Ohne Ktsmnrck!
Vor zwanzig Jahren! Ueber dem schlichten Herren- Hause von Friedcichsruh lagerte beklemmende Schwüle. Der große Kanzler hatte in der Nacht vom 30. zum 31. der Natur Len unweigerlichen Zoll dargebracht und lag nun mit dem Ausdrucke vollkomnienen Friedens auf den ernsten Zügen auf der Bahre, an der seine Förster die TotenwachL hielten an diesem Tage des Herrn. Schlicht und prunklos wie des Toten ganzes Wesen ist die Einsegnung gewesen und ist die Gruft, in der er seine letzte Ruhestätte gesunden hat. Und gerade deshalb ist diese zu einem Heiligtume des deutschen Volkes geworden, dessen Wesen nicht würdiger hatte zum Ausdrucke kommen können als in der Grabschrift: „Ein
treuer deutscher Diener Kaiser Wilhelms I." Denn bewußt und in geschichtlicher Notwendigkeit tritt uns in diesen wenigen Worten der Gegensatz zu dem Zeitalter entgegen, das von dem schlichten und ständigen Wesen der großen wilhelminischen Zeit so frech und widerwärtig seitdem sich unterschied. Das Verständnis für diesen Unterschied hat sich tief in die Seele des deutschen Volkes eingegraben und gerade hierin beruhen die Keime unserer Hoffnung auf eine bessere Zukunft.
Der große Kanzler ist uns nicht gestorben. Er lebt und wirkt lebendiger als je zuvor in diesen Tagen. Der gewal« tige Weltbund, den selbst er nicht mehr hatte verhüten können, konnte uns wohl schwere Wunden schlagen, aber wie sind vor der Kraft des deutschen Schwertes, das gerade Bismarck allezeit geschliffen und in seinem Glanz vor der Welt hatte blitzen lassen, alle die großmächtig erscheinenden Feinde zusammengebrochen, die uns niedertrampeln und nieder- walzen wollten. Der Schwächling auf dem Throne Alexanders, der nicht den Mut aufbringen kennte, auf der Durchführung seines Widerrufs zu bestehen und statt dessen unserm Kaiser sein Wort brach, der gleichwohl noch immer mit dünkelhafter Verblendung auf Deutschland und die Hohenzollern herabblickte: in wie verächtlicher Feigheit hat er am Schandpfahle der Bolschewiken geendet! Zu schlaff, um zu herrschen, fand er in der Stunde des Todes nicht einmal die Würde, fürstlich zu sterben. Und wo sind alle die andern Könige geblieben, die auf Deutschlands Untergang ihre freche Hoffnung gebaut hatten? Hindenburgs Schwert hat ihnen allen heimgeleuchtet und der ganzen Welt Deutschlands Unüberwindlichkeit erwiesen.
Wie heimliches Klirren muß es von dieser Heldenkrast hinabdringen in die stille Gruft des großen Schläfers zu Friedrichsruh. Aber ganz anders freilich tönt das sorgenvolle Raunen von der Verdüsterung unserer Geschicke durch die unsühnbare Schuld unserer Politik. Preisgegeben sind nicht nur alle gesunden Grundsätze der bismarckischen Ueber- lieferung, sondern auch alle Selbstverständlichkeiten des gesunden Menschenverstandes. Nicht mehr sollte die Kraft der Waffen und die Macht des politischen Ansehens unsere Feinde zum Frieden nötigen, sondern mit unzähligen Frie- densangeboten hoffte inan die auf Deutschlands Vernichtung ausgegangene Verschwörung einer ganzen Welt einlullen oder lispelnd betören zu können. Das schmachvolle Ergebnis liegt vor uns in den Fällen Bethmann, Lichnowsky, Lux- bürg, Kühlmann, in der Narrenposse von Brest, wie in dem schimpflichen Friedensschlüsse von Bukarest! In der Ablehnung jeder Kriegsenffchädigung und in dem furchtbaren Bleigewichte der Steuerlast, die stattdessen unser Volk durch die Geschichte wird Hinschleppen müssen!
Aus der Tiefe dieser Schmach heraus meint die Sorge um das bedrohte Vaterland immer noch die Worte zu vernehmen, mit denen Bismarck einst trübe in die nun zur Wirklichkeit gewordene Zukunft sah: „Ich bin traurig, wie am Bette geliebter, aber hoffnungsloser Kranker, denen ich nicht helfen kann, auch wenn ich der geschickteste Arzt wäre." Und jenes schmerzliche letzte Gebet in der Nacht seines Todes, das seinem geliebten Deutschen Reiche galt: „Ich wäre gern o^ne düsteren Blick in die Zukunft meines Landes und unserer Kinder aus diesem Leben geschieden."
Es hat nicht sollen sein. Die schwere Sorge hat nicht umsonst ihm die Scheidestunde verdüstert. Wenn er heute unter uns weilte und sähe, mit welcher Frechheit der revolutionäre Geist sich erhoben hat und im Bunde steht mit unseren Feinden, wenn er erkennen müßte, wie dieselben Leute, die Rußland in kein tiefes Elend gestoßen haben, nun in Ungarn und Oesterreich die Revolution vorbereiten und wie ,n Deutschland die Gleichgesinnten erwartungsvoll zuschauen so wurde er darin nur die verhängnisvolle Erfüllung des Unheils erblicken, das er zeitlebens im Dienste des Vaterlandes und der Krone bekämpft hat. Wie er demgegenüber handeln würde, steht außer Zweifel. Daß er uns einen Brotfrieden erstreiten würde, der dem Volke die wirschast- liche Beruhigung zurückbrächte, die in bewußter Absicht von den Zerstörern unsres staatlichen Glückes uns geraubt ist, liegt ebenso außer Zweifel, wie daß er dem Landesverräte trotzig entgegentreten würde, wo immer er ihn träfe. Unzweifelhaft würde er den: Volk zum Bewußtsein bringen, daß die Absichten unsrer Feinde für uns den Maßstab der eigenen Handlungen und Entschlüsse bieten müßten, und den gleichen Grundsatz würde er zu Ehren bringen gegenüber allen auf die innere Zersetzung des Reichsgedankens ausgehenden Bestrebungen.
insbesondere spricht die klare, durch sein ganzes Leben gelegte Linie dafür, daß er das deutsche Volk rückhaltlos über die Zusammenhänge aufklaren würde, die zwischen der militärischen Erfolglosigkeit unsrer Feinde und ihren politischen Siegen bestehen. Und wenn es eine Hoffnung gibt, die in dieser Hinsicht über die Schmach und Not der Gegenwart u»is im Gedenken an Bismarcks Größe hinausführen kann, so ist es nicht nur die feste Zuversicht auf Hindenburgs Schwert, sondern ganz insbesondere die dankbare Erinnerung an das Work, das der Kaiser am Tage seiner dreißigjährigen Regie
I rungsfeier ausgesprochen hat: „entweder soll die preußisch- deutsch-germanische Weltanschauung Recht, Freiheit, Ehre und Sitte in Ehren bleiben, oder die angelsächsische: das bedeutet dem Götzendienste des Geldes verfallen." Dieser Götzendienst ist es. der Schweden in die Knechffchaft und Schande geführt hat, der Norwegen unter der Vorspiegelung eines vermeitlichen Glückes der „reinen" Flagge zu Englands Vasallen gemacht, der Rußland der willenlosen Ausbeutung von Aankees, Engländern und Japanern überliefert und über Oesterreich-Ungarn das Verschwörernetz geworfen hat. Als das letzte Bollwerk von Eigenkraft ragt aus diesem Sumpfe noch immer Deuffchland auf. Sei Gott mit ihm und die unvergängliche Mahnung, die aus Bismarcks letzter beklemmender Sorge uns umwebt! Fritz B l e y.
Die Deutlchkn als AlisgcholMe der WeulWil.
Die Frankfurter „Volksstimme" halt es am Platze, wieder einmal ihren Lesern von der großen Völkerverständigung zu erzählen und sie auf den Geist der kommenden Inter - nationale vorzubereiten. Es ist merkwürdig, wie sich in diesen Kopien die Welt malt. Rings um uns nur Hatz und der Wille zur Vernichtung und diese Geister reden von Verständig- ung! Und das geschieht zur selben Stunde, wo sich die Kriegshetzer in London wieder einmal ein Stelldichein gegeben haben. Was für Worte da gefallen sind, dafür mag das Folgernde ein Beispiel geben. Da sagte einer:
„Die Deutschen sind eine verfluchte Rasse. Sperrt sie ein, oder noch besier, scharrt sie ein!" (Stürmischer Beifall.) Er sei entschieden dagegen, daß man die Deutschen Hu. nen nenne, er habe die Sache geprüft und gefunden, daß die Hunnen zwar eine verdammte Bande gewesen seien, aber im Vergleich zu den Deutschen seien sie Gentleman gewesen. (Beifall.) Die Deutschen sollen, fuhr er fort, in die Nachwelt übergehen als Deutsche. Deutsche. Deutsche? mit einem Namen, der alles darstellt. was viehisch, teuflisch, verächtlich ist. (Stürmischer Beifall.)"
Man könnte eimvenden, das sind Reden von Leute, die keine Verantwortung nagen. Demgegenüber stellen wir fest, daß der ehemalige australische Premierminister jüngst sich noch gehässiger ausgesprochen bat:
Hughes ging danach den liblichen Katalog der deutschen Scheußlichkeiten durch und fuhr fort, nach dem Friedensschluß werden Millionen Männer und Frauen arbeitslos dastehen. Trotzdem dächten gewisse Leute mehr an die Wiederaufnahme der Handelsbeziehungen mit Deutschland als an die Wohlfahrt der Nation. Andererseits schienen gewisie Arbeiterführer zu glauben, daß die Arbeiter vom Eesihwätz iiber den Internationalismus leben könnten. Werde aber die Arbeiterschaft, die sich das Recht auf reguläre Arbeit zu guten Löhnen unter anstän- digen Bedingungen erkämpft habe, diese Dinge weiter haben, wenn sie nach dem Kriege den sogenannten deuischen Brüdern kameradschaftlich die Hand reiche und die Güter, die von mit dem Blut unschuldiger Männer. Frauen und Kinder besudelten Händen gefertigt seien, nach England hereinlasse, während die Briten, die für ihr Land gefachten und geblutet Hütten, hungernd, frierend und arbeitslos auf der Straße liegen? Eins sei klar, die Zukunft der Arbeiterschaft und des Kapitals beruhe in gleicher Weise auf einem reichlichen Zufluß an Rohmaterialien, die kür die britischen Industrien und die Volksernährung notwendig seien. Rohmaterialien seien der Brennpunkt des Wirtschaftskampfes und auch der Schlüssel zu der britischen nationalen Zitadelle Nach dem Kriege werde ein scharfer Kampf um die Rohmaterialien einsetzen.
Deutschland verstehe die Lage, es habe daher Rußland mit dem Bajonett gezwungen, chm zu liefern, was es brauche und doirtsche Ware abzunehmen. Das nenne Deutschland „offene Tür". Deutschland verstehe darunter, daß es seine Waren anderen Ländern auszwinge, den Heimmartt aber für deutsche Waren reserviere! Henderscn wolle, daß England an dieser Politik fest- halbe, „aber ich," ries Hughes aus, „bin des Humbugs von Internationalismus überdrüssig. Vis Deutschland sich von seiner Missetat gereinigt, bis seine Macht zertreten ist. wolle,r wir es nicht als Mitglied der Völkerfamilie behandeln, sondern als Paria."
„Paria" bedeutet Ausgestoßene. Wie würden, so fragen wir, sich die deutschen Arbeiter als Ausgestoßene der Menschheit stihlen? Möge man endlich auch bei uns der „Humbug des Internationalismus" überdrüssig werden und sich auf den Boden der Tatsachen stellen.
Dom Felde
der Ehre.
Frredberg. Dem Jntend.-Assistent-Stellv. K. Iaath' bei der slellv. Intendantur Franffurt a. M., früher Sanitätsfeld- webel beim 3. Batl. Inf.-Regt Nr. 168 in Friedberg, ist das »fwfö'c Militär-Sanitälskreuz am Kriegsbande" verliehen worden. Das Eiserne Kreuz erhielt er bereits früher.
Ans der Heimat.
Friedberg. (Orgelkonzert.) Am kommenden Freitag den 2. August, wird der frühere langjährige Organist an der hiesigen Stadtkirche und Gesanglehrer an der Großh. Augustinerschule, Herr Hoforganist M ü l l e r aus Darmstadt ern Orgelkonzert veranstalten, zu dem seine zahlreichen Freunde und früheren Schüler, sowie alle Verehrer kirchlicher Tonkunst eingeladen werden. Herr Müller wird ans unsrer Mnen Steinmeyer-Orgel eine Anzahl größerer Orgel- kon,Positronen berühinter Tonsetzer vorführen. Zwischen die Orgelstücke werden Gesänge eingeschoben sein, welche die in Frredberg aufs beste bekannte Konzertsängerin Fran Hedwig Müller-Bangert ans Gießen zum Vortrag bringen wird. Orgelvorträge und Gesänge sind auf den ernsten Ton unserer Zeit gestimmt, so daß die Aufführung eine musikalische Andachtsstunde beim Eintritt in das 6. Kriegs-
jahr darstellen wird. Dauer der Feier 1 Stunde. Anfang 8*4 Uhr. Eintritt frei.
II. Entwertung und Ablieferung von Bezugsscheinen sitt Web-, Wirk-, Strick- und Schuhmaren. Bei der Entwertung, dir nach Erhalt des Bezugsscheins s o f o r t zu geschehen hat, — nich erst bei der allmonatlichen Ablieferung — genügt nicht ein blo her Firmen-Aufdruck, sondern es muß noch der Zusatz ..beliefert' oder „entwertet" hinzugefügt werden. Am besten geschieh! to< Entwertung in Form von Durchstreichen cdor Durchlochen de Vorderseite. Diese entwerteten Bezugsscheine müssen allmonat lich bei der Dezuasscheinbehörde des Verkäufers abgeliefert wer den. Der Abliefernde kann sich eine Quittung über die Anzah der abgelieft-rten Scheine ausstellen lassen. In Friedberg Bad-Nauheim, Butzbach und Vilbel müssen die Bezugsscheine b.- den bett. städtischen Bekleidungsstellen abgel'efert werd Die Gewerbetreibenden in den ländlichen Gemeinden des Kr- fes müssen die empfangenen Bezugsscheine von jetzt ab ohn Ausnahme allmonatlich an dos Kreisamt abliefern.
sr. Der Zug von der Stadt zum Land. Wie der Vorsitzen der Landwirtschaftskommer für den Reg.-Bezirk Kassel m teilt, gehen bei der Landwirtsäroftskammer in der letzten Z. mehrfach Gesuche um Vermittelung von landwirtschaftliche Lehrstellen ein. Es handelt sich vielfach um junge Leute au städttschen Kreisen, die in der Landwirtschaft als Iun-gmann tätig waren und während dieser Tätigkeit den landwirtscha-' lichen Beruf so lieb gewonenn haben, daß sie sich ihn als Lebe - beruf erwählen wollen. Sie bringen durchweg einen guten Wi len und eine ehrliche Begeisterung für den von ihnen auserwäh! ten Beruf mit und haben sich vielfach auch recht gut bewährt Es liegt daher nicht nur im allgemeinen, sondern auch im land wirtschaftlichen Interesse, daß dieser Zug von der Stadt zum Land möglichst gefördert wird. Da die Unterbringung der jun gen Leute mangels eines geeigneten Vermittelungsinstituts viel fach Schwierigkeiten begegnet, hat der Vorstand der Landwirt schaftskammer für den Regierungsbezirk Kassel in feiner letzter Sitzung beschlossen, eine Vermittelung von Lehrlingsstellen ein. zurichten.
ITC. Bad-Nanhcim, 28- Juli. In eine Gefängnisstrafe vor sechs Wochen wurden die Arbeiterin Kleinhenz aus Premig uni die Gärtnerstochter Elise Schreyer aus Steinfurth wegen Ver. kehrs mit Kriegsgefangenen genommen.
FC. Hanau, 28. Juli. Für den Stadt- und Landkreis Ha. nau sind bis jetzt 1260 Zentner luftgetrocknetes Laubhou singe- sammelt und zur Ablieferung gebracht worden. Vom Stelloer. tretenden Generalkommando wurde nunmehr mitgeteilt, daß di« Erfolge der Laubheusammlung in den Kreisen Hanau-Stadl und -Land wett an erster Stelle im Rezierungsbetzirk Kassel stehen
FC. Aus Hessen, 28. Juli. Auch in diesem Jahre hat die hessische oberste Schulbehörde die Kreisschulkommission ermächtigt, die gesetzlich auf 42 Tage b^chränkten Ernte- und Herbstferien der ländlichen Volksschulen auf Antrag der Ortsschulverbande um zusammen zwei Wochen zu verlängern, wenn das Bedürfnis nachgeivieseir wird.
Aus Etarkcnburg.
FC. Groß-Gerau, 28. Juli. Den tuberkulös gefährdeten Schülern der Hauptorte des Kreises Groß-Gerau wird auf Kosten des Kreises und aus Mitteln privater Wohltättgkeit täg- lich ein Schulfrühstück gewährt, bestehend aus einem Viertellit« Vollmilch und 1 b Gramm Butter.
FC. Von der Bergstraße, 28. Juli. In der Dunggrube de« Georg Nassauer in Laudenbach wurden durch die Polizei einige Kuhhäute entdeckt, die von Eeheimschlachtungen herrühre« müssen.
AuS Mhemheffen.
FC. Mainz, 28. Juli. Acht Ledertreibriemen sind in jüngster Zeit im städttschen Getreidespeicher gestohlen wor- den. Eine Belohnung von 500 Mark ist fiir die Ermittlnng des Täters ausgesetzt.
FC. Alzey, 28. Juli. Ein wohlausgestattetes Diebeslager entdeckte man im Walde „Nollkraut". Kartoffeln. Mehl, Rahin. Felle und Knochen geschlachteter Tiere, sowie eine Bratspieß- einrichtung, Handtuch und Bartbinde fehlen nicht.
FC. Erbach i. Rh„ 28. Juli. Die Fischer Johann und Sebastian Schmidt von hier machten einen besonders reichen Fisch- fang. Die Fische wurden an die hiesige Bevölkerung zu mäßigen Preisen abgegeben ttotz der bedeutend höheren Preisangebot« aus der Stadt.
FC. Aus Rheinhessen. 28. Juli. Die Reben ftshsn günstig und die Trauben entwickeln sich sehr gut. Die Aussichten sind besser als man noch vor kurzen^ angenommen hatte, zumal die Pilzkrankheiten keine Ausbreitung genommen haben.
Kirchliche Nachrichten.
Gottesdienst in der Stadtkirche.
Mittwoch, 31. Juli, abends S 1 /^ Uhr: Kriegsandacht. Herr Pfarrer Kleberger.
Verantwortlich für den politischen und lokalen Teil: Otto Hirsche!, Friedberg: ffir den Anzeigenteil: R. Heyn er. Friedberg. Druck und Verlag der „Neuen Tageszeitung". A- G., Friedberg i. H.
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Offene Stellen?
4 Knechte, 10 Tagelöhner. 1 Knechte- und 1 Arbeiterfamilie,
1 Melkerin, 10 Dienstmägde für Laiidwittschaft, 1 Schmied,
1 Schlosser, 1 Dreher, 1 Gießer, 1 Wärter, 3 Straßenwätter,
1 Molkereigehilfe, 1 Bäcker, 1 Müller, 1 Verwalter, 19 Hausmädchen. 2 Monaismädchen, 1 Flickerin, 1 Lehrmädchen, mehrere Fabrikarbeiter und -Arbeiterinnen, für besetztes Gebiet mehrere Frauen, Hilfsdienstpflichtige, auch jugendliche im wehrpflichtigen Atter von 17 Jahren, 1 männliche Person für Militärbüro.
Stellensuchender N
Mehrere Melkerfamilien und ledige Melken Melkerfamilie (8Au und Tochter zu zirka 30 Sttick Vieh). L Haushälterinnen- 1 Büroftäulein. 1 Ktnderfräulem. <


