Ausgabe 
26.7.1918
 
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über See »kd im Gebiet der heimischen und besetzten Küste im* ermüdkich an der Arbeit, um die feindlichen Luftstteitttäfte za bekämpfen und an der Ausführung beabsichtigter Bombenflüge zu verhindern. Besonders feit dem vergeblichen Angriff der Engländer auf Zeebrügge und Ostende zeigte sich dort eine starte Tätigkeit feindlich« Flieger, um das Ziel der Vernichtung un­ser« Anlagen in Flandern durch Angriffe aus der Luft zu er­reichen. Unsere Marinekampfflieger haben bei der Abwehr eines starken, gut gesicherten Bombengeschwaders einen schw«. ren Stand. Tritzdem suchen sie ständig den Gegner tm eigenen Gebiet aut. Mit Maschinenoewebrieuer wurde d« letzthin ge­meldete erfolgreiche Angriff auf die englischen N-Boote in Flan­dern ausreführt Es bot sich eben kein anderes geeignetes An­griffs objekk. nachdem einige Tage vorher der Abschutz englischer Erotzflugboote in den englischen Gewäffern von d« Marine- flugzeugstaffel unter Führung des durch andere Heldentaten schon bekannten Oberleutnants d. R. Christiansen gemeldet wor. den war. Die Leistungen der Marinekampfflieg« bei der Oeses- Unternehmung und im Kampfe um die Dardanellen bleiben ebenso unvergeßlich, wie die jetzigen großen Erfolge in Flan­dern Anerkennung finden.

Der türkische Erfolg in Libyen.

Haag, 25. Juli. Hollandsch Nieuwöirreau meldet: Der bekannte Balkankorrespondent desNieuwe Notterdamschen Courant" macht auf die türkischen Erfolge in Libyen auf­merksam, die dazu geführt haben, daß alles bis auf die fünf befestigten Häfen von Tripolis, Homs, Lebda, Magrata, Bergazi und Ternava von den Senufsi erobert wurde. Es werde ein Geheimnis bleiben, wie es rnöglich wurde, im Innern Tripolitaniens langsam eine türkische Streitmacht von mehreren tausend Mann, die mit Geschützen und Feld­lazaretten versehen waren, zu bilden.

Vor drei Monaten war Prinz Osman Fuad in Tripo- litanien gelandet und dort von der Bevölkerung mit Be- geisterung empfangen worden. Seine militärische und po­litische Erziehung hat der Prinz in Deutschland genossen. Die genannten Hasenplätze werden seit dem 6. d. Mts. im- unterbrochen bombardiert. Die Verbindung zur See ist be­reits seit zwei Monaten durch Unterseeboote unmöglich, so daß die Italiener nur noch funkentelegraphische Mittei- teilungen erhalten.

Ke!ageruirgs?ustand in Rumänien?

Karlsruhe. 25. Juli. Die BaselerNeue Korrespon­denz" meldet aus Jaffy, daß trotz der Ratifizierung des Friedensverttages soeben ein Erlaß veröffentlicht wurde, durch den über das ganze rumänische Reichsgebiet auf un­begrenzte Zeit hinaus der Belagerungszustand verhängt wird.

Lin KomlMaMlag auf KrgMinj JUraw&fr.

Drgano, 24. Juli. LautAgenzra Stefani" hat ein feindlicher Flieger eine Bombe auf den Zug g-worfen, in dem Kronprinz Alexander von Serbien von o;t italieni­schen >$ront zurückkehrte. Die Bombe fiel im Bahrrhof von Florina neben der Lokomotive nieder.

Griechenland.

Bern, 23. Juli. (MB.) Wie die Agence Hellenique aus zuverlässig« Quelle erfähtt. sind in letzter Zeit nicht nur in Servia, sondern auch in anderen Orten Mazedoniens und des Peloponnes große Meutereien ausgebrochen. Zahlreiche ! Unteroffiziere, Offiziere und Soldaten wurden sowohl vom Kriegsgericht in Korinth wie demjenigen von Gozhani zum s Tode, zu Zwangsarbeiten oder zu mchreren Fahren Gefängnis verurteilt.

Rußland.

Die Entente und die Tscheche-Slowaken.

Berlin, 23. Juli. (WB.) Ein Aufruf der Moskauer Sow- ' jet-Regttrung vom 13. JuliAn Alle" beweist, daß auch hinter dem tschecho-slowakischen Aufstand die Entente fördernd und helfend sieht. Er lautet wie folgt:

Bon Moskau an Alle!

Den 13 Juli. An Alle und an das Ausland!

D« Haß der imperialistischen Oligarchien gegen das bol­schewistische Rußland äuß«t sich in den Intrigen und den feind­lichen Handlungen d« Agenten des Imperialismus. Die engen Bande, welche den französischen Imperialismus mit dem tschecho. slow-akischen Aufstande rerbinden, und fern 33 t :;li 6 ines Staats­streichs in Rußland sind durch folgendes Dokument bloßgestellt. ! Das Organ d« Rechtsreoolutioräre von Sibirien, das in Omsk ericheint, veröffentlicht in Nr. 32 vom 29. Juni de- Aufruf des Chefs der französischen Mission Guinet. Der W ..-nt ist fol­gender

Die Mitteilung an das provisorische Bollzugskomitee der ischecho-slowaktscken Truppen. die ich von dem französischen (Ge­sandten erhalten habe, ist ein chiffriertes Telegramm, welches die Bekanntgabe der Aktio« der Alliierten in Rußland enthält. Indem ich diese Nachricht weiter gebe, «kläre ich, daß ich beauf­tragt bin. den tscheche-slowakische« Truppen in Rußland für ihre Aktion die T :~ : ..c:V.fc der Alliierten anszudrückra. Diese Aktion die v~r> ; f - der Lage entspricht, macht

der <-..... ' > gro> Ehre und zeugt von der

Tapserkeit der ^'ollzuso-rgün- auf der riesige« russisch-sibttischsn Frooll nuo r-r.i der Tätigkeit der Führer, welche dank ihrer Mtn- i'cht die Mitglieder zu dies« Maßnahme bewogen haben Die Mitglieder der fränkischen Gesandtschaft mußten vor kurzem Mittel und Wege juchen, um die Lerbinduna-e« mit den rus­

sischen Sowjetbehörden aufzu nehmen Jedoch verdienen gegen­wärtig diese Behörden in den Augen der Alliierte« und d« zivilisierten Welt keine solche Haltung mehr. Wir sind nicht mehr in Verbindung mit ihnen, im Gegenteil, jetzt werden sie sehen, wie wir ein Herz und eine Seele die befreiende Tätigkeit der tschecho-slowakffchen Armee unt«siützen werden. Dank Euch ist die russische Front wiederhergestellt, jedoch bis jetzt unglücklicherweise mit einer noch schwachen Beteiligung der Blüte des russischen Volkes. Diese Front ist gegen die wahren Feinde Rußlands gewendet, gegen die Feinde d« Alliierten, gegen die Feinde des Rechts und der Gerechtigkeit, d. h. gegen die Deutschen. Die französische Gesandtschaft, die immer ein aufrichtig Freund Rußlands war. kämpft in den ersten Rethen auf dies« gleichen Front an Eurer Seite"

Wir können hinzufügen. daß der Vormarsch d« Sowjet- truppen gegen die Tslbecho-Slawaken sich immer günstiger ent­wickelt. Die Hoffnunaen der Feinde der russischen Proletarier und Bauern -Reu oluticn. die in diesem Aufrufe ausgedruckt sind, werden noch einmal «ttäuscbt.

Das Volkskommissariat für auswärtige Angelegenheiten.

Die *r> >< i it$rr!iitilltn«!i.

Helsin-ffors, 23 Juli. sWB) Die Eröffnung d« finnisch- russischen Friedensverhandlungen ist auf der

russischen Delegierten bis zum 2® Juli verschoben worden Die finnischen Delogierten reisten gestern von Helsinofors nach Bei- lin ab.

Die deutsch-finnische Kommission Tollte die Demarkations­linie zwischen Finnland und R'^land finnischen Meerbusen übereinstimmend mit d« alten Grenze fest.

^er Kail« nnd hindenbnrg.

Berlin. 25. Juli Der Kriegsberichterstatter Karl Rosner meldet dem Berl. Lok-Anz." vom Schlachtfolde bei Reims' Das Mittagsmahl nimmt der Kaiser an der Tafel des General, feldmarschalls v. Hindenburg ein. d« voll gesund« Frische ist, voll rrärnffftr Liebe in seinen väterlich gütigen Motten:

Nicht das Kleinste von dem. was die Leute weit hinter der Front ertragen, wird vergesien. Daß auch von d« Heimat große Opf« gefordert w«den. weiß niemand beü« als das Heer, und dies sieht in d« Hingabe d« Ovfer den Willen d« Heimat, nach ihren Kräften brüderlich milzukämpfen nnd sich das Recht des Anteiles an jedem neuen Siege und am Ende an nnferm neuen Frieden zu erwerben. Jetzt werden die. die zu Haufe sitzen, hof­fentlich vertrauensvoll sein, wenn es wieder Kämpfe gibt, aber das Warten haben sie noch nicht gelernt. Atempausen zwischen den Schlachten sind nötig. Gute Borb«eitung ist der halbe Er­folg. Wir arbeiten hi« nicht mit ein« Maschine, bei der man sich sagen kann: Mag sie am Ende kaputt sein, wenn wir nur die gewollte Leistung noch mit ihr schaffen! Wir arbeiten mit dem Heiligsten, was es gibt: mit dem Blut und Leben des deut­schen Volkes. Nickt als kaputte Maschinen wollen wir am Zr le stehen ändern als stattes und ungeschwachtes Volk, das heute die Waffen niederkegt und morgen schon aufbauend schafft."

D« Kalser spricht. indem « auf die neuen Schlachten kommt: Schweres liest noch vor uns. D« Gegner weiß, daß dieser Ktteg seiner Entscheidung entgegengehch und rafft noch ein* mal alle seine Kräfte zur Abwehr und vielleicht zum Gegenschlag zusammen."

die bisheriges Ergebnisse des lj-Kssi-Sriegeg

mim:

1916: Januar-Februar . . . 238 000 Bruito-Reg.-To. Mörz-April . . . , 423 000 Brutto-Reg.-To. Mai-Juni ..... 219500 Brutto-Reg.-To.

Juli . 103 000 Vrutto-Reg.-To.

August. 209 347 Drutto-Reg^To.

Septemb« ..... 254 000 Vrutto-Req.-To.

Oktsber ...... 393 500 Brutto-Reg.-To.

November ..... 408 500 Brutto-Reg.-To.

Dezemb« ...... 415 000 Vrutto-Neg.-To.

1917: Januar ...... 439 500 Vrutto-Reg.-To.

Februar. 781 500 Brutto-Reg.-To.

März. 885 000 Brutto-Neg.-To.

Aorik.. 1 091 000 Brutto-Reg.-To.

Mai ....... 869 000 Vrutto-Reg.-To.

Juni.1 016 000 Brutto-Neg.-To.

Juli ....... 811 000 Brutto-Reg.-To.

Auaust. 808 800 Vrutto-Reg.-To.

September. 672 000 Vrutto-Reg.-To.

Oktober ...... 674 000 Vrutto-Reg.-To.

November ..... 607 000 Brutto-Reg.-To.

Dezemb« ...... 702 000 Vrutto-Reg.-To.

1918: Januar. 632 000 Brutto-Rog.-To.

Febrrmr ...... 680 000 Brutto-Reg.-To.

März ....... 689 000 Brutto-Neg.-To.

Avril ....... 652 OOO Brutto-Reg.-To.

Mai . .. 662 000 Brutto-Reg.-To.

pf Kgjgßrsphe der englischen Znntzekliilan;.

Manche englischen Blätl« gebärden sich recht stolz, daß ttotz Tauchboottrieg die englischen Einfuhrzifsern anhaltend erheblich steigen So wird beispielsweise für den Monat Mai ein Ge» iamttmport von 129 Millionen Pfund ausgewiesen gegen 85 Millionen Pfund vor einem und 84 Millionen Pfund vor zwei Jahren. Diese Steigerung will nun an sich wenig für die Ver* sorgui.g Englands besage«, da sie sich zum erhebliche« Teil, wenn nicht vollstäirdig, daraus «klärt, daß durch die rnt«attonals Teuerung für viele Dinge das Doppelte wie etwa vor zwei Jahren zu zahlen ist Außerdem ist es offenes Geheimnis, daß England seit vorigem Juli bei sein« Einfu.hr wieder Dinge berechnet, die es früher absichtlich nicht aufgefühtt hat, nämlich emrn großen Teil d« für die Regierung importierten Güter.

Während diese Einsuhrz'rffern somit nm recht fraglicher Wert für eine unparteiische Beutteiluug hoben, ist es mit der Aus. fuhr anders. An dies« wird kaum hraumgekünstelt: sie enthalt die Gesamtheit d« verladenen Waren, und bei ihr ist auch eine Verschiebung des Bildes durch die Frachtraten nicht vorhanden. Um so auffallend« ist, wie ungünstig sich die englische Ausfuhr entwickelte. Es wurden nämlich ausgefühtt im Mai 1916 für 58 Millionen Pfund, im Mai 1917 für 50 Millionen Pfund unc im Mai 1918 für 48 Millionen Pfund. Es ergibt sich hieraus, wie sehr die englische Ausfuhr mit der Fottdauer des Krieges leidet, wie unglückselig der im August 1914 ausgesprochene Ge. danke war. mit Hilfe des Krieges die Weltmärkte zu erobern Stellt man nun die Eiu- und Ausiuhr gegenüb«, so «gibt sich, daß mit unheimlich« Schnelligkeit die Verschuldung Englands an das Ausland wächst. Co haben die ersten fünf Monate des Jahres 1916, das ja b«eit sehr ungünstig für England war. einen Fehlbettag in der Handelsbilanz vonnur" 18 Millionoa Pfund Sterling gebracht, die ersten fünf Monate des Jahres 1917 zeigten beretts einen Passivfaldo von 168 Millionen Pfd Sttrking und im laufenden Jahre wird die Ausfuhr von der Einfuhr in den Monaten Januar bis Mai um nicht wenig« als 38 Millionen Pfund Sterling ubertroffen. Selbst ein so krieqsfieudiges Blatt wie dieMorning Post" mutz zugeben. datz diese Zahlen für die internationale Verschuldung Englands und für die Gestaltung seiner Wechselkurse kein günstiges Omev bederiten.

Werkt ihr was?

Eine kleine Feststellung, die ab« Bände spricht: Rach drei­einhalb Kttegsjahren wurden die Tagegeldfatze für Offiziere auf die Höhe vor dem Kriege herabgesetzt die Tage, gelber für die Herren Abgeordneten wurden nahezu um das Doppelte erhöht! Wer jetzt noch nicht begriffen hat, wieviel wertvollere Dienste die Abgeordneten dem Vater, lande leisten, als dis Offiziere, d« kann sich das ja leicht an der Harü» d« Tagegeldziffern mrsrechnen. (,^D« Türm«.")

Die Attstiüe fir AggniMÄttkr noch nicht jjfeiprt.

Es liegen Nachrichten vor, daß in d« Landbevolkerunz vielfach die Absicht verbreitet ist. nach der Ukraine auszuwanberm Jkrsbefondere wird behauptet, datz die Steu«n und Abgabe« dort geriag« seien als in Deutschalnd. Rach vottiegendev Nachrichten soll sich ein Besitz« aus dem Warthe-Bruch dort bereits angekauft haben. Es kann vor ähnlichen Planen nicht rechtzeitig »nd dringend genug gewarnt werden. Gegenwärtig und wohl noch für eine läna«e Zukunft kommt eine ent- sprechende Auswanderungs«laubnis seitens d« zuständigen Be* Hörden überhaupt nicht itk Frage, so daß etwaige Ankäufe in der Ukraine durchaus wertlos sind.

W.'iter sind die D«hältniffe in der Ukraine für deutsche Ansiedler keineswegs besonders einladend. Selbstv«ständlich haben die Ansiedlungsluftigen an den wohl sehr hohen öffent­lichen Abgaben und Kosten teilznnehmen, auch hat sich die Be- völk«ung in der Ukraine gegen die vor hnnd«1 Jahren dort hinzugewänderten Deutschen während des Krieges so feindselig verhalten, daß unter den Deutschstämniige« in der Ukraine ei» lebhafter Wunsch nach Rückwanderung besteht. Endlich läßt die öffentliche Sicherhett in diesen Gegenden noch sehr zu wünsche» übrig. Es empfiehlt sich also nicht, Nuswanderungsplänen nach d« Ukraine naherzutteten. Es kann nur dringend geraten wer­den, von der wetteren B«foloung solch« Gedanken und Plan» abzusehen und vor Verwirklichung solcher Pläne den Rat der ReichswanderungLstelle: Der!in-Charlottenburg, Werner-Sie» meussttaße 27/28. einzuholen.

Die ewig UnMfriedeneu.

DerVorwärts" stellt in seiner Numm« 193 vom 16. IM nachdenkliche Bettachtungcn darüber an. daß unter den jetzt 0» Groß-Berlin) verteilten Erbsen auch graue, braune und schwarz» sind, die von vielen Käufen^ mit Mißtrauen und Widerwillen entgegengenommen w«den. In Berlin kenne man, so meint das sozialdemokratische Zentralorgan, solche Erbsen zn wenig, so daß manch« geneigt sei, sie für Viehfutter zu halten. I» Briefen, die ihm zugegangen seien, wurden die dunklen Erbsen tatsächlich als Futter für Schweine bezeichnet. Uno dazu heißt es weiter:

Ein Les« uns«es Blattes fragt boshaft, warum man denn mit d« Nährmittelverteilung die Futt«mittelstelle be­traut habe. Er «innert sich, dunkle Erbsen früh« in d« Kantine sein« Arbeitsstätte gegesien zu haben. Drei Tag» habe er zu tun gehabt, seinen Magen wieder in Ordnung z» bringen. Richttg ist, daß diese Erbsen nicht leicht zu verdaue» sind und daher einem schwachen Magen sehr unbequem w«» den können. Ein ond«er Brieffchreib« übersendet uns ein» Probe von dem Futter, mit dem er jetzt fettgemacht w«den solle. Er wundert sich, warum man immer vorgegeben habe, daß es an Schweinefutt« fehle."

Ist es nicht bezeichnend, daß diese Beschwerden g«ade aus dem Leserkreise desBcrwärts" kominen? Man sieht hieraus, wie mit dem Steigen d« Löhne die Ansprüche der Arbeiter ge­wachsen sind.

Für oie Speisenfolge, die im Berliner Gewerkschaftshaus- aufgetischt zu w«den pflegt, mögen graue Erbsen ja wohl nicht fein genug sein. Das ändert ab« nichts an der Tatsache, datz diese Hülsenfrüchte ein ebenso nahrhaftes wie schmackhaftes Ge­richt liefern, vorausgesetzt, daß sie sachgemäß und ordentlich zu­bereitet werden.

Mit der Kochkunst hap«1 es bei der B«lin« Arbeiterfrau aber leid« nur zu oft. Eine alte Klage! DerVorwärts* dem es an ein« tüchtigen Kraft für die Bearbeitung des haus- wirtschaftlickren Fragekasteus zu fehlen scheint, möge einmal bet seinen beheimatctenGenosien" undGenossinnen" auf dem Lande Umftag« halten, wiedunkle Erbsen" für den Mittags-' oder Abendtisch bekömmlich herzurichten sind. Dann würde ibm-