Ausgabe 
2.8.1918
 
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I

die Einnahme von Samara durch die Tschecho-Slowaken waren die gegenrevolntionären Hoffnungen stark, gestiegen, und die Hauptstadt Moskau selbst erschien bedroht. Das Gelingen der Flucht des Großfürsten Michael aus Omsk be­deutete ebenfalls eine Stärkung der gegenrevolutionären Strömungen. Dazu kommen noch die Hungersnöte in den Städten und der wachsende Widerstand der Bauern gegen die Requisitionen, so daß die Sozialrevolutionäre ihre Zeit für gekommen glaubten. Di? Ermordung des Grafen Mirbach sollte das Signal zum Löss.. lagen sein, und im Zu­sammenhang damit wurden nicht nur in Moskau, sondern auch in Petersburg und zahlreichen anderen Städten heftige Kämpfe entfesselt. Die Bolschewisten haben diese Aufstände zwar niedergeschlagen und sind wieder Herr der Lage, aber die gegenrevolutionäre Strömung hält nach wie vor an. In Verfolg dieser Ereignisse hat sich die Sowjetregierung vor die Notwendigkeit gestellt gesehen, an Stelle der Noten Garde wieder ein stehendes Heer durch eine allgemeine Mobilmachung ins Leben Zu rufen. In den bedrohten Ge­bieten von Südostrußland und Sibirien wurden die Bauern und Arbeiter der Jahrgänge 1893 bis 1897 zunächst für sechs Monate unter die Waffen gerufen. In Moskau wur­den die Arbeiter der Jahrgänge 1896 und 1897 mobilisiert, in Petersburg die Arbeiter der Jahrgänge 1896 und 1897 und das Gleiche geschah in den nördlichen Tcuen im Murmangebiet zum Schutze gegen die dort gelandeten Ententetruppen, wo die Jahrgänge 1893 bis 1897 unter die Waffen gerufen wurden. Die Regierung besitzt aber keine Macht, ihren Befehlen Nachdruck zu verleihen. Der Erfolg der Mobilisierung ist daher auch gering. Die Rekruten be­nutzen die erste Gelegenheit, um ihre Truppenverbände wie­der zu verlassen, oder sie verweigern den Gehorsam. Die bürgerlichen Klassen werden nur zum Dienst hinter der Front verwendet und bilden eine besonders organisierte Etappenreichswehr. Die Disziplin unter der alten Roten Garde läßt nach, sogar unter den Letten, die bisher die zu­verlässigsten Truppen der Bolschewisten bildeten. Die Sowjetregierung bemüht sich auch, die früheren Offiziere wieder zum Dienst heranzuziehen. Es ist eine Registrierung aller früheren Offiziere verfügt worden, aber diese Maß- nahmen stoßen auf den stärksten Widerstand.

Die Landung von Ententetruppen in Archangelsk und en der Murmankiiste wird fortgesetzt. Bis jetzt sind etwa 16 00 bis 20000 gelandet und zwar hauptsächlich Engländer, aber auch französische und amerikanische Matrosen. Der nördlichste Teil der Murmanbahn von Kola bis Kem ist bereits von den Ententetruppen besetzt sind diese sind auch schon in südlicher Richtung über Kem hinaus vorgedrungen. Die bolschewistischen Kräfte haben sich auf die Enge zwischen dem Omega- und Ladoga-See zurückgezogen, aber stärkeren Ententetruppen können sie keinen ernsthaften Widerstand leisten. Unter dem Schutze dieser gelandeten Engländer ist eine Murmanrepublik entstanden, die die ' -östliche Ausnutzung dieses Gebietes durch die Entern ermöglicht.

In der Ukraine ist Skoropadski bestrebt, die Ordunng wieder herzustellen. Aber auch er stößt mit seinen Be­fehlen dauernd auf Widerstand und, von den Bolschewisten geführt, halten im Goiwernement Kiew die Unruhen an. Sn der Krim ist von Tataren. Russen, Griechen und Deut­schen ein Koalitionskabinett gebildet worden und zwar unter Anschluß an die deutschen militärischen Behörden. Ueber lie Zukunft der Krim soll erst entschieden werden, wenn eine Klärung der Verhältnisie in -Rußland eingetreten ist. Die Don-Kosaken stehen in enger Verbindung mit deutschen Truppen, aber bei einem Teil machen sich Entente- Migungen geltend. Durch die Erfolge der Tscheche- ^Slowaken sind diese Bestrebungen gestärkt worden, ebenso auch durch die Erfolge der Freiwilligen-Armee im Kuban­gebiet. Die tschechischen Truppen, die beiderseits des Ural operieren, sind angesichts ihrer straffen militärischen Zucht und ihrer guten Bewaffnung für die Bolschewiki ein nicht zu unterschätzender Feind. Man schätzt ihre Zahl auf etwa 40000 bis 60 900, wozu noch rund 15 000 Dutowsche Kosaken Fommert, die sich ihnen angeschlossen haben. Das Endziel der Operationen an der Murmaulüste und am Ural ist die Herstellung einer Verbindung zwischen, den gelandeten Ententetruppen und den Tscheche-Slowaken, ein Ziel, das mit Rücksicht auf die Ohnmacht der Moskauer-Regierung und die Energie ihrer Gegner durchaus nicht von der Hand ge­wiesen werden kann.

# Die Lage in Sibirien ist nach wie vor ungeklärt. Sicher scheint zu sein, daß die Bolsct>ewlki sich nur noch in Irkutsk halten. Aber auch in Irkutsk haben bereits Gefechte zwischen den Bolschewiki und den Tschechen stattgefunden.. Aus dem Osten droht der Vormarsch starker japanischer Truppen- ruassen, die sich in der Manschurei versammeln. - Das westliche Sibirien ist dem Einfluß der Bolschewiki überhaupt ent-

Die Kämpfe im Innern.

Moskau, 30. Juli. (WB.) Die Presse meldet: Im Abschnitt des Westural ist der Feind im Vormarsch von den Stationen Kusima und Grobewo auf die Station Viliuba. Jnr Abschnitt JekaterinburgTscheljabinsk wurden An- griffsversuche des Feindes auf die linke Flanke der Position von Kosobradski abgewehrt. Im Abschnitt Schadrinsk zogen . sich die Rätetruppen kämpfend von der Flußlinie Sinara Bararjak auf die Flußlinie Jset zurück. Der Feind greift südöstlich auf die Stafion Sinarskaja und östlich auf die Siedelung Trawonskoje (50 Werft westlich Dolmatcw im Gouvernement Perm) an. Im Abschnitt von Baku verloren bie Rätetruppen das Dorf Marasa (Bedmota). Für den Kampf gegen die imperialistische Entente-Invasion wird die Bildung von Frankfirenrabteilungen vorgefchlagen, die im Rücken des Feindes aufklären und Zerstörngerr vornehmen sollen. In bU Abteilungen sollen grundsätzlich nur Freiwil­

lige ausgenommen werden. Die Einnahme von Tschisto- rol durch die Tschechen wird dementiert. Der Befehl der vorläufigen sibirischen Regierung über die Auflösung aller Arbeiter-, Bauern- und Kosakenräte ist von folgenden Mi­nistern unterzeichnet: Ministerpräsident und Minister des Aeußern Nologodski, Minister des Innern Krutowski, Fi- nanzminister Mickallon, Justizminister Patuschinski, Ge­schäftsführer des Ministerrats Gins, zogen. Die provisorische sibirische Regierung in Omsk wird von Japan. China und Amerika weitgehend unterstützt, jedoch sind die Verhandlungen über eine militärische Unterstützung noch nicht zum Abschluß gekommen.

Die mohammedanischen TurSestaner, die antibolscheb wistisch gesinnt sind, haben einen Hilferuf nach England ge­langen lassen. England scheint diese günstige Gelegenheit benutzen zu wollen, um sich in die politischen Verhältnisse Turkestans einzumischen. Es zieht an der persisch' turkestanisck-en Grenze bereits indische Kavallerie zusammen und hat die Häfen an der Südküste des Kaspischen Meeres besetzt.

Dur Ermordung Eichhorns.

Beileidskrrndgebunzen. Die Trauelfeier.

Kiers, 31. Juli. (MB.) Der deutsche Botschafter Frhr. v. Mumm empfing eine Abordnung des Zentralausschusses §er sozialföderalistischen Partei, die ihren Abscheu und ihre Ent­rüstung über das gegen den Feldmaischall v. Eichhorn verübte Attentat aussproch. Den gleichen Gefühlen gab eine Abord­nung der Ehleborcwe. des Vereins der Grurrdbesitzer, dem Bot­schafter gegenüber Ausdruck. Auch Rakowsti. der Vorsitzende der russischen Friedensdelegatiorr, sprach' im Namen der Bolsche­wisten setn Beileid aus. Zahlreiche Mitglieder aller Parteien, auch der linksstehenden, gaben als Zeichen ihrer Anteilnahme ihre Karten bei der deutschen Ukrainedelegation ab.

Der Hetman weist durch eine Botschaft an das ukrainische Volk auf den großen Verlust hin, den die Ukr-aine erlitten hat, da der Ermordete, im Vertrauen auf das ukrainische Volk, mit allen Kräften für die Idee des ukrainischen Staates eingetreten sei. Die von tiefer Neberzeugung getragene Arbeit des Ver­storbenen für die Ukraine werde tiefe Spuren ln den Herzen und rn der Geschichte der Ukraine hinterlaffen.

Der Trauerfeier anläßlich des Ablebens des Feld- marfchalls v. Eichhorn in der Privatkapclle des Hetmanpalais wohnten außer dem Hetman, seiner Familie, seinem Stabe und allen ukrainischen Ministern Prinz Koirrad von Bayern, der deutsche Botsch,rster Frhr. v. Mumm mit seinem Stabe, der österreichisch-ungarische und der bulgarische Vertreter, eine Ab­ordnung des deutschen Oberkommandos, der deutsche komman­dierende General und der deutsche Ortskommandant bei. Der Priester bat den Hetman, dem Deutschen Kaiser und dem deut­schen Volke die Entrüstung und den Schmerz der ukrainischen Geistlichkeit über das fluchwürdige Attentat auf den Feld mar­sch all zu übermitteln.

Der Hetman richtete in seinem Namen und im Namen der ukrainischen Regierung und des ukrainischen Volkes ein in den wärmsten Ausdrücken gehaltenes Beileidstelegramm an den Deutschen Kaiser, auf das der Kaiser herzlich dankend antwor­tete.

Prinz Leopold zu Eichhorns Tode.

Kowno, 31. Juli. (WB.) Der Oberbefehlshaber Ost Prinz Leopold von Bayern hat anläßlich des des Ge­neralfeldmarschalls v. Eichhorn folgende Kundgebung an die Heeresgruppe Eichhorn erlassen:

Erschüttert und mit großem Abscheu erfüllt über die ruchlose Tat, welcher der Oberbefehlshaber der Heeresgruppe Eichhorn, Erzellenz Generalfeldmarschall v. Eichhorn, und sein Adjutant Hauplmann v. Dreßler zum Opfer gefallen sind, fühle ich das dringende Bedürfnis, der genannten Hee­resgruppe mein aufrichtiges Bedauern auszusprechen zu dem großen Verlust, der V durch den plötzlichen Tod ihres so hochbewährten und überall geschätzten Führers bettoffen hat. Leopold, Prinz von Bayern, Generalfeldmarschall und Ober­befehlshaber Ost." ^

An Frau v. Eichhorn sandte der Oberbefehlshaber Ost die folgende Drahtung:Ew. Exzellenz spreche ich zu dem so plötzlichen Hinscheiden Ihres Gemahls meine aufrichtigste und wärmste Teilnahme aus. Mit dem ganzen Oftheere er- füllt mich tteffte Abscheu über die ruchlose Tat, der Ew. Exzellenz Gemahl zum Opfer gefallen ist. Mt alle« Ruhmestaten der Ostfront wird der Name des in Krieg und Frieden an verantwortungsreichster Stellung erprobten und stets bewährten Führers fiir alle Zeiten verbunden bleiben. Gott der Herr schütze und stärke Ew. Exzellenz in diesem Liefen Leid.

Leopold, Prinz von Bayern, Generalfeldmarschall und Oberbefehlshaber Ost."

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Berlin, 31. Juli. (WB.)' Einen schlagenden Beweis dafür, daß der Verband von dem Mordanschlag gegen den Generalfeldmarschall v. Eichhorn vorher gewußt hat, gibt derMatin" vom 29. Juli, der bereits am Vorabend des An­schlages gemeldete:Auf die Köpfe von Mumm und Eich­horn sind von dem Geheimbund der ukrainisä-en Vaterlands- freunde Preise ausgesetzt worden.- In dieser frühen Vn> öffentlichung liegt gleichzeitig der Versuch, die Mordtat auf die Ukraine abzuschieben. obwohl sichtbare Nachrichten be­stätigt haben, daß die Urheberschaft in Großrußland unter dem Einfluß des Verbandes zu suchen ist.

Die bnlgllnjche Nation nud -er Weltkrieg.

Der vielgestaltige Verlauf des großen Krieges hat es nnt sich gebracht, daß unsere Interessen sich mehr denn je dem Südosten, vor allem dem Balkan, zu gewertet haben».

Die weltbewegenden Geschehnisse ebneten nach der miltt» rischen und politischen Verbündung der wirtschaftlichen Ge­meinschaft die Wege, überbrückten Rassenunterschiede und ließen uns tief hineinblicken in das Wesen und die Entwick­lung uns bisher fremder oder doch ferner stehender Völker. Wohl waren deutsche Handelspioniere fett langem bestrebt, wirtschaftliche Verbindungen mit unseren heuttgen Balkan­bundesgenossen herzustellen. Durch ihre Studien und Er- erstrebenswerten Ziel gipfeln. Zur richtigen Beurteilung dieser nicht allein für Bulgarien, sondern über den Balkan hinaus für die gesamte zukünftige Gestaltung und den Ausbau der Beziehungen zwischen den heute in Waffentreue verbündeten Mittelmächten höchst bedeutsamen Fragen bieten die in dem genannten Bande vorliegenden, durch eine ebenso gründliche wie klare Verarbeitung des weitschichtigen Stoffes ausgezeichneten Arbeiten reichhaltiges Material, so daß ihre Verbreitung in jeder Beziehung Wohl zu wün­schen wäre.

fahrungen über Land und Volk der Bulgaren haben engere Kreise unseres Vaterlandes zwar schon früher manche be­langreiche Aufklärung erhalten, aber erst der gemeinsame Kampf Schulter an Schulter auf dem uns Deutschen bisher kaum bekannten Boden hat die Kenntnis über Charakter und Lebensgewohnheiten dieses fleißigen und intelligenten Volkes rascher verbreitet, als jahrzehntelange Friedens- arbeit. Hiernach ist es nur natürlich und im Interesse einer weiteren wünschenswerten Vertiefung auch der geistigen Beziehungen zwischen den verbündeten Ländern höchst erfreu- lich, daß sich auch weitere Kreise unseres VolkeL mit erhöhter Aufmerksamkeit der Lekttire von Werken und Schriften widmen, die ihre Kenntnisse in dieser Hinsicht zu bereichern und ihr Verständnis für die Wesensart und die Eigenschaften der neuen Freunde zu fördern wohl berufen sind. Diesen Zweck vermögen in besonders hervorragendem Matze die un­längst im Aufträge der rührigenDeutsch-bulgarischen Ge­sellschaft" in Berlin unter dem Titeldie bulgarische Na- tion und der Weltkrieg" (Verlag A. Hoffmann u. Co. Berlin) gesammelten Aufsätze des ausgezeichneten bulgari- scheu Gelehrten und derzeitigen Prorektors der Universitä! Sofia, Prof. Dr. Jv. Gheorgow, zu erfüllen. Der an deut­schen Hochschulen gebildete Verfasser, der unsere Sprach« vortrefflich beherrscht, gibt hier in einer Anzahl von Einzel- auffätzen beachtenswerte Auffchlüsse über den politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Aufstieg des Bulgaren­volkes, sowie was gerade zur Zeit als besonders belang- reich und willkcnnmen bezeichnet werden muß über di- Gedankengänge, die die Bulgaren in richtiger Einschätzung ihrer Lage zum Eintritt in den Weltkrieg an die Seite der siegreichen Mttelmächte geführt haben, und die in der nationalen Einigung des bulgarischen Volks als höchstem

Me Erjchjchlng Molans !!.

Die amtliche Darstellung der Sowjet-Regierung über den Vorgang lautet folgendermaßen:

Am 18. Juli fand die erste Sitzung des Präsidiums des neugewählten Zentral-Exekutiv-Ausschusies unter dem Vorsitz des Genossen Swerdlow statt. Der Vorsitzende verliest eine so­eben auf direktem Draht eingetrofsene Mitteilung des Provin» zial-Sowjets des Roten Ural über die Erschießung des ehemali­gen Zaren Nikolaus Romanow. In den letzten Tagen drohte der Hauptstadt des roten Ural. Iekaterinburg. ernstlich Gefahr der Annäherung Ischecho-slowakischer Banden. Zu gleicher Zeit wurde eine neue Verschwörung von Gegenrcvoluttonären auf- gedeckt. die den Zweck hatte, den gekrönten Henker den Händen der Sowjet-Behörden zu entteißen. Angesichts aller dieser Um­stände beschloß das Präsidium des Prooinzial-Sowjets des Ural, Nikolaus Romanow zu erschießen, was am 19. Juli ansgeführt wurde. Di« Gattin und der Sohn Nikolaus Roinanow wurden an eine sichere Stelle gebracht. Die Dokumente über die ent­deckte Verschwörung wurden durch Sonderkurier nach Moskau gesandt. Nach Mitteilung dieser Nachricht erinnerte Genosse Swerdlow an die Geschichte der Überführung Nikolaus Roma­nows aus Tobolsk nach Iekaterinburg, als eine ebensolche Orga­nisation Weißer Gardisten zum Zwecke der Veranstaltung einer Flucht Nikolaus Romanows aufgedeckt wurde. In der letzten Zeit beabsichtigte man, den ehemaligen Zaren wegen aller feiirer Verbrechen gegen das Volk vor Gericht zu stellen, und nur die gegenwärtigen Ereignisie haben die Verwirklichung dieses Ge­richts verhindert.

Das Präsidium des Z. E. A. nahm in Erwägung aller dieser Umstände, die den Provinzial-Sowjet des Ural zu seinem Ent« schlusie drängten, folgende Resolution an:

Der allrussische Z. E. A. ansrkenirt durch sein Präsidium den Beschluß des Provinzial-Sowjets des Ural als gerechtfertigt.

Der Vorsitzende teilte dann mit, daß der Z. E. A. im Besitz autzerordenUich wichtigen dokumentarischen Materials ist: diq

eigenhändigen Tagebücher Nikolaus Romanows, die er von sei­ner Jugend bis in die allerletzte Zett führte, die Tagebücher sei­ner Gattin und seiner Kinder, sein Briefwechsel usw. Darunter befinden sich Briefe Rasputins an Romanow und an seine Fa» milie. Alle diese Materialien werden gesammelt und in aller« nächster Zeit veröffentlicht werden."

Diebstahl Mttfc Seeranberei."

In einer schwedischen Zeitung finden wir nachstehendes Tn liogranlm aus London: Die Negierung hat beordert, daß fol­gende Waren zu konfiszieren find: Bücher, Zigarren, Papiee für Noten und Harz, abgesandt mit dem DampferHevelry" an verschiedene Empfänger in Holländisch Ostindien. Ferner sind die folgenden mit dem DampferKilkeney" ebenfalls nach Hots ländisch Ostindien verwandten Waren zu konfiszieren. Bücher. Chemikalien und Samen. Ferner Textilwaren usw. mit de« DampferMorvoda" nach Holland. Postkarten mit Dampfer Mercuvius" nach Newyork, Musikalien mtt Dampfer ..Negu» vald Jarl" nach China. Seide mit Dampfer ..Mrtagama" muh