,1 i>nl tdrosra ttfiffw m die Altäre saLen.
So verkünd?^ Rudolf Golvsteln !n der Derelnlgung geistiger Arbeiter zu Wien. Und der Schriftleiter des Wiener Blattes „Der Abend". Cohn-Calberts, begrüßt jubelnd diese Parole und rühmt von dem Ausspruch, daß ein solches Wort zu solcher Stunde und aus solchem Munde den Mut verlangt, die Ueber- zeugung höher zu stellen als den natürlichen Takt des innerlich vornehmen Menschen. — Mit solchem Klingklanggloribus kann man wohl den Versuch unterstützen, althergebrachte, mit der Volksseele und Volke,"rite eng verwachsene Entwicklungen und Zustande zu zerstören, ober die Versucher werden auf Widerstande stoßen. Deraernissc erregen und Leidenschaften aufwühlen deren ungeahnte Kraft und Groalt den Aufrührern und ihrem Klüngel selbst zum Verderben gereichen wird. Die Bestrebungen alte Religionen samt ihrem Kultus zu begraben, haben den rvichtlpften Regenten und Staatsmännern nur Enttäuschungen und sogar den Untergang gebracht. Selbst das Christentum mußte, um durchzudrrngen. die Sprache, formen und Mysterien der alten Religionen in sich aufnehmen und sogar die Gebräuche der heidnischen Deutschen schonen, um sich selber durchzusetzen. Der schroffe Bruch mit der christlichen Boiloreligwn und ibren Einrichtungen ist ein Eingriff in das Recht der Volkssttte und in die Freiheit des Gewissens, der sich an den Angreifern und \ ihrem Anhang schwer rechen wird. Aus den Drachenmhnen die sie säen, werden Rie^n erstehen, die ihnen den Garaus machen werden. Die reliaions- und kirchenfe'ndlichen Revolutzer brschwören mit 'bren unüberlegten Forderungen eine Bewegung herauf, die den Feinden Deutschlands den Anlast geben w'rd unser Land ebenso wie Desterreich zu besetzen. Sie lasten darüber gor keinen Zweifel, indem sie erklären, dast ste nur dann wenn Ruhe und Ordnung aufrecht erhalten wird. Lebensmittel senden und vor Hungersnot schützen. Im andern Falle werden sie mit den fetzigen Machthabern nickt über den Frieden ver. -andeln. sondern vorerst den Bolschewismus ntederbüaeln Wer allo letzt Zwietracht sät der ist ein Feind des Volkes und Vater-- /onb»s und bringt noch die Feinde ins Land, die von unseren Truppen vier Jahre lang abgohalten wurden.
Die UahrrrngsrEtelversorgmig.
WB. Vom Staatssekretär des Kr'regsernährungsamies Wurm erhalten wir folgende Mitteilung:
In der auswärtigen Presse hat es vielfach Befremden erraat. dast Deutschland kurz vor der Hungersnot stehen soll Wie sich seht zeigt, ist die Nabrunasmittelversorgung Deutschlands früher viel zu günstig eingeschgtzt worden. Dazu kommen die Folgen der militärischen Niederlagen; in den voy Deutschland besetzten Gebieten des Ostens waren ungefähr 1 5)00 000 Menschen und 300 000 Pferde untergebracht vnd versorgt. Die GetMstsbeziehungen mit der Ukraine und mit dem Knbangebiet versprachen nach Ansicht der damals aen Machthaber reichliche Zufuhren an Getreide und Lebensmitteln. Insbesondere glaubte man aus dem See- vnd Donauwege große Mengen von Oelsaaten und Oe! heransclvissen zu können. Dies olles ist mit einem Schlage zusammnaebrochen. Aber auch die heimische Ernte ist ge- rinaer. als man sie in Rechnung gestellt hatte namentlich bei Kartoffeln. Mit dem Augenblick des Waffenstillstandes baden fast alle Knegsacnanaenen. auf deren Arbeitskraft die deutsch? Landwirtschaft im wesentlichen beruhte die Arbeit eingestellt. Dadurch sind Millionen von Zentnern Kartoffeln in der Erde gebkieben und sind bei dem unerwartet früb eingetretenen Froltwetter dem Verderben anheim gefallen. Der beimische Viehbestand zeigt von Monat zu Monat eine geringere Ergiebigkeit an Schlachtvieh und sonstigen tierischen Produkten. Schon seit 2 Jahren mußte in unfern Viehbestand tief eingearissen werden, um auch nur die nnge- nüaende Fleischrofton gufrechtzuerbalten. Dabei konnten Milchkühe nicht geschont werden, woraus sich für die Kinderernährung die entsetzlichsten Folgen eraeben mußten. Durch den auf Grund der harten Waffenstillstandsbe- dinaungen notwendig aewordenen übereilten Rückmarsch und Rücktransvort des Heeres ist eine ordnungsmäßige Der- waltuna des Proviants und dessen restlose ^urückstibrnng in die Heimat unmöglich geworden. Verschärft wird diese Not noch durch die uns aufoezwnnaene überstürzte Abgabe der Transportmittel, wodurch Stockunaen im Verkehr zwischen Läaern. Mühlen. Nahrungsmittelfabriken, Verteilnngs- stellen und Komm'-tnalverbonden unvermeidlich sind, ferner Dadurch daß in manchen Gegenden die örtlichen Gewalten Ate Versorgung ihres Wirkungskreises den berechtigten Ansprüchen d?r Gesamtheit voranstellen, sodaß bedeutende Menaen von Vorräten vorzeitig und planwidrig dem ungeregelten Verbrauch zugeführt werden.
Durch alle diese Dedingunaen ist eine Lage entstanden., kn der nur schleunigste Heranfchafsung von ausländischen Nahrungsmitteln das deutsche Volk vor Hunger bewahren kann, selbst wenn die Landbevölkerung in Erkenntnis der drobenden Lage zur Ablieferung aller entbehrlichen Feldfrüchte und zur genauen Innehaltung der kriegswirtschaftlichen Verordnungen bereit ist.
Hungersnot.
Rotterdam, 21. Nov. Ter Spezialberichtorstatter der Londoner „Times", der in Wien eingetroffen ist. tele- Araphrert. daß die Stadt unter der Revolution wenig gelitten habe. Fast alle Familien sind in Trauer. Die Kleider erreichen fabelhaste Preise. Ein Paar Schuhe kosten 720 Kronen, ein Hut 125. ein wollenes Halstuch 350 Kronen. Die böhmischen und ungarischen Grenzen sind geschlossen und die Frage der Lebensmittelversorgung ist besorgniserregend. Niemand weiß, wie und wann die von den Alliierten versprochenen Lebensmittel eint reffen. Tie Arbeiter leben ausschließlich non Kastanien. Wenn dieser Zustand andauern sollte, stände Wien vor einer schrecklichen Hungersnot.
Paris, 21. Nov. Maurtce Prar schreibt dem „Peru Parisien" aus Konstantinopel: In Konstantinopel sind im letzten Winter 100 000 Personen Hungers gestorben. Die Lebenshaltung hat sich um 350 Prozent verteuert. Ein Kilo Brot kostet 5 Frank, Dritter 70 Frank. Reis 100 Frank. Kaffee 115 Frank, Seife 40 Frank, ein Paar Schuhe 400— 1200 Frank. Der französische Konsul zeigte mir eine Weste, für die er 1500 Frank bezahlt hatte. Und als Ergänzung sei noch mein heutiges Frühstück erwähnt: Es bestand aus Fisch einigen Gramm Kalbfleisch mit Reis, einem Apfel und Kaffee — macht 65 Frankl Die zahlreichen französischen Familien, die unter solchen Verhältnissen leben müssen, heimzuschaffen, ist eine dringliche Pflicht.
Dcttmmatirmeiil
Viesen Leuten scheint der hiesige Arbeiter- und Soldaten- rat die endlich geschaffene Behörde zu sein, die lediglich dazu da ist. lange zurückgehgstenen Beschwerden ein offenes Obr zn leiben. An und für sich wäre gegen diese Ansicht wenig einzuwenden. Gerecht vorgebrachte, sachaemäße Klanen anzuhören und nötigenfalls Abhilfe zu schassen, gehört zum Programm des Arbeiter- und Soldatenrates. Nicht aber kann es Aufaabe des Soldatenrates sein, jedes Schreiben, das in ängstlicher Umgehung jeder Namensnennung der Revision bedürftige Zustände aufs. Tapet zu bringen sucht und dunkle Manipulationen ans Licht des Tages ziehen will, zum Geaenstand strenger Recherchen, zu machen. Es mehren sich die^e Fälle in unheimlicher Weile. Diejenigen Ge- rechtigkeitsliebenden. die nicht den Mut haben ihren Namen zu nennen, täten besser daran zu schweigen und wenn sich unter dem ominösen ..Ein Genosse" zu verbergen sucht, der möge sich gesagt sein lassen, daß er kein Genosse, sondern ein Schwätzer ist. Wenn Denunziationen Tür und Tor ge- öffnet scheinen, so muß der Arbeiter- nnd Soldatenrat ganz energisch dagegen Front machen. Dergleichen aus dem Dunkel gezielten Meilen wird strengstens aus die Spur ae- aangen und auf diele Weise ertappte anonyme Helden zur R ecken sckast Heran gezogen.
Mkittt- M Mmrsle für den Kreis FrMr?.
nm Sants ag, den 36. November, nachm itags Vs 3 Uhr, im Natsleller (Kaiserstraße 19) zu Friedöerg.
Tagesordnung:
1. Feststellung von Richtlinien für die Tätigkeit der Arbeiter und Dauernrate auf dem Land.
2. Die Frage der Volksernährung.
3. Verschiedenes.
Die Mitglieder der Arbeiter- und Dauernräte werden gebeten, mindestens je ein Mitglied aus den beiden Berujsständen zu der Versammlung zu entsenden.
Der ArSe'üer- und Soldatenrat zu FriedSerg.
Nepp. Heidenreich.
Ans der Primat.
Fricdberg, 27. Nov. Eine schmerzliche Kunde durcheilte heute früh unsere Stadt' Herr Dr K r o m b a ch ist heute nacht der tückischen Krankheit, die in unserer Heimat wütet, erlegen Dr. Krombach hat als einer der tüchtigsten Aerzle. namentlich war er als geschickter Operateur bekannt, das allgemeine Vertrauen der hiesigen Bevölkerung erworben. Eist vor einigen Wochen kehrte er aus dem Felde zurück und jetzt hat ihn in der Heimat der Tod ereilt.
E. V Friedberg. 27. Nov. (Evang. Männerobend.) Es wird die Besucher unserer Abende herzlich freuen zu hören, daß Herr Geh. Kirchenrat D. Schoell sich bereit erk.ärt hat, noch einmal vor seinein Weggänge unser uns zu sein und zu uns zu sprechen. Die Zusammenkunft findet am Freitag, den 29 November, abends 8^ Uhr im ..Deutschen Haus", am neuen Bahnhof (Nebenzimmer) statt Das Thema des Abends lautet: ..Eegenwartsaufgaben der kirchlichen Tinzeloeme'nden". Wir sind überzeugt, daß ein zahlreicher Besuch Herrn v. Schoell zeigen wird, wie sehr man seine Tätigkeit in unserer Gemeinde gerade auch bei diesen Besprechungsabenden, die er ins Leben gerufen und geleitet hat. zu schätzen weiß.
Bezahlung de§ abgelieferten Specks. Nach einer Bekanntmachung) des hessischen Crnahrungsamts werden nunmehr für den aus Hausjchlachtungei^lbzuliesernden Speck bezahlt: für
frischen Bauckspeck 2.75 das Pfund, für frischen Rückenspeck 3.55 das Pfund für geräucherten Rauchspeck 3,25 das Pfd.. für geräucherten Rückenspeck 4 Mk. das Pfund.
Das Kriegsernährungsamt hat bestimmt, doh die bei der Demobilmachung aus den Heeresbeständen als Nutztiere nicht mehr verwendbaren, nur noch als Schlachtttiere tauglichen Pferde an die Landesfleischstelle zum Preise von 75 Pfg. für gutgenährte, für 60 Pfg. für mittelmäßig genährte und von 50 Pfg. für alle übrigen Pferde für 1 Pfund Lebendgewicht abgegeben werden, damit das Fleisch zum geltenden Höchstpreis au die Verbraucher unter Ausschluß jeglichen unerlaubten Zwischen Handels verkauft werden kann. Den Landesflcischstellen wird die strengste Kontrolle hierher zur Pflicht gemocht. Auf die gewöhnliche Fleisckkarte erhält derjenige, der sich bei einem Pferdemetzger einschreiben läßt, die doppelte Fleischmenge.
Erleichterungen im Wertpakeiverkehr. Bisber ist es ans Mangel an brauchbaren Derpackungsstoffen. Bindfaden. Siegellack usw. den Absendern vielfach nicht möglich gewesen, bei Postpaketen von der Wertangabe Gebrauch zu machen. Infolge.
besten tmeö vet ben jetzigen h^hen Preßen der Schadenerscch, der seitens der Postverwaltung auf Grund des Postgesetzes in Verlust- und Veschädigungssällen zu leisten war. oft hinter dem wirklichen Wert der Sendungen zurück. In entgegenkommender Weise hat nun der Staatssekretär- des Reichs-Postamts verfügt, daß vom 15. November ab bei Paketen mit einer Wertangabe, bis 100 Mark versuchsweise keine höheren Anforderungen an Verpackung und Verschluß zu stellen sind, als an gewöhnliche. Pakete ohne Wertangabe. Insbesondere wird bei den Paketen bis 100 Mark keine Versiegelung mehr verlangt. Dadurch wisth es jedem Absender möglich gemacht. Pakete im Wert bis 100( Mark ohne weitere Schwierigkeiten unter Entrichtung der Ver- > sicherungsgebühr von 10 Pfg. aks Wertpakete aufzuliefern.' Gehen derartige Pakete verloren oder werden sie beschädigt, o'oer^ beraubt, so wird bei der Ersatzleistung die Wertangabe zu Grund- gelegt, sofern nicht der angeaebene Wert den gemeinen Wert/ der Sendung übersteigt. In diesem Fall wird nur der letztere ersetzt Aus Betriebsrücksichtrn ist bei Paketen bis 100 Mark der Wert nur auf den Paketen selbst anzugcben.
FC. Frankfurt a M., 24. Nov. Wie von Wetzlar aus gemeldet wird, nird das aktive Infanterie-Regiment Nr. 81 nach Wetzlar kommen, außerdem die Neste des Reserve-Infanterie- Regimenls Rr. 81.
FC. Vom Main, 24. Roy. Ein freudiges Ereignis wurde dem Landwirt Thorwarth in Fuchsstadt zu teil. Aks er vorgestern vom Felde zurückkehrte, wurde er von seiner Frau mit zwei kräftigen Knaben und einer Tochter beschenkt.
Aus Starkenburg
FC. Griesheim b. Dcnw.stadt. 24. Nov. Der llnglücksfall auf dem hiesigen Ilebungsplatz. dem sechs junge Menschenleben zum Opker gefallen sind, ist jetzt aufgeklärt worden. Die Jungen halten sich an einem Kampfflugzeug zu schaffen gemacht, das kur^ vorher von der Front gekommen und auf dem Platz niedergegangen war. Einer der Jungen war in das Flngzeug gestiegen und hatte den Zcrftörungshebel niederaedrückt. Daraufhin explodierte das Flugzeug. Der in dem Flugzeug sitzende 13jöhrige Ladung Büttner verbrannte fast völlig. Der gleich- alterige Georg Wettmann und der 10jährige Wilbelm Wmuß wurden von Spl'itern sofort getötet, d?r 10jährige Karl Weber, die 15jährigen Valentin Aßmuß und Heinrich Gernand wuroen so schwer verletzt, daß sie tags darauf verstorben.
FC. Groß-Crau. 74. Nov. Im hiesigen AmtZgerichtsge- fängnis widersetzte sick ein Arrestant den Anordnungen des Gefangenenaufsehers. griij diesen an, verletzte ihn so sehr, daß er dienstunfähig geworden ist.
FC. Arheilgen 24. Nov. Ein hiesiger, in der Etappe tätig gewesener Vahr.beamter kehlte vor einigen Tagen hierher zurück und brachte mit: zwei Waggon Kartoffeln, eine Ladung Heu eine Kuh. und eine Menge Möbelstücke. Die Polizei bekan Wind von der Sendung und beschlagnahmte sie.
FC. Bcvshkim. 24. Nov. Der hiesige Arbeiter-. Dauern- 1 und Soldatenrat batte den Stadtverordneten mitgeteilt. daß ge< maß einem Beichlusie des Rats Bürgermeister Dr. Löslein da> hier seines Amtes als Bürgermeister enthoben, die Polizeikom« M'siarstelle kassiert und der Inhaber dieser Stelle. Polizeikom- misiar Weller seines Dienstes enthoben worden tei. Nach eingehender Aussprache faßien die Stadtverordneten gegen zwei Stimmen den Beschluß, daß dre fraglichen Beschlüsie des Arbeiter-. Bauern- und Soldatenrots geaen die Städteordnung und gegen die Bertragsabmachungen mit den veiden Herren verstoßen und sir diese Beschlüsie unmöglich gutheißen können.
Nus Hesien-Rasiau.
FC. Wiesbaden, .24. Nov. Vom Staatssekretär Erzberger ging an den Arbeiter- und Soldatenrat dahier auf das'gemeinsame Telegramm der hiesigen Behörden an die W-sfenstillstands» kommission wegen Nichtbesetzung Wiesbadens durch den Feind folgende Antwort ein: Zurzeit keine Aussicht, daß der Wunsch
von Wiesbaden, keine fremde Besatzung zu erhalten, erfüllt wird. Die Bemühungen gehen weiter.
FC. Wiesbaden, 24. Nov. In der vorgestern abgehaltenen Stadtverordnelensitzung in Biebrich resuemierte der Stadtverordnelenvorsteher den Stand der Eingemeindungsongelegenhei- ten der Stadt Wiesbaden mit Biebrich dahin, daß die Bicb- richer Eingemeindungskommission von dem Bürgermeister Travers in Wiesbaden dahin bedeutet worden fei. daß Wiesbaden zurzeit nicht in der Lage fei. diese Angelegenheit weiter zu fördern. Sie müsie zurückgestellt werden.
FC. Idstein. 24. Nov. In einer Versammlung der hiesigen Lederfabrlkanten wurde beschlcsien. ihre sämtNchen hiesigen Arbeiter. trotzdem weder Aufträge noch Rohwaren vorliegen, zu behalten, außerdem die heimkehrenden Krieger, die vorher in ihren Betrieben tätig waren, zu beschäftigen und die seitherigen Löhne weiter zu bezahlen. Als Arbeitszeit kommt der Achtstundentag in Betracht.
FC. Sihierstcin. 24. Nov. Der hiesige Arbeiter- und Vauern- rat wurde auf Antrag der hiesigen Ortsgruppe der Fortschrittlichen Volkspartei um folgende Herren erweitert: H. I. Kirsch- höfer. Georg Rieth und Fritz Philipp.
FC. Detzheim, 24. Nov. Dre Gemeindevertretung beschloß für eine Reihe von Arbeitsgelegenheiten zu sorgen, über weitere Notstandsarbeiten von Fall zu Fall zu beschließen und setzte den Stundcnarbeitsverdienst für Erwachsene auf 80 Pfg., für Jugendliche auf 60 Pfg. fest.
FC. Dotzheim. 24. Nov. In der Sitzung des hiesigen Arbeiter- und Bauernrats wurde über die Kreisbelieferungsstelle Klage geführt und von einem Schriftwechsel Kenntnis gegeben, in dem diese Stelle gelieferte ranzige, oersporte Butler, die vom Lebensmitt-luntersuchungsamt in Frankfurt für den menschlichen Genuß verworfen worden, für verwendbar erklärt. Der Rat beschloß. die Kreisbelieferungsstelle für solche unerhörte Mißstände zur Verantwortung zu ziehen.
Verantwortlicb für den politischen und lokalen Teil: Otto Hirsche!. Friedberg: für den Anzeigenteil: N. fieuner, , Fnedberg. Truck und Verlag der „Neuert TagesLeitungE A. Friedbero t S


