Statt die Brotration im S&ittet heraSzujetze^ wo oH ÄeM rvegen Kohlen- und LichLmangeL -eittg in» Bett mutzten» umrde sie im Frichjahr, bei Beginn -er vermehrte« Arbeit» geklirrt. Bei dem Futtermangel setze der Landwirt an jeder Kuh 80 Pfg. zu. Trotz aller Verärgerung aber würden die Landwirte durchhalten. (Beifall.) Staatssekretär v. Waldow warnte vor allzu scharfer Kritik und verteidigte die Maßnahmen der Getreide» .gesellschaft. 200 000 Tonnen Getreide seien bis jetzt mchr ab- geliefert worden, als an Beständen abgeschätzt worden waren. Im vorigen Jahre seien von 12 Millionen Tonnen Getreide nur 10H Millionen erfaßt worden. Bet dem entsetzlichen Futtermangel brauche man sich darüber allerdings nicht zu wundern. 'Nachdem Abg. Hofer (U. Soz.) behauptet hatte, daß die Landwirte mit Glacehandschuhen angefatzt und mit Streik drohten, wies Abg Lepelmann (Ztr.) darauf hin, daß nicht nur in der Landwirtschaft gesündigt würde. Zu verurteilen sei jeder, der in gewinnsüchtiger Absicht Waren zurückhielte, die zum täglichen Leben gebraucht würden. Abg. Dr. Band (kons.) be. mangelte die scharfen Konttollmaßnahmen der Beamten, die sogar nachts in die Häuser kommen und Frauen,die ihren im Lazarett liegenden Männern einige Eier bringen wollen, diese fortnahmen. Mehr Getreide als von den Landwirten fei der Allgemeinheit entzogen worden durch den Brotkartenschwindel. Damit schloß die Aussprache. In seinem Schlußwort wandte sich Abg Hoesch (kons.) gegen die Vorwürfe des Staatssekretärs, er habe der Behörde Leichtfertigkeit nachgesagt. Er beweise an Hand des Stenogramms, daß sich der Staatssekretär wieder mal geirrt habe. Es sei nicht nur nötig, Sachverständige zu hören, sondern auch ihren Rat zu befolgen. Von führenden Leuten in der Landwirtschaft sei alles getan, um zu beruhigen, aber was errege, das feien die falschen Verordnungen. Staatssekretär v. Waldow erwiderte, er habe sich lediglich gegen das Unmaß von Kritik gewandt, das der Arbeit der Behörden nicht gerecht geworden sei. Der Etat wurde, angenommen, ebenso der Antrag des Ausschusses. Nach Annahme des Haushaltsplanes des Landeswasseramtes begann das Haus die Beratung des Etats der Domänenverwallung. Unter anderem erklärte sich Abg. v. Kessel (kons.) für die Grundsätze des Ministers bei den Verpachtungen der Domänen und der Auswahl der Pächter und Uebernahme der Ausführung elektrischer Anlagen durch den Staat und Amortisierung durch den Pächter. Der Haushalt wurde bewilligt. Dienstag: Wahlrechtsvorlage.
Weibliche Logik.
Mit welchem Mangel an Logik und mit welcher Oberflächlichkeit die Stimmrechtlerinnen ihren Kampf betreiben, dafür bietet die Zeitschrift für Mode aus dem Verlage Dobach ein Beispiel. Das als Modezeitung sehr brauchbare Blatt hat eine Unterhaltungsbeilage, die die Welt nur durch die Brillp der Frauenenranzipation sicht und beurteilt. Nr. 499. S. 6Ö5 findet sich folgender Satz: „Am Streik beteiligten sich auch viele Frauen ohne zu überlegen, daß sie damit den Krieg doch nur verlängerm, nicht abkürzen. Würden die Frauen das gleiche Wahlrecht haben, so hätte ihre politische Schulung sie von der Streikbewegung sicher sivngetwlten."
Welche Gedankenlosigkeit! Die Mehrzahl der Streiken, den waren doch Männer, sie hatten das Wahlrecht, aber ihre politische Schtllung hinderte sie nicht im geringsten am Streiken. Warum in aller Welt sollte das Stimmrecht auf die Frauen einen solchen Einfluß üben?
Anbau non Sommerölfrüchtt»».
Infolge des an Fettmangel eingetretenen Rückganges der tierische« Fettproduktion mutz mit allen Mitteln danach gestrebt werden, unsere heimische Pflanzenfettprodi,ktion aufs höchste zu steigern. Durch einen vermehrten Anbau von Oelsaaten ist dies möglich. Der Kriegsausschuß für Oele und Fette in Berlin gibt bekannt, daß bei Abschluß von Anbauverträgen noch Schließ- mohn geliefert werden kann. Landwirte, die gewillt sind, Schltetzmohn unter Abschluß eines Anbauvertrages anzubauen, wollen sich umgehend an die Landwirtschaftskammer Darmstadt, Allee 6, wenden.
Vom Felde
Nreder-Aosüach. Gefreiter Fritz K ö b e l, Sohn des Landwirts Friedrich Aug. Kobel, bei einer Garde-Minenwerfer- Kompagnie im Westen, wurde zum Unteroffizier befördert. Gardist Hch. Gr oh. Sohn des Landwirts Job. Hch. Eroh, bei einem Garde-Regiment im Westen, wurde zum Gefreiten ernannt. Herzlichen Glückwunsch!
Gettenau. Der Fahrer Otto B a u m a n n wurde im Westen mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet. Die Hessische Tapfer- kettsmedaille erhielt er schon früher.
Borsdorf, 27. April. Kanonier Karl Stein, bei einem Referve-Artillerie-Regiment lm Westen, hat die Hessische Tapferkeitsmedaille erhalten.
Aus der Heimat.
Friedberg. Unter der UeLerschrift: Große Meblschie- hungen im Kreise Friedberg 'schreibt die „Volksstirnme":
Ein Seltenstück zu den Mehlschiebungen im Kreise Hanau wurde gelegentlich der Untersuchung dieser Sache durch einen Revisor der Reichsgetreidestelle im Kreise Friedberg aufgedeckt. Infolgedessen wurde die Großmühle von Koch Assenheim behördlich geschlossen. Koch hat die 'ungeheure Menge von 5000 Doppelzentnern Weizen — ein 6<mzer Güterzug! — für die Firma Krupp in Essen gemah- len und das Mehl dorthin abgeliefert. Koch soll ferner aus ..dem, dem Kommunalverband gehörigen, ihm zum Vermah- !ten anvertrauten Weizen nicht weniger wie 3000 Zentner^
Preisen abgesetzt haben-
Wir können dazu bemerken, daß diese Angaben und Zahlen im wesentlichen stimmen. Wenn aber das genannte Blatt daran weitere Bemerkungen knüpft, in denen es ge- wohntermaßen die Landwirte verdächtigt und schließlich durchblicken läßt, daß der Leiter der Mehlversorgmrg für den Kreis Friedberg es an der erforderliches Sorgfalt und Umsicht habe fehlen lassen, so ist das durchaus unzutreffend. Die Erfassung des Getreides und Konttolle über die abgelieferte Frucht wird im hiesigen Kreise geradezu mustergül- ttg vorgenommen. Aber gegen Untreue ist niemand sicher, anl wenigstens wenn man es, wie rm vorliegenden Fall, mit einem — sagen wir — mit allen Hunden gehetzten Manne zu tun hat. Um voll Beruhigung zu schaffen, sei mitgeteilt, daß gestern eine Revision der Friedberger Mehlversorgung seitens der Reichsgetreidestelle stattgefunden hat. Es haben drei Herren aus Berlin eine umfassende Prüfung des ganzen Geschäftsbetriebes vorgenommen und sie sind zu dem Ergebnis gekommen, daß die Geschäfte tadellos geführt werden und nicht der mindeste Grund zrun Einschreiten vorliegt.
Städtisches Schwimmbad. Der Vorstand und Aufsichtsrat ! der A. G Städtisches Schwimmbad Friedberg sahen sich infolge der kolossalen Verteuerung von Kohlen und aller übrigen Betriebsmittel leider genötigt, die Preise der Bäder weiter zu er. höhen. Vom 1. Mai 1918 kostet ein Wannenbad 1 Mark, ein Brausebad 30 Pfg., ein Schwimmbad 50 Pfg. Da Wäsche überhaupt nicht mehr zu beschaffen ist. und die Reinigung wegen Mangel an Reinigungsmitteln sehr teuer und schwierig ist, mußte die Leihgebühr für ein Badetuch auf 50 Pfg.. ein Hand- auch auf 25 Pfg., eines Badeanzuges auf öO Pfg., einer Badehose auf 20 Pfg. erhöht werden.
Durch die Ausgabe der neuen Ssifentarten, welche auf 230 Gramm Seifenpulver und 50 Gramm Feinseife monatlich lauten, ist vielfach die Meinung geweckt worden, daß es von jetzt ab 230 Gramm Seifenpulver jeden Mona^ gäbe. Dies ist nun nicht der Fall, es gibt vorläufig wie bisher, auf jede Karte von 230 Gramm Seifenpulver nur 125 Gramm und die 50 Gramm Feinseife monatlich und dies so lange, bis die Bestimmung von der Seifenherstellungs- und Verttiebsgesellschaft Berlin abgeändcrt wird Die Mehrabgabe von 50 Gramm Feinseife findet im Mai statt.
Anbau- und Ervteslächenerhbunz vom 6 . Mai bis 1 . Juui 1918. Das Grotzh. Kreisamt zu Friedberg gibt bekannt: Vom 6. Mai bis 1. Jurn 1918 findet eine Anbau- und Ernteflächen- Erhebung statt. Die Aufnahme erstreckt sich nur auf den felv- mäßigen Anbau Bei der Wichtigkeit der Erhebung muffen genaue und vollständige Angaben erwartet werden. Wer vorsätzlich die Angabrn nicht öder wissentlich unrichtig oder unvoll, ständig macht oder wer das Betreten der Grundstücke oder die Einsicht in die Geschäftsbücher verweigert, wird mit Gefängnis bis zu 6 Moiraten oder mit Geldsttafe bis zu 10 000 Mark bestraft. Wer fahrlässig die Angaben nicht oder unrichtig oder unvollständig macht, wird mit.Eeldsttafe bis zu 3000 Mark bestraft.
Dorhciru. Die am 28. April durch 8 junge Mädchen im hiesigen Orte veranstaltete Haussammlung für den „Heimatdank für heimkehrende deutsche Kriegsgefangene" ergab den überaus reichen Ertrag von 549 Mark. Allen freundlichen Gebern herzlichen Dank.
TO. Heppenheim, 28. April. Da bekanntlich das Heizmateq rtltt zur Zeit licht nur unerhört teuer, sondern auch schwer er* haltlich ist» hat der Stadttat für alle hiesigen Einwohner auy jÄ»e Familie anderthalb Raummeter Buchenholz aus den hie- sigen Waldungen fällen lasten, wo für je ein Los nur 23 Mk. z« zahlen sind, während auf den bisherigen Versteigerungen fiir ei« derarttges Los 60—70 Mark erzielt wurden. Die Gemeind« bringt auf diese Welse der Gesamteimvohnerschaft ein Opfer vo» rund 40 000 Mark.
Offenbach, 24. Apnl. Vom Tode des Ertrinkens geretteE wurde gestern nachmittag ein in der Biederer Straße wohn. Hafter Knabe namens Wagner. Der Knabe war von de, schrägen Böschung des Mains an der Gerberstraße in de» Sttom gefallen. Nur das schnelle Eingreifen der städtischer, Pftasterer, die in der Nähe beschäfttgt waren, hat de» Knaben vom sonst sicheren Tode gerettet.
FC. Vom Odenwald. 28. April. Die Heidelbeersttäucher a« den Abhängen des westlichen Odeiiwaldes stehen in überreiche, Blüte und versprechen eine gute Ernte.
Aus Rheinheffen.
3T0. Mainz, 25. April. Ein großes Paket mit Butter und Eier beschlagnahmte vor einigen Tagen ein Kontrollbeamter auf dem hiesigen Bahnhof einem Gepäckträger und verwahrt« es vorerst im Wachraum der Bahrchofspolizei. Nächtlicherweil« aber hatten Diebe dis Fenster eingedrückt und das Paket der Polizei gestohlen.
Mainz, 24. April. Schweres Leid hat der Krieg über die Familie der Witwe K. Sttobel von hier gebracht. Fast zn gleicher Zeit traf die Trauerkunde ein. daß ihre beide» Söhne, der in hiesiger Stadt früher tättge Lehrer Ludwig Strobel und dessen Bruder, der Universitätsstudent Philip- Strobel, in den letzten schweren Kämpfen im Westen gefallen sind. Der erstere war 27 Jahre alt und stand al« Leutnant d. N. in einem Jnf.°Negt., der letztere alt 20 jähriger Pionier in einer Minenwerfer-Kompagnie.
Aus Hesscu-Raffau.
FO. Wiesbaden, 24. April. Mittels Einbruch wurden au« einem hiesigen Landhaus für etwa 10 000 Mark Sacken gesto^ len. Für die Ermittelung des Täters wurde eine Belohnun, von 200 Mark ausgesetzt.
FC. Wiesbaden» 24. April. Ein neues Arbeitsfeld erwuch, der Raffauifchen Sparkaffe im Gesckäftsjahr 1917 in ihrer Eigen, fchaft als Girozentrale für den Regierungsbezirk Wiesbade» durch die Verarbeitung und Weiterleitung der von den aus de» Regierungsbezirk rettutietten Trupoenteilen überwiesener Sparbeträge der Heeresangehörigen. Diese Einrichtung ist vo, der Heeresverwaltung einerseits und dem Deutschen Sparkaffe» verband anderseits unter Mitwirkung des Deutschen Zentral- Eiroverbandes ins Leben gerufen worden. Es wurden im Gs schäftsjahr 1917 verarbeitet insgesamt über 512^218 Posten übe»
1677 189 Mark. Der Raffauifchen Sparkaffe selbst verbliebe?' hiervon bis Ende 1917 502 620.03 Mark in rund 75 000 Posten
FC. Wiesbaden, 24. April. Ein Landwirt in einem Vo» orte kaufte sich ein Zuchtschwetn zum Preise von 1100 Mark Nunmehr hat das brave Tier in Anbettacht der Zeitverhältniss seinen Herrn mit 11 Jungen beglückt. Der Landwirt soll über de; Zuwachs sehr efreut sein, zumal für Ferkel augenblicklich ev Preis bis zu 140 Mark bezahlt wird.
Hunger?. Hier soll demnächst eine Zusammenkunft der Handwerker stattfinden, welche gegen all die vielen Umfragen der Ausschüsse aller Art Stellung nehmen wird wegen deren Belästigung und Zwecklosigkeit. So haben unter anderen die Schreruer einen Fragebogen mit X Dutzend gelungenster Fragen über die Möbel, welche sie anfertigen, über die Leute, die sie bestellen, über die Holzarten die sie haben und «alles sonstige, zur Beantwortung erhalten.' Diese Handwerker können sich von Arbeit nicht reiten, haben jetzt alle Hände voll zu tim und nun plagt man sie auch noch mit Ausfüllung von Formularen. Man sagt vielfach, was muffen die Leute, die all die Fragen stellen, für viele freie Zeit haben.
FC. Büdingen, 28. April. Den Pflegerinnen vom Roten Kreuz sind im letzten Jahre in Heffen, wie der hiesige Kreisver- band vom Roten Kreuz bekannt gibt, .74 Erholungsfreistätten gur Verfügung gestellt worden, in denen 74 Schwestern kostenlos Urlaubsaufenthalt von insgesamt 215 Wochen ermöglicht rvurde.
Frankfurt a. M. (Die neilen Fleischst ochst - preise.) Die Fleischpreise sind nach einer Bekanntmachung des Magistrats vom 28. ds. Mts. ab im Ladenverkaufspreis für das Pfund wie foigt festgesetzt: Rindfleisch mit Knochen 2.60, ohne Knocken 3.10. Lenden und Roaftöraten 3.20 bezw. 4.00, Zunge 3.00, Herz 1.30, Milz 0.70, Euter 1.10 und Schwanz 1.70 Mk.' Kalbfleisch mit Knockten 1.80, ohne Knochen 2.70 Mk.' Hammelfleisch: Hals und Brust 2.60, übrige Stücke mit Knochen 3.00, ohne Beilage. Preiserhöhung bis zn 30 Prozent.
Aus Starkenburg.
Darrustadt. Ein 20 Jahre altes Mädchen aus Eberstadt ging am Samstag abend vom südlichen Woogsufer aus in der Mhe des Kinderbades in selbstmörderischer Absicht in den Woog. Auf seine Hilferufe wurde das Mädchen durch einen Soldaten mit Hilfe des Woogpächters ans dem Wasser gezogen und dann in das Städtische^Krankenhaus verbracht.
JnTrebnr bei Gr. Gerau wurde in der vergangenen Nackt im Rathaus eingebrochen. Den Tätern fielen außer anderen minderwertigen Gegenständen etwa 4000 Mark bares Geld in die Hände. Es ist dies innerhalb ettva 6—7 Monaten der 17. Einbruch in einer Bürgermeisterei in der Umgebung Dannstadts. Daß nur raffinierte Einbrecher in Frage kommen, die nach einem gewissen System arbeiten, beweist die Tatsache, daß alle Einbrüche in den Rathäusern stattfanden, die nicht bewobnt sind, also nur Amtsrämne besitzen. ° '. ' -
Fiiljrernmqliick auf dem Neckar.
Bis jetzt 20 Tote.
Eßlingen, 28. April. (WB.) Rach Beeildigung eines Fußballspieles stürzte heute nachmittag auf dem Neck« oberhalb Eßlingen' eine mit mehr als 60 Personen besetzt» Fähre um. Sämtliche Insassen stürzten ins Wasser, dü meisten wurden gerettet. Die Zahl der Vermißten steht noch nicht fest, sie wird auf 15 bis 20 geschätzt. Drei Tot» sind bis jetzt geborgen. Das Unglück hat sich bei der Han» merschmiede in der Nähe von Ober-Eßlingen abgespielt.
Ehlingen, 29. April. (WTB.) Nach der letzten Nachricht sind bis jetzt 20 Leichen gelandet worden. Die Hauptschuld soll de» Fähreninhaber treffen, weil er entgegen der amtlichen Vorschrift mehr Leute in das Boot ausgenommen hatte, als Sitzplätze vov Händen waren. Das Boot ist infolge Ueberlaftung gefunke» Der Fähreninhaber ist in Haft genommen worden.
Kirchliche Nachrichten.
Gottesdienst in der Stadtkirche.
Mittwoch, 1. Mai, abends 8)4 Uhr: Kriegsandachl. Hertz Pfarrer Kleberger.
Gottesdienst im Stadtteil Fauerbach.
Mittwoch, 1. Mai, abends 8X Hör: Kriegsandacht.
Offene Stellen:
5 Knechte, 2 Knechtefamilten, 3 Tagelöhner^
2 Kutscher, 1
verheirateter Verwalter, 3 Arbeiterfamilien. 1 Bäcker. 1 Guts» schmied. 2 Glaser, 6 Schreiner, 2 Hausburschen. 1 Feldmädchen, 9 Dienstmägde. 2 Haushälterinnen, 13 Hausmädchen, 4 Kuchen» Mädchen, 1 .Köchin. _ p ,
Für Etappe werden benötigt: 10 Mann für schwere Dienste. 1 Ofensetzer. 1 Schneider. 2 Schuhmacher, 1 Sägemüller, 1 Ordon- nanz für Bataillon, 1 Pferdepfleger.
Stellensuchender ^
Mehrere Melkerfamilien und ledige Melker. 2 Melkerinnen <n einen Stall. 1 Melkerin mit 13jährigem Mädchen zu 15—18 Kühen. 2 Fräulein für Büro, 2 lunge Mädchen für Landwirt* schaft als freie Kriegshilfen, 1 bessere Frau mit 7jähttgem Töch» lerchen für alle AHeit (Schneiderin).
Verantwortlich für den politischen und lokalen Teil: O t tch Hirsche!, Friedberg: für den Anzeigenteil: m « dm « *« ) Friedberg. Druck und Verlag der „Neu«
^ ^ ^ SL Kriedhe« L ft.


