch opservollem Idealismus der Vorsitzende des Voll, zugsrats. Herr Richard Müller und seine Frau der Revolution dienen weiß man aus der letzten Soldatenratssitzung. Daß er sich von seiner Umgebung nicht abhebt, zeigen Mitteilungen, die dieSozialistische Korrespondenz" über denSekretär" des Voll­zugsrates. Herrn Iufttzrat Dr. James (sie!) Droh:

Roch im Jahre 1917 lehnten dieInternationale Korre- spondenz" und die ..Glocke" Aufsätze dieses Dr. Droh ab weil sie abweichend von der Kriegspolitik der Partei rein imperia. llsttsche Gedankengänge enthielten. Jetzt schwingt derselbe Dr. Vroh große unabhängige Prinzroienreden. Er-ist Sekre­tär des Vollzugsausschusses des Berliner Arbeiter- und Sol. datenrats und bezieht dafür 50 Mark Diäten den Tag. Ra- turlich hat er auch seine Frau dort untergebrocht. die indessen nur 40 Mark Diäten für den Tag bezieht. Mit 2700 Mark Diäten den Monat werden hoffentlich selbst Herr und Frau Instizrat Broh sich in der U. S. P. wohlfühl-en. Es lebe die Revoluttonskarrierek

Wie hat ein Sozialdemokrat gesagt? ,Au dem alten Sa- stcmr war vieles, am neuen ist alles schlecht." Jedenfallsduf. tet es von Tag zu Tag lieblicher gen Himmel.

Assschr-eitvuqen gegen den denlfchen Gefangen in Warschau.

In Morscharr fanden vor dem Hotel, in welchem der deutsche Gesandte Graf Harry Keßler logierte, große Demonstrationen statt, infolge deren d-r Hotelier den deutschen Gesandten er­suchte. fern Haus zu verlassen. Das polnische Ministerium hat sich deswegen entschuldigt.

Keine Kohlen für Berlin!

Arrf der so,'. iaLdemokra fischen Parteikonferenz hat Löbe-Bres. lau erklärt, wenn in Berlin nicht bald Ordnung geschaffen werde, wncde der zentrale schlesische Arbeiter- und Soldatenrat beschließe".. ' vc^ändig gegen das übrige Deutschland abzu­sperren. Dann bekäme Berlin keinen Waggon Kohle mehr, und wir stünden binnen kürzester Zeit vor der Katastrophe.

wir können es uns einfach nia>t leisten, Treuer muß sich at 4 f Erregung. Abce.rlung oder Unlust herausreißen mrd une'müd, lich seine PsliLt tun. Wenn z. B. ein Arbeiter, der R^nofte. Haltsabnkate ^dcr Nahrungsmittel erzeugt oder Transport« bewegt, nicht mithilft, dann kann das bedeuten, daß an and.-re» Stellen Volks, und Arä^fien brotlos werden, hungern, frieren Es müssen auch irtzt Arbeitseinstellungen unb^iuat rermleoen werden: jeder Streit kann uns unmittelbar in die Katastrophe hrneintreiben. Wenn wir keine Kohle mehr hiben weil dre Kohlenarbeiter strecken, liegen die Betriebe still, ruht der Eisenbahnverkehr, können wir keine Lebensmittel und'keine Reizstoffe mehr befö-dern Das war das Ende wäre der Tod für dre Volksgemeinschaft und- zahllose einzelne Volks z-mos. stn. Es wirk, sttzl auch Nicht gestreikt werden müssend denn di» Vertretungen der Arbiter sind heute stark genug, um jede w.rt- fchaftlich überhaupt mögliche Forderung durchzusctzen.

Aul jeden kommt es heute an: jeder, kann Mitwirken, da-

?!* If Ie l ten P ' - 0bet !örm ^ beitragen, es in unsägliches L.end hinabzustogen. Ich glaube an die deutschen Arbeiter, ich glaube daß sie besonnen, pflichttreu und unermüdlich aus der Rot von heute dem Volke zu einer besseren Zukunft helfe» werden. *

Wr da lstultchm

4 ' Zwischen der deutschen demokra.

ttfchen Partei und der deutschen Volkspartei ist eine Verstän- drgung erzielt worden, die zu dem Eintritt der Volkspartei ln die deutsche demokratische Partei geführt hat. Die deutsche de» mokratische Partei hat dabei den Standpunkt vertreten daß eine Einigung nur auf der Grundlage ihres Anfruies vom 16. November möglich sei, und diejenigen Persönlichkeiten die bei drr Agitation für annexionistische Kriegsziels und bei der Ame­rika gegenüber vertretenen Politik eine führende Rolle gespielt sowie drejenlgen. die gegen das gleiche Wahlrecht gestimmt ha. ben innerhalb der Partei nicht hervortreten werden.

Mit anderen Worten heißt dies, daß sich die Demek.aten und Freifinnigen mit den Rationalliber.rlen des linken Flügels um durch Strefemann und Rießers gruppiert sind, vereinigt

Herr Eisner, der Pri»rxipie«feste.

ImVorwärts" hat Erich Kuftner den Herrn aus Münckiei, mit denreinen Händen" daran erinnert, daß er bereits am 28. Juli 1914 wußte, der Krieg sei wegen des bevorstehenden Ein­greifens Rußlands unvermeidlich, und daß er mit aller Macht ia der Sozialdemokratie dahin gewirkt habe, daß sie sich hinter di« Regierung stelle und die Kriegskredite bewillige Ernst Heil, mann knüpft in derSozialistischen Korrespondenz" an dies« interessante Erinnerung an und ergänzt sie wie folgt:

Aber Eisner hat viel mehr getan. Bei der großen Rustungsvorlage des Jahres 1913 dem unmittelbaren Auf­takt des kriegerischen Zusammenstoßes, hat Kurt Ecsner im Gegensatz zur gesamten übrigen deutschen Sozialdemokratie dafür Propaganda gemacht, daß wir diese Vorlage nicht wie sou,t die Militärvorlage ablehnen, sondern annehmen sollten Gr hat seine Artikel hierüber tapfer, allerdings nicht mit Ramen unterzeichnet, sondern anonym, in der damals erschei­nenden ZeitschriftMärz" veröffentlicht.

Junge Huren, alte Betschwestern. Herr Eisner hält jetzt Gericht über die ..kompromittierten Persönlichkeiten!"

Danachfügt Herr Eisner in der Tat i-ber eine Beinen kenswerte Chutzpe.

ZelttVeMge Garnisouverlegnngett.

Ta? Born (Wnbe zu besetzende imS neutrale Geb-I mnfi """den deutschen Truppen schnellsten- geräumt werden. E, werden nachstehende Ersatzsormationen n'rlegt bezw muh ' >2desUnfl spE-t-stens am 7 . Dezember durchges-ihU

tm rhkini!«k-DkAAWt Lt-üdlik.

Ätfn, 4. Dez. Die im Westen des Reiches feit einiger Zeit vo« einflußreichen Kreisen geförderten Bestrebungen auf Bil- d«»s einer rheutrschen Republik iw Rahmen des deutschen Frei­staates fanden heute abmd stürmischen Ausdruck in einer von d«r .Kölner Zeatrumspariei einberufenen Riefenversammlung.

chst gab der Führer des rheinischen Zentrums. Gehermrat Trrmboin. eine beredte Darstellung des neuen Parterpro- gr»»«» Darauf sprach unier angrfpanntester Aufmeryamkerl der Zuhörer Chefiedackteur Tr. Hoetzer. Scharf kritisierte er di« fesenwärtige preußstche Regierrrng. an deren Spitze viele Köpfe, ata kern Kopf stunde. Sie entfesseln den Kampf aller grsen alle. Es bestehe die Gefahr, daß die Länder crm Rhein u: fei« ctruöcl des allgemeinen durch den Berliner Wirrwarr >rvorgeru:euen Bürgerkrieges gerissen würden. Das Rhein- Und je: deshalb auf Selbsthilfe angewiesen. Es fei nunmehr ^.Lsch.osjL.r, »ein polirtzches Ce schick mit eigener Hand zu gestal- kn bevoi Baterlauds-Fremd« und gewissenlos« Bolksverführcr tn Berlin ihm das unausbleibliche Schicksal des Deutschen Rej. ches bereiteten. In der allerletzten Stunde vor der Besetzung

Z'l ^ ^ , I ct " Ia,ti) * u Taten (d teiten. Es schlug daraus wl- tfabe Lm-chlitbung vor: 6UÜ0 rheinische Lii-gei und Bürgerin,

injpin: Wüitärßgk.

Stnti-r-irt, 5. Dezbr. (WB.) Der ..-Stic-t?angeic,e-^ chrei' t Am Mittwoch 4. 12 abends 1 1 Nhr 33 ist a «f dem S'atii'Ejcf Sn'zdoch M-irr d-r au? der Richtung Backncmg kommende Mtttkärzug 6379 auf Len§*,»& ^ cm Bahnba- aus^ufende-, Misitärznges Lt27 ankgesießm. Ein So,da, wurde getötet, fünf Soldaten werden vermißt. Mehrers osüterwagen entgleisten und fielen di- Tam-nKöschung hinab. Wesentliche BetmebL--,ingen sind nicht entstanden L«' SaMchaden ist ziemlich erheblich.

Arbkiltri oder nrir gehen zu gründe.

^cr Staatssekretär drs Reichedemobilmachun-samtes, Koeth erklorte ?rnem %tuucn des .Vorwärts":

£s schd.int. dotz die meisten von uns sich den furchtbaren Ernst unserer L^t.chaftlicheu Loge voch nicht hinreichend klar- Macke» W.r waudeln an Abgründe,, die uns täglich zn v«r. schli gen drohen, und nur größeres Pflichtbewußtsein. stärkst« Arbeitsanspaunung, eisernL Disziplin aller können das Volk retten. Gelingt es uns nicht, der Volksgcsamtheit 5tahruag Lkckt, Wärme. Unterkunst. Kteiduns zu sichern, sie trotz der un^ getzeurr erfchv ererrden Verhältnisse überall ohne Anterbrechung mit dem zu versorgen, was sie dringend zum Leben braucht. d<rnn sind wir verloren, dann h^ben wir zuerst Hunger. Anar- chi«. Bürgerkrieg. Zerfall des Reiches und nachher die Iiiv.rsion rücksichtsloser Feinde.

Jed^r Viann muß wissen, daß er jetzt ganz persönlich die Mitveruntwcrtuug trägt für Sein oder Nichtsein unseres Bol. kes und in erster Linie auch seiner selbst.

Vor allem muß jeder arbeiten sonst gehen wir zugrunde.

der letzten Zeit ist r:«0ach die Arbeitsleistung gesunken. Drs ist un Awpesicht der unaebcuren Ereianisse begreiflich, oder

1. Erf.-'.-Req. 1. Ers -Jnf.-Reg.

i :

1.

Ers -Drag"-Reg.

Ers^Pferdedepot Er! -Fußart.-illeq.

2. E..Fetdart -Reg. 25 2 .

\ : Train-Ers.-Abt.

2. Pion.-Insp.

Ers -Pion.-Bat.

Flieger-Cr'.-Abt. Luitsch.-Erf.-Abl. dlachr.-Ers.-Abt. Ftak-Ers -Abt.

Ünt. roffz -Vorschule 1. Er, -Inf.-Reg. .

80

von

Wiesbaden

81

Franks, a. M.

87

Mainz

88

Main,

115

Darmstadt

118

Lstorms

168

Offenbach

6

Main-

23

Darmstadt

24

Darmstadt

Wiesbaden

3

Main,

25

Darmstadt

27

Gon enheim

61

Darmstadt

63

Franks a M.

18

Darmstadt

Main,

21

Main,-Kaste!

25

Mainz-Kastel

9

Darmstadt

2

Darmstadt

18

Darmstadt

1

Franks, a. M. Biebrich

117

Mainz

nach

Braun'els

Wetzlar

Tr.-Ueb.-Pl. Orb

Tr-lleb.-Pl. Orb

Erbach i. Odw.

Bensheim

Butzbach

Hanau a. M.

Leubach

Lauterbach

Hanau a. M.

Gelnhausen

Ridda-Orienbara

Weilburg

Babenhau-en

Schlücht.-Sieinau

Dieburg-Gr-Umfi.

Seligenstadt

Seligen stadt

Seligenstadt

Alsreld

Heppenheim

Gießen

Neu Hof

Weilburg

Friedberg

Zu v:r!e Wen in der flrgimHigl

DasJüdische Ech o" in München schreibt:Man soll Stimmungen nicht mit Meinungen verwechseln. Aber man kam, Stimmungen Rechnung tragen, ohne seine Meinung preiszu­geben. Es sind zu viele Juden in der Regierung, sowohl i» Reiche, wie in Bayern, bas ist die allgemeine Stimmung. Wen» Juden tüchtig sind, der Allgemeinheit nützen können, dann habe, sie dieselben Rechte wie Nichtjuden also auch das Recht an der Spitze der Regierung zu stehen. Das ist unsere Meinung Wen, aber die allgemeine Stimmung diese Führer bekämpft, die nicht aus breiter, gesetzlich begründeter Wahl zu dem erhoben wor- den sind, wozu sie die Umwälzung gemacht bat. dann bandelt