Ausgabe 
9.4.1918
 
Einzelbild herunterladen

i GrneralobWst v.'KittftüsenMM^ufgaben^ ; s» 7 @min« rnb« '&«&«*

r <3- r ^ OperaklorrsbafiL gegen SuLsvuckrnd. Dre neue Frontlinie

bereits

Ä"»'

©T Stettin, 8. April. (AZTB.) Der Kaiser ^richtet« «t ^en Weneral von Linsingen folgendes Handschreiben:

® . Mein lieber General v. Linfinzenk

Ich spreche Ihnen zu dem heutigen Tage, an welche» Sie auf eine 50jährige ehrenvolle militärische Dienstlaufbahn zu rück blicken, meine herzlichen Glückwünsche au». Sie haben während dieses langen Zeitraumes in den verschiedensten 'Stellungen im Frieden und insonderheit j-.t-i im Kriege in treuester Pflichterfüllung der Armee und dem Vaterlande die vortefflichsten Dienste getan. Das Große, das unter Ihrer tatkräftigen planvollen Führung an der schweren Kampffront im Osten geleistet wurde, wird in der Kriegsgeschichte aller Zeiten seine Würdigung finden. Ich nehme daher gern An­laß, Ihnen heute erneut meinen warmen Dank und meine volle Anerkennung hierdurch dadurch zu betätigen, daß ich Sie hiermit zum Generaloberst befördere.

Rußland.

^ Moskau, G. April. (WB.) Meldung der Petersburger Telegraphen Agentur. In Charkow wurde der Belagerungs­zustand erklärt. Nach einem Befehl des Komnrandeurs wer­den alle Verbrecher, die beim Begehen der Tat verhaftet werden, auf der Stelle erschossen. Die Soldaten der ersten revolutionären Abteilung der Stadt Orel wurden als außer­halb des Gesetzes stehend erklärt. Sie sollen zuruckgehalten und verhaftet werden als Verräter an der Revolution wegen ihrer ehrlosen Führung. Der vollziehende Hauptcmsfchutz hat eine Verfassung für eine soziale Bundesrepublik aus- gearb eitet.

Moskau, 7. April. (WB.} Infolge der Ereignisse im fernen Osten wurde die Überführung der kaiserlichen Familie von Tobolsk nach der Stadt im Uralgeöiet be­schlossen.

Moskau, 8. Apcil. (WTB.) Rach einer Meldung der Pe­tersburger Telegraphen-Agentur wurden die diplomattschen Vertreter Englands. Frankreichs und der Vereinigten Staaten in Moskau nach dem Eintreffen der Nachricht von der Landung der Japaner und der Engländer in Wladiwostok gestern nach dem Kommissariat für auswärtig« Angelegenheiten gebeten. Der vorläufige Kommissar für auswärtige Angelegen, heilen Tfchitscherin erhob gegen das Eindringen fremder Trup­pen in das Gebiet der Republik Einspruch und drückte fein Be­dauern darüber aus, daß die Vorgänge in Wladiwostok die Be­ziehungen der russischen Republik zu den Ententemächten ungün­stig beeinflußten. Der einzige Ausweg aus dieser Lage sei die sofortige Entfernung der gelandeten Truppenverbände. Die Ver­treter der Entente versprachen diese Erklärungen ihren Regie­rungen mitzuteilen und stellten die Landung in Wladiwostok als eine Maßregel hin. die von rein örtlicher Bedeutung fei. Der Vertreter Frankreichs bezetchnete das japanische Vorgehen als eine Polizeimaßnahme. Der Vertreter der Vereinigten Staaten erNärte, feine Negierung sei gegen da« japanisch« Vorgehen. Der Vertreter Englands sagte: Nach allen Nachrichten, über die er verfüge, stehe die fremde Intervention zu der Anschauung der englischen Regierung tm Widerspruch. Der Landung in Wladi­wostok komme nach seiner Ausfüllung nur örtliche Bedeutung zu. Alle Vertreter erklärten, der Konflikt, der sich erhoben habe, könne binnen kurzem beigelegt werden.

Moskau, 7. April. (WTB.) Meldung der Petersburger Telegrapherragentur. Die japanische diplomatische Mission ver­sicherte, daß die Landung in Wladiwostok nur ein vorübergehen­der Zwischenfall sei, der bald behoben fein werden.

Fl'ttdkusvrrhMirmkv milchm R'lßia»- ük& der Drain?.

MoSkAM, 4. Aprrl. (WTB.) Der Ausschuß für die auswär­tigen Angelegenheiten übermittelte am 3. April dem Minister­rat der Ukrainischen Volksrepublik in Kiew folgende Note:

In Beantwortung des Funkspruches vom 2. April, der den Vorschlag, des Ministerrates der Volksrepublik enthält, Friedensverhandlungen einzuleiten, schlägt die Regierung der russischen Republik da si^ durch das lllttmatum vom 21. Febr. und durch den Vertrag von Brest gezwungen ist, einen Frie- densvertrag mit dem Ministerrat der Ukrainischen Volks- .republik zu schließen, als Derhandlungsort die Stadt Smo­lensk vor. Wir bringen als Verhandlungsbeginn den 16. April l. I. in V>«lchlag. Was den angeblich zwischen feindlichen Völkern geführten Krieg antetrifft, so lehnt das Kommista- riat für auswärtige Angelegenheiten der Volksrepublik nach­drücklich diese Bezeichnung des bluttgen Kampfes, der sich in der Ukraine entwickelte, ab. Die Sowjetregierung in Ruß­land führt nicht Krieg gegen die Volksrepublik der Ukraine. Der gegenwärtige Kampf spielt sich zwischen zwei Parteien des ukrainischen Volkes ab, und es kann sich nur um die warme Sympathie handeln, die die arbeitenden Masien Rußlands in dieser traurigen Tragik tragisch nicht nur für das ulrai- nrfche Volk allein den Arbeitern und Bauern der Ukraine entgegenbringt.

Das Volkskommisiariat für die auswärtigen Angelcgen- heiten: Tfchitscherin."

Die Kämpfe in Finnland.

Stockholm, 8. April. Nach Meldungen ans Wasa er­weisen sich die Folgen der Einnahme von Tammerfors als bedeutend. Abgesehen von der nwralischen Rückwirkung auf i-en Gegner, der außer annähernd 10 000 Mann an Ge­fangenen, 30 Kanonen, 80 Maschinengewehre, große Lebens- mittelvorräte und Eisenbahnmaterial verlor, liegt die un­mittelbare Auswirkung des Erfolges in dem Freiwerden von ungefähr 15000 Mann Regierungstr uppen für. ander«;

verlauft bereits bei Öcmaelae, 25 Kilometer südlich von Tammerfors. Als nächstes Ziel darf die Einnahme von Tavstehus betrachtet werden. In Bjoerneborg. dessen Fall nur noch als Frage weniger Tage erscheint, sind außer 2000 Roten Gardisten 800 Russen eingeschlossen. Angeblich liegen im Flußhafen noch mehrere russische Torpedoboote.

Eine andere Meldung aus Wasa bringt die Lösung des Rätsels der plötzlichen Abfahrt des russischen Eisbrecher- Wolhyiwtz" ans Helsingfors. Danach bemächtigte sich ein den Regierungstruppen ergebener Schrffskapilän mit 33 Mann des Fahrzeuges durch einen Handstreich, hißte die finnische Flagge und führte das Schiff nach Reval, wo es sich dem deutschen Landnngsgeschwader zur Verfügung stellte.

Wie in Wasa verlautet, soll sich der finnische Volkskoin- missar Tokoi zur Zeit in Petersburg befinden und von der ruffischen Sowjetregierung ennächtigt worden fein, bis zu 100 000 Mann russische Freiwillige für Finnland anzu- lverben.

Haag, 8. April. DieTimes" meldet aus Petersburg: Nach den letzten Berichten besetzten die Deutschen gemein­schaftlich mit der Weißen Garde die Teile der Eisenbahn­stationen der Linie nach Helsingfors. In Helsingfors fürchtet man sehr, daß die Weiße Garde gegen die Note Garde aus- treten werde, was zu einem furchtbaren Blutvergießen führen könne.

Dllg fliWjilrMlinüa&tif!!? Korps.

Moskau, 5. April. (WTB.) Meldung der Petersburger Telegraphen-Agentur. Gemäß einer Verfügung Trotzkis und des französischen Botschafters gab das tschechisch. slowattsche Korps, das sich nach Frankreich begibt, seine Waffen den Sow» jetsbehörden ab. Die Offiziere des Korps, mit Ausnahme de» Generals Diterichs, begleiten das Korps nach Frankreich.

Dos -chMdilch-immkanjichk AbKommu.

Basel, 8. April. Nach einer New Aorker Havasmeldung teilt der Ausschuß für den Kriegshandel mit, daß Schweden sofort den Vereinigten Staaten 100 000 Tonnen Schiffs­raum zur Verfügung stellen wird, und zwar im Austausch gegen Lebensmittel und Materialien die in Schweden be­nötigt werden. Das Verhandlungskonntee seht seine Ver­handlungen mit Schweden fort, um eine größere Tonnen- zahl zu erhalten.

Die Schuld der Gutente.

Die Ursachen und Gründe dieses gewaltigsten aller Kriege bis ins kleinste klarzulegen, die Schuldsrage mit kühler Sachlich­keit nachzuprufen, mag späteren Generationen, die den elemen- taren Ereignissen unserer Tage ferner stehen, eine lohnende Auf­gabe fein, uns Zeitgenossen liegt es näher, das Bsweismaterial. das dereinst vor dem Gerichtshof der Weltgeschichte zu unserer Rechtfertigung dienen soll, beizeiten zusammenzutragen und vor aller Welt darzulegen. Dabei wird das deutsche Volk im Be­wußtsein seiner moralischen Stärke von dem Grundsatz, daß auch der andere Teil gehört werde, umfangreichen Gebrauch machen und die Gegner in weitestem Maße selbst zu Worte kommen lallen. In vorbildlicher Meise wird dieser Versuch gemacht in einer von Leon Hardt im Verlag derAllg. Zeitung" Chemnitz reröfsentlichten SchriftDie Schuld der Entente". Ein statt, l ches, der bretten Oeffentlichkett bisher noch wenig bekanntes Ouellen material, das mit großem Geschick und Sachkunde zu einem organischen Ganzen verarbeitet ist. wie Staatsvertrage, diplomatische Noten. Ministerreoen. Prellestimmen und Urteile maßgebender Persönlichkeiten der Ententewelt verdichtet sich hier, nur durch knappe Leitworte gekennzeichnet, zu einer lücken. losen Entstehungsgeschichte des Weltkrieges. Vom Beginn der russisch-französischen Anaherung der neunziger Jahre an über die Einkr-eisungspolitik Eduards VII., die Haager Konferenzen, die Marokkokrise, die Valkankriege, bis zu den schwülen Augusttagen des Schicksalsjahres 1914 werden dem Leser an Hand des für sich selbst sprechenden, reichen Materials dis verschlungenen Fäden der perfiden Politik unserer Feinde bloßgelegt, deren Unheil, volle Wirkungen, von vielen mehr geahnt als erkannt, zu einer Weltkatastrovhe geführt haben, vor deren Wüten eine entsetzte Menschheit oft fastungs- und verständnislos verzagen rnöchte.

Die geschickte Zusammenstellung des die Schuld der Entente erhärtenden Beweismaterials läßt die inneren Zusammenhänge der Ententepolitik, vor allenr des letzten Jahrzehnts, überaus greifbar und plastisch hervortreten. Nicht nur der unparteiisch« Zuschauer der großen Tragödie, der mit heißem Bemühen ver­stehen und begreifen will, sondern vor allem jeder deutsche Mann, der um der Gerechtigkeit dieses ungeheuren Kampfes willen die Schuldfrage überprüft, wird aus dem Studium dieser authentisch und unumstößlichen Schuldbeweise dieser Schuft reichen Gewinn und Nutzen ziehen.

Der WM ist der Wer des GWnlms.

Das Hiudenburg-Telegramm nach Esten mit feiner feste« Siegeszuversicht ist der FrankfurterVolksstimme". die sich ja jüngst das Wort geleistet hat:Bester für den Frieden unter- zugehen, als mit dem Schwert Ml siegen" natürlich ein Greuel. Zwar kennt sie die Verehrung. die der Feldmarschall in alle« Schichten der Bevölkerung genießt und deshalb geht sie nur za^ Haft zu Werke. Das sozialdemokratische Mehrheitsorgan schreibt:

Sehr inte restant ist, daß Hindenburg die Reichstags* erklürung für einen Verständigengsfrieden wertet lediglich als Ausfluß der Verzweiflung am Erfolg. Jene politische Meinung, die der Folgen wegen den Gewaltfrieden verwirft» wird also von dem Marsch all überhaupt nicht gewürdigt. Nach der Sinnesart, hie Hindenburg» jüngste» Telegramm off ei*

$ dari, muß der Marschall allerdings für selbstverständlich er-' achb». daß nunmehr der Reichstag für dendeutschen Frie. den" eintrttt. So geradezu wtrd das allerdings nicht ge­schehen, denn noch soll di« bestehende Mehrheit beisammen bleiben. Und bis der Reichstag erneut Stellung nimmt, kann so manche Dermidermrg der Kriegslage eingetreten sein. Gebranntes Kind scheut das Feuer. Wenigstens Gruppen des deutschen Reichstages werden Bedenken tragen, ihre politische Stellungnahme vom Schwanken der Kriegslage bestimmen zu lasten."

^ Man muß zwischen den Zeilen zu lesen verstehen, um den Inhalt voll zu würdigen. Namentlich die Stellekann so manche Veränderung der Kriegslage eingetreten fein" läßt tief blicken. Hier ist sicherlich der Wunsch der Vater des Gedankens.

Eine Urde Helfferichs.

Stuttgart, 8. April. (WTB.) Hier sprach gestern nachmittag Stantsminrster a. D. Dr. Helfferich über die achte Kriegsanleihe. Er führte u. a. aus: George hat selbst ungefähr acht Monate vor Ausbruch des Weltkrieges die unbedingte Notwendigkeit unseres Militarismus zugegeben, dem unsere Feinde fluchen, und den wir segnen wollen. Die Freiheit der Welt hat Raum für England und Deutschland, nicht aber für britische Welt. Herrschaft, die auch die Knechtschaft der anderen hat. Wir wer­den, wie wir mich Rußland das Rückgrat gebrochen haben, auch in diesem Ringen Sieger bleiben. Englands Erfolge in den Ko­lonien, in Mesopotamien usw. müsten wir unter allen Umstän- den wieder zunichte machen Es geht, wie der ..Vorwärts" kürz­lich sagte, um des deutschen Arbeiters tägliches Brot. Gutwil­lig gibt der Brite nichts heraus, und hier gibt es nur ein Mit- tel, den Sieg, und dieser wird im Seekrregsgebiel um England erkämpft werden.

Der Engländer ist zähe und er wird kämpfen, solange er noch einen Schimmer von Hoffnung hat. Eine groß« Verantwortung aber tragen die,^die diesen Hoffnungsschimmer immer wieder beleben wollen. Wilson hat in seiner neuesten Rede in Valti- mors ausgerufen: Gewalt bis zum Aeußersien. Er soll sie haben, diese Gewalt bis zum Aeußersten. aber er wird auch die Der- antwortung vor der Geschichte und der Menschheit zu tragen haben. Gegenüber dem von Wilson erhobenen Vorwurf. Deutsch­land wolle ein Weltreich der Gewalt und der Handelsvorherr- schuft aufbauen, entgegnete der Redner: Wir misten, wo die In. Haber mrd Verteidiger eines solchen Weltreiches zu suchen sind, und wer zur Aufrechteihaltung eines solchen Weltreiches zn den Waffen gegriffen hat. Der Knochenfinger des Hungers bedroht jetzt die Feind«. Die Schiffsraumftaae wird immer mehr bren­nend. die Neubauten stehen zu den Versenkungen im Verhältnis von 1:3. Zur Niederwerfung eines Volkes wie des deutschen genügt der dickste Geldbeutel nicht.

Auf Lanerpatronille.

Aus dem Feld« wird uns geschrieben:

Still jetzt, sie kommen!" Leutnant von Bischoffshausen. der junge Führer eines vreußischen Stoßtrupps, hat die Worte geflüstert. In lautloser Erregung lauschen die Vier, dicht am inandergedrängt hinter zerbrochenen Wellblecbstücken und zerschossenen Balkcn mitten in der französischen Stellung, den aufziehenden Posten erwartend. Außer dem Leutnant sind es der Sergeant Cchattschneider (ein Kutscher aus Stonsk). der Gefreite Teuerkauf (ein Schmied aus Bocho-w bei Brandenburg), und der Ulan Horn (ein Arbeiter aus Niederwutzow bei Jeden an der Oder).

Nun ist der Augenblick gekommen, auf den sie fast zwet Stunden lang seit 6 Uhr morgens, gewartet haben. Aber was werden die nächsten Sekunden bringen? Wird die wochenlange Vorbereitung, von Leutnant von Dischoffshausen mit hing>ben, dem Eifer geleitet, das ersehnte Resultat haben? Die Schritte, die man gehört, kommen nicht näher Was ist nur? Sollte der Franzose Verdacht geschöpft haben? Sollte am Ende gar der Trupp des Unteroffiziers Krafemann bemerkt worden sein, der mit seinen vier Draufgängern noch weiter drin in der feindlichen Stellung dem Posten den Rückweg verlegt hat? Was würde dann aus ihm, aus ihnen allen werden? Die Spannung ist un­erträglich

Inzwischen hat der französische Doppelposten, der seinen nur bei Tage besetzten Stand beziehen soll, das Ziel schon fast er­reicht. Außer dem aufführenden Korporal ist nur ein Mann von der Ablösung mitgegangen. Die anderen drei schliefen noch, als man vom Unterstand aufbrach, und man hat sie. dem Befehl entgegen, in Ruhe gelasten. Unterwegs war der dlsnsthade-.de Zugführer, ein Leutnant mit einem Unteroffizier dazugestoßen und hatte den aufzirhenden Posten begleitet. So standen sie jetzt zu sechst an der letzten Biegung des Zulaufgrabens und spähten mißttauisch gegen die deutsche Linie. Die Gegend war hier -nicht geheuer. Schon einmal war von einem aufziehenden Posten nur ein geringer Rest schreiend in den Unterstand zurück­gekehrt die andern hatte die Sturzwelle deutscher Stoßkraft erfaßt und in den feindlichen Graben hinubergeristen. Aber nichts rührte sich. Die deutsche Stellung, 80 Meter etwa ent­fernt, schien ausgestorben. Man darf auch nicht zu argwöhnisch sein also nun vorwärts! Wie um sich selbst Mut zu machen, ehen sie laut lachend und redend weiter. Einer kräht wie ein Hahn. Der vorderste fängt sogar an, übermüttg zu pfeifen: Puppchen, du bist mein Augenstern"!

Aber er kommt nicht weit. In dem Augenblick, wo er de» Postenstand betritt, springt Schattschneider auf, und von einem absichtlich hoch gezielten Reöolverschuß durchlöckiert. rollt der Stahlhelm des Franzosen zu Boden. Ein zweiter Schutz tttfft unmittelbar darauf seine flehend emporgestreckte Hand. De», erste Franzose ist gefangen.

Gleichzeittg mit Schattsch neider» Schuß «tollt die Trillers pfeife des Führers das Signal, das die eben noch totenstillT Umgebung mtt einem wahren Höllenlärm erfüllt. Zwei Gas* rohre explodieren unter furchtbarem Krachen, und durch die zer-i fetzt in die Höhe gerissene« Stacheldrahttefte stürzt ei« llirter^ stützungstrupp nach vorn. Ein ander« Trupp, weit« -vrücklie< gend und nach rechtshin gewendet, beginnt nnt« der schneid igeH