vorbereitete Sehnenstellung xurückging. sobald die seit Tage« eingeleitete Räumung durchgeführt war.
Trotz aller Beute- und Siegesmeldungen ist den Amerikanern die Störung des Abzuges der Deutschen aus dem Raume St. Mihiel nicht gelungen. Um diesen ernstlich zu gefährden, müßten die Amerikaner und Franzosen im Norden zum mindesten die Eombreshöhe halten, im Süden über Thiaucourt hinaus vorstoßen. Die Eombreshöhe wurde jedoch wiedergenommen und im Süden wurde der amerikanische Angriff durch den rechtzeitigen Einsatz deutscher Reserven südlich Thiaucourt zum Stehen gebracht. Tue Lücke zwischen der nördlichen und südlichen Einbruchftelle blieb breit genug, um den Abzug der „Garnison von St. Mihiel" sicher zu stellen. Daß die Amerikaner an den Einbruchstellen Gefangene machten, ist selbstverständlich. Die von ihnen gemachten Angaben sind jedoch weit übertrieben. Die Zahl der deutschen Vermißten reicht nicht annähernd an die von den Amerikanern gemeldeten Gefangenenziffern. Eine derartige Fälschung läßt sich nur erklären durch die für die Entente vorliegende Notwendigkeit, aus politischen Gründen die erste Aktion der neu ausgestellten amerikanischen Armee unbedingt zu einem Erfolge zu stempeln, zumal der Fortgairg der Operationen zwischen Arras und Soissons nicht den von Foch erweckten Hoffnungen und Erwartungen entspricht
Ci» Frie-kNSwgM
Osßmeilh-UüPms.
Wien, 14. Sept. Amtlich wird verlautbart: Eine objektive, gewissenhafte Prüfung der Verhältnisse aller krieg- führenden Staaten läßt keinen Zweifel mehr daran bestehen, daß alle Völker, auf welcher Seite sie auch kämpfen mögen! das baldige Ende des blutigen Kampfes herberschnen. Trotz dieses natürlichen und begreiflichen Wunsches nach Frieden ist es bisher nicht gelungen, jene Vorbedingungen zu schaffen, die geeignet wären, die Friedensbestrebungen ihrer Verwirklichung näher zu bringen und die Kluft, die die Kriegführen- den gegenwärtig noch voneinander trennt, zu überbrücken. Es muffen daher wirksamere Mittel und Wege in Erwägung gezogen werden, durch die den verantwortlichen Faktoren aller.Länder Gelegenheit geboten werden könnte, die gegenwärtig vorhandenen Möglichkeiten einer Verständigung zu überprüfen. Der erste Schritt, den Oesterreich-Ungarn ein- vernehmlich mit seinen Bundesgenossen zur Herbeiführung des Friedens am 12. Dezember 4916 unternommen hat, führte nickt zu dem gehofften Ende. Die Gründe hierfür lagen wohl in den damaligen Verhältnissen. Um die im stetigen Abnehnlen begriffene Kriegslust ihrer Völker auf. recht zu erhalten, hatten die alliierten Regierungen bis zu jenem Zeitpunkte jede Erörterung des Friedensgedankens wit den strengsten Mitteln unterdrückt. So kam es, daß der Boden für eine friedliche Verftändigung nicht entsprechend vorbereitet war. Es fehlte der natürliche Uebergang von der wildesten Kriegshetze zur Verföhnlicheit. Es wäre aber verfehlt zu glauben, daß unser damaliger Friedensschritt dennoch ganz ergebnislos blieb. Seine Früchte bestehen eben in jener nicht zu übersehenden Erscheinung, daß die Friedenstrage seither nicht mehr von der Tagesordnung verschwunden ist- Und wenn auch die vor dem Tribunal der Oeffentlichkeit geführten einschlägigen Diskussionen gleichzeitig Beweise von rncht geringen Gegensätzen find, welche die gegen einander kampfenden Mächte in ihrer Auffassung über die Friedens- Bedingungen heute noch trennen, so hat sich doch eine Atmö'phäre gebildet, welche die Erörterung des Friedens- Problems nicht mehr ansschließt. Ohne übertriebenen Optinnsmus kann wohl aus den Aeußerungen verantwortlicher Staatsmänner mindestens so viel konstatiert werden, doß der Wille, zu einer Verständigung zu gelangen und den Krreg nicht ausschließlich durch die Macht der Waffen zur Entscheidung zu bringen, auch bei den alliierten Staaten, bis auf einige gewiß nicht gering einzuschätzende Ausnahmen von verblendeten Kriegshetzern, allmählich doch durchzudringen beginnt.
Die k. u. f. Regierung ist sich dessen bewußt, daß nack) den tiefgehenden Erschütterungen, die im Leben der Völker durch die verheerenden Wirkungen des Weltkrieges verursacht wurden, dre ins Wanken gebrachte Weltordnung nicht mit einemSck-Iage sich wird aufrichten können. Mühsam und langwierig ist der Weg, der zur Herstellung friedlicher Be- zichungen zwischen den dr.rch Haß und Erbitterung getrennten Völkern führt. Doch ist es unsere Pflicht,
dev Weg der Verhandlungen z» betreten.
Und wenn es auch heute noch solche verantwortlichen F<rk- toren gibt, die den Gegner militärisch niederringen «nd ihm den Willen des Siegers auszwingen wollen, so kann doch kern Zweifel mehr dariiber bestehen, daß dieses Ziel — angenommen, daß es überhaript erreichbar ist — ein weiteres blEges und langwieriges Ringen c m r Voraussetzung hätte. Dre für sämtliche Staaten imd Völker Europas verhängnisvollen Folgen einer solchen Politik würden aber auch ein spaterer Siegesfriede nicht mehr gntmachen können. yftrr ein Friede, der die heute noch auseinander gehenden Auffassungen der Gegner in einer gerechten Weise ausgleichen könnte, würde der von allen Völkern ersehnte dauernde Friede sein.
In diesem Bewußtsein und imentwegt bemüht, im Interesse des Friedens tätig zu sein, tritt nun die Österreich, «ngarische Monarchie neuerlich mit einer Anregung hervor, um
eine direkte Aussprache
zwischen den einander feindlich gegenüberstehenden Mäch- ten herbeizuführen. Der ernste Friedenswille breiter Be- völkerunasschichten aller durch den Krieg in Mitleidenschaft
gezogenen Staaten, die unleugbare Annäherung in einzelnen kontroversen Fragen, sowie die allgemein versöhnlichere Atmosphäre scheinen der k. u. k. Regierung eine gewisse Ge« währ dafür zu leisten, daß ein im Interesse des Friedens unternommener neuerlicher Schritt, der den auf diesem Gebiete gemachten Erklärungen Rechnung trägt, im gegenwärtigen Augenblick die Möglichkeit eines Erfolges bieten könnte.
Die österreichisch-ungarische Negierung hat daher beschlossen, allen Kriegführenden, Freund und Feind, einen von ihr für gangbar gehaltenen Weg zu weisen und ihnen vorzuschlagen im freien Gedankenaustausch gemeinsam zu untersuchen, ob jene Voraussetzungen gegeben sind, welche die baldige
* Einleitung von Friedensverhandlungen
als aussichtsvoll erscheinen lassen. Zu diesem Behufs hat die k. u.k. Regierung die Regierungen aller kriegführenden Staaten zu einer vertraulichen und unverbindlichen Aussprache an einem Orte des neutralen Auslandes eingeladen und an sie eine in diesem Sinne verfaßte Note -gerichtet. Mit einer Note wurde dieser Schritt zur Kenntnis des Heiligen Stuhles gebracht und hierbei an das dem Frieden zu gewendete Interesse des Papstes appelliert. Ferner wurden auch die Regierungen der neutralen Staaten von derDemarche verständigt.
Das stets enge Einvernehmen, welches zwischen.den vier verbündeten Mächten besteht, bietet die Gewähr dafür, daß die Verbündeten Oesterreich-Ungarns, an welche der Vorschlag gleicherweise ergeht. Ne in der Note entwickelte Auflassung teilen. Das Friedensangebot, das die Mächte- des Vierbundes am 2. 12. 1916 an ihre Gegner gerichtet haben, bedeutet trotz der Ablehnung, die es erfuhr, einen wichtigen Abschnitt in der Geschichte dieses Krieges. Zum Unterschiede von den ersten 2 1 /2. Kriegsjahren ist von diesem Augenblick an die Frage des Friedens im Mittelpunkt der europäischen ja der Weltdiskussion gestanden und hat sie seit- ber in immer steigendem Maße beschäftigt und beherrscht. Der Reihe nach- haben fast alle kriegführenden Staaten zur Frage des Friedens und seiner Voraussetzungen und Be- dingungen, immer wieder das Wort ergriffen. Die Linie der Entwicklung dieser Erörterungen Har jedoch keine einheitliche und stetige. Die zugrunde liegenden Standpunkte wcMelten unter dem Einfluß der militärischen und poetischen Lage, und zu einem greifbaren, praktisch verwertbaren allgemeinen Ergebnis hat sie wenigstens bisher, nicht geführt Immerhin kann unabhängig von allen diesen Schwankungen festgestellt werden, daß der Abstand der beider- seitig.m Auftastungen sich im Großen und Ganzen etwas verringerte, und daß sich trotz des unleugbaren Fortbestehens entschiedener, bisher nicht überbrückter Gegensätze, teilweise eine Abkehr von manchen der extremsten Kriegsziele gezeigt und eine gewiffe Uebereinfnmmung betreffs der allgemeinen Grundprinzipien des Weltfriedens manifestiert hat.
Die Note sagt dann, daß in beiden Lagern in Breiten Bevölkern ngsschichten ein Anwachsen
des Friedens- und Derständigungsroillens unzweifelhaft festzustellen sei, von einer Zerstückelung Oester- reich-Ungarns sei keine Rede mehr und auf die Annektion drs linken Rheinufers werde auch verzichtet. Dagegen stehe es über allen Zweifeln erhoben fest, daß die Mittelmächte nur um dre Unversehrtheit und Sicherheit ihrer Gebiete kämpften. Für den unbefangenen Beobachter könne kein Zweifel darüber be stehen, daß in allen kriegführenden Staaten ohne Ausnahme der Wunsch nach Frieden und Verständigung gewaltig gestärkt sei und daß sich immer mehr die Auffassung Dahn breche, eine weitere Fortsetzung des blutigen Ringens müsse Europa in eine Trummerstätte
verwandeln und in einen Zustand der Erschöpfung versetzen, der seine Entwicklung auf Jahrzehnte hinaus lähme, ohne daß eine Gewähr dafür bestände, durch sie jene Entscheidung durch die Waffen herbeizufr'chren, die von beiden Seiten in vier Jahren voll ungeheurer Opfer, Leiden und Anstrengungen vergeblich angestrebt worden sei.
In der Note wird dann weiter gesagt, daß man nicht den Mut habe, zu bejahen, ob durch eine Diskussion über de Frieden das Ziel erreicht, werde. Aber durch die seitherig Form — Reden der führenden Staatsmänner — werde der Ab stand nur vergrößert und Mißverständnisse erzeugt, deshalb werd eine andere Methode
vorgeschlagen, die eine mündliche Erwiderung zwischen bei Vertretern der Negierungen und nur zwischen ihnen ermögliche
Sobald eine Einigung über die Grundprinzipien erreich wäre, mü^te man im Verlauf der Besprechungen versuchen, st auf die einzelnen Friedensfragen konkret anzuwsnden und dami deren Lösung herbeizusühren. Wir möchten hoffen, baß auf Sei ten keines der Kriegführenden Bedenken gegen einen solche, Gedankenaustausch vorliegen werden.
Die Kriegshandlangen erführen keine Unterbrechung.
Die Besprechungen gingen auch nur so weit, als sie von der Teilnehmern für ausstchtbietend gehalten würden. Für die ver tretenen Staaten können daraus keine Nachteile erwachsen. Wei davon enffernt, zu schaden, müßte ein solcher Eedankenaustausck für die Sache des Friedens nur von Nutzen sein. Was das erste mal nicht gelingt, kann wiederholt werden und hat vielleich mindefteus schon zur Klärung der Auffassungen beigetragen Berge von alten Mißverständnissen ließen sich wegräumen, viel, neue Erkenntnisse zum Durchbruche bringen. Ströme von zu rückgehaltener Menschenfreundlichkeit würdem sich lösen, in derer Wärme alles Wesentliche bestehen bliebe, dagegen manche; Gegensätzliche versä-winden würde, dem 'heute noch übermäßig, Bedeutung beigemessen wird. Nach unserer Ueberzeugung sink alle Kriegführenden es der Menschheit schuldig, gemeinsam zr untersuchen, ob es nicht jetzt, nach so vielen Jahren opservollen jedoch untentschiedenen Kampfes, besten ganzer Verlauf au! eine Verständigung weift, möglich ist. dem schrecklichen Rinaeri
ein Ende zu machen. Die k. und k. Regierung möchte daher dev j Regierungen aller kriegführenden Staaten vorschlagen, zu einer vertraulichen und unverbindlichen Aussprache über die Grund. Prinzipien eines Friedensschlustes in einem Ort des neutralen Auslandes und zu einem nahen Zeitpunkt, über den man noch Vereinbarungen zu treffen hätte, Delegierte zu entsenden, dis beauftragt wären, die Auffastung ihrer Regierungen über jene Prinzipien einander bÄannt zu geben, analoge Mitteilungen entgegenzunchmen, sowie offene und freimütige Aufklärungen über alle jene Punkte, die der Präzisierung bedürfen, zu geben. Die k. und k. Regierung beehrt sich die Regierung von ... durch die geeignete Vermittlung Eurer Exzellenz zu bitten, diese Mitteilung zur Kenntnis der Regierung von ... . bringen zsr wollen.
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Berlin, 15. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Die „Nord, deutsche Mgemeine Zeitung" schreibt: Der Widerhall, den die gestern bekanntgemachte Note Oesterreich-Ungarns an dm Regierungen aller Mächte in der deutschen Presse gefunden hat, ist ein neuer Beweis fiir die schon so oft bekundete ernste Friedensbereitscbaft unseres Volkes. Allenthalben tritt die Tatsache in Erscheinung, daß der von unseren Bundesgenossen unternommene Schritt in Deutschland nicht nur vollem Verständnis begegnet, sondern auch dem Geiste entspricht, in dem wir von Anfang an den gemeinsamen Kampf um die künftige Wohlfahrt der verbündeten Reiche und Völker ge° führt haben. Wenn sich daneben in mancherlei Abtönung Zweifel an dem Erfolge des Vorgehens unserer Bruches- genossen regen, so gründen sich diese auf die Erfahrungen, die wir oder unsere Bundesgenossen bisher in allen Fällen machten, wo wir bestrebt waren, eine Verständigung anzn- bahnen und den Europa zerfleischenden Krieg auf dem Wege der Uebereinkunft beschleunigt zu Ende zu führen. Die Berechtigung jener Zweifel liegt offen zutage. Sie ändert aber, wie sich von selbst versteht, nichts an der Bereitwilligkeit der j deutschen Regierung, sich gern und ohne Verzug an den Besprechungen zu beteiligen, die etwa nunmehr infolge der neuen Anregung Oesterreich-Ungarns zustande komme« sollten.
Deutsches Einverständnis?
Wie die „Neue Freie Preffe" von maßgebender denffcher Seite hört, ist die Absendung der österreichisch^vngarüschen Note in Berlin vorher bekannt gewesen. Ueber die Lage äußert man sich an jener Stelle noch zurückhaltend, indem man hervorhebt, daß sich über den Erfolg der Note noch kein .Urteil bilden lasse.
Seit einig, einig, einigt
Seit einiger Zeit wird von den bekannten Miesmachern das Gerede verbreitet, daß die Bayern den Krieg satt hätten und nicht mehr recht mitmachen wollten. Wie unsinnig dieser Gerücht ist, dafür wollen wir als Beweis eine Stimme aus der „Bayerischen Lanideszeitun^" anführen, die unrso bedeut- scrrer ist, weil das genannte Blatt zu allen Zeiten und mit aller Entschiedenheit den bayerischen Standpunkt vertreten hat. In einem Auffatz. den die bayerische Landeszeitung" bringt und in dem die Mahnung zur Einigkeit ausgesprochen wird heißt es:
Vier Jahre des entsetzlichsten aller Kriege sind vorüber! Mit eisernem Griffel und in flammenden Lettern ist auf den ehernen Tafeln der Weltgeschichte der Gang der furchtbaren Er, eigenste eingetragen, um einen mächtigen Band von Blättern, mit einem Meere von Blut beschrieben, ist die Chronik der Menschengeschlechtes reicher geworden. Vier Jahre hindurch hat das bunte Völkergemisch unserer Feinde mit eisernen Hämmern in ununterbrochenem Ansturm an die verrammelten Tore unserer Frontmauern von Stahl und Eisen, an die felsenfesten Wälle unserer deutschen Einigkeit geschlagen, ohne sie erschüttern zu können. In Blut und Dreck Zerstoben die anrollenden Wogen einer in Waffen starrenden Welt von Gegnern vor der dämonischen Kraft unseres deutschen Durchhaltungs-Mllens. Aber die gegen Deutschland gerichtete Vernichtungsidee unserer Feinde haben alle die furchtbaren Kriegsschläge auf ihr Haupt, all die vergeblich gebrachten Hekatomben von Dlutopfern auch nicht um einen Deut zu vermindern vermocht. Je gewaltiger ihre Niedre lagen, desto inniger war ihr Zusammenschluß, desto Zuversicht' licher ihr Glaube an den Endsieg, je gewaltiger ihre Einbuße ai Menschen und Land, desto höher tagen sie den Kopf, desto stolzer und einmütiger trat ihr Wille znm absoluten Siege in die Erscheinung. Je eindringlicher ihnen die Erkenntnis von Deutschlands Unbesiegbarkeit in das Bewußtsein gehämmert wurde, desto weiter wiesen sie jeden Gedanken einer Verständigung von sich. Ein Siegesfrieden für sich selbst, ein Kirchhofsfrieden für die Mittelmächte und insbesondere für Deutschland war und ist die Kriegsparole unserer Feinde!
And wie steht es bei uns? Daß wir 770 000 Quadratkilometer feindlichen Landes besetzt halten ohne die 850 000 Qua- dratkilometer der befteiten russischen Rarrdstaaten, ist eben doch nur eine lumpige Bagatelle gegen die uns das Mark in den Knochen erstarren lasieirde Einbuße eines 40 Kilometer breiten Streifens französtfcher Wüste, die Hindenburg nur a-ufgab, um deutsches Blut zu schonen, um durch die hierbei erzielte Frontverkürzung gewaltige Kräfte frei bekommen. Daß wir auf rmsere Siegfriedstellung zurückgegangen, ist eben Veranlassung genug für unsere Hosentrompeter, ein Mordsjammergeheul auf den Vierbänken anzuheben, in Heulen und Zähnetlappern die Köpfe zusammenzustecken, von dem unmittelbar bevorstehenden Zusammenbruche unserer Front, unserer Finanzkraft, unftrss gesamten Wirtschaftslebens sich einander in die Ohren zu tuscheln, mit Dersöhnungsbettelbriefen bei unseren sich hämisch darob freuenden Feinden hausieren zu gehen, sich von elenden Schurken, die im feindlichen Solde stehen, erbärmlichfeiger Weise den Glauben an Deutschlgnds Recht, an Deutschlands Zukunft nehmen zu laßen? Daß aber die durch unsere Regierung vollzogene Veröffentlichung der Geheirndukumente des belgischen Staatsarchives sonnenklar die schon lange vor Beginn


