Feinde annehmen müsse, und daß es sich die Schrecken eines 'neuen Winterfeldzuges ersparen könne, wenn es sofort sein Einverständnis mit allen Bedingungen Wilsons erklärte. jEs werde sicher von den Alliierten nicht zur Fortsetzung des Krieges ermutigt werden. Die Dynastie der Habsburger Psen.' pvf dem letzten Loch. Alle Völker der österreichischen Reiches seien entschlossen, sich im Interesse des Weltfriedens vom Joche Oesterreichs zu befreien. Während Deutschland Elsaß-Lotbringen und Polen abtrete und sich in seine ethnographischen Grenzen zurückziehen müsse, würden die Slotvenen und Kroaten von der österreichischen Herrschaft befreit werden, um mit den Serben einen großserbischen Staat zu bilden. Die Rumänen in Oesterreich-Ungarn würden sich ihrem rnmänisck^n Vaterlande anschließen. Oesterreichisch- Polen werde zu Polen gehören. Die Tschechen würden ihr unabhängiges Böhmen besitzen, und es würden der Dynastie der Habsburger nur einige Deutsche und deutschfreundliche Oesterrcicher verbleiben. Paschitfch ist ein entschiedener Anhänger der Völkerliga.
Perfastttttgsändernng.
Berlin, 16. Okt. (WB.) Der Bundesrat stimmte heute Vormittag einem Gesetzentwurf zur Abänderung des Ar- tikels 11 der Neicksverfassung zu.
Absatz 2 des Artikels wird dahin abgeändert: „Zur Erklärung des Krieges im Namen des Reiches ist die Zustimmung des Bundesrats und des Reichstags erforderlich, es fei denn, daß ein Angriff auf das Bundesgebiet oder dessen Küsten erfolgt."
Absatz 3 wird durch folgende Bestimmung ersetzt:
„Friedensverträge sowie cv".'. ui.-en Verträge mit fremden Staaten, welche sich auf Gegenstände der Reichsgesetz- gebung beziehen, bedürfen der Zustimmung des Bundesrats «nd des Reichstags."
Damit ist die volle Mitwirkung der Volksvertretung bei den Entscheidungen über Krieg und Frieden gesichert.
Seither hatte der Kaiser allein das VerfügungsrecA über Krieg und Frieden.
Anschluß rttl das dn-üchk lläch?
Wien, 15. Okt. In der „Arbeiterzeitung" fuhrt Otto Bauer ln einem Artikel „Der österreichische Staat" in bisher noch unerreichter Offenheit und Deutlichkeit aus. daß die Deutschen in Oesterreich gezwungen seien, sich angesichts der Haltung der Slawen darüber klar zu werden, daß auch sie sich zum national- staatlichen Sonderdasein zusammenzuschließen hätten und zwar infolge ihrer geographischen Siedelung zu drei solchen Staaten: in einen österreichischen, einen deutsch-böhmischen und eine« deutsch-schlesischen. Da diese drei Staaten aber wirtschaftlich nicht bestehen könnten, müßten sie sich entweder einem österreichischen Staatenbund mit einem einheitlichen Wirfichasts- und Derkehrsgebiet angliedern, oder wenn die Slawen dies verhinderten, bliebe ihnen nichts anderes übrig, als sich dem Deutschen Reich als neuer Bundesstaat anzuschließen. Der Artikel, der hier das größte Auffehen erregt, schließt mit den Worten:
Wir hatten es für wichtig, daß das deutsche Volk tu Oesterreich diese Möglichkeit seines Selbstbestimmungsrechtes ganz offen erwägt. Zudem den Tschechen gegenüber: Sie sollen wissen, wie wir zu ihnen stehen. Wollen sie ganz unabhängig sein, dann werden wir sie nicht daran hindern, oder sie müsien in diesem Falle damit rechnen, daß ihr Staat vcn Nordwesteu und von Süden her vom Deutschen Reich umschlosien sein wird. Es ist ihre Sache zu erwägen, ob das für sie voreilhast wäre. Wichtig auch der Entente gegenüber: Sie soll wisien, daß sie Oesterreich nicht vernichten kann, ohne 10 Millionen Deutsche- zum Deutschen Reich zu schlagen. Wichtig aber von allem uns gegenüber' Sollte es mit der österreichischen Staatsgemeinschaft nicht mehr gehen, dann werden wir im Rahmen der deutschen Reichsgemeinjcha-t unsere alte Heimstätte wieder finden.
8 tt NkgimirmMIel in da lurfeft
Konftautinopl, 14. Okt. (WB.) Das Ministerium Talaat Pascka ist zurückgetreten. Das neue Ministerium hat die Geschäfte übernommen. Großwesir und gleichzeitig Kriegsminister ist Izzet Pascha, Minister des Innern Fethi Bey, früher türkischer Gesandter in Sofia, Marineminister Reouf Bey, Führer des türkischen Kriegsschiffes „Hamidie" wäh- rend des Balkankrieges, Finanzminister Djavid Bey. Der Minister des Aeußern ist noch nicht ernannt. Tie Geschäfte des Ministeriums des Aeußern werden einstweilen von Nabi Bey, dem fiüheren türkischen Botschafter in Rom, geführt.
Ans der Türkei.
Jetzt, nachdem der Karren in den Dreck geschoben ist, erfahrt man so manche Unbegreiflichkeiten. So wird bekannt, daß in Sofia während de: ganzen Kriegszeit der amerikanische Ge- sLndte ungestört weilen und seine Fäden spinnen konnte. Roch erbaulicher- Geschichten bringt die „Frankfurter Zeitung" von dem Mali von Smyrna, der jungst einen selbständigen Schritt zur Annäherung an dir Entente getan hat. Wtt erfahren wei- rer folgendes:
„In Smyrna und dem Wilajet Aidin lebt auch jetzt noch eine Reihe englischer Großkaufleute. Der Mali pflegte mit ihnen und ihren Familien während der ganzen Kriegsdauer sehr herzliche Beziehungen. Die Whitalls und Gircmds, deren Zweige über die ganze Provinz verbreitet sind, galten förmlich <ls pottttsche Beiräte des ungekrönten Königs von Smyrna. ^>n Konstantinopel, wo diese Zustände genau bekannt waren, wage man nicht daran zu rütteln. Engländer und Amerikaner konnten sich auch während des Krieges zum bettächtlichen Schaden augenblicklicher und zukünftiger wichtiger deutscher Jnteres- fc* i* diesem wirtschaftlich an erster Stelle rangierenden Wilajet
ausbreiten und förmliche Monopole sichern. Mit Amerika unter- hielt trotz der Aufhebung der diplomatischen Vertretungen die Türkei noch mannigfache Beziehungen. Mehr als eine Brücke führte nach Washington. Die Lehrtätigkeit des umfangreichen amerikanischen Robert College in Rumclt Hisiar und des Girl College in Armautkeni am Bosporus war nicht gehemmt worden: die amerikanische Universität in Beirut und eine Anzahl anderer wisienschastlicher Institute konnten ungehindert fort- wrrken. Ein Teil dieser Schulen, besonders die beiden erstgenannten. die zusammen auch jetzt noch gegen 1000 Schüler umfaßen. wurde fortlaufend während des Krieges aus Bulgarien reichlich mit Lebensmitteln versorgt, gingen doch eine Reihe der besten bulgarischen Intelligenzen aus diesen Schulen hervor. Auch heute norb werden sie mit Vorliebe von den besieren bulgarischen Familien ausgesucht. Nicht so sehr die amerikanische Diplomatie in Sofia, sondern das enge Band, das die amerikanischen Ausbildungsstätten in Konstantinopel mit Bulgarien verbindet, dienten als Brücke für die ersten in Washington ein- geleiteten Verhandlungen, die den Austritt Bulgariens aus ‘ dem Verband der Mittelmächte zeitigten.
5'ch ü'li! ttr friiljcmt Imp.
Rom, 14. Okt. (WB.) „Offervatore Romano" schreibt' Da sich der Papst für das Schicksal der Zarin und ihrer Töchter ^ interessiert, wurden vom österreichisch ungarischen Konsül in Moskau bei den Bolschowiki Schritte getan. Tie Antwort lautete dahin, mon wisse nicht, wo sich die Zarin und ihre Töchter befänden. Ta Zweifel an der Richtigkeit dieser Angaben bestehen, wurden vertrauenswürdige Personen mit den Nachforschungen betraut.
Dev Ärief des Primen Par,
der so viel Staub aufgewirbelt hat. ist in der „Freien Zeitung" (Schweiz) abgedruckt worden, danach hat er folgenden Wortlaut' Karlsruhe, 12. Januar 1918. Mein lieber Vetter?
Vielen Dank für Deine letzten Briefe, die ich nur telegraphisch beantworten konnte, und für die freundliche Sendung Deines interessanten und sehr schmeichelhaften Artikels.
Mir geht es sehr eigen mit meiner Ansprache. Ich meinte Selbstverständliches zu sagen und niemand zu Lieb und niemand zu Leid — es sei denn unseren Feinden — zu reden, und nun finden meine Worte ein Echo im In- und Ausland, das mich verblüfft. Was für ein Bild machen sich die Deutschen, was für eins die Ausländer von Deutschland. Mich erschreckt dies ordentlich.
Die Schweizer Blätter konstruieren einen Gegensatz zwischen Hohengollern und Zähringen. ums ein direkter Unsinn ist. wenn man das Telegramm gelesen hat. das der Kaiser mir sandte (dies unter uns), in dem er meine „Rede" eine „Tat" nennt und mir zu den „hohen und schönen Gedanken", die sie enthalte, Glück wünscht.
Die Alldeutschen fallen über mich her. obgleich ich ihnen zum deutschen Schwert den deutschen Geist gebe, mit dem sie Welt- eroberungen machen können, so viel sie wollen, und die Blätter der Linken, voran die mir höchst unsympathische „Frankfurter Zeitung", loben mich durch ein Brett, obgleich ich deutlich genug die demokratische Parole und die Schlagworte der Parteidialektik, zumal den Parlamentarismus geißle.
„The world is out of joint and people minds out of ba- lance“ Ein Wort sachlicher Vernunft, ernst gemeinten prak- ttschen Christentums und nicht sentimentalen Menschheitsge- wiffens können sie in ihrer suggerierten Verrücktheit einfach nicht mehr au guied da lettre nehmen, sondern müsien es erst
durch den Dreck und Schlamm ihrer entstellenden Torheit hindurchziehen, um es sich itjzef niederen Gesinnung anzupasien.
Da bin ich stolz auf meine Badener. Sie wisien, daß ich kein Parteimann bin. noch fein kann, noch sein will, und deshalb haben sie mich von rechts bis links verstanden und das aus meinen Worten genommen, was ein jeder sich gern beherzigen möchte.
Den Feinden einmal ordentlich an den Kragen zu gehen und ihre affektierte Richterhaltung in Dingen der Schuldsrage und der demokratischen Parole 'zu verhöhnen, war mir schon lange ein Bedürfnis. Das gleiche Bedürfnis empfand ich. dem heidnischen Gebaren die Bergpredigt entgegenzuhalten und mit die- ' cr -ehre der Liebe auch die Pfluht des Starken, die Rechte der Menschheit zu wahren, in ein deutliches Licht zu stellen, da über beide Dinge eine beklagenswerte Unsicherheit und ein trauriger Wirrwarr der Begriffe entstanden ist. Denn einerseits verfälschen unsere Feirwe diese heiligsten Gesichtspunkte durch ihre Lügen, Verleumdungen, und andererseits reagieren wir, unter ' den Peitschenhieben dieser niederträchtigen Machenschaften, auf eine zumteil geradezu sinnlose Weise auf diese feindlichen Anzapfungen.
Entspringt mein Eintreten für Christentum und Mensch- hettsgewisien meinen innersten Ueberzeugungen, so kommt doch auch ein praktisches Moment hinzu, da in der Betonung dieser Anschauungen, die nach meiner Ansicht dem deutschen Geist und seinem Wesen tteser innen liegen als dem der Engländer und Franzosen, ein Angriff auf die feindliche Suggestion von Pazifismus und Humanität zu finden ist, den man, wenn man will, eine moralische Offensive nennen kann. Ich leugne nicht, daß mir dieser Gedanke unsympathisch ist. da ich von je der Anschauung war. daß Christentum und Menschenliebe für sich allein auftreten sollten, und der Gewinn der in ihnen liegt, nicht in ein besonderes Licht gestellt werden dürfte. Aber dieser Begriff wohnt ihnen nun einmal inne, und wenn er dem Frieden dient, so dient er einer guten Sache.
Anfang und Ende waren also mit der Offensive gegen die Lüge und Suggestion und mit der sogenannten moralischen Offensive gegeben. Wollte ich aber die demokratische Parole der Weitmachte verhöhnen, so mußte ich mich mit unseren inneren Erscheinungen abfinden. Da ich den westlichen Parlamentarismus für Deutschland und Baden ablehne, so mußte ich dem badischen resp. deutschen Volke sasen» daß ich sein« Nöte verstehe.
daß -aber die Institutionen keine Heilmittel seien. So gewinne ich eine Plattform, bei der ich die Wege, die.ich gehen will, selbst in der Hand behalte, und die Badener lasten sich gerne führen, wenn sie fühlen, daß man für ihre Nöte und Sorgen Verständnis hat.
In der Friedensfrage stellte ich mich auf denselben Stand- purckt. Ich wollte nur den Geist andeulen. in dem wir an diese Frage herantreten sollten, im Gegensatz zu den Mach hadern deß" Westens. Das „Wie" ist mir hier- deshalb von größtem Wert, weil das „Was" so schwer zu bestimmen, ist. Denn auch ich wünsche natürlich eine möglichste Ausnutzung unserer Erfolge und im Gegensatz zu der sogenannten Fricdensresolution. die ein scheußliches Kind der Angst und der Berliner Hundstage war. wünsche ich möglichst große Vergütungen in irgend welcher Form, damit wir nach dem Krieg nicht zu arm werden.
Meine Ansicht deckt sich wohl hier nicht ganz mit der Deinen. denn ich bin heute noch nicht dafür, daß mehr über Belgien gesagt werde, als schon gesagt ist. Die Feinde wisien genug, und Belgien ist einem so schlauen und wettklugen Gegner gegenüber, wie es England ist. das einzige Objekt der Kompensationen. das wir besitzen. Etwas anderes wäre es, wenn die Vorbedingungen eines dauernden Friedens schon gegeben wären. Aber gerade hier haben Lloyd George und Elemenceau di« Brücken abgebrochen.
Damit hast Du also die authentische Interpretation meiner Rede, die in hunderttausend Exemplaren als Flugblatt zur Volksaufklärung vom Ministerium verbreitet worden ist, wovon ich Dir sechs Exemplare einlege.
Ich danke Dir nochmals für alles Freundliche, das Dein Artikel und Deine Briefe für mich enthalten Ich habe all dem gegenüber das Gefühl, d avoir fait de la poesie saus le sa* xoir. Eines nur möchte ich noch dazu sagen: Die Rede ist ein Ganzes, wer den Anfang wegläßt, mißdeutet das Ende, un- umgekehrt Ich habe eine sehr schlechte Meinung von der moralischen Verfassung der Machthaber unserer Feinde, von der horrenden Urteilslosigkeit ihrer Völker. Wcr haben hier gegen eine Niedertracht der Gesinnung zu kämpfen, wie sie schändlicher wohl nie bestand Wir dagegen sündigen durch Dummheit, den« Alldmusche und Friedensresolutionen sind beides gleich dumm« Erscheinungen, wenigstens- in der Form, in der sie auftreten. Auch sonst gibt es Gemeinheit genug auch bei uns. Aber sie ist weniger bewußt, weniger Sünde gegen den heiligen Geist.
Wann wir uns Wiedersehen werden, weiß ich nicht zu sagen. Das Vahnfahren ist kein Vergnügen mehr, und bei der Kälte erst recht nicht. Ich hoffe das Frühjahr bringt uns wieder einmal zusammen.
Bis dahin leb wohl und sei herzlich gegrüßt von Deinem treu ergebenen Vetter
Max.
Es ist begreiflich, daß den Linksparteien dieses Schreiben gar nicht gefällt und ihnen höchst unbequem kommt. Wie es heißt, haben sich aber die Demokraten schwarzer* und goldener Färbung damit abgefimden und nur die von der roten Farbe sträuben sich noch jungfräulich. Sie werden sich aber geben.
Eine Knndsikdnny du lla'krlrnidsMiki.
Berlin, 15. Okt. Die Deutsche Vaterlandspartei hat durch den Großadmiral von Tirpitz und den Landschafts, direktor Dr. Kapp folgendes Telegramm an den neuen Reichskanzler gesandt:
„Eure großherzogliche Hoheit haben in dem von uns durchaus geteilten Wunsche, dem furchtbaren Kriege ein Ende zu setzen, auf die Rückfrage des Präsidenten Wilson eine Antwort von außerordentlichem Entgegenkommen ergehen lassen. Damit ist die Bahn betreten, die die deutsche Regierung vor Entschlüsse von ungeheurer Tragweite stellt. Eure großherzogliche Hoheit dürfen überzeugt sein, daß wir'die schwere Verantwortung der Regierung und den Ernst der Lage in vollen! Maße erkennen vud würdigen. Für die große Aufgabe, bcm deutschen Volke einen Frieden in Ehren zu erringen, stellt sich die Deutsche Vaterlandspartei hinter die Reichsregierung. Wir möchten aber diese ernste. Stunde nicht vorübergehen lassen, ohne der festen Hoffnung Ausdruck zu geben, daß, falls das Entgegenkommen der deutschen Regierung durch unsere Feinde keine würdige Behandlung findet und Forderungen an uns gestellt werden, die die Ehre und den unversehrten Bestand des Deutschen Reiches in Frage stellen, dann die Regierung in diesem Falle"entschlossen und zuversichtlich das deutsche Volk zur nationalen Verteidigung aufrnfen, alle militärischen, wirtschaftlichen und sittlichen Kräfte auf die Beschirmung unserer Grenzen u„d den Seekrieg vereinigen und im Vertrauen auf diese starke Macht ein Ende in Ehren erstreiten wird. Das einige deutsche Volk wird eine Widerstandskraft beweisen, an der der Ansturm der Feinde zerschellen wird."
v. Katorlii Prää&nt des Kriegs- kriiijhrnnMNils.
Berlin, 15. Okt. Operpräsident von Batocki soll, hiesigen Blättern zufolge, wieder an die Spitze des Kriegs« ernährungsamtes treten, dessen erster Präsident er war, brS er von dem jetzigen, dem damaligen Operpräsidentev v. Waldow abgelöst wurde.
Me Rkichsiagscriatziliah! in Kalin I.
Berlin, 15. Okt. Bei der heutigen ReichstagsersatzwaU im Wahlkreise Berlin I, erhielt nach dem vorläufigen Ev gebnis der Kandidat der Fortschrittlichen Volkspartei Kemp- ner .2294 Stimmen, der sozialdemokratische Kandidat Heiinann 1720 Stimmen, der unabhängige Sozialdemokrat Müller 513 Stimmen, der konservativ-antisemitische Kandidat Gellert 180 Stiminen. Es findet also Stichlvahl statt zwischen Kempner und Hermann. 49 Stünmen waren zersplittert.


