Ausgabe 
19.8.1918
 
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Ergebnis: weiteres solle man mit Vekuld abwarten. Alle Mit. ter machen dns Publikum einstimmig auf den starken feind­lichen Widerstand bei Lassignv aufmerksam. ImMatm* stellt Civrieux fest, daß die Deutschen mit fabelhafter Geschwindigkeit einen zahlreichen Artilleriepark heransbrachten. Alles kenn­zeichne den Entschluß des Feindes, ernsthaften Widerstand M lerston. Herv6 deutet in derVictvire" an, daß das fraryö- stsche Oberkommando nicht gegen ein Hindernis anrennen werde, das ihm unüberwindbar erscheine. Hervs ist äußerst unzufrie­den, daß die Offensive zum Stehen gekommen ist.

15 000 Tonnen versenkt.

®erlitt, 17. August. (WB. Amtlich.) Im östlichen Mit- telmeer haben unsere U-Boote neuerdings etwa 15 000 Brt. versankt.

Der Chef de- Admiralstabe- der Marine.

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Ein frausöfischer Vanrerlrreu)er versenkt.

Paris, 17. August. (WB.) Meldung der Agence Havas. Der alte PanzerkreuzerDupettt-Thouars", 9000 Tonnen groß, der sich mit der amerikanischen Aarine an dem Schutz der Schiff­fahrt im Atlantischen Ozean beteiligte, ist am 7. August von einem U-Boot versenkt worden. Amerikanische Zerstörer nahmen die Schiffbrüchigen auf. 13 Mann werden vermißt.

An der Küste Nord-Amerikas.

Stockholm. 17. August. (WB.) Der schwedische Dampfer Sydland , 3031 Brt. groß, ist am 8. August vor der nordameri- konischen Küste versenkt worden.

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London, 17. August. (WB.) Die Admivalität teilt mit. daß zwei englische Zerstörer am 15. August auf Minen gelau- fai (?) und gesunken sind. 26 Mann werden vermißt. Sie find vermutlich durch die Explosion umgekommen oder ertrunken. Ein Mann ist seinen Verwundungen erlegen.

Amsterdam. 17. August. (WB.) Nach einer Angabe des ..Telsgraaf"^ berichtet der Führer des Fischerfahrzenoes , Sche­veningen 81" noch über die gestern gemeldete Versenkung zweier englischer Z<nstörer vor der holländischen Küste, daß von dem zuerst torpedierten Schiffe ein kleiner Teil der Besatzung von dem zweiten wahrscheinlich die ganze Besatzung ertrunken ist. Nach der Torpedierung suchten französische Wasserflugzeuge die See nach Unterseebooten ab, ohne aber etwas zu finden. Gegen Mittag fuhr ein englischer Geleitzug aus dem Wasierweg aus.

ihn begleitenden Torpedoboots schienen ein U-Boot entdeckt zu haben, denn es wurde heftig ins Master gefeuert.

Der Kuftürirg.

Fliegerangriffe auf Paris, Calais und Dünkirchen.

Haag, 17. August. Nach einer Neuttnneldung gelang ks den deutschen Flugzeugen, die zwei Stunden um Paris kreisten, nicht, in das Stadtinnere einzudringen. Sie war­fen daher ihre Bomben auf die Vorstädte ab.

Bern, 17. August. In Calais wurde durch deutsche Fliegerbomben ein großes, von den Militärbehörden benutz- tes Stadthaus vernichtet.

Bern, 17. August. (MB.) DerPetit Parisien" mel­det: Dünkirchen wurde in der Nacht vom 14. -um 151 August von deutschen Flugzeugen angegriffen. Ebenso wurden Boulogne und Calais angegriffen. Ueber Dün­kirchen sollen zwanzig Torpedos abgeworfen worden sein. In Calais soll der Sachschaden beträchtlich sein. Boulogne scheint ebenfalls gelitten zu haben.

Italienische Flieg,>r über Innsbruck.

Innsbruck, 17 August. Kurz vor 10 Uhr vormittags Erschienen aus der Richtung des Brenner in beträchtlicher Höhe über Innsbruck drei italienische Flieger, zwei Auf. klarer und ein Jagdflieger, System Spad, deren Anflug bereits durch Alarmsignale gemeldet worden war. Bei ?hrem Erscheinen erösfnetcn die Mwehrgeschütze sofort ein heftiges Feuer und hinderten die feindlichen Apparate, die lvenige Minuten iiber der Stadt kreisten, tiefer zu gehen und zwangen sie, ohne daß sie Bomben abwarfen, zur Um­kehr. Die Flugzeuge flogen in der Richtung gegen das Ober­arm-Tal ab. Nach eingelaufenen Nachrichten erschienen sie über Imst, von wo sie dann über den: Pitz-Tal entlang süd­wärts steuerten.

Fliegerangriff auf ein Lazarett.

Berlin, 17. August. Am verflossenen Sonntag um die Mittagszeit überfllw^in französisches Flugzeuggeschwader M o n t m e d y und lvarf mehr als 40 Bomben ans ein deut­sches Lazarett ab. Von den kranken und verwundeten Sol­daten wurde eine Anzahl getötet oder verletzt, außerdem M'rden fünf Kinder, die in der Nähe spielten, schwer ver­wundet. Eins von ihnen starb infolge einer schweren Ver- letzung. Das Hospital, das als solches durch ein großes Genfer Kreuz gekennzeichnet ist, ist den Franzosen schon aus Friedenszeiten genau bekannt. Erinnert man sich der vie­len Luftangriffe der Franzosen und Amerikaner, die sich in letzter Zeit wiederholt gegen deutsche Lazarette richteten, so kann man in diesem neuen Verbrechen wiedcrmn einen Be­weis für die Gesinnung der Franzosen erblicken.

Die Lage in Dufiland.

Dle Truppenlandungen der Alliierten.

Haag. 17. August. DieTimes" meldet: Die Alliierten

heben nun an stoben Punkten des russischen Gebietes Truppen gelandet, Me zum größten Teil aber an Zahl schwach sind. Die erste Abteilung steht an der Murmanküste und rückt lanas der Eisenbahn nach Kem an der Küste des Weißen Meers vor. Darm stehen drei Abteilungen an der anderen Seile des Weißen

Meeres. Einer dieser TruppenkeAe besetzte Archangelsk un8 rückte Links der Eisenbahn nach Wologda vor. Der zweite mar­schiert links des Onegasees und der dritte befindet sich an der Düna. Die Expedition, die in Wladiwostok ausgeschifft wird, um in Sibirien etnzrwringen, ist die einzige Truppenmacht, die ttn Augenblick über eine genügende Stärke verfugt und ei­nigen mitttärschen Enflnß auf de Lage in Rußland ausübe« kann. Aber wir glauben, daß auch diese Expedition nicht der schwierigen Ausgabe gewachsen ist, mit der sie bettaut wurde.

Die Engländer bei Archangelsk.

London, 16. August. (WB.) Reuter Bei Archangelsk ziehen sich die bolschewistischen Nachhuten zurück, indem sie die Brücken zerstören. Wir gingen die Öbeserskaya vor und landeten eine Abteilung an der Küste der Obegabay. Die Bolschewisten boten kräftigen Widerstand. Wir sandten eine Abteilung über die Dwina nach Kotlas, 260 Meilen südöstlich von Archangelsk. Ueber die Tschecho-Slowaken liegen keine bestimmten Nachrichten vor, aber es ist nicht unwahrscheinlich, daß die Generale Alere- jew und Denikin mit einem ziemlich großen Trupp Kosaken die Tschechenslowaken erreichen werden.

Die Lage an der Murmanküste.

Moskau, 16. August. (WB.) Die Presse meldet: Der

Kriegsminister Hedro drahtet aus Woloada, daß die Entente- truppen im Abfchnttt von Archangelsk außer Arttlleriereichweite zurückgegangen seien.

Die Tschecho-Slowaken in Sibirien.

Wladiwostok, 15. August. (WB.) Rentermeldnng. Der tschechische Befehlshaber erklärte den Verttetern der Alli­ierten in einer Denkschrift, daß schnellere Hilfe in größerem Umfange nötig sei. um den Vormarsch auf Irkutsk zu er­möglichen. In der Note wird hervorgehoben, daß, wenn die Stteitkräfte Jrkntsk nicht innerhalb 6 Wochen erreichen, dies gleichbedeutend mit dem Verluste aller Tschecho- Slowaken in Westsibirien wäre.

Abbruch der Begehungen.

Amsterdam, 17. August. (WB.) Einem hiesigen Blatte zufolge meldet dieTimes" aus Washington: Die Ver­

einigten Staaten haben alle Beziehungen zu der bolsche­wistischen Regierung abgebrochen. Die amerikanischen Konsulatsbeamten haben Moskau am 5. August verlassen und den schwedischen Generalkonsul mit der Wahrnehmung der amerikanischen, englischen und japanischen Interessen bettaitt.

Die Freilassung der Zarin erwogen.

Stockholm, 17. August. Während der letzten rm Kreml ab gehaltenen Beratungen wurde auch das vom katholischen Metropoliten Freiherrn Dr. Nopp überbrachte Gesuch deS Papstes auf Freilassung der Zarin nebst ihren vier Töchtern in Erwägung gezogen. Die Volkskommissare sprachen sich grundsätzlich dafür ans, daß dem Wunsche des Papstes unter gewissen noch nicht formulierten Bedingungen entsprochen werden solle. Der Widerstand gegen die Freilassung der Zarin ist fast gänzlich gebrochen.

Wer trägt die Zchnld nn der Ermordung des Eyoren?

Die Beantwortung der Westmächte <m dem tragischen Aus­gang des Zaren betrachtet dasBerner Tagblatt" vom 30. Juli in folgenden Ausführungen: Als die Revolution in Petersburg auebrach, zu deren Führer sich der englische Botschafter aufzu- schwingen suchte, brach die ganze Verbandspresse, voran die eng­lische Presse, in einen großen Jubel aus. Der Zar ward als Verräter yebrandmarkt. der den Sonderfrieden schließen wollte. Die Revolution wurde offen, nicht nur in der Preste, sondern ron höchsten Stellen aus. gefeiert, weil sie den Zaren beseitigt habe, weil sie die Fortsetzung des Krieges bedeutete. Damals ertönte keine Stimme für den Zaren. Im Gegenteil, man be­glückwünschte sich zu dem Verschwinden diesesDeutschen" und bezeichnete offen seine Entthronung als wirksamstes und an­geblich entscheidendes Argument für den Kriegseintritt Ameri- > kas. Damals war England allmächtig in Rußland. England hatte die Bahnen, die Zölle, die Post, die Grenzen in seinen Händen. Aber um den 'Zaren kümmerte es sich nicht. Der Zar konnte jeden Augenblick ermordet werden. Sein Vetter in London rührte sich nicht. (Wie grotesk wttkt dieser unbestreit­baren Tatsache gegenüber die jetzt in England aneeordnete Hof­trauer! Daß auch Poincare und das offizielle Frankreich Schmerz und Trauer über den Heimgang des großen Verbün­deten heucheln, gehört nur zur Vervollständigung des häßlichen Bildes. Red.)

Erst als Rußland sich endgültig zum Frieden bekannte, hörte man im Verbände wieder Sttmmen zugunsten des Zaren. Dieselben, die ihn dem Tode geweiht hatten, suchten jetzt, nach, dem das republikanische Regime konsolidiert war, den Namen des letzten Selbstherrschers für ihre Kriegszwecke auszubeuten. Die Tschecho-Slowaken erhielten die Aufgabe, den Zarenthron wieder herzustellen. Daß der Zar dabei zugrunde gehen mußte, daß die Wächter des Zaren schließlich zu der vevabschemings. werten Mordtat gedrängt werden konnten, um das Spiel Eng­lands mit dem Zaren zu verhindern, das lag auf der Hand. Aber was tats? Die Hauptsache war. daß Rußland nicht zur Ruhe kam.

Man kann über den ermordeten Zaren denken, wie man will. Man kann ihn einfach als Opfer der revolii^ionären Un­ruhen hinftellen. Wenn man aber auch Verantwortung im Aus­land sucht, wenn man sie durchaus suchen und finden will, was die Londoner und Pariser Blätter anscheinend für so notwen­dig halten, kann man sie nur in den Orten finden, in denen diese Blätter erscheinen.

Demgegenüber unternimmt Paolo Searfogtio den törichte« Versuch, der deutschen Regierung die Schuld an der Ermordung des Zaren aufzubttrden. Offenkundig so schreibt er im ..Matt

Ano" vom 29. Juli ist die Hand Deutschlands in der Ermav^ düng des Zaren zu erkennen. Rur Naivität könnte das leug­nen. Douffchland ist ja der Verbündete des Bolschewismus. Di« Bolfchewikwerbrechen sind deutsche Verbrechen. Die Erschieß; r, des Zaren muß so der deutschen Regierung zur Last gelegt neu den.

Die Nachricht von der Ermordung erhielt der sächsische (!j 5cf. noch ehe die Erschießung erfolgt war. Da dies aber bo H darauf wirklich Schatz, so fällt der vom sächsischen Hof erhc tt tene Bericht zeitlich mit dem Ereignis selbst zusammen. Die;.-, erste Bericht ist offenbar ein Dokument dafür, daß man si h über die Art der Ermordung des Zaren wie über das. was ** i^rer Rechtfertigung zu erfinden ist. verständigt hat. Zur Nach­richt vom Tode des Zaren brachte die deutsche Presse Seufzer der Befriedigung, da dieser Tod angesichts der guten Beziehun. gen Deutschlands zu den Bolschewisten die Ausschaltung einer großen Gefahr bedeutete. Mit diesen von blindem Deutschen­haß diktierten, aus der Luft gegriffenen Beschuldigungen ver­gleiche man die Worte, die der LondonerNew Statesman" vcm 27. Juli am Schlüsse seiner Wochenschau dem tragischen Ereignisse widmet: Die Gründe - so schreibt die Zeitschrift - die zu der Hinrichtung (dies der Ausdruck des Originals!) führ, ten. sind bis jetzt nur unbefttmmt bekannt. Sr« kann durch die Annäherung tjchecho-slavischer Banden beschleunigt worden sein die größere Wahrscheinlichkeit aber ist, daß man fürchtete, de, Zar könne in monarchischen oder deutschen Häniden eine ge'fähr. liche Waffe werden.

Der allmächtig gemcleue Dratianu.

Bukarest, 14. August. Der frühere rumänische Gesandte in Berlin Deldiman veröffentlicht im BlattRenastera" interessante Enthüllungen über seine Beziehungen zur rumä­nischen Negierung in den ersten zwei Jahren nach Ausbruch des Weltkrieges. Der damalige Minister des Aeußeren Perumbarrr war einfacher Strohmann Bratianus, der von diesem selbst für die wichtigsten politischen Vorkommnisse in vollkommener Unkenntnis gehalten wurde und dem Berliner Gesandten niemals einen politischen Auftrag zukommen ließ. Die gesamte politisck)e Korrespondenz erfolgte zwischen Bel- diman und dem Ministerpräsidenten Bratianu, während Pernmbaru nichts erfuhr, was Beldiman an Bratianu schrieb c.der telegraphierte, und was der Ministerpräsident er­widerte.

Der frühere Chef der Bukarester Kriminalpolizei Rafall wurde vom parlamentarischen Untersuchungsausschuß vorge­laden und wird wegen gemeinen Diebstahls unter Anklage gestellt werden. Rafaih der Ende August 1916 mit der Ver- Haftung der Staatsangehörigen der Mittelmächte beaufttagt war, nahm den Verhafteten Geld ab, das er nicht abiübtte, sondern mit Untergebenen teilte.

Die Sinnlosigkeit des Krieges.

Die spanische ZeitungEl Jmparcial* bespricht in einem Lütarttkel vom 26. Juki die Sinnlosigkeit einer Fortsetzung des Weltkrieges. wobei das Blatt bemerkenswerte Urteile über di> Politik der Mittelmächte fällt.El Jmpareial" ist kern deutschfreundliches Blatt, di« Sach« der Enterrte wird dort ge­wöhnlich in parteiischem Geiste besprochen, weshalb er auch eine der wenigen spanischen Zeitungen ist, deren Ausfuhr von der Entente noch zugelasse« wird, denn alle irgendwie im Geruch der Deutschfreundlichkett stehenden Blätter befinden sich längst auf der berüchtigte« schwarzen Lifte, welche sich die neutralen Länder Europas gefallen lassen müsse«.

Diesmal aber läßt n deutlich durchblrcke«, daß die Berank- wortung für die Fortdauer des schreckliche« Völkergemetzels von der Entente getragen werden muß. weil Deutschland und Oester­reich oft genug ihren Willen zu Fricdensverhandlungen ausgr- # sprachen haben. In ernsten Worten wird das Bedauern darüber * ausgesprochen, daß die Staatsmänner der Entente die Frie­denskundgebungen der Mittelmächte in dem entscheidende* Augenblicke zurückgewiesen haben. Wenn die Verbündete« den Frieden wirklich wünschen, dann hätten sie den Mittelmächten gegenüber mehr Vertrauen bezeigen sollen. DerJmparcial* meint allerdings, daß auch die Mittelmächte den ehrlichen Mb. len ihrer Friedensgesinnung dadurch kundgeben sollten, daß sie keine weiteren militärischen Eroberungen mehr machen, als ob sie Gewehr bei Fuß stehend abwarte« müßten, bis es den Staatsmännern der Entente gefällt, eine diplomatische Antwort zu etteilen. Aber darin hat das spanische Blatt wohl recht, wenn es der Entente zuruft. daß die Hoffnung auf eine mili­tärische Entscheidung ihrerseits vergeblich ist. weil auch die Mit­telmächte unerschöpfliche Hilfsmittel von Energie besitzen. Da­rum ist die Fortsetzung des entsetzlichen Völkerringens. das die europäischen Staaten immer ttofer in den politischen und wirtt schastlichen Abgrund tteibt, eine Sinnlosigkeit sondergleichen. Vielleicht kommt bald der Tag, an dem zwar nicht die Regie­rungen, aber die erschöpften Völker in den Staaten der Entente sich über diese Sinnlosigkeit Rechenschaft ablegen und ihre Re- , gierungen zur Verantwortung ziehen.

Zinn Fliegerangriff auf Darmstadl

Darmstadt, 18. August. (WB.) Der Eroßherzog hat an den Oberbürgermeister Dr. Elässing folgendes Telegramm ge­richtet:

Jagdschloß Wolssgarten, 17. August .

Nachdem ich mich heute an Ort und Stelle von der ganze« Tragweite des Unglücks überzeugt habe, das meine Haupt- untf Nesidc nzstadt mit dem gestrigen Fliegerunglück bettoffen hat, spreche ich. tiefbewegt von den schmerzlichen Verlusten an Men* schenleben. Ihnen mein herzlichstes Beileid aus. Zugleich.bitte ich Sie. den Hinterbliebcnen der unglücklichen Opfer meine mrtz der Eroßherzogin aufrichtige Teilnahme zu Übermitteln.

Ernst Ludwig.