Da wir überzeugt find, Sag diese Ziele Seif ewigen PrM zipien von Recht und Gerechtigkeit entsprechen, schließen wir uns diesen an. Wir verlangen, daß diese Prinzipien auch in Südafrika durchqeführt Werdern Deshalb regt die Kon- ferenz der nationalen Partei an, die notwendigen Schritte zu unternehmen, daß auf gesetzlichem Wege diese Prinzipien von Recht und Freiheit auch aus Südafrika angewandt werden.
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Der neue Alliierte.
Ncch nie hat sich England so gründlich bloßgestelkt, fat feftwi geheimen Absichten so jämmerlich verraten, als durch den Vru- derkuß mit der „alliierten" tschecho-slowakischen Nation. Ein Heerhause ohne Heimat, zusammengewürfeltes Ueberlärfferze- sirrdel ohne Land, wird als gleichberechtigter Verbündeter des stolzen Albwn erklärt. Wenn nicht der schon vom deutschen Heeresbericht geprägte Ausdruck „Schwarze Engländer" ffir die Negerhilfsvolker in Herz und Scham John Vulls getroffen hat, mit der „alliierten Nation" der Tfchecho-Slowaken hat sich England für alle Zeiten selbst besudelt. Und was das lächerlichste an dieser Komödie ist: Sie wird von der Londoner Regierung in dem Augenblick gespielt, da die englische und französische Presse, voran die „Times" und das „Echo de Paris", aus Rußland melden müssen, daß die Tschecho-Slorraken auf ihren Haupt- stutzpunkren ganz eklig in die Klemme geraten sind und sich nicht mehr zu Helsen wissen, wenn die Alliierten sie nicht durch außerordentliche Operationen heraushauen. Fällt aber den Alliierten nicht im Traume ein Sie haben ganz andere Ziele als die mllitärische Mission der Tfchecho-Slowaken, die bereits so gut wie gescheitert sein dürfte.
Worin bestand diese Mission? Sie ist beinahe so alt wie der Weltkrieg. Schon am 18. Oktober 1911 hatte sich in Kiew die erste „Tschesta Druschina" aus in Rußland lebenden Tschechen gebildet Aehnliche tschechische Legionen, oder Hussiten- legionen (Husiuffchka Druschina) traten dann an verschiedenen Stellen auf. Durch die orgcmffatiorische Arbeit des in Moskau lebenden Tschechenführers Alois Tutfchek, eines Agenten einer französischen Automobilfirma, der den Ehrentitel eines ffchecU- schen Garibaldis erhielt, wurden diese verschiedenen Legionen zu einer Einheit verbunden. llich nachdem der österreichische Reserveoffizier, Dr. Pawlu, früherer Redakieur der „Narodni Lisch" und Sekretär des Dr. Kramarfch, zu den Russen über gelaufen war und die Zeitung „Tfchecho-Slovak" herausgab, die die Hauptarbeit der Agitation und Propaganda unter den sla- vischen Kriegsgefangenen leistete, hat sich der Name der „tschechoslowakischen Brigaden" eingeführt. Die einzelnen Regimenter der Brigaden fuhren die Namen tschechischer Bolkshelden, wie des Ziska von Trocnov, Prokop und Kamenskv. Bon diesen Beigaden ist heute wohl nur mchr ein Teil übrig. Niemals war es den tschechischen Kriegsgefangenen so sehr darum zu tun. auf der Westfront gegen die Deutschen Sturm zu laufen. An der ehemaligen gaLgrschen Front im Schützengraben zu liegen, durch Einwirkung auf stannnesverwandte Truppen auf der anderen Seite die Heimkehr als Sieger ins Böhmerland vcn^ubereiten, war für sie ein lockendes Ziel: Kanonenfutter für Franzosen und Engländer zu sein, dafür dankten die meisten. Sie wollten von seher ihre Lorbeeren auf dem östlichen Kriegsschauplätze pflücken. Mit dem Frieden im Osten mar ihnen ein Strich durch die Rech, nung gemacht. Und nur durch eine sehr unklare Gedankenverbindung hat man ihnen weisgemacht. ste konnten auf dem Umweg eines Sieges über die Bolschewisten als Befreier ins Böhmertand einrücken. Dieser Plan krankt wie der ganze neue Feldzug im Osten an unheilbaren geographischen Schwächen. Er ist. wie alle kontinentalen Fehlrechnungen, ein echt englisches Mißverständnis, an dem die Tfchecho-Slovaken jetzt zugrunde gehen. Ehe ste aber, wie alle von England mißbrauchten kleinen Nationen auf den Kehrichthaufen geworfen werden, müssen sie noch als völkerrechtlicher Popanz für diplomatische Ränke dienen: England unterstellt sie. die „alliierte Nation", dem militärischen Oberbefehl des ffchecho-slovakifchen Nationalrats, ihrer „künftigen Regierung"! Also dem in den Wolken politischer Lüge schwebenden Gebilde des Professors Thomas Garriek Masaryk, der immer noch mit dem größenwahnsinnigen Gedanken spielt, Oesterreich-Ungarn in Stücke zu brechen. „Bricht die Donaumonarchie zusammen" so verkündete er kürzlich bei seiner Werbearbeit in Amerika, „so haben die Verbündeten leichtes Spiel, hält es sich aufrecht, so bleibt Deutschland unbesiegt/'
Ein „Deichssiienenamt."
In welch' wachsendem Akaße die öffentliche Bewirtschaftung „den Spott heraussordert", zeigt ein kleiner Aussatz der „Dresd. Nachrichten", den wir nachfolgend wiederg^en:
„Durch die neueste chemische Forschung ist festgestellt, daß Fliegen * n besonders gut treibendes Düngemittel sind. Deshalb ist ein Reichsfliegenamt errichtet worden, das wieder in einzelne örtliche zerfallt. Sämtliche erreichbaren Fliegen find wochenweise an dieses Rei^fliegenamt durch Vermittlung des örtlichen Fliegenamtes obznliefern. Für die Ablieferung gel. ten nachstehende Vorschriften: Jeder Hausbesitzer hat wöchentlich alle in seinem Grundstück aufhältlichen Fliegen, sowohl in seiner eigenen Wohnung als in denen seiner Mieter zu z äh l e n. Demgemäß hat er alle Mieter zu veranlassen, sofort diese Zählung vorzunehmen. Die Fliegen sind nach den Räumen ihres Aufenthaltes festzustellen Der Kontrolle wegen ist möglich zu verhindern, daß Fliegen von einem Raum in den anderen flie- gen. Geschieht dies dennoch,, so ist sofort Anzeige bei dem Fliegenamt zu erstatten. In allen Räumen sind sog. „Fliegenfänger" aufzustellen. Fliegen, die hierdurch nicht gefangen werden, sind jeden Montag nachmittag zwischen 2 und 4 Uhr rorsichtig zu töten. Die sämtlichen getöteten Fliegen sind, nach den zu numerierenden Räumen ihres Ausenthaltss geordnet, in Briefumschlägen oder bei größerer Zahl in Kästchen zu verpacken Fliegen an den Außenwänden der Gebäude werden durch Schutzleute gezählt und getötet. Diesen ist unweigerlich Zutritt zu den Grundstücken zu gestatten. Nach 4 Uhr jeden Montaa nachmittag hat di« Zählung für die folgende Woche von
neuem zu beginne«, bis kein« Wegen mehr zufliegen. Jeder Hauswirt ist für die Angaben seiner Mieter verantwortlich. Es wird nachgeprüst. Wer faffche oder wicht hinreichende Angaben macht, hat Strafe bis zu 2000 Mark oder entsprechendes Gesang- nt, zu gemangen. Jeder Hausbesitzer hat an Eidesstatl unter- schriftlich zu versichern, daß er die betreffenden Angaben nach bestem Wissen und Gewissen gemacht hat. Die Verordnung tritt in Kraft mit dem Tage ihrer Bekanntmachung. Das FNeasn- omi* u *
AilNltl-illtg der HavshallilnggslhVeillt.
Das Großh. Kreisamt Friedberg gibt bekannt:
Zufolge Anordnung des Staatssekretärs des Kriegsern^- rungsamts Berlin und des Großh. Ministeriums des Innern vom 8. August 1918 wird hierdurch folgendes bestimmt:
Jeder Haushaltungsvorstand ist verpflichtet, die Zahl- der in seinem Besitz befindlichen und zur Selbstversorgung bestimmten Schweine, deren Schlachtung in der kommenden Schlacks* Lungsperiode vom 15. September 1918 bis 28. Februar 1919 in Aussicht genommen ist. dem Kommnnalverband Friedberg (Kreisamt. Hausschlachtungsstelle) bis spätestens 15. September 1918 schriftlich anzuzeigen.
Die vorgeschriebenen Anzeigen sind durch Vermittlung der zuständigen Bürgermeistereien und unter Beschleunigung durch diese an uns einzureichen. Die Anzeige hat bei Neuanschaffung von Schweinen und bei Besitzwechsel unverzüglich zu erfolgen Die Großh Bürgermeistereien haben die bei ihnen einlaufenden Anzeigen vor der Weitersendnng an das Kreisamt in eine Ortsliste einzutragen, damit auch in der Gemeinde eine Kontrolle besteht und ausgeubt werden kann.
Die Liste ist entsprechend den vorjährigen Geineindelisten cmfzustellen. Die beteiligten Personen werden auf diese Anmeldepflicht hierdurch besonders aufmsrffam gemacht. Zugleich wird darauf hingewiesen, daß die in § 10 der noch gültigen Bundesratsverordnung vom 19. Oktober 1917 (Reichs-Eesetzbl. 1817 S. 852) vorgesehene Genehm igunyspflicht der Hausschlach. tungen durch diese neue Voranmeldung der zur Hausschlachtung aufgestellten Tiere in keiner Weise eine Abänderung erfahren soll. Die Verwaltungsbehörden sind jedoch beauftragt, bei Versäumnis dieser Anmeldepflicht die Genehmigung zur Hausschlach- tuny in künftigen Fanell grundsätzlich zu versagen.
Ferner wird bestimmt, daß jeder, der nach dem 15. Sepk. 1918 Schweine zur Selbstversorgung einstellt, diese sofort (un
verzüglich) spätestens aber 3 Monate vor der Schlachtung dem Kommunal verband (KreisamU anzumelden hat.
Hieraus ergibt sich, daß eine Hausschlachtung grundsätzlich erst dann genehmigt werden kann, wenn sich das Schwein bereits drei Monate im Besitze des Antragstellers befindet. Dies entspricht den vorjährigen Bestimmungen. Weitere Vorschriften sind bis jetzt noch nicht erlassen. Bet dieser Gelegenheit machen wir darauf aufmerksam, daß die Viebhalter, die auch Schwefne zur Ablieferung kür die Allgemeinheit mästen wollen, Gelegen- beit haben, Schweinehaltungsverträge abmschlteßen. Hierüber ist eine besondere Bekanntmachung erlassen.
Rach eingehender Beratrmg hat sich auf Antrag deS Herrn Oekonomierat Alles-Niederflorstadt der Viehhandels, verband für die Provinz Oberhessen für eine Erhöhung der Schkachtviehpreise ausgesprochen und beschlossen, nach dieser Richtung vorstellig zu werden. Das Großh. Ministerium hat dem Staatssekretär des Kriegsernährungsamtes die Vorstellung mitgeteilt imd sie als besonders dringend hingestellt. Unterm 3. August ist folgende abschlägige Antwort eingetroffen:
Auf das dortige Schreiben sowie die demselben berge- gebene Aeußerung der Landwirtschastskammer für das Großherzogtum Hessen, das eine 26^rge Erhöhung der Rinderpreise fordert, beehre ich mich zu erwidern, daß ich nicht in der Lage bin. diesem Wunsche Folge zu leisten; dagegen dürste dem von dem Mitgliede des Vorstandes der Landwirtschaftskammer, Oekononriergt Hensel, geäußerten Verlangen nach einer Erhöhung der Schweinepreise durch die Zulassung der Haltungsverträge zu höheren Ablie- feimngssätzen Rechnung getragen sein. Außerdem dürfte das von ihm gäußerte Verlangen, die Fungviehbestände vor allzu starken Eingriffen zu schützen durch die starke Herabsetzung der Schlachtviehanforderung erfüllt sein.
Wieder ein Mattangriff anl Frankfurt.
In der verflossenen Nacht um die zwölfte Stund« konnte man hier :n Frrcdberg deutlich ein heftiges Donnern und etn Platzen krepierender Geschosse in der Richtung auf Frankfurt wahrnehmen. Rach eingezogenen Erkundigungen erschienen gegen K12 Uhr abermals feindliche Flieger über Frankfurt, die von einem ledhajten Abwehrfeuer, das bis 1 % Uhr gedauert bat, empfangen wurden. Ob die feindlichen Flieger Schaden angerul tet haben, könntm wir nicht erfahren. Um 2 Uhr nachts herrschte in Frankfurt ein Straßenleben wie am Tage.
Vom Felde
der Ehre.
Echzell. Der Gefreite Wilhelm! Spengler, Sohn des Landwirts Wilh. Spengler IL, beim 17. Jäger-Bataillon erhielt zur Hessischen Tapferkeitsmedaille auch das Eiserne Kreuz zweiter Klasse Mit derselben Auszeichnung wurde der erst seit wenigen Monaten im Felde stehende Kanonier Heinrich Lahm für bewiesene Tapferkeit vor dem Feinde bedacht. Derselbe liegt gegenlvärtig verwundet in einem Lazarett zu Brandenburg.
Ans dev Heimat»
Friebberg-Faverbuch, 22. August. Die Sammlung für die Kolonialkriegerspende, welche unter Leitung des hiesigen Krieger- und Soldatenvereins stand, erbrachte den Ertrag von 226 Mark, wiederum ein Beweis von der Opferfreudig- fett der Bewohner des Stadtteils Fauerbach, die sich bei allen Sammlungen während des Krieges trefflich bewährte. Aller Gebern, sowie den Sammlerinnen sei an dieser Stelle herz, lichst gedankt.
Viehzählung. Nach Verordnung des Bundesrats findet am 2. September d. Js. wieder ein« vierteljährliche Viehzählung statt. Die Erhebung erstreckt sich auf die gleiche» Viehgattnngen, wie sie bei der Zählung am 1. Juni d. Js. festgestellt wurden. Da von der Reichsfuttermittelstelle dür Zahlen über die Verwendungsart der Pferde der Futtev- verteilung zugrunde gelegt werden, find genaue Angabe« nöfig. Das Ergebnis der Zählung bildet die Grundlage für die wirffchafflichen Maßnahmen, weshalb auf die Wichtigkeit der Erhebung hingewiesen wird. Wer vorsätzlich die Angaben seines Viehbestandes, zu der er bei dieser Zählung aufgefordert wird, nicht erstattet, oder wer wissentlich un- richfige oder unvollständige Angaben macht, wird mit Gefängnis bis zu 6 Monaten oder mit Geldstrafe bis z« 10 000 Mark bestraft. Auch kann Vieh, dessen Vorhandensein verschwiegen worden ist, im Urteil für den Staat verfallen erklärt werden.
Die Gastwirte der Wctterau halten morgen Freitag, den 23. im «Deutschen Haus" in Friedberg in Anbetracht der in Kürze in Kraft tretenden neuen Steuern und der sich immer mehr zeichnenden schwierigen Ernährungsfrcqgen eine Versammlung ab. Ueber Wein- und Umsatzsteuer Hai Herr Kollege Vogt das Referat übernommen. Ueber Biersteuer Herr Kollege Probst. Ueber die kürzlich in Frankfurt abgehaltene Reichskonferenz betr. Ernährungsfragep Herr Kollege Sempf.
FC. Büdingen, 20. Aug. Für den hiesigen Kreis werden in Büdingen und Nidda Mieteinigungsämter errichtet. Bis zur Errichtung dieser Mieteinigungsämter werden die Mietpreise festgesetzt von dem hiesigen Kreisamt, nach Errichtung der genannten Mieteinigungsämter findet die Festsetzung der Mietpreise statt durch das Miteinigungsamt Büdingen in den Bezirken der Kreisstraßenmeister Büdingen Altenstadt und Ortenberg, durch das Mitein igungscnnt Nidda in den Bezirken der Kreisstraßenmeister Nidda und Echyell.
Vilbel, 20. August. Auf Veranlassung des Frankfurter Eav- irisonkommandos wird ein Teil des Militar-vLbungsplatzeH aufgeteilt und als Ackerland an hiesig« Einwohner verpachtet. Der Morgen kostet 25 Mark.
FC. Frankfurt a 20. August Zwischen den Stationen Bonames und Berkersheim wurde der Huffabrikant Zmnban aus Offenbach a. M. furchtbar verstümmelt aufgefunden. E» scheint ein llaglücksfall vorzuliegn.
FC. Vom Maiu, 20. Aug Der Stufilateur Burkard Schmitt aus Düsseldorf hatte, um den Schleichhandel mit Lebensmitteln richfig betreiben zu können, sich zeitweise in Würzburg eingemietet. Butter, Eier, Mehl, Bohnen usw^ die er in der Umgegend aufgekauft, hatte er unter der» schiedenen fingierten Deckadressen und unter raffinierter Verpackung nach Düsseldorf verschickt. Schmitt wurde zu vier Monaten Gefängnis und 200 Mark Geldstrafe wegen diese- Schleichhandels verurteilt.
AuS Starkcvbvrg.
FC. Dieburg, 20. Aug. Ein auf der Fohlenweide he* fchäftigter Soldat ließ sich in der Nähe der Station Münster überfahren. Er stammt aus Magdeburg und ist 44 Jahre alt.
FC. Vom Odenwald, 20. Aug. In der alten Gruft, kirche des Gräflichen Hauses Erbach, der Stadtkirche in Michelstadt, wurde heut« das Grabdenkmal für den in der Nacht vom 10. aus den 11. Februar 1917 in der Nähe der Haltestelle Apacza in Siebenbürgen durch einen Zusammenstoß zweier Züge verunglückten Grafen Gerhardt zu Erbach-Erbach feierlichst ein geweiht.
AuS Rheinhesse»
FC. Mainz, 20. Aug. Im hiesigen Hauptbahnhof geriet die 24 jährige Schaffnerin Bertha Weinheimer aus Planig unter einen abfahrenden Zug. Das linke Bein wurde ihr abgefahren. — Der 17 jährige Fuhrmann Ruhl von hier stürzte von einem beladenen Wagen, die Räder gingen ihm über beide Beine, er wurde schwer verletzt.
FC. Alzey, 20. Aug. In einer Auffichtsraffitzung der hiesigen gemeinnützigen Ballgesellschaft wurde hervorgehoben, daß die Kosten von Neubauten infolge des Krieges derart in die Höhe gegangen sind, daß der taffächliche Wert in manchen Fällen hinter den Selbstkosten zurück bleiben müsse. Zur Deckung eines etwa vorkommenden Fehlbetrags zwischen Selbstkosten und tatsächlichen Wert wurde ein Ueberteuerungssonds gebildet, der aus fteiwilligen Mit* gliederbeiträgen sowie Beiträgen aus öffentlichen Kassen und Kriegswohlfahrtseinrichtungen besteht. Dafür wurden durch Zugang neuer Mitglieder weitere 26 600 Mark gezeichnet.
FC. Aus Rhcinhessen, 20. Aug. Der langjährige Vor* sitzende des Rheinhessischen Sängerbundes, Lehrer Koch? Hafen in Ober-Saulheim ist im Älter von 66 Jahren gestorben. Unter seiner Leitung wurden zahlreiche wohlgelungene Gesangesfeste in Rheinhessen abgehalten.
Verantwortlich für den politischen und lokalen Teil: Otto Hirsche!, Friedberg: für den Anzeigenteil: R. H e y n e r. Friedberg. Druck und Verlag der „Neuen Tageszeitung". A- G., Friedberg i. H.


