Ausgabe 
17.10.1918
 
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u>cttTt bte amtliche Erntestatist lk Entrisst - bann über 4 Mill. | To. Brotkorn, davon 1 Mill. To. Weizen, mutzten verfüttert worden sein. Es hieß in jener amtlichen Selbstkritik. dah fei ^.denn doch unmöglich". Da nun ein Kgl. Stat. Landesamt sich selbst in dieser scharfen Weife zur Ordnung ruft, indem es be* bcuptet, etwasdenn doch Unmögliches" als amtliche Wahr­heit Jahrzehnte lang verbreitet zu haben, wird man es auch einem Regierten nicht verargen, wenn er seinerseits sich unter­fängt, die Meinungen der Regierenden zu kritisieren. Ohne die f^rage zu beleuchten, inwieweit die amtliche Erniesiatiftik irren könne, möchten wir jedenfalls behaupten, daß die Selbstkritik, lautend:denn doch unmöglich", auf sehr schwachen Fügen steht. Es ist durchaus möglich, datz 1 Mill. To. Weizen und über 3 Mill. To. Roggen in den letzten Friedensjahren verfüttert sind. 'Ja. es ist mehr als möglich, es ist sogar wahrscheinlich. Weizen würde nach der neuesten Selbst-Berichtigung der amtlichen Erntestatistik gar nicht verfüttert worden sein. Tatsächlich ist unser Weizen, namentlich in schlechteren Landsorten, nicht so gut backfähig. Diese Landsorten werden meistens im Kleinbetrieb gebaut: Der Kleinbetrieb unter 160 Hektar baut % alles deut­schen Weizens. Derselbe Kleinbetrieb füttert im Frieden neun Zehntel aller Schweine. Kaufen tut der Bauer nicht gern, weil er oft dabei Schaden nimmt. Statt also Gerste zu kaufen, ver­fütterte er auf Weizenboden geringeren Weizen, allermindestens das kleineHinterkorn". Zur Ferkelavfzucht ist Weizenbeigabe ohnehin recht vorteilhaft. Der Schweinebestand stieg, um der Bevölkerung 150 Gramm Fett für Mann und Tag zu liefern, auf 25 Millionen. Woher sollte wohl das Futter kommen? Wenn der Bauer auf Weizenboden seine Brotfrucht nicht ver­kaufen'will. um Gerste einzukaufen, so wird er das auf Roggen- boden noch weniger tun. Uns sind Fälle bekannt, datz Besitzer ro'i Hektar ihre sehr beträchtlichen Ueberschüsse über ihren Brotkornbedarf im Frieden restlos verfütterten. Wir können demnach ein Kgl. Stat. Landesamt nur darauf Hinweisen, die Verfütterung von Brotkorn selbst zum Gegenstände einer Er­hebung zu machen, wie das seinerzeit der Deutsche Landwirt- fchaftZrat getan hat. Jene Erhebung ergab, stichprobenweise, datz in der Tat damals an 20 Prozent Vrotkornernte verfüt­tert wurden.

Wir sind nach allem nicht geneigt, den Meinungsschwan­kungen der amtlichen Statistik uns anzufchlietzen. Wir schwanken nicht gern."

Die Wtirktzmle dkg ZWchhanlrelg.

Bei den Ereörterungen über den Fortfall oder Abbau der jetzigen Zwangswirtschaft in der Lebensmittelversorgung ist der Besorgnis Ausdruck gegeben, datz in diesem Falle die Lebensmit- telpreife ins Ungemessene steigen würden und datz dann die Er­nährung der Bevölkerung eine noch ungünstigere sein würde als jetzt. Demgegenüber sei darauf hingewiesen, dah unter der Herrschaft der Zwangswirtschaft der Schleichhandel im Inland eine solche Ausdehnung angenommen hat, datz schon eine Markt- Preisbildung bei ihm zu verzeichnen ist. Dieselbe scheint, wie im Wochenbericht der Preisberichtstelle des Deutschen Landwirt­schaftsrats ausgeführt wird, iu Verbindung mit dem Lebens- inittelhondel im besetzten Gebiet und darüber hinaus tm neu­tralen Auslande zu stehen. So werden zurzeit in Wilna fol­gende Preise im freien Verkehr in den Läden der Stadt sowie besonders in der Markthalle gezahlt: Für ein russisches Pfund

(400 Gramm) Weizenmehl 45 Mk., Weizengrieß 5.506 Mk. Speck 1720 Mk.. Butter 1718 Mk., Talg 16 Mk., magerer Rollschinken 1012 Mk., Reis 8 Mk.. Tee 64 Mk., Kaffee ge­brannt 30 Mk.. ungebrannt 28 Mk., Haferflocken 4 Mk.. Grau­pen 3 Mk., Erbsen 2 50 Mk., Linsen 3 Mk^ Bohnen 7 Mk.. ein Ei 85 Psg Kartoffeln 0,350.50 Mk., Weißkohl 1012 Pfg.. Mohrrüben 3040 Pfg., Kümmel 7 Mk.. Kartoffelmehl 3.80 Mk. Malz. gebr. Gerste 2.50 Mk., deutscher Würfelzucker 8 Mk.. russischer Würfelzucker 9 Mk., Streuzucker 37.50 Mk. Aehnlich sind auch in Deutschland die Preise. So fei nur daran erinnert, daß in Berlin die Brotkarte (1950 Gramm) zu 37 Mk. im Schleichhandel vertrieben wird.

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Die deutsck-e Kriegsanleihe wird nach dem Kriege nicht wie dis früheren Reichs- und Staatsanleihen ein Papier fein, das durchweg ruhig im Eeldschranke aufbewahrt und nur bei den Zinszahltagen herauZgeholt wird, um die fälligen Zins­scheine in Bargeld umzuwandeln es wird vielmehr, da ein wesentlicher Bestandteil des deutschen Bolksvermögens in deut­schen Kriegsanleihen feftgelegt ist, gewissermaßen eine Art Eeld- umlaufsmittel darstellen, das seine guten Dienste wie jedes an­dere Geld auch tut. Da ist zunächst die Bestimmung, die zu­gleich namentlich für die ländlichen Schichten einen be­sonderen Anreiz zur Zeichnung, auf die neunte Kriegsanleihe ausuben dürfte, daß nämlich bei den späteren Verkaufen und Versteigerungen aus den Beständen der Heeres- und Marine­verwaltung die Kriegsanleihestucke zum Nennwert in Zahlung genommen werden und datz solche Käufer vorzugsweise berück­sichtigt werden, die damit zahlen. Eine kurze Ueberlegung sagt uns, welche Vorteile demnach mit dem Besitz der Kriegsanleihe verknüpft sind.

Für das erste ist der Kreis der späterhin und zumteil auch schon jetzt freiwerdenden Heeresbestände, die für Kriegszwecke nicht mehr gebraucht werden, ganz ungeheuer groß. Außerdem gehört darunter manches, was von anderer Seite kaum oder nur unter ganz erheblich höheren Kosten zu beschaffen fein wird, also insbesondere Pferde, Wagen und Fahrzeuge aller Art sowie Geschirre mit allem Zubchör; Feldbahngerät. Motorlokomotiven, Automobile und Kraftfahrzeuge: landwirtschaftliche Maschinen und Geräte, sowie Werkzeug: Fabrrke-nrichtungen mit den zu­gehörigen Maschinen und Geraten: Eisen. Stahl und andere Metalle' Ho7z und sonstiges Brennmaterial, Webstoffe und Roh. stoffe von allen Sorten, Futtermittel und sonstige Vorräte alles Dinge, die der Landwirt, Gewerbetreibende und Unter­nehmer jetzt und später so dringend braucht.

Es wird also bei de« staatliche« Derrrrufen vorzugsweise derjenige berücksichtigt, der Kriegsanleihe an Zahlungsstatt geben kann, und er erzielt dazu sofort einen greifbaren Gewinn, weil er die Differenz zwischen Nennwert und Ausgabekurs zu feinen Gunsten verrechnen lasien darf. Bei allen Verkäufen und Zuschlägen werden Kriegsanlcihestücke bis zur vollen Höhe des Kauf- und Zuschlagspreises in Zahlung genommen. Als Kriegsanleihe in diesem Sinne gelten sämtliche fünfprozentigen Schuldverschreibungen des Reiches ohne Unterschied sowie die feit der sechsten Anleihe ausgegebenen 4>4proz. auslosbaren Schatzanweisungen.

Da der Andrang von Kaufangeboten und -Gesuchen aus frei werdende Heeresbestände, wie zu erwarten, überaus groß fein wird, fo dürfte es außerhalb jeden Zweifels fein, datz nur die Inhaber von Kriegsanleiheftücken für den Bezug der über­zähligen Heeresmaterialien in Frage kommen.

Liegt in diesen Fällen das Erfordernis des Kriegsanleihe­besitzes vor. so wird in zahllosen andern das Verwenden der Kriegsanleihe an Zahlungsstatt gern gesehen und von Vorteil sein. So wird beim Kauf und Verkauf von landwirtschaftlichen Grundstücken und von Häusern, besonders in solchen Fällen, bei denen sich der Vorbesitzer zur Ruhe setzen will, die Kriegsanleihe wohl durchweg als gern gesehenes Zahlungsmittel angenom­men, da kein Papier eine solche Sicherheit bietet und da auf diese Weise die Schwierigkeiten der Unterbringung des Renien- kapitals vermieden werden. Es ist ferner mit Sicherheit anzu- nchmen, daß die deutschen Kriegsanleihen nach Kriegsbeen­digung an der Börse ein gern gehandeltes Papier darstellen, da das Reich bekanntlich alle Verkehrungen trifft, die einen Rückgang des Kurses zur Unmöglichkeit machen und die daher auch im Auslande die Nachfrage nach den deutschen Anleihen Hervorrufen werden. Unter diesen Umständen, die als geneben angenommen rvcrden dürfen, wird auch im sonstigen geschäht- ] lichen Verkehr das Kriegsanleiheftück jederzeit zu einem nor­malen Kurse gern in Zahlung genommen.

So sind alle Bürgschaften vorhanden, daß die Kriegsanleihe nicht nur die beste und zugleich eine hochverzinsliche Geldanlage ist, daß ferner ihr Kurs gesichert ist, sondern datz auch ihrer finanziellen und wirtschaftlichen Verwertung im täglichen Le­ben ein breiter Spielraum eingeräumt fein wird. So bietet heute die Zeichnung auf die neunte Kriegsanleihe in vielen Fällen greifbare Vorteile, in allen andern aber ist und bleibt sie die beste und sicherste Geldanlage, die später jederzeit die Möglichkeit bietet, Bargeld ohne Verlust dafür wiederzuerhalten.

Ans der Ijciwat

Unser Friedensangebot au Wilson darf keinen Eindruck der Schwäche auslofen. Die feindliche Presse frohlockt bereits da­rüber, daß die Widerstandskraft unserer Front im Schwinde» begriffen sei. Unser starkes Heer wird sie eines Besseren beleh­ren. Unsere tpaseren Soldaten müssen in diesem kritischen Zeit­punkt mit erneuter Zähigkeit die Nerven arrspanncn und den Feinden beweisen, datz ihre Hoffnung auf den deutschen Zusam­menbruch trügerischer Wahn ist. Dann mutz der Feind erkennen, datz an der Festigkeit des deutschen Soldaten sein Uebcrmut zer­schellt. datz unsere Front gehalten wird, trotz der gewaltigen An­strengungen unserer Feinde. Nur. wenn unser tapferes Heer feine Entschlossenheit wieder einmütig bekundet, werden unsere Feinde erkennen müsion, dah sie den Geist der deutschen Armee unterschätzt Hubert. Dan» wird dos deutsche Friedensangebot, auch wenn es von den Feinden als Schwäche gedeutet wird, sich die Achtung verschaffen, die ihm zukommt. Denn hinter ihm steht einmütig und geschlossen die Stärke des deutschen Volkes.

v. Friedberg, 17. Okt. (Dekanatsspende). Die diesjährige Synode fand am 7. Oktober in Vad-Nauheim statt. Dieselbe wurde nach einer von Pfarrer Beyer- Ossenheim gehaltenen Andacht durch Kirchenrat W a h l - Beienheim in der " lichen Form eröffnet. Nach Prüfung der Wahlen der weltlichen Sy­nodalvertreter wurde vom Vorsitzenden der Jahresbericht des Dekanatsausschusses über den religiös-sittlichen Zustand der De­kanatsgemeinden erstattet. Hierauf folgten die notwendig ge­wordenen Wahlen. Aenderungen in der Personenfrage kamen nicht vor. Kirchenrat Wahl -Beienheim wurde als Dekan wiedergewählt, ebenso Pfarrer Vogel- Reichelsheim i. d. W. als Dekanstellvertreter, sowie Rentner W a a Z - Friedberg, Rentner Steinhäutzer - Butzbach und Pfarrer Loos -Butz­bach als Ausschutzmitglieder. Kirchenrat W i f f i g - Bad-Nau­heim und Altbürgermeister Alles -Nieder-Florstadt wurden wieder Ersatzmänner. UeberWohnungs- und Siedlungswesen (Kriegerheimstätten)" hielt Pfarrer Loos einen sehr fesselnden Vortrag, wobei er besonders über Wohnungsfürsorge für kinderreiche Familien sprach. Er geißelte die gegenwärtigen, unhaltbaren Zustände und zeigte Wege zur Ab­hilfe wie gemeinnützige Bauvereine, Wohnungskonsumvereine, Erziehungsbeihilfen, ein besonderes Kinderversicherungsgefetz ufw, Zm Hinblick auf die Kriegerheimstätten wies er auf das

Vorbild von Butzvacy hin, wo von der Gemeinde io BaupiayG hierfür zur Verfügung gestellt worden sind, was allenthalbes nachgemacht werden müßte. Nach ergiebiger Aussprache trat die Synode als Mitglied dem Kriegerheimstättenverein bei. Miß dem LiedeVerleih' uns Frieden gnädiglich" wurde die Tagung, geschlosien.

FC. Schotten, 15. Okt. In der letzten Zeit mehren sich i» hiesigen Kreise die Beschädigungen und Störungen an der elek­trischen lleberlandanlage. Vor allem werden die Isolatoren beschädigt durch Steinwürfe und die Hochspannungsfernleitungen und die Ortsnetzleitungen durch Drachenschnüre verwickelt. Die Kreisschulkommission hat deshalb die Lehrer angewiesen, di« Kinder demgemäß zu verwarnen.

FC. Alzey, 15. Okt. Ihren 80. Geburtstag beging gestern die Katharina Neumann dahier, die über 40 Jahre in der Fa. milie des Geheimrat Rhumler in Diensten stand.

FC. Frankfurt a. M., 15. Okt. In den Putzsalon von Thiel in der Großen Eschenheimergelle wurde nachts eingebrochen unt Seidenstoffe und Pelze im Werte von 23 000 Mark gestohlen.

FC. Frankfurt a. M., 1t. Okt. Der Heizer und Maschinifi Stephan Lauer aus Zeilsheim, der verheiratet ist. hatte mil einem Mädchen Bekanntschaft gemocht. Als dasselbe erfuhr, datz er verheiratet und er das Mädchen durch unsittliche An­träge belästigte, erhielt Lauer den Laufpaß. Dieser erstattet« Anzeige, in der er das Mädchen eines Verbrechens gegen das keimende Leben beschuldigte. Die Untersuchung ercwb. daß di« ganze Anzeige unwahr war. Das Schöffengericht erkannte we­gen willentlich falscher Anschuldigung gegen den Lumpen auf sechs Monate Gefängnis und drei Jahre Ehrverlust.

Frankfurt a. M.. 14. Okt. Nachtquartier nur gegen Bürg, schaftsstellung ist das Neueste, was den Fremden im Hotel und im Gasthaus Vorkommen kann. Es ist dies eine notw-'ndige Maßnahme der Wirte gegen die vielen BeEwäschediebstähle. di« einen unheimlichen Umfang angenommen haben. Der Betrag wird am Morgen nach der Kontrolle des Fremdenzimmers wie­der zurückbezahlt. Am 13. Oktober wurde am Gewerksckmfts- baus der Händler Georg Kostner beim Verkauf von Brotmarken festgenommen, die er für 1.50 Mark das Stück obsttz>e. In fei­nem Besitz fanden sich noch einige Hundert Gasthausmarken, di« zweifellos gefälscht sind.

FC. Vom Main, 15. Okt. Ein aufregender Vorfall ereicp nete sich am Bahnhof Lohr. Bei der Gepäckkontrolle wurde eie Gendarm von einem Feldgrauen und einem Zivilisten mit dem Revolver bedroht. Ein Schuß ging durch rasches Handeln der Gendarmen in die Luft. Die Beiden nahmen hierauf Reißaus, Dem einen glückte es noch, den eben abführenden Schnellzug zr erwischen, er wurde aber in Aschafienburg festgenommen.

Ans Stnrkenbnpn.

FC. Arheilgen, 15. Okt. Zum Preise von 23 000 Mark ginx das zwischen hier und Darmstadl aelegene Besitztum des ver­storbenen Schriftstellers Schäfer an die Firma Merck über.

FC. Croß-Geren, 15. Okt. Die älteste Ecvwohneriß bei Stadt Frau Auguste Hosfmann ist tm 91. Lebensjahre gestorben.

Ans Hcsien.Rallnn.

FC. Wcinsheim, 15. Okt. In dem Stalle der Witwe Lech schlachteten nachts Einbrecher ein Schwein ab. Die Diebe wur­den aber dabei erwischt und entkamen.

FC.. Erbcnhcim, 15. Okt. Der hiesige Bürgermeister gibt bekannt: Da der Schleichhandel und die Hamsterei in erschrecken­dem Maße zugenommen haben, sind sämtliche Polizciorgan« durch den Landrat angewiesen, jeden Landwirt, aus desien Ge­höft etwas abgehott wird, zur Anzeige zu bringen. Die ab­holenden Personen haben sich einer Revision zu unterwerfen, um endlich dem Schleichhandel und der Hamsterei ein Ende zu be­reiten.

Aus Kurhellcn.

FC. Ans Riederhcfsen, 15. Okt. Als vorgestern abend ei« Einwohner in Eschwege seineWohnung betrat, kam ihm einMann entgegen, der seine Anwesenheit damit entschuldigte, daß er sich in der Wohnung geirrt habe. Es stellte sich aber später heraus, daß der Eindringling ein Einbrecher war, der seit einigen Ts- gen in einem dortigen Easthefe wohnte. Als er verhaftet wer­den sollte, feuerte er aus einem Revolver eine Anzahl Schöffe auf den Polizeisergeanten ab, die aber fehlgingen. Der wert­volle Polizeihund des Beamten dagegen wurde getötet. Den Lumpen gelang es, zu entkommen. In dem von ihm bewohnte« Zimmer fand man eine ganze Anzahl DiebesbandwerkzeuL. Dolche und Revolver vor.

Aus der Pfalz.

FC. Aus der Pfalz, 15. Okt. Vorgestern mittag hielt i« Ruchheim der dortige Feldgendarm einen Fuhrmann mit Kar­toffeln an und fragte ihn nach dem Bezugsschein. Infolge des Disputs und der Aufregung ging ein Schuß los und traf de» Fuhrmann in den Leib. Schwer verwundet kam er in da» Krankenhaus.

Verantwortlick für den politischen und lokalen Teil: Otto H i r s ch e l, Friedberg; für den Anzeigenteil: R. getiner. Friedberg. Truck und Verlag derNeuen Tageszeitung" A G.. Friedberg 7 tz

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