Ausgabe 
17.8.1918
 
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Die Aussprache im Lianpiquartier.

Großes Hauptquartier, 16. August. Die erneute !gu? sammenkunft der erlauchten Souveräne hat das innige Ein­vernehmen und die völlige Uebereinstimmung in Bezug auf die politischen und militärischen Aufgaben wieder zutage treten lassen, auch die gleiche und treueste Auslegung des Bündnisses festgestellt. Das Zusam­mensein der Monarchen war von der Herzlichkeit getragen, die ihren persönlichen Beziehungen, wie den Interessen ihrer Völker entspricht. Die leitenden Staatsmänner und die militärischen Spitzen haben eine gründliche und fruchtbare Aussprache gepflogen. Der k. u. k. Mi­nister des k. u. k. Hauses und des Ministeriums des Aeußern Graf Burian und der Generaloberst Frhr. v. Arz sind von Seiner Majestät dem Deutschen Kaiser in besondere Audienz empfangen worden. Desgleichen hat Seine Sajestät der Kaiser und König Karl den Reichskanzler Grafen Hertling und Generalfeldmarschall v. Hindenburg empfangen.

Ein jMiiiidigkS Kömmch Dolen.

Berlin, 16. August. Aus der amtlichen Mitteilung über die Beratungen im Großen Hauptquartier ist zu entnehmen, daß sowohl bei der Beurteilung der militärischen Aufgaben, wie and) inbezug auf die politischen Aufgaben völlige Uebereinstim- munig zwischen den Verbündeten sich gezeigt hat. Es ist be­kannt, daß das polnische Problem rm Mittelpunkt der Besprech­ungen im Großen Hauptquartier gestanden hat. Man kann also wohl annehmen, daß in der polnischen Frage eine Einig- ung erzielt worden ist, und, soviel bis jetzt bekannt geworden ist, besonders in der Richtung, daß ein selbständiges Königreich Polen geschaffen werden soll unter enger Anlehnung Polens an die Mittelmächte, besonders an Deutschland. Zur Wahrung der deutschen Interessen soll mit dem selbständigen Königreich eine Reihe von Konventionen abgeschloffen werden, wie sie auch be­züglich anderer Nnn'ostaaten erwogen und zum Teil schon durch- geführt worden find. Dem besonderen österreichischen Interesse scheint man dadurch Rechnung tragen zu wollen, daß ein öster­reichischer Erzherzog, also wohl der Erzherzog Karl Stephan in erster Linie, zum König von Polen ausersehen ist.

ffrfolöf Mn die Wechs-MMen.

Moskau, 16 August. (WB.) Die hiesige Preffe meldet'. ^ a s a n ist von Rötetruppen eingeschloffrn und wird bombar­diert. Eine Reihe englischer und französischer Untertanen wurde verhaftet. Zn Marow, Arsamas und Sutjarbaskok sind Kon­zentrationslager für gegen revolutionäre Offiziere eingerichtet warten. Die Reste der russischen Truppen in Frankreich wur- den durch Aufruf des Rats der Volkskommiffare arffgefordert, sich gegen die Einstellung in die Armee der Entent-e auf jede Weise zu wehreu. Wer sich einstellen läßt, gilt als Feind.

Rach den letzten Nachrichten wurde Simbirfk von den revo­lutionären Truppen besetzt. Die ganze Strecke nach Iekaterin- burg wurde von den Sowjet-Regimentern besetzt. Die Truppen nähern sich immer mehr der Stadt und die Einnahme von Je- . katerinburg durch die Sowjet-Truppen steht dicht bevor.

Don der westlichen tschecho-slowakischen Front wird berich­tet, daß die Flotte der Sowjet-Truppen erfolgreiche Kämpfe be­standen hat. Die Eisenbahnlinie Ufa-Simbirsk befindet sich teil­weise in den Händen der Sowjet-Truppen.

Auf der östlichen tschecho-slowMschen Front wurden eben­falls Fortschritte gemacht. Im Abschnitt von Woronje drangen die gegenreoc lutton aren Truppen bis zur Station Poljana vor. Die Sowjet-Truppen aus Poworino begannen den Kampf mit ihnen.

Ans Orenburg wird berichtet: 6000 Kosaken sind mit der Waffe in der Hand zu den Sowjet-Truppen ubergegangen. In allen Städten und Ortschaften, die von Tschecho-Slowaken be­setzt sind, verbreitet sich die revolutionäre Bewegung. Die Ka- sor.schen Blätter teilen mit, bafe alle Nachrichten von der Besetz­ung der Stadt Tetjutschi erfunden sind.

Moskau, 16. August (WB.) Nach Meldungen hiesiger Blätter wurde in Wologda die bürgerliche Bevölkerung zroffchen 18 und 10 Jahren zum Ausheben der Schützengräben mobili­

siert. Das Verlassen der Stadr wurde verboten. Die Rate­iruppen rücken gegen Onsga vor und besetzten das Dorf Kiril- lowka. In der Gegend von Archangelsk wurden französische Soldaten festgostellt. Ein Teil von Kasan soll sich bereits in den Händen der Rätetruppen befinden. In der Umgegend der Stadt dauern die Kämpfe fort. Auf der Siidfront in der Rich­tung Tfchirsk und um den Besitz der Eisenbahnbrücke über den Don wird heftig gekämpft. Gerüchtweise verlautet» daß die Engländer in Baku 900 Mann gelandet hatten.

Kiew, 11 . August. (WB.) Der Stab der Donkosaken teilt mit. daß die Kosaken sowohl vom Westen als Nordwesten sieg- reich gegen Zarizyn vorrücken, das linke Douufer säuberten und nur noch einen Tagesmarsch von Zarizyn stchen. Noch Zei- tungsmeldungen drangen die Kosaken aus dem Norddongebiet ins Moronescher Gouvernement ein.

Die Lage an der MurmankLste.

Moskau, 15. August. (WB.) Pressemeldungen zufolge zo­gen sich die Rätetruppen aus Archangelsk infolge der Besetzung d-er Bahn südlich Archangelsk die Düna aufwärts bis Eholmo- gory zurück.

Prmvda" berichtet, daß sich die Bevölkerung bewaffnet und gegen die Ententetruppen erhebt.

Die Engländer am KnlpWen Meer.

London» 15. August. (WB.) Reuter erfährt: Eine bri­

tische Truppen-Abteilung ist von Bagdad an das Kaspische Meer vorgerückt und von dort in Dampfern nach Baku geschafft wor­den, wo sie bei der Verteidigung der Stadt Hilfe leistet.

England.

Mahnung zur Nüchternheit.

Haag, 13. August. DieWestminster Gazette" äußert sich über die englischen und ftanzösischen Erfolge an der Westfront. Sie meirrt, daß man zwar mit Mut und Hoffnung der Zukunft entgegensetzen dürfe, warnt aber davor, den Feind 511 neuem Widerstand uob zu neuem Haß aufzureizen. Man dürfe unter den jetzigen Umständen Ruhe und Vorsicht nicht verlieren. Die Westminster Gazette" greift deshalb eines der Jingo-Blätter heftig an, da dieses Blatt gegen Llord George Stellung genom­men hatte, weil er in Neath gesagt habe, man dürfe nicht da­nach trachten, seine Revanchegelüste zu befriedigen. DieWest­minster Gazette" schreibt:Wenn die Blätter es so darstellen, als ob wir Rache üben wollten, dann diirfte die Aufgabe unse­res Heeres nur schwieriger werden. Den deutschen Kriegsher- ren wäre damit Gelegenheit gegeben, ihre Soldaten zu länge­rem Widerstände anzufeuern. Die beste Aussicht auf ein rasche­res Ende des Krieges liegt darin, daß wir an unserer Versiche­rung festhalten, wir wollten nur kämpfen, um den preußischen Militarismus aus der Welt zu schaffen, und daß wir jeder Ver­lockung widerstehen, preußische Gewohnheiten und Gebräuche, die wir selbst verdammen, zu übernehmen."

Drohende Lage in Südafrika.

Haag. 13. August Rach einer Meldung derDaily Mail^ äußerte sich General Botha in eurer Rede über die drohende Loge in Süd-Afiika. Er erklärte, daß die Aufwiegler das Volk zur Bildung einer Republik auffordcrten. General Herzog habe im Parlament zugegeben, daß eine bestimmte gccheime Or­ganisation bestehe, um Kommandos von Freiwilligen auszubil- den. Die Lage ist so drohend, daß Botha, wie er erklärte, bei seiner Ankunft in Pretoria am 28. Juni 500 Reiter nach Ger- miston (bei Johannesburg) senden mußte, weil dort ein Auf­stand drohte.

Warm jetzt Amerika den Krieg fort?

Stoäholm, 6 . August. (WB.) Unter der Ueberschrift' Amerikas Verantwortung" schreibtRya Dagligt" Allehanda":Warum setzen die Vereinigten Staaten den

Krieg fort? Ihr Ziel ist ja nicht Deutschlands Vernichtung, sondern geht dahin, die Mittelmächte, besonders Deuffchlaad zu zwingen, gewisse Rechtsgrundsätze anzuerkennen und diese anznwenden; dies aber könnte erreicht werden, ohne das ent­setzlich- Blutvergießen weitergehen zu lassen, wenn Amerika bloß die entsprechenden Forderungen auch an die ursprüngliche

Aus meiner Dorfkirche.

Ein Schritt vorwärts;

Ev. Luk. 18, 34. Pharisäer und Zöllner.

Liebe Gemeinde *

Wir wollen uns einmal darüber gar keiner Täuschung hin­geben, daß unser Volk in das fünfte Jahr des Weltkrieges ein- getveten ist in einer tiefen Niedergeschlagenheit. ,.Es geht nicht mehr", das ist das Wort, das eben klingt. So spricht der Sol­dat aus seiner Schlachtennot rnÄ» die Heimat in ihrem Leid. Sc. spricht der Städter, wenn er Hunger leidet, und der Bauer, wenn er unter der Arbeit zusammenbricht.

Es war nicht immer so! Wir erinnern uns noch ganz gut de" Zeit, da wir uns stolz hinstellten und sprachen' Wir! wir «rachens Es ist eine besondere Seite an diesem Krieg, eine Seite, die gerade den besten deutschen Männern viel Sorge be­reitet hat' oaß wir so viel Selbstlob getrieben haben bei aller Rot. Wie haben wir uns gelobt: den Bauernstand, der alles Währt, den Arbciterstand, der die Waffen schmiedet, den Gelchr- fevstand, der immer neue Mittel fand, den Beamtenstand mit Miner Gewissenhaftigkeit,' jeder Stand war eifersüchtig daraus, - er auch genug gelobt würde! Und was haben wir geredet eon unsererOrganisation"! Sind wir nicht gewesen, wie der Pharisäer in unserem Gleichnis, der sich auch vor Gott stellt und spricht' Sieh, Herr, so tüchttg bin ich! So standen wir vor dem Richterstuhl Gottes in diesem Krieg, und meinten: sieh einmal, wie tüchtig unser Volk ist, in allen seinen Gliedern,

dem mußt Du doch helfen! Es ist für den, der die menschliche Seele kennt. gar nichts Besonderes, sondern die ganz natürliche Auswirkung dieses hochmütigen Selbstlobes, daß nun eine solch tiefe Niedergeschlagenheit bei uns Platz gegriffen hat. Eines so falsch wie das andere. Heute heißt es nicht mehr: Seht, wir! Heute heitzts: Es geht nicht mehr!

Unser Sevbstlob hat uns unsere Kraft geraubt! Was taten wir denn so lobenswertes? Es wußte ja doch jeder von uns: Wenn wir uns nicht wehrten, waren wir verloren. Es ist doch nichts besonderes daran-zu loben, daß einer nicht stillhält, wenn man ihm die Kehle abschneiden will! Wir aber brachten es durch unser Loben dahin, daß wir uns einbildeten, wir hätten etwas Besonderes getan? So meinten wir, wir müßten für unser besonderes Tun auch besonders gelohnt werden, und wie uns das nicht nach unserem Sinn kam, wurden wir unzufrieden und mißmutig. Ja wir bildeten uns ein, wir seien so tüchtig, daß uns alles glücken müsse, ohne daß wir uns noch viel Mühe zu geben brauchten, und wie wir merkten, daß es nicht so ging, da wollten wir gleich verzagen! Und so kamen wir aus unserem Selbstlos zu unserer liefen Niedergeschlagenheit. Aber eben darum möchten wir nun doch sagen: das ist ein Fortschritt, diese Niedergeschlagenheit, denn sie hat uns wenigstens aus unserer lächerlichen Selbstbeweihräucherung herausgeführt. Nur, daß rvir nun auf diesem Weg auch richtig weitergehen! Daß wir mm ja nicht meinen, wir könnten die Niedergefchlageirheit un­serer Seele damit heilen, daß mir wieder anfangen uns selber zu loben! Den rechten Weg, den wir jetzt gehen muffen, zeigt uns unser Heiland an der Gestalt des Zöllners. Der hat auch Zeiten hinter sich, wo er meinte: so einem gescheiten Mann

Entente, besonders an England stellen ivollte. Warum setzt also Amerika in Wirklichkeit den Krieg fort? Die Antwort kann nur lauten: Um Eirglands Intereffen zu fördern. England hat während des ganzen Kriegs fern Gebiet trojznvti in Persien, Mesopotamien, Palästina, Griechenland und zuletzt auch an der russischen Eismeerküste. Unterdessen ließ es Europa für sich verbluten und ein Land nach dem andern verwüsten. Belgien. Serbien, Montenegro, Rumänien, Griechenland und Rußland. Auch Frankreich und Italien läßt es denselben Weg wandern. Ist dies Grund genug für Amerika zum Krieg? Es wäre eine Aufgabe für die Söhne der größten Macht der neuen Welt, die in neutralen Ländern weilen und die verhältnismäßig unabhängig urteilen können, die leitenden Männer Amerikas für eine ernste Prüfung dieser Frage zu gewinnen:Warum setzt Amerika den Krieg fort?"

Fliegerangriff auf Paris.

Paris, 16. August. Reuter Meldung. Amtlich. Feind­liche Flugzeuge warfen mehrere Bonrben in der Umgebung von Paris ab. Einige Opfer und Sachschaden wurden gr- nieldet.

Fliegerangriff auf Darmstadt.

Heute Morgen gegen %9. Uhr wurde die offene Stadt Darmstadt von einer Anzahl feindlicher Flieger angegriffen. Die Flieger waren gemeldet und die Alarmierung der Stadt erfolgte rechtzeitig. Einige Bomben richteten Material­schaden an Häusern an. Mehrere Bomben fielen auf offene Plätze und Straßen ohne Schaden anzurichten. Reben einigen Verletzten sind vier Tote zu beklagen. Der Feind verlor bei diesem Angriff vier Flugzeuge.

Fliegerangriff auf Mannheim.

Karlsruhe, 16. Aug. Heute Nacht wurde Mannheim- Ludwigshafen von feindlichen Fliegern angegriffen. Es wurde einiger Sachschaden angerichtet durch Bonibenabwurf. Personen wurden nicht verletzt. Auch heute vormittag ver­suchte eine größere Anzahl feindlicher Flieger Mannheim- Ludwigshafen anzugreifen. Sie wurden durch unsere Ab­wehrmittel am Bombenabwurf gehindert. Dabei wurden drei feindliche Flugzeuge abgefchossen.

Starkes Meltkeken.

Jagenheim (Bergstraße), 16. Aug. Gestern nachmittag von 2 Uhr 32 bis 5^ Uhr wurde ein starkes Weltleben von der hiesigen Erdbebenwarte übereinstimmend darauf vom Seismograph der Technischen Hochschule in Darmstadt aus­gezeichnet. Vermutlich handelt es sich um das Jnselreich des westlichen großen Ozeans in einer Entfernung von 13 060 Kilometern,

SiegeswiUe.

Eins hat uns der Krie-g mit überwältigender Eindringlich- trit gelehrt' daß die brutaLo Gewalt nichts, der Geist alles ist. Wäre es anders, wie hätten wir bis jetzt dem Ansturm der feindlichen Maffenheere widerstehen können? Es erwächst aber daraus auch die Verpflichtung, den Geist, der uns den Sieg verheißt, hochzuhallen und zu stärken.

Man soll auch vom Feinde lernen! Schlechthin bewunde­rungswürdig ist die Kunst, die er übt, in seinen Völkern den Siegeswillen wachzuhalten. Was leidet Frankreich nun scdon im fünften Jahr! Und trotzdem ist seine moralische Kraft noch ungebrochen! Ob wir in ähnlicher Lage auch so stark ge­wesen wären? Man denkt (tu all die Jämmerlichkeiten und Schwachmütigkeiten von Regierung und Volksvertretern, an das nilofe Friedens gewinfele und Gebettete und wird starke Zweifel hegen.

Woher dieser Unterschied? Der Grund liegt klar am Tage. Die Entente hat Staatsmänner, die diesen Namen verdienen. Das muffen wir anerkennen. Männer, die ihr Volk kennen und ihre Aufgabe verstehen; die unermüdlich im Kampf liegen mit den bösen Geistern des Kleinglaubens und der Verzagtheit:

wie mir kann es nirgends fehlen? Bis er auf einmal merkte, daß das ein Irrtum sei. und all sein Selbstvertrauen zusam­menbrach. Da ist er einen schweren Weg gegangen: den Weg zu dem Gott, zu dem seine Mutter ihn beten gelehrt hat. Jahre­lang hatte er sich nicht mehr um ihn gekümmert und als er nun vor ihm stand, wußte er weiter nichts zu sagen, als: Gott sei inir Sünder gnädig. Aber als er dann heimging, war in sei­nem Herzen neue Kraft. Nicht mehr die falsche Kraft des Selbst­lobes, sondern Kraft aus Gott!

Und das ist der Weg, den auch wir gehen'müssen! Man hat viel davon geredet, daß dieser Krieg die Menschheit nicht bester, sondern schlechter gemacht hätte, und also hätten die Un­recht, di» da meinen, Gott könne durch den Krieg sein Himmel­reich bauen. Aber wir meinen, eines steht doch fest: das Reden davon, daß es auf der Erde so schön sei, daß man gar kein Him­melreich brauche, und daß es von Jahr zu Jahr jchöner werden muffe, das ist doch sehr stumm geworden. Das Vertrauen auf unsere menschliche Macht und Klugheit und das üble Gerede^ daß der Mensch von sich aus gut sei, man müffe ihm nur frtte Bahn lassen, das ist jämmerlich in die Brüche gegangen, die Bibel hat Recht behalten mit ihrer Auffassung von der Ohn­macht und Sündhaftigkeit des Menschen. Wenn wir das einmal einsehen gelernt haben, dann ist uns der Wog frei zu GM. der uns unser Selbstlob versperrt hat. Und das ist sicher» wenn wir erst einmal gespürt haben, welche Kraft in unserem Herzen wachse, wenn Gott unsere Zuflucht ist, dann werden wir noch die Stunde segnen, in der unser Selbstlob vor unserer tiefen Niedergeschlagenheit stumm wurde und dann werden wir siegen. Amen.