Einzelbild herunterladen

KAI MVNeuen Tageszeitung

4L

WS

mmrr L8Z

Samstag, den 30. November 1018

| 11. inSjriuttr.

278Entthronte".

CVtliit, 26 Rov. Die durch den Sturz der großen deutschen Revo-urion von ihren Thronen herabgewehten. dem übrigen Bürgertum eingereihten 20 Dynastien von verschiedenem Rang bilden nach einer Zusammenstellung derBielefelder Volks­macht" ein reckt ansehnliches Häuflein. Etz ist zunächst Preu­ßen mit seinem Königspaar, das zugleich das deutsche Kaiser­paar war. und mit 20 Prinzen und 11 Prinzessinnen, zusammen 63. ebenso, viele Mitglieder weist Bayern auf, nämlich 1 König 1 Königin, 15 Prinzen und 16 Prinzessinnen: dazu treten noch in der herzoglichen Linie 5 Herzoge und 1 Herzogin, insgesamt 69. S^c!-'?n gibt ab 1 König. 3 Prinzen und -5 Prinzessinnen l'l.d Württemberg mit dem Königspaar 7 Herzoge und 4 Her­zoginnen (die durch Heirat ausgeschiedeuen Prinzessinnen sind in dieser nicht alltäglichen Statistik fortgeloffen) also 13. Bei den aroßherzoglick-en Häusern handelt es sich in Baden um den Groß Herzog. die Eroßherzogin, die Gros Herzogin-Mutter. 2 Prin zen und 1 Prinzessin, das sind 6. In Meklenbura finden wir

1 Eroßherzog mit Gemahlin, Mutier und Stiefgrcßmutter. dazu die nerrrinrete Strelitzer Großherzogin, demnach 4 Grotzherzog- .nren, 8 Herzoge und 3 Herzoginnen, zusammen 16. in Olden­burg das Großherzogspaar. 3 Herzoge, 4 Herzoginnen, zusam­men 9, und in Sachsen-Weimar Crosherzog. Eroßherzogin. se

2 Prinzen und Prinzessinnen, zusammen 6. Run zu den Her­ze Kamillen. Sechsen-Koburg zählte die meisten Mitglieder das^Herzogspaar. eine Herzogin Witwe 10 Prinzen und 9 Prin­zessinnen (ohne England. Portugal. Belgien. Bulgarien) 22 Sochfen-Meiningen hatte 1 Herzogspaar. 3 Prinzen, 2 Prin­zessinnen. Sachsen-Ältenbnrg Herzog und Herzogin, 2 Prinzen.

3 Prinzessinnen, zusammen 7. Vrarmschwetg das Herzogsp^ar 2 Prinzen. 1 Prinzessin, zusammen 5. Bei den Fürsten steht Renß beider Linien mit obenan, mif 2 Fürsten, 1 Fürstin, 1b Prinzen und 18 Prinzessinnen, zusammen 36 Es folgt Cchaum- turg Li"ve mit dem Fürsten, der Fürstin-Mutter, 17 Prinzen und 7 Prinzessinnen, zusammen 26. Dahinter marschiert Lippe mit dem Fürstenpaar, 10 Prinzen und 12 Prinzessinnen, zusam­men 24, Waldect Fürstenpaar. Fürstin-Witwe, je 3 Prinzen und Prinzessinnen zusammen 9 und Schmarzbura 1 Fürst. 2 Fürstin­nen. 2 Prinzen. 4 Prinzessinnen, zusammen 9 in Summa also 278Entthronte".

ffidiiniatuimg kr llgligriirlrrn'snlttMi.

Die sozialistischenPoNtischVarkamentarischen Nachrichten" weisen aus die Schwieriakerten und üblen Folgen hin. die sich für die Legislative aus dem Fehlen einer ordnungsmäßigen Volksvertretung ergeben'

Die Negierung stößt vor dem Zusammentritt der Kon­stituante als der eigentlich rechtmäßig legislativen Gewalt auf die größten Hindkrniffe bei der Gesetzgebung. Wie soll man einer Verordnung Gesetzeskraft geben, die nicht ordnungs­gemäß beschlosien und kundaemacht ist? Wie soll der Richter nach einem nickt rechtmäßig beratenen Gesetz oder nach einer Verordnung urteilen, die nicht auf Grund eines Ermäch LioungZgeletzes von einer zuständigen Behörde erlaffen ist Gewiß läßt sich sehr viel durch brutale Gewalt erreichen. Aber die Gewalt erschüttert den Nechtsstnn und führt damit eine Verwilderung der Austestungen von den öffentlichen Pflichten herb-i, die für alle Bevölkerungskreise gleich verhängnisvoll werden kann."

Gegen den Elnwand der technischen Schwierigkeiten wendet sich sehr entschieden dieSozialistische Korrespondenz":

Da soll es z. B. unmöglich sein zu wählen, weil wir ja noch nrcht wiffen könnten, wo die Grenzen des neuen Deut­schen Reiches verlaufen würden. Als ob die Franzosen nicht auch 1871 eine Nationalversammlung gewählt hätten, in der noch die Elsaß Lothringer saßen! Gerade weil uns die Ge­fahr droht, daß man uns beraubt und am Leibe der Nation verstümmelt, wollen wir vorher noch eine große Vertreter. Versammlung haben, zu der alle wählen, die sich in geschloffe­ner Maffe zum Deutschsein bekennen. Und sollten sie gemalt sam von uns losgetrennt werden, wird die Natlonalversamm. lnng die feierliche Stätte sein, von der aus unser Protest gegen das geschändete Recht in die Welt geht.

Oder die Nationalversammlung soll erst gewählt werden können, wenn alle Soldaten daheim und wieder in ihren Friedensberuf untergebracht sind: vorher soll der Wahlakt

technisch undurchführbar sein. Aber die Wahlen zur badischen Nationalversammlung finden ja am 5. Januar statt, und in Baden, durch das der Rückzug des Heeres geht das unmittel bar unter den feindlichen Kanonen liegt, ist die Wohl am Ende schwieriger zu organisieren als in Leipzig. Ebenfalls im Januar 1919 wählt Deutsch-Oesterreich seine neue Kon­stituante. wählen wahrscheinlich alle süddeutschen Staaten und Hessen. England aber wählt gar schon am 14. Dezember, und die engliscken Truppen sind dann wohl auch noch nicht alle zu Hause. Canoda und Australien haben mitten während des Krieges gewählt, und es ist auch gegangen.

Die eingebildeten technischen Schwierigkeiten bestehen also überhaupt nickt. Das einzige wahre Hindern'? der Konsti tuante ist die wohlbearündele Furcht einiger Ilpberradikaler bet der allgemeinen Volksabstimmung schlecht abzuschireiden-"

Abltüffini« ttg Dth, Ufr Men m) ssüel in irr Mchijid-llmakUcheu ilfjmbl h.

Unter d"N in der tschechischen Nationalversammlung über reichten Vorlagen befindet sich auch ein Gesetzentwurf, durch welchen Adel, Orden und Tire! abgeschafft werden. Durch die­sen Gesetzentwurf wird bestimmt' Der Adel, ferner Orden und Titel, tnjosern sie nicht aus dem Beruf erfließen, werden abge schalst. Den Bürgern des tsckecko-slomakifcken Staates wird verboten, ähnliche Auszeichnungen auch im Ausland anzuneh­men. E'.n Ausländer wird der Auszeichnung verlustig, sobald n das inländische Slaarsbüraerrecht erwirbt. Bürger des tschecko-stowakiscken Staates, die dem Adel artgehören, dürfen nur mehr den Familiennamen ohne Prädikat und ohne den Adel bczelcknenden Zusatz: Fürst. Graf. Freiherr. Ritter von

nkw. gebrauchen. Orden. Ehrenzeichen. Medaillen und ähnliche Abzeichen, d'e nach den geltenden Vorschriften im Falle des Ab lebens des Ausgezeichneten von den Erben und Familienmit- gliedern des Verstorbenen zurückgestellt werden sollen, muffen längstens innerhalb 6 Monaten der obersten Behörde für innere Verwaltung zurückgestellt werden. Was werden die Abkom­men des fränkischen Adels, die Schwarzenberg. Schönborn und andere Großarundbefst-er Böhmens zu dieser Maßregel sagen diese Herren, die ihre Abkunft vcrlcugncten und aus lauter Lie­bedienerei gegen die Tschechen mit solchen sogar alle Beamten und Bediensteten für 'hre in Bayern gelegenen Besitzungen mit Tschechen besetzten? Etz geschieht den charakterlosen Herren, die

ihre deutsche Abstammung schmählich rerleugnet haben, völlic recht, wenn chnen auch noch ihre böhmischen Güter die einst den tschechischen Besitzern rm Dreißigjährigen Kriege gewoltii^ abgenommen wurden, aberkannt nürdcn

Die Deßämpfnng des Wu-sees.

Leiter des Kr iegswucsteramts bat kürzlich vo» Pressevertretern Mitteilungen über die Orgauiwilon u,u v die Tätigkeit des ihm unterstellten Annes gemu.l t nni Pm er erklärt, daß diese Behörde auch ferner bin bestehen b'eln würde. Ta der Wucher nach wie vor in bochner B>u:o n und auf manchen Gebieten sogar nach an Ai,»r^r- Wonnen hat, mußte rnESs s^lffsu UrständT.! gn : daß ein Abbau der -behörd!icl>en Wucher bckä:> p i in: in ao* sehbarer Zeit nicht in Frage kommen kann G? in nu die Forderung erhoffen werden, daß in Zuknn't au- ffi.-em Gebiete eine noch viel umfangreichere Tätinf'if van ^ i'en der amtlichen Stellen entfaltet wird als bisher. ?'c kom­mende Zeit wird dem deutschen Ba! in n ' o-

zieffung Lasten auserlegen. wie üe kaum jcmoiiu-r Be­völkerung zugemutet wurden. Ter Mitteglauo b.;i;iDct sich im fünften Kriegsjabre in einer geradezu trostlosen wirk' schaftliclx'n Lage. Tie breiten Massen der Bevölkerung sichen daher bei dein hoben Preisstand kür nahezu alle Gegenstände des täglichen Bedarfs einer schweren Notlage gegenüber. In einer solck^n Zeit ist die rücknck Isloff'stc Wucherbekämpfung eine der wichtigsten Au'gaben aller dafür zuständigen Behörden. Das bisher aus diesem Gebiete nu» außerordentlich geringe Erfolge erzielt wurden beweisen die Kleinhandesspreise für Nahrungsmittel und GH rauchige gen­stände aller Art. Eine erfolgreiche Bekämpfung des Wuchers soll bisher der Manges an ausreichenden Arbeits­kräften unmöglich gemacht haben. Jahr für Jahr werden den Beamten im öffentlichen Dienste Hunderte von Mil­lionen Mark Teuerungszulagen gcnxihrt. die zun, großen Teile nur dadurch notwendig sind, daß energische und erfvstp reiche Bekämpfung des Muckers nicht erreicht worden ist Würde man nur einen Bruchfest dieser Ausgaben fiit die Wucherbekämpfung verwenden, dann müßte es gelingen > m* schamlosen Preistreibereien einen Riegel vorzuschiebcn. 7*'r- riegswucheramt beschäftigte bisher 200 Personen: ncka man in Zukunft dafür KM) Personen.anstellen, und R-ick Staat und Gemeind? könnten außerordentlick>e Ersparm'ir an den Teuerungszulagen machen. T^r Leiter des Kriegs- wucheramts berichtete unter anderem über eine Beschlag­nahme von 250,000 Liter Spiritus, die im Schleichhandel niif 30 Mark für das Liter verkauft wurden. Geringwertige Verschnitte von Arrak. Rum und Kognak mit einem Alkoholgehalt von höchstens 33% kosten beute 45 Mark für die % Liters!cKche. Wäre es nicht eine dankbare Ausgabe für k-gs Kriegswucheramt, der Herkunft dieser Spirituosen einmal nachzugehen? Im großen und ganzen bat die Wuche,ffe- kämpfung bisher lediglich in einem Erlaß von Strafan­drohungen bestanden. Dieses Systern bat vollkommen ver­sagt. Tie neue sozialistische Regierung, die. über unbe­schränkte Macht verfügt, wird nicht zr'aern dürfen auf diesem Gebiete jetzt praktische Arbeit.zu leisten.

Hrr;ens Kämpfe«

Nom^n von Helene Sckülky. geb von Gersdcrff.

(Copyright 1915 by C- Ackermann-Stuttgart.)

^ Nachdruck verboten.

Allo, lebwoh! für jetzt, du arme Seele! Gott schütze uns b-ide und lenke alles zum besten'" sagte Hilde, bedeckte Kops und Gesicht mit dem schützenden Tuche, gab Lina, die ihr be- bstl'Uch war die Hand, warf noch einen langen Blick zurück in ihre Zimmer und trat dann entsckloffen hinaus- -

Mit flüchtigen leisen Schritten eilte sie über den stillen .eercn halbdunklen Korridor in der entgegengesetzten Richtung vo die Haupttreppe lag. Am Ende des Gänge« führte eine st-bmale Stiege Himmler in daß Erdgeschoß, der Küche zu. deren Türe offen stand Lickt. Stimmen. Geraffel von Geschirr. Was- sergeplätscker sckckugen ihr entgegen. Offenbar wurde dort noch auß;ewa!cken. Ordnung gemacht. Wäre sie nur an dieser Klippe schon glücklich vcihei! Als sie schnell vorüberschlüpfen wollte das arme Ding? Du. Lina, sind deine Zahnschmerzen noch nicht bester""

Hilde sckvitelte nur ächzend den Kopf und lief weiter.

Ach, los; sie nur" meinte Marianne die Köchin". Wenn fiTCm Zrch- , mv-p-chn hat. kann mau nichts schwätzen. Das ist mas Arges! Wsnn's morgen nicht bester tst, muß sie eben zum ^ok.or. den Zahn ziehen lassen. Aber, daß unser gnädiges Fräulein nun doch den Franzosen, den Marguis. heiratet! Es ist ja ein ganz feiner Herr, aber doch eigentlich viel zu alt für unser gnädiges Fräulein."

Damit war das intereffante Tagesgespräch wieder im Gang Alle Dienstboten steckten ihre Köpfe zusammen und machten ihre oft sehr treffenden Bemerkungen über die Herrschaften und das grcße Ereignis.

Unterdessen eilte Hilde klopfenden Herzens weiter. Nun stand sie an der in den Hof und Küchengarten führenden Haus­tür. Ern Druck. Gottlob, sie war noch.offen, sie brauchte sich m-)t mit Auffck ließen aufzuhalten. Sie trat mutig hinaus und druckte die Tür leise wieder zu. So weit Mar sie. Nun gatt's.

ohne Lörm an Neros Hütte vorbeikommen. Wenn er bellte tonnte alles verloren fein! Sie pflegte ihm sonst stets Zucker mitzubringen. Au« Vorsicht hatte sie das heute auch getan Sobald die Tür aufging, hörte sie seine Kette rasseln und leises Knurren.

Nero, Nero ich bin's! Kusch, mein guter Hund?" rief sie leise, aber deutlich. Als sie naher kam. stand das kluge Tier schon fckwanzwedelnd vor seiner Hütte und erwartete sie. Sie legte ihre Hand auf seinen Kopf und hielt ihm mit der anderen den Zucker hin. den er begierig nahm und verschluckte. Dann bli'^b sie noch einen Augenblick bei ihm stehen, ihn streichelnd und leise mit ihm redend:

..Jetzt legt sich mein guter Nero ganz still hin", sagte sie ganz still ganz kusch, verstehst du?"

Er saß vor ihr und sah sie mit seinen treuen klugen Augen verständnisvoll an: dann legte er sich gehorsam hin und sah ihr schweifwedelnd, aber lautlos nach, wie sie weiter ging und durch die gleichfalls unversckloffene Gartentür in's Freie trat.

Nachdem sie die Tür so leise wie möglich hinter sich zuge­zogen und eingedrückt hatte, stand sie einen Augenblick still, die Hände fest auf ihr stürmisch klopfendes Herz gedrückt. So mußte sie. das einzige Kind dieses fürstlich reichen Hauses, bei Nacht und Dunkel, heimlich, verkleidet, verlaffen, daraus entfliehen um ihr primitivstes Menschenrecht, das Recht auf ihre Person- lichkeit, über welches jedes ärmste Weib selbst bestimmen darst vor Eewaltigung zu bewahren! O. welch hartes Los!

Doch nur einen Moment überwältigte sie ihr Gefühl. Gleich daraus nahm sie sich wieder zusammen Die Gefahr war noch nicht vorbei. Weiter, weiter', Mit schnellen Schritten eilte sie vorwärts. Es war stürmisch und kalt. Ihr schauderte in ihrem Kleide, ohne Mantel oder Jacke. Nun schlugen ihr auch große Regentropfen in's Gesicht. Sie hüllte sich, so gut es gillg. in ihr Kopftuch und lief weiter. Da stand sie plötzlich still. Wo war doch der Feldweg, den sie sicher zu finden gemeint hatte? Es war so dunkel, daß er überhaupt schwer zu erkennen war und dazu war chr gäirzlich ungewohnt, sich nachts allein im Freien zu befinden.

Da hörte sie Stimmen und Tritte. In ihrer Angst, ver­folgt zu werden, bog sie in den nächflen Feldweg ein. vor dem sie zögernd und zweifelnd gestanden hatte, und lief weiter, fc schnell sie ihre Füße trugen. Zu ihrer Freude waren Stimmen und Tritte verhallt, man folgte ihr also nicht Glücklicherweise war ihr der Zufall günstig gelvesen, wie sie bald erkannte sie befand sich auf dem rechten Wege.

Rach einer halbstündigen Wanderung sah sie den Rhein vvr sich liegen, dcffen dunkle unruhige Wogen sich unheimlich vor ihr herwälzten. Da lag auch, noch einige Schritte entfernt, das ihr von Lina genau beschriebene Fijchechäus-chen. Eilig lies sie daraus zu und pochte an eins der niedrigen kleinen Fenster, ous dem noch Licht schimmerte. Sofort öffnete sich die Haus­tür. in welcher eine kräftige breite Männergcstalt in Hemds, ärmeln erschien, das flackernde Lämpchen, das et in der einen Hand hielt, mit der anderen schützend.

Wer ist da? bist du's, Linche?" fragte et.

Nein, s'Linche noch nicht, aber ihr Bäschs. s'Traudche". er« widerte Hilde, zitternd vor Kälte und Aufregung,bitte, laffen Sie mich herein!"

Kommen Sie nnr!".sagte der Mann beiseite tretend, um sie durckzulaffendas ist freilich kein Wetter für lange Weibs­leut, nachts draußen zu sein". Sie traten in ein ziemlich gro­ßes. niedriges, aber sauberes und bel>ag!iches Zimmer, das ofjenbar als Mohn- und Schiafraum diente Im Hintergruird stand ein Riesenbett mir einem Dach und hellen Vorhängen, die jetzt zurückgeschlagen waren und ein junges weiß und rotes Frauengesickt mit schweren blonden Zöpfen sehen lreßen. Da­neben stand eine Wiege, in welcher ein winzig kleiner Erden­bürger scklunimerte. An der . Wand herum lief eine hölzerne braune Bank, aus die der junge Hauswirt seinen sparen Gast zum Sitzen einlud.

Setze Sie sich. Jungfer", sagte er freundlich,warum ist deuns Ltnchs nicht gleich mitgckomme?"

Lortjetzung folgt.