sttzs mttttiten. Ich tomme tnciuerfeU» zum Schluß. Melde leerten! Wenn Sie, wie ich nicht zweifle, den vorgclegten Der- trägen ihre Genehmigung geben werden, wenn dann auch bald der Friede mit Rumänien zum Abschluß bereit sein wird, fo ist das zur Tatsache geworden, was ich am 21. Februar als in naher Aussicht stehend verkünden durste, dann ist der Friede auf Unserer ganzen Ostfront hergestellt. (Bravos) Geben wir uns aber keiner Täuschung hin! Der Weltsriede ist noch iricht da. Roch zeigt sich in den Staaten der Enienie nicht die geringste Neigung zur Beendigung des furch-baren Kriegshandwerks, immer noch scheint ihr Ziel zu rhi, i i(impfen; bis zu unserer Vernichtung. Wir werden d t t.r den Mut nicht verlieren (Lebhaftes Bravo!) Wir sind auf alles gefaßt, mir find bereit, weitere schwere Opfer zu bringen (Bravo!) Gott, der mit uns gewesen, Gott wird uns auch weiter Helsen. Wir vertrauen auf unsere gerechte Sache und auf unser unvergleichliches Heer, feine heldenmütigen Führer und Trupp-,', wir vertrauen cm* unser standhaftes Volk. Die Vermttwoittmg aber, meine Herren. ich habe es schon damals gesagt. Februar, die Ver
antwortung für das Blutvergießen auf die Häupter aller derer fallen, die die Fortsetzung i veraießens wollen.
(Stürmischer Beifall im ganzen Ha-.-. . Ausnahme'der äußer
sten Linken.)
Unterstaatssekretär Freiherr von dem Vussche- Haddeuhansen: Bei den Verhandlungen mit Rußland zeigte es sich, daß Tre-tzki nicht den Friedensschtt'.ß wollte, sorrdern die Absicht hatte, Derrtschlcmd aufzuwiegeln und zur Revo- lution zu bringen. Da es nicht möglich war, auf diesem Weye zum Ziele zu kommen, war es nicht verwunderlich, daß härtere Töne angeschlagen werden mußten. Die Folge war das militärische Vorgehen in Nordrußland. Der Vertrag mit Finnland enthält kerne besonders emschrrLidende Momente.
Abg. Fehrenbach (Zentr.): Den Ausführungen des Reichskanzlers schließen wir rmS vollinhaltlich an. Wir beantragen, die beiden Verträge dem Haushaltsausschuß zu überweisen. Wir wären sehr damib einverstanden gewesen, wenn SckAveden die Ruhe in Finnland wiederhergestellt hätte. Wenn das evongelifckje Kurland einen evangelischen Fürsten bekommt, so muß das katholische Litauen ein katholisches Oberhaupll erhalten. Die Lösung der polnischen Frage verursacht anscheinend die meisten Schsnerzerr. Polen muß unter- Abschluß eines Bündnisses mit den; Deutschen Reiche die Integrität des Deutschen Reiches anerkennen. Damit wäre der grotzpolnisä>en Agitation für die Zukunft der Boden entzogen. Ich hoffe- daß die Cholmer Frage zur Zufriedenheit der Polen geregelt werden wird. Wertere Annexionen lehnen wir ab. Wenn wir so zum Frieden im Osten kommen, so können wir mit vollem Vertrauen der Entscheidung arrch im Westen entgegensetzen, voller Vertrauen auf unser unvergleichliches Heer und seine Führer. (Beifall.)
Abg. David (Soz.): Wir suchen dem FnchenLvcrtrag mit sehr gemischten Gefühlen gegenüber. Nur, wenn das SMstbestimmungsrechk der Völker voll gesichert wird, kann dem Frieden von Breft-Litowsk die schlimmste Form genommen werden. Der Reichsregierung steht eine starke Gegenp-artei gegenüber, die für Annexionen und gegen das Sc-lbstbestimmungsrecht der Völker eintritt. Auch in der Militärverwaltung Ober-Ost sitzen Anhänger dieser Gegen- pai-tei. Es fragt sich nur, ob die twlitische Macht der Reichs- leittmg stärker ist als diese Richtung. Die Militärpaktes setzt sich auch gegen die Selbständigkeit Litauens ein. Sie will aus Litauen ein Osielbien für Militärkolonien machen. Nach meiner Meinung ist der Wille des kurländischen Landesrates nicht identisch mit denk Willen des dortigen Volkes. Mit der Politik der Militärpakte! gewinnt man keine Herzen Ihre Erfolge-sind nicht von Dauer. Der Reichstag und das deutsche Volk müssen endgültig dagegen Stellung nebmen. Eirr dauernder Friede wird auf dieser Basis nicht erreicht.
Abg. Dr. Naumann (Volksp.): Den Entschluß der Ostseeprovinzen begrüßen wir. In Kurland hätte man erst einen Unterbau schaffen sollen. Eine Volksvertretung. Verfettung, ein Ministeriinn. eine Bündnisvflicbt und dann die Spitze auf den Turm, die Monarchie. Dort hat man es um- gekehrt gemacht. Der Redner schüttet dann seine bereit gestellte Gießkanne voll Phrasen auf den Reichstag aus.
Daraus wird die Weiterberatung auf Dienstag 11 Ubr vertagt. Vorher Anfragen, außerdem Nachtragsctat und Fall Daimler. Schluß %7 U?V
3m iVcUrdtrit Konsiikt.
In einem Schreiben des früberen Reichskanzlers- Dr. Mi- chaelts an fein Korps ..Euestphalia" finden sich folgende auf fein Scheiden aus dem Kanzleramt«: bezügliche Satze:
Ihr werdet mit mir stolz darauf gewesen sein, daß ein Würzburger Westfale Retchstanzler wurde und werdet mit mir getrauert haben, daß es nur nicht vergönnt war. mein Amt bis zum Frieden durchzuführen. Ich stand in schwerem Konflikt, denn ich mußte eine Politik übernehmen, die ich innerlich nicht besahen und doch nicht ändern tonnte. In solchen Fällen mutz man seinen inneren Menschen oufgeben oder sein Amt. Die Wahl war nicht schwer.
Schlcichhandc! und Landwirtschaft.
Schon mehrfach ist von landwirtschaftlicher Seite darauf hingewiesen worden, datz die Landwirte am allerwenigsten die unmittelbaren Träger und Förderer des Schleichhandels mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen sind. Die Rotlage, tn bei sich viele Landwirte infolge des Mangels an Schuhwaren, Brennstoffen, Kleidern, Düngemitteln usw. befinden, wird von denen, die diese Waren besitzen, vielfach in unverantwortlicher Weift «rsgenützt Die Dinge sind schon so weit gediehen, daß die Land- wirte nur gegen hohe Bezahlung und nur bei gleichzeitiger Her- Mbe von Lebensmitteln die für die Aufrechterhaltung ihrer
Beklebt,rsnveMgen Waren fttuuu. " litte oiese
mge Verbindung zwischen Schleichhandel unb Tauschhandel hoben sich v. a. -ahlretche Landwirte in den zurzeit stattfindea- den im Grotzherzogtum Hessen geäußert. Hierzu bemerkt das „Heffenland" vom 25. Januar d. Js.: „Schleichhandel und Tauschhandel stehen heute bereits in einer engen Wechfelwir« knng. wodurch die Bekämpfung des Schleichhandel» naturgemäß crschwett wird, nicht minder aber auch die öffentliche Bewirtschaftung. Man sieht hier deutlich, wie bei der Uebertreibung der öffentlichen Bewirtschaftung schließlich der Verkehr neue Wege sucht. An dem Schleichhandel ist die Landwirtschaft heute am allerwenigsten beteiligt, weniger jedenfalls als die Kreise, die auf dem Wege des Tauschhandels die Landwirte zur Hergabe von Lebensmitteln veranlaßen. Die Zwangsbewictschaf» tung hat heute bereits einen Punkt erreicht, wo der Abbau dringend notwendig wird, soll unsere Erzeugrmg nicht noch weiteren Schaden erleiden, als cs ohnehin schon geschehen ist. Manches kann noch gebessert werden, wenn die Erzeuzerorganisationen wirksamer Fd der Erfassung der landwirtschaftlichen Erzeugnisse Mitwirken, als dies seither der Fall war. Es ist aber höchste Zeit, wenn diese Schäden noch mit Erfolg bekämpft werden sollen “
Pie GüMhMviMk Gießen
beginnt im Sommer 1918 mit ihrer Tätigkeit am Mittwoch nach Ostern, am 4. April. Es werden drei verschiedene Kurse eingerichtet.
Der kleine Kursus wird nur wöchentlich einmal (vor- oder nachmittags) eingerichtet und soll den sonst im Haushalt tätigen Frauen und Mädchen aus der Stadt Gietzen oder aus Nachbarorten Gelegenheit dazu bieten, sich praktisch mit den wichtigsten Gartenarbeiten im allgemeinen vertraut zu machen.
Der 1lutcrkrtrsus.de: Gartenüaukoloinc dient dazu, praktisch alle Arbeiten im Garten und in der Feldgärtuerei wie in der Klöttwiehzucht gründlich zu erlernen und theoretisch sind grundlegende Kenntnisse von dem Boden, der Vodenvflege, der Düngung und von dem Bau der Pflanze zu erwerben.
Der Oberkursus gibt Gelegenheit dazu, die praktischen Fertigkeiten zu vertiefen und den theoretischen Unterricht auf den verschiedenen Gebieten des Garten- und Gemüsebaues sowie der Kläimüehzuckl vvLftäu.dig durchzuführen. Die Tettnchmeckurre« sollen als iKrtverinnen völlig ausgebildet und pädagogisch so geschult sein, daß sie als Leiterinnen und Lehrerinnen von Gartenbaukolonien verwendet werden können. Der Einttitt in den Oberkursus mutz die Absolvierung des Gießen« Rnterkur. fus oder der Erwerb d« gleichen praktischen und theoretischen Bsrkemrtnisse auf anderem Wege voraussetzen. Ueber die Aufnahme in de» Oberkurfus entscheidet der geschäftsführende Ausschuß.
lieber die Teilnahme an den drei Kurse« werden «ruf Wunsch Bescheinigungen erteilt. Von den Teilnehmerinnen des Oberkurfus kann eine Prüfung abgelegt werden, über deren Ausfall bei dem Bestehen eia Zeugnis erteilt wird.
Alle drei Kurse dauern bis Anfang November. Die Abschlußprüfung setzt eine zweijährige Ausbildung im Sommer in der Cartenbaukslonie. im Winter an der Aliceschule (Haus- hattsfchule) voraus' sie findet bald nach Neujahr statt.
An Schuld werden ftir den kleinen Kursus wie für den Un- terkurfus für jeden Sommer 86 Mark im voraus, für den Ober- kurfus vierteljährlich im voraus je 56 Mark erhoben.
Als Träger der Kurse haben sich die Aliceschule und die akademische Jerluchsw-rrffchaft des Landwirtschaftlichen Institut« Gießen zu deren Durchführung vereinigt. Anmeldungen und Anfragen sind an das Geschäftszimmer des landwirtschaftlichen Instituts Gießen zu richten, welches auch Pensionate nachweist und kostenlos Programme verftndet.
Dsm Felde
Echzell. Zu Sergeanten wurden befördert Unteroffizier Wilhelm Neuß beim Landsturm-Bataillon Fttedberg sowie llnterofftzter Wilhelm Rau bei einem Infanterie-Regiment. Das Eiserne Kreuz 2. Klaffe erhielten Landstv.rmmann Philipp Herzberger und Gefreiter Hermann Noll, letzterer bei einem Feld^Arttllsrie-Regiment.
Wohvbach, 18. März. Der Unteroffizier Wolf. Inaaber des Kriegerehrenzeichens in Eisen, wurde zum Sergeanten befördert.
Berstadt, 17. März. Dem Offizier - Stellvertreter Müller im L.-I--R. 83 wurde das Eiserne Kreuz erster Klasse verliehen.
Ans der He'kMitt.
FC. Bad-Narcheim. 17. Marz. Der hiesige Spar- und Vor- fchußverei» hatte im Jahre 1917 einen Gesamtumsatz in Einnahmen und Ausgaben von 54 373 996 Mark. Das ist gegen 1916 ein Mehr von 13 271 413 Mark.
Landes - Universität Gieße«. Der außerordentliche Pro- feffor an unserer Landes-Univerfttät, Dr. Rudolf Theodor von Iafchte» hat einen Ruf als Nachfolger von Profeffor Dr. Opitz, ordentl. Profeffor und Direktor der Universitäts-Frauen- kttnik erhalten und angenommen.
FC. Reichelsheim L £>., 17. März. Der Kreisvetermararzt a. D. Dr. Johann Erbnich dahier beging am 14. März fein Goldenes Doktorjubiläum.
FC. Schotten, 15. März. Nach Mitteilung der Forstbehörde ist die Aufarbeitung des Losholzes für die hiesige Stadt aus Mangel an nötigen Arbeitskräften sehr in Frage gestellt. Die Bürgermeisterei fordert daher alle Losholzberechtigten auf, aus jedem Hsvfe einen Mann auf die Dauer von acht bis zehn Tagen zum Holzmachen zur Verfügung zu stellen.
FC. Vom Taunus. 17. Marz. Nachts drangen Diebe in die Stallung des Bürgermeisters Ott in Bernbach und schlachteten zwei Schafe und «in Lamm ab und nabmen die Beute mit. A^nh
der Ehre.
bei dem Larldwirt Guckes dorcselbst versuchten sie Irr die Schi uns einzudringen, wurden scheinbar aber gestört. Dem Polizeihund „Hexe" aus Nied gelang es. die Spur der Diebe bis nach Esch zu
verfolgen. An der Tat sollen vier Mann beteiligt sein.
Aus Starkenburg. ^ X
Darmstadt. Der Kommunalverband Darmstadt hat te schloffen, den Preis für den Doppelzentner Roggenmehl auf 35.56» für Weizenmehl auf 38 Mark bei Abgabe durch den Kommunalverband an die Gemeinden festzufetzen. Hierzu kommt ein Sat^ Pfand von 2,50 Mark sowie der örtliche Zuschlag für die Gemeinden bis zu 50 Pfg. Der Brotpreis soll in den Landgemeinden des Kommunalverbandes um einen Pfennig herabgesetzt werden.
Darrnstadt. Die vor 14 Tagen in dem Sägewerk Eckert in Geinsheim stattgehabten Treibriemendiebstähle sind aufgeklätt und die Diebe durch die Darmstädter Kriminalpolizei festgcnom- men worden. Auf Grund emes anonymen Schreibens konnten der 33 Jahre alte vorbestrafte Taglöhner L. Löser, der Schuhmacher H. Krug, deffen Bruder O. Krug, sowie der 18 Jahre alte Gg. Roth alle von hier, letzterer ein Sttcfsohn von Löser, festgenommrn werden. Bei H. Krug fand man einen Teil der auf etwa 3000 Mark Wert geschätzten Riemen vor.
FC. Büttelborn, 15. März. Bei einem hiesigen Landwirt in der Darmstädterstratze wurde nachts eingebrschen und zwei Schafe abgeschlachtet und mitgenommen.
Aus Rheivhtffeu.
FC. Worms, 15. März, tteber das Befinden des Freiherrn Hey! zu Herrnsheim, der augenblicklich in Wiesbaden zur Kur weilt, kann mitgetetlt werden, datz die Kur erfreulich gute Erfolge gezeittgi hat. so daß Aussicht besteht, datz der Patient in einigen Tagen nach Herrnsherm znrücklehren kann.
Ans Hksica-Naffau.
FC. Lrsrbnrg, 17. März. Das Bistum Limburg zählt zu^ zeit neun Priesterjubiiare, die über 50 Jahre des Priestertums zähle,r. Der Senior dar Geistlichkeit ist Pfarrer c. D. Thome tn Sossenheim, der bereits im 63 Jahre Priester ist, ihm folgt Pfarrer a. D. Menzel i» Bad-Homburg v. d. Höhe, de: bereits im 58. Jahre Priester ist.
FC. Bo« Westerwald, 17. März. Landrat Dr. Thon hat am 15. März feine amtliche Tätigkeit im Oberwefterwaldkreife n!e- dergslegL. und die ihm. vom Minister des Innern übertragene Leitung des Landratsamtes des Unterlahnkreises in Diez zu übernehmen. Nahezu 10 Jahre hat Landrat Thon im Ober- wefterwaldkreise gewirkt und zur Hebung der Industrie und Landwirtschaft vor allem beigetragen, sowie die soziale Fürsorge- tättgkett gefördert.
k C Mölshttm. 12. März. Heute beging der Altpoltzeft dicnsr Alker seinen 91. Geburtstag, wahrend seiner 54jähr!ge« Dienstzeit hat er drei Bürgermeister überlebt und beim vretttts noch seines Amtes gewaltet. Er lst noch körperlich rüstig.
FC. Kleiu-Schrealbach, 14. März. Dir im hiesigen Ge- meirrdewald erzielten Holzpreffs find bis jetzt die höchsten tn der näheren und weiteren Umgebung gewesen Es wurden nämlich für vier Meter Buchenscheitholz 257 Mark bezahlt.
FC. Falkrustein, 13. Mäl-z. Auf Beschluß der Gemeindo- körperschafter: lourde von der Abhaltung einer öffentlichen Holzversteigerung in diesem Jahre abgesehen. Das gefällte Holz kommt sämtlich an die hiesigen Einwohner zur Verteilung. 2 Raummeter für 24 bis 2$ Mark, fünfzig Wellen für 14—16 Mark.
FC. Aus Nassau. 17. Marz. An bet 7. Kriegsanleihe haben sich die Kirchengemeinden und kirchlichen Stiftungen der naf° säuischen Landeskirche mit 1 446 150 Mark, cn den sechs früheren insgesamt mit 9 043 893 Mark beteiligt.
AuS Kurheffe«.
FC. Marburg. 12. März. In einer abgehültenen Ber. sammlung des Landwirtschaftlichen Kreisvereins wurde fest, gestellt, daß im Kreise Marburg 1917 allein 700 Acker wenige» mit Kartoffeln bepflanzt gewesen ftieu wie 1816.
FC. Kirchhain. 17. März. Die Stadtverordneten beschlossen die städtischen Steuern für 1918 nicht zu erhöhen und sollen wir bisher 150 Prozent Zuschläge zur StaaLseinkommensteusr und 160 Prozent der übrigen Steuer erhoben werden.
FC. FraukeuLerg, 17. März. Ein Landwirt in Röddenau wurde wegen unerlaubter Schwelaeausfuhr aus dem hiesigen Kreise mit 14 Tagen Gefängms bestraft.
FC. Treusa. 17. März. In der Nahe der Eisenbahnörücks über die Schwalm siel aus einem Transportzuge ein Feldgrauer heraus und war sofort tot.
FC. Hermannsteiu^ 13. März. Auf der Bahnstrecke zwischen Aßlar und Hermmmstein wurde gestern früh gegen sechs Uhr dem bei den Eisenpoerken Aßlar in Arbeit stehen* den und hier wohnhaften 36 jährigen Arbeiter Gernand durch einen Personenzug der Kopf vom Rumpfe getrennt. Ob ein Unglücksfall oder Selbstmord vorliegt konnte noch nicht feftgestellt werden.
Kirchliche Nachrichten.
Gottesdienst in der B u r g k i r ch e.
Mttwoch, 20. Marz, abends 8*4 Uhr: Passionsandacht.
Herr Pfarrer D r e h l.
Mv«it^wWrs«SWNWLr
Offene T teilen:
6 Kirechte, 4 Melker. 2 Schweineiülterer. 1 Melkerlehrttng,
2 Tagelöhner, 1 Hausbursche. 2 Kut cher. 2 Glaser, 6 Schreiner, 1 Milchfahrer. 1 Bäcker, mchrere Feldmödchen, mehrere Dienstmägde. 2 Haushälterinnen, 13 Hausmädchen, 1 Slützs, 1 Köchin,
3 Küchenmadchen, ,.i
G tellensvLende:
Mehrere MeikerfamUien, 3 Fräulein für Büro. 1 Schueiderin.
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Verantwortlich für den politischen und lokalen Teil: Ottch Hirsche!. Friedberg', für den Anzeigenteil: R. H e y ne r.
Fnedberg. Truck und Verlag der „Neuen Lcigeszeltuns" B G., Friedderg t. &


