Der Kaiser an die alten Krieger?.
Berlin, 2L Mai. Auf das Hüldigungstelegramw! lieS Preußischen Landeskriegerverbandes ist nachstchendeS LÄo- gmmm Seiner Majestät des Kaders eingelaufen:
„Großes Hauptquartier. 20. Mai. Der treue GrrH des Deutschen Krie^erbundes und des Preußischen Landeskriegerverbandes hat Mir besondere Freude gemacht. Wir danken unsere Siege den kriegerischen und fittüchen Tugenden des deutschen Heeres, die sich stärkend und stählend auch in der Heimat bewährt haben. Mit voller Zuversicht dürfen wir der weiteren Entwicklung entgegen- sehen. In den nächsten Jahren harren unser große und ernste Heimatsaufgaben. Zu ihrer Lösung brauche Ich die zuverlässige llnterstützung selbstloser und pflichttreuer Männer, denen das Wohl des Vaterlandes Herzenssache ist. Ich weiß, daß Ich dabei'auf die alten Soldaten zählen darf. Sie werden den Geist des preußischen und deutschen Heeres, den Geist Meines in Gott ruhenden Großvaters auch in die durch den Krieg veränderte Welt hinüber tragen und den Eckstein bilden, auf dem wir die Zukunft des Vaterlandes aufbauen. Gott segne unser herrliches, kampferprobtes Volk! Wilhelm I. R.
Das Karsergeschenk.
22. Mai. Das Standbild Friedrichs des Großen, das der deutsche Kaiser im Jahre 1904 der Regierung der Vereinigten Staaten zum Geschenk gemacht hatte, und das bei Kriegsausbruch von seinem Platze vor der Militärakademie in Washington entfernt worden war, wird den Zwecken der Kriegsrüstung nutzbar gemacht werden. Wie die „Times" aus Washington melden, soll es eir^eschmolzen werden und zur Herstellung von Munition Verwendung finden. Die aus seinem Metall her- gestellten Geschosse werden mit der ausdrücklichen Bestimmung für den Kampf gegen Deutschland an die amerikanischen Truppen in Frankreich geliefert werden.
§rr GkfanWenüüsilUllch.
Die Berner Vereinbarungen vom 26. April 1918, deren Wortlaut jetzt in der „Nordd. Allg. Ztg." veröffentlicht mtrbc, zerfallen in zwei Abteilungen, deren erster sich auf Kriegsgefangene, der zweite auf Zivilpersonen bezieht. Von dem bereits Bekannten sei kurz in Erinnerung gerufen, daß die zwischen Deutschland und Frankreich getroffene Abmachung für die unter ihre Bestimmungen fallenden Mann- schäften und Unteroffiziere die Rückkehr in die Heimat, für die Offiziere die Internierung in der Schweiz vorsieht und in ihren hauptsächlichen Punkten auch die von belgischen Truppen gefangen genommenen Deutschen bezw. die von mrseren Truppen gefangen genommenen Belgier umfaßt.
Eine Reihe von Artikeln beschäftigt sich mit der Abbeförderung der Kriegsgefangenen. Diese soll beiderseits — von Frankreich über Lyon, von Deutschland Liber Konstanz — in der Weise geschehen, daß mit jedem Zug 700 der Kopf um Kopf zu entlassenden Mannsckiaften und Unteroffiziere und außerdem aus der Kategorie der ohne Rückfickst auf die beiderseitige Gefangenenzah! zu Entlassenden je 100 Deutsche bezw. 60 Franzosen befördert werden. Nach ähnlichen Grundsätzen soll die Besetzung der Offizierzüge statt finden, die zu Beginn jeder Folge von zehn Mann- sck»aftszügen abzulassen sind. Für die Reihenfolge der Ent- lafsungen ist die Dauer der Gefangenschaft, bei gleicher Dauer das Alter maßgebend.
Einen sehr wohltätigen Teil der Abmachungen bilden bann die in je einer Anlage für Offiziers- und Mannschafts- lager näher umschriebenen Bestimmungen über Einrichtung und Dienstbetrieb in den Gefangenenlagern. Für Unterkunft, Lagerstätten, Bewegungsräume usw. sowie für ärztliche Behandlung, Arbeit, Besckstverderecht usf., kurz, für du ' ganze Gebiet des leiblichen und geistigen Wohles der Gefangenen werden bestimmte, als Mindestforderungen zu betrachtende Vorschriften ausgestellt, die in den Offizierslagern bis zum 26. Juni, in den Mannschastslagern, wo die Neuordnungen natürlicherweise eine etwas längere Zeit in Anspruch nehmen werden, bis zum 1. August 1918 erfüllt ^ein müssen. Unter den Vorschriften über die Ernährung sei erwähnt, daß die Mindestmenge an Brot für die deutschen Kriegsgefangenen in Frankreich 360, für außerhalb des Lagers Arbeitende 400 Gramm täglich betragen soll; den französischen Gefangenen in Deuffchland steht die gleiche Mindestmenge wie der Zivilbevölkerung, jedoch nicht weniger als 260 Gramm zu. Ein erffenlicher Fortschritt ist e§, auch, daß die Selbstwirtschaftung so viel wie möglich gefördert und erzielte Gewinne nur zu Gunsten der Gefangenen verwendet werden sollen. Die Vollstreckung der gerichtlichen und Disziplinarstrafen wird einheitlichen Regeln unterworfen^ die gegenüber dem Bisherig»! erhebliche Milderungen bringen. Und im Zusammenhang damit ist es von höher Bedeutung, daß dem Völkerrecht oder den Vereinbarungen zuwiderlaufende Vergeltungsmäßregeln, die von einem Teile gegen Angehörige des anderen ergriffen werden, in Zuk.mft erst nach Ablauseines Monats und nach Mitteilung an die zuständige diplomatische Vertretung und an die Schweizer Regierung durchgefichrt werden sollen. Dadurch wird eine Frist geschaffen, die ohne Zweifel in vielen Fällen zur Vermeidung dieser Zwangsmaßregeln führen wird.
Der zweite Teil der Abmachungen bezieht sich auf die Zivilpersonen, die zu irgend einer Zeit interniert waren vder es noch sind. Sie sollen, falls sie sich nicht in strafrechtlicher Untersuchung befinden, auf ihren Wunsch aus \bem feindlichen Land oder aus der Schweiz, falls sie dort rnterniect sind, entlasten wecdal. Ausgenommen von dieser Bestimmung, deren Vollzug f.n einer Anzahl von Para^
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Nrapyen oe» nspctnr iw^ ynw vn w voewarr
der belgischen Re g ie r ung gelangten Uvilgesimgenen, di« sich
m Frankreich oder der Schweiz befinden. Dagegen können tue Frauen oder auf den elterlichen Unterhalt angewiesenen Kinder -der KU entlastenden Internierten dem Ehemann oder Vater in seinen neuen Aufenthaltsort erfolgen, auch wenn sie selber nicht inter ni ert waren oder sind.
Den Schluß der Abmachungen bilden Vorschriften' über die Behandlung der Bevölkerung des besetzten Gebietes unendlich die Bestimmung, daß die Vereinbarung am 16. Mai 1918 in Kraft tritt. Sie trägt auf deuffcher Seite die Unterschriften: Friedrich, v. Keller, Pabsi, v. Ohatn, Schloessingk, v. Hindenburg, Bourwieg; von französischer: De Panafieu, Georges-Cahen, Giraud und Alphand.
Grcherger.
Dev „Bayerische Kurier", das leitende Mknchener Zentrumsorgan, veröffentlicht unter der Ueberschrift „Wie lange noch? Ein ernstes Wort in ernster Stunde" die Zuschrift eines Zentrumspolitikers, der wir die nachstehenden Ausführungen entnehmen:
„Daß Erzberger trotz der großen Erbitterung, die sein Verhalten gegenüber dem Kanzler und vor allem sein jüngstes Vorgehen im Ausschüsse wieder hervorgerufeu hat, nach wie vor glaubt in der Reichstagsfraktion die erste Violine weiterspielen zu müssen, ist zunächst Geschmackssache. Aber sie ist doch mehr als das; sie ist — und darüber dürfen sich die Fraktionskollegen keinerlei Täuschung hingeben — zu einer die ganze Partei und deren Zukunft berührenden Frage geworden. Nicht nur in konserv. und nationallib. Kreisen, sondern in den weitesten Kreisen treuer Zentrums- Wähler ist der Name Erzberger geradezu verhaßt geworden; man täusche sich nicht über die Stimmung im Lande und glaube ja nickt, daß man die Stimmung einfach mit einer vornehmen Handbewegung als volksfeindliche Strömungen alldeutsch gesinnter Intellektueller abtun könne. Wenn der Vorst.nrd dek Neichstagsfraktion in seiner Erklärung betont hat, daß das Zentrum vollstes Vertrauen in den Herrn Reichskanzler habe, so wird das gewiß im ganzen Lande lebhafte Befriedigung Hervorrufen. Aber daß dabei unter dem Worte „Zentrum" auch Abg. Erzberger mitzuverstehen sei und daß dieser Mann, der im Sommer 1917 die denkbar lebhafteste Agitation für eine Kanzlerschaft des Fürsten Bülow (!) notorisch betrieben hat, nach der kühlen Abweisung durch Graf Hertling ruhig mit am offtziellen Parteiwagen ziehen werde, ohne wieder einen seiner beliebten politischen Bocksprünge zu machen, das wird im ganzen Lande kein Mensch glauben.... Gehen die Dinge so weiter, so ist zu befürchten, daß unter seiner Täffgkeit nicht nur die Partei, sondern vor allem Vaterland und Kirche den größten Schaden nehmen werden. So wie die ' Dinge jetzt liegen, wird der Abgeordnete Erzberger sich ein großes Verdienst um Vaterland, Katholizismus und Partei erwerben, wenn er sich möglichst rasch von der politischen Bühne zurückzieht, nicht bloß als Diplomatenersatz im Auswärtigen Amt. sondern auch als Mitglied des Reichstages. Wir bedauern, dies aussprechen zu müssen; aber der Ernst der Stunde erheischt ein ernstes Wort."
Die dküijcheü Kgyern fordern die Freigabe des Feinbane^, die Fremde der Bucheckern film GMIagki,.
Der Flachsbau ist eine militärische und nationale Notwendigkeit. die Eckern mästen gesammelt und auf Oel geschlagen werden, Fette und Oele müssen produziert werden, sie gehören zu den allernotwmdigsten Nährmitteln. So kann mans in allen Zeitschriften lesen, kein Mensch zweifelt auch im geringsten an der Notwendigkeit, trotzdem haperts mit dem Anbau von Flachs, hat die letzte große Bncheckernernle so kreuzwenig Oel geliefert. Der einzige stichhaltige Grund ist die staatliche ZwangsregMisrung, die sozialistische Bewirtschaftung. Alle Bucheckern mußten abgeliesert wecken. Mit dem Sammeln durften sich die Privatleute plagen, das Oel wurde an die Allgemeinheit sozialistisch verteilt. Der Sammeleifer war etwas natürliches. Allerorten gingen hoch und niedrig hinaus, unterzogen f'cb der sauren Arbeit des Auslesens. Putzens und Trocknens. Wenn eine ganze Familie durchschnittlich 30 Pfund und wenns hoch kam, einmal 50 Pfund Eckern in schlagfertigen Zustand gebracht hatte, dann wollte sie auch den Nutzen haben Ganz natürlich dachte man zuerst der eigenen Not abzuhelfen, dachte an Nachbarn und Verwandte etwas abgeben zu können. Die sozialdemokratischen Zrvangsregulierer aber legten die rauhe Hand auf das Eigentum anderer, belegten die Eckern mit Beschlag und das Schlagen unterblieb zum Teil, zum Teil suchte man heimlich sein Eigentum zu retten. Zu hunderten kamen Leute, denen man die Not von.weitem ansah, in die Oelnüihlen mit Päckchen von 5—20 Pfund. Aus Baden wisten wir. daß dort viele Müller von Mitleid bewogen die Eckern abnahmen und dir Leute für später zum Abholen des Oeles bestellten. Die Eckern schütteten sie bis zu enter schlagfertigen Menge zusammen; da kamen auf Anzeigen von sozialdemokratischen Gewerkschaftsführern die Genoarmen, nahmen die Eckern weg und die Müller erhielten obendrein noch schwere Geldstrafen. Alle Empörung war nutzlos, die Luft aber zum wetteren Sammeln ein für allemal vergangen. Gibt es 1918 ein« reichliche Eckernernte, dann muß die Zwangsmacht der ganzen und halben Sozialdemokraten aufhören, damit nicht noch einmal dem Volksgan. zen Millionen verloren gehen, noch einmal mit dem Eckernöl Fiasko gemacht wird. Das Lesen und Schlagenlassen der Eckern muß jedem Privatmann zustehen. Der Anreiz ist da. die Aussicht aus eigener Kraft und ohne Bevormundung ein bißchen Osl für den Haushalt zu erlangen, ist vorhanden — deshalb störe man twte Gotteswtllen nicht natürliche Triebe durch annatürlichen Zwanasfoztatismus
Vkoch viel rvichttger liegt die Sache beim Flachsanbau. I« der Rhöu beispielsweise bestand in diesem Jahr die größte Lust dazu, Leinsamen zu säen. Eignet sich doch gerade der Leinbarl für den mittleren und kleinen Bauernstand. Als es aber hieß daß der Anbau der Kontrolle der Kriegsflachsbaugesellschaft z» Berlin unterliegen, daß Buch geführt und abgeliefert werden müsse, wars mtt der Luft zu Ende und wie in der Rhön so ging es allerwegen. Wohl hat der Anbau zugenommen, allein di« Zunahme hätte ein Hundertfaches ergeben, wenn der behördliche Eingriff unterblieben wäre. Wozu ist auch dieser nöttg? Das Leinöl wird nur in ganz wenigen Teilen Deutschlands zu Speisezwecken verwendet — es hält sich dazu auch nur 4 Wochen, dann wird es bitter. Der Bauer verkauft gern, wenn er nur die Hälfte des j^igen Preises erhält. Den Flachs kann de«. Bauer nicht mehr wie ftüher verarbeiten. Auch ihn verkauft er gern und den Leinkuchen benöttgt er fürs Vieh; der Lein, tuchen gibt Milch und bewahrt das Vieh vor vielen Krankhei. ten. Der Dauer hat also das größte Interesse daran, Lein zu ziehen, er will aber, wie die Erfahrung dies zeigt, von der so- zialdemokratischen Bevormundung nichts wisten, will ftei wirb schäften. Deshalb weg mit den staatlichen Zwangsmaßnahmen — freie Bahn den Tüchtigen, die Flachs bauen, Eckern sammele und schlagen lasten wollen.
Uom Felde
der Ehre.
Friedberg - Fauerbach. Dem Gefreiten August Roth, be einem Infanterie-Regiment im- Westen, wurde das Eiserne Kreuz verliehen.
Dorheim. Wilhelm Schäfer, bei einer Minenwerfer- Kempagnie im Westen, wurde das Eiserne Kreuz verliehen. Die Hessische Tapserkeitsmedaille besitzt er schon länger. Wir gratti- lierenl
Büdesheim. Dem Sanitäter Heinrich Winter, z. Zt schwer verwundet, wurde das Hessische Sanitätskrouz verliehen Das Eiserne Kreuz 2. Kl. erhielt er schon früher.
Ans der Heimtt.
Heute vor 300 Jahren hat der dreißigjährige Krieg dadurch seinen Anfang genommen, daß die kaiserlichen Gesandten in Prag aus den Fenstern geworfen wurden. Heute wie damals sehen wir in den Tschechen die Kriegsschürer und wenn es ihnen nichts wie damals gelungen ist, daß die deutschen Lande zum Tummelplatz fremdländischer Völker geworden sind, die au» Deutschland eine Wüstenei geschaffen haben, so liegt dies wahr- lich nicht an dem Willen der Herren Tschechen, die heute weniger denn je aus ihrer Freundschaft gegen alles deutsche Wesen ein Hehl machen. Der Rückblick auf jene Zeit muß uns zum Dank stimmen gegen unsere Helden, die das Kriegselend. das wir damals durch 30 Jahre zu spüren bekamen, von unseren Grenzen fern halten.
FC. Frankfurt a. Main, 21. Mai. Die seit mehreren Jahren schwebende Frage der Erhaltung der sog. Hellerschen Kreu- zi gungsgruppe am Dom von dem bekannten Mainzer Bildhauer Backoffen ist ihrer Lösung dadurch entgegengeführt worden, daß die katholische Gemeinde sich zu einem Veittage zu den Kosten von 30000 Mark bereit erklärt hat, worauf der Landesausschutz als Beihilfe für die Versetzung der Gruppe in die westliche Turmvorhalle des Doms, nach Aufstellung einer Kopie an der bisherigen Stelle. 3750 Mark bewilligt hat. Die Vorarbeit:»! für die anzufertigende Kopie sind von dem hiesigen städtischen Hochbauamt unter Zuziehung des Bezirkskonservators Eeheim- rat Luthmer inzwischen eingeleitet worden.
FC. Usingen, 21. Mat. Das gesamte in hiesiger Gemarkung erworbene Gelände von 290 Morgen zum Bau einer Lan- des-Erziehungsanstalt war feit Kriegsbeginn verpachtet, da die Vorarbeiten zu dem Anstaltsbau eingestellt werden mußten tu- folge der Kriegswirren. Etwa zehn Morgen des eigentlichen Baugeländes wurden wegen zu geringen Pachtangebotes unter Aufsicht des dahier wohnenden Landeswegemeisters in die Bewirtschaftung des Bezirksverbandes genommen. Es wurden rund 850 Zentner Kartoffeln darauf und das für die Leihpferde erforderliche Heu geerntet. Die Kartoffeln wurden an die Lau« des-Heil- und Pflegeanstalten in Herborn und auf dem Eichberg abgegeben. Da die Bewirtschaftung im eigenen Betrieb einen tleberschuß von 2000 Mart ergeben hat. sind nunmehr im Jn- tereste einer besseren Versorgung der Landes-Heil- und Pflege- anstalten im Bezirk vierzig Morgen in eigene VewirtschaUung genommen worden.
FC. Vom Taunus, 20. Mai. Heuer blühen die Walderdbeeren sehr reichlich, noch mehr als-im vergangenen Jahre. Seit Jahren hatten die Erdbeeren keinen so reichen Blütenansatz wie dieses Jahr.
Aus Rheinhesteu.
FC. Mainz, 21. Mai. Die vor einigen Tagen hier gelandeten zusammengebundenen Leichen wurden jetzt ermittelt. Es sind ein junges Mädchen aus Gimbsheim und ein kriegsgcfange- ner Rüste, die beide ein Verhältnis unterhielten und seit einiger Zeit vermißt wurden
FC. Aus Rheinhessen, 21. Mai. Am ersten Feiertage gingen acht junge Burschen von Weinsheim nach Roxheim, um im Altrhein zu baden. Keiner von ihrren konnte schwimmen. Der 15jährige Fabrikarbeiter Daniel Steiner und der 16jährige Peter Glotting kamen in die Gefahr des Ertrinkens. Zwei Schiffer holten die beiden Burschen aus dem Wasser. Während. Steiner gerettet wurde, blieben bei Glotting die Wiederbele^ bungsverfuche erfolglos.
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Verantwortlich für den politischen und lokalen Leil: .Otto Hirschel, Friedberg: für den Anzeigenteil: R. Zeyner. Friedberg. Druck und Verlag der„Neuen, Tages^itung". «. GL Friedberg i §,


