Ausgabe 
29.5.1918
 
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Ach, es ist ja kaum zu fasten,

Daß du nimmer kehrst zurück:

Co früh mußt du dein Leben lasten. Zerstört ist unser ganzes Glück.

Nun ruhe sanft du gutes Herz.

Du hast den Frieden und wir den Schmerz.

- - ri ^wandten, Freunden und Bekannten hiermit die schmerzliche Nachricht, daß mein mnigstgeliebler Gatte, unser guter hoffnungsvoller Sohn, Bruder, Schwager, Onkel und Neffe

Ksrl Stüber

Uiitkr-offizier im Nes.-Jnf.-Reg. 224, 2. Kompagnie Tnhnber 6« Hess. Tapferkeitsmedaille und des Eisernen Kreuzes

nach 43monatiger treuer Pflichterfüllung am 17. April im nahezu vollendeten 28. Lebens-

ro s b »wt Ä - ne E? 5 pfer fl eiQ[Ien und seinem am 2. September 1914 gefallenen Bruder Adolf rn die Ewigkeit gefolgt ist. "

Wölsersheim, den 28. Mai 1918.

Die trauernden Hinterbliebenen:

Frau Emilie Stüber, geb. Diehlmann, nebst Familie Familie Heinrich Stüber I.

Frau Lisette Aledter Wwe.

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Große

Bekanntmachung.

Schokolade-Abgabe.

Werdende Sliitter, die ihrer im Lause der nächsten drei bevontehenden Ni-dertunft emgegen ehen. sowie stillende Mütter erhalten gegen ärztliche Bescheinigung Niaenoe -Nulter,

200 Gramm Schokolade zum Preise von 2 Mk

Die Ausgabe findet Mittwoch, den 29. ds. Mts aimmetftaM 61 ' Bescheinigung, in unserem Geschäft»

Bescheinigungen werden im Museumsgebäude. Saaastrane von Herrn Kreisarzt Medizinal,at Dr, Siebe,, Mittwoch, den 2g ds nachmittags von/,4 Uhr kostenlos ausgestellt.

Dr. Nebel mi.br, "ngen,'"-^" 8 $Ctm M°dizin°lrat

Friedberg, den 27. Mai 1918.

Der stellv. Bürgermeister

(stadt. Lebe, smittel-Ausschutz)

2. A.: Langsdorf.

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Rappe, belgischer Schlag, sehr j> kräftig, steht zum Verkauf bei Daniel Rubel, Ackerer, Haschbach, Bezirk Homburg, Bahnst. Glanmünchweiler,

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gestickt und gehäkelt, sowie ver- Ichrebenes ^ andere zu verkaufen. Näheres rn der Geschäftsstelle der ..Neuen Tageszeitung."

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Bad Homburg v. d. H., den 27. Mai 1918.

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beeidigter Auktionator und Taxator.

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auj sofort oder später gesucht. (Eure Äoft zugesichen.)

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Adolf Bausch, Nieder-Wöllstadt.

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Die Versorgung unserer Kriegsbeschädigten ist in erster Linie AGo->- w Re-ch°- und muß es bleiben. Das Reich kann und soll in Erfüllung seiner Pslftftr dusch eme allgemeine Sammlung entlastet werden. Aber auch durch well> herzige gesetzliche Regelung der Rentenfragen kann nicht in jedem Falle so aebolien werden wie es unserem vaterländischen und sozialen Empfinden entspricht Sie t!äar notwendig etwas Schematisches, an sich und ist in ihrer Starrheit außerstande dem B? ursnis und der Dringlichkeit jedes Einzelfalles gerecht zu werden. Es bleiben zahlreiche Falle übrig, bei denen schnellstens geholfen werden muß. um bittere Rot und Verzwelflung abzuwenden Dieses kann nur durch freiwillige Liebestäligkeit geschehen.

setzt die bürgerliche Krigsbeschadigtenfürsorge ein. Sie will den Krieau beschädigten ms Wirtschaftsleben zurückführen, feine Kraft dem deutschen Volksaanien wiedergeben ^zhr umfangreiches Arbeitsgebiet umfaßt Berufsberatung Berufsan>-- bildung, Arbeitsbeschaffung, ergänzende Heilbehandlung, Ansiedlung, Wohnunas- und ^amiliensnriorge sowie Eeldunterstützung bei besonderer Hilfsbedürftiqkeit.

r .^uf dem großen Nachbargebiet, der Fürsorge fürdie Kriegshinterbliebenen lind ^ ^^^sbegmn gewaltige Summen aus freiwilligen Spenden zufammen- .dank dieser, kraftvollen Unterstützung aller Volkskreise verfügt die National-

gesaüene!? Kriegs 100 2,f,riwnen TOotC für die Witwen 'und Waisen der

Den Kriegsbeschädigten bringt das deutsche Volk sicherlich gleich warme Antoil- (£s ? a ? es Getreuen schuldet, die mitVem Leibe dL

denklche Scholle gegen den Ueberfall gedeckt, den Krieg weit hinaus in Feindesland Vllickll^ d>e Heimat vor Verwüstung und Gewalttat beschützt haben. Heilige F. * C \ b T\, bt ! uns geblutet und gelitten haben, in umfassender Weise zu helftn und überall dort einzugreisen, wo staatliche Hilfe nicht ausreicht niemal«- ausreichen kann. Dreses vaterländische Gebot zu erfüllen ^' nlemat-

ist das Ziel der Ludsirdorff-Spende!

allgemeine Sammlung im ganzen Reich wendet sie sich an jeden Deutsches Geb mel6etta9t<m Zersplitterung der Sammeltätigkeit aus ihrem

D-e Ludendorff-Spende wird verwaltet von den im Reichsausschuß der Kriegs- befchadigtenfursorge vereimglen Organisationen der deutschen Bundesstaaten. Die spenden stieben grundsätzlich den Landesteilen zu, aus denen sie stammen , gewaltige Summen sind erforderlich. Kein Deutscher darf fehlen' feder

r! n l emCn fte ^ handelt sich um nichts Gelingens, als

m die Wiedererstarkung und Erhaltung unserer Volkskraft nach den zahllosen Wunden, die der furchtbarste aller Kriege unserem Vaterlande geschlagen. ^

Berlin W. 9, im Februar 1918.

Vellevuestratze 5.

Der Hauptarbeitsausschutz.

wabnor ,!uÄf bt ü bringen wir zur allgemeinen Kenntnis der Ein-

^ o s Fnedberg. Zur Erreichung der Ziele gebe jeder nach seinen rasten. Bei der Ludendorff-Spende handelt es sich um Aufgaben, die erst nach -? --TS ^onzen Umsange heroortreten, zumal die Zahl der Kriegsbeschä- täglich wachst und die auf Jahrzehnte und bis zum Ableben des letzten Kriegs­beschädigten dringend bleiben. Es ist daher unsere heiligste Pflicht, für diejenigen

werden "die di^ d b ^ ^umteil bis an ihr Lebensende lewen

werden, die die deutsche Scholle vor dem Einbruch der Feinde bewahtt und die es

$a&en unfere Wohnstätten uns und unseren Familien zu erhalten und unseren Geschäften nachzugehen, so zu sorgen, daß ihre Zukunft gesichert ist. sticht ^ngen Opfer, wenn wir möglichst reichlich spenden, sondern sie haben uns Opfer gebracht, die nicht hoch genug gewürdigt werden können.

Friedberg, den 27. Mai 1918.

Namens des Bezirksausschusses zur Durchführung von Sammlungen

Der Vorsitzende:

Frhr. v. Schenck, Geh. Negierungsrat.

Alle Danken, Sparkassen und Zeitungen sind zur Entgegennahme von Gaben bereÜ.^