Ausgabe 
18.3.1918
 
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' VDGsch«« se er«s von Dtexcu&iattttn Sims« mch deffe« Brr- tmtHi ba P am 8. MarZ erlegte im Distrikt Badener bei Ober-

feWteta etubtenntf Dr. Deucker einen leckeren LangschnaLel.

£' Ä«K Starkenburg.

FO. g*| «9t*a % 14. MSkZ. Am hiesigen SchsffenserichL vergeht keine Sitzung. in der nicht gegen Milchpantfcher ver- hrndstt wird. In der letzten Sitzung wurden wegen Milch- Mchung verurteilt der Milchhändler Jakob Freidel von hier -» einer Gefängnisstrafe von zwei Wochen uub 200 Mark Geld, strafe und dessen Ehefrau zu einer Geldstrafe von 100 Mark, die Ehefrau des Philipp Raitz 12. in Büttclborn. die der Milch etwa 24 Prozent Wasser zuaesctzt. zu 150 Mark, die Henriette Volker in Geinsheim, die Milch entrahmt und als Vollmilch Detter verkauft hatte, zu 60 Morl.

FC. Dieburg, 12. Marz. In der Gersprenz bei Münster er­tränkte sich eine aus Halnhaus.'v M Offenbach gebürtige Frau. Dis Leiche wurde gebororii.

FC Beerfelden. 14. März. Im 68 Lebensjahre, nachdem kr 49 Jahre im Schuldienst gestanden, verstarb hier nach kur­zem Leiden Hauptlehrer Breidcnöach. Der Erstorbene war eifriger Förderer des Obstbaues im Odenwald.

FC Venvheim. 14. März. In der Stadtverordnetenver- farnmluna wurde milaeterlt. datz Ctadtrat a. D. Dr. Pauli da­hier die Mittel für Beschaffung von 200 Kaninchenfellen, die zvr Anfertigung von warmem Sckmhwerk für die minderbemit­telte Bevölkerung verwendet werden sollen, zur Verfügung ge­stellt hat Die T^erarbettung erfolgt nn Laufe dieses Sommers, so datz bas Schuhwsrk im kommenden Winter Verwendung findet.

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem £ n djetDen und der Beerdigung mernes lieben, unvergetzl'chen Kindes

Wilhelm

insbesondere für die trostreichen Worte des Herrn Porree Kn ab. Bruchenbrücken, für die vielen Kran en^eu und seinen lieben Kameraden und Mit­schülern sagen wir tiefge'ühlrrn Dank.

Bönstadt. 15. Marz 1918.

Zur dir tirstrssrrsd ksmlrrbüriltnra:

Fr. Kroll Wwe.

KLKaNNdMKÜ Uikg.

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ssrleinverknnf

ln Mengen bi« zu 10 Pfund, Donners ag vorniittags von 9-10 Ahr, Eingang von der allen Bahnhof iraße aus, ge Le Rüben» Preis pro P und 14 Pjg. Kohlrabertt, Preis pro Pfund 6 P,g.

Kartoffclverknuf

nnt an Minderbemittelte, auf Kartoffelkarten, Samstag Vormittag.

Preis pro Pfund 6 Pfennig.

F^rledbsrL» den 16. Dkärz 1918.

Der ftelLoeitretentzs Bürgermeister. (Städt. Lebe lsmittel-Ausschuß).

I. A.: L a n g s d o r ?.

^ A«r Neffes.^asta«.

TO. Mestzade«. 12 . Mürz. Der Wägermeister Emil Strauh in Grävenwiesbach halte im Dezember v. I.. als er aus dem Felde auf Urlaub war, ein Nind im Gewichte von drei­einhalb Zentner geschlachtet, das er vor kurzem auf einem aus­wärtigen Biehmack. auf den er sich bei bestem Willen nicht mehr l^sinnen kann, angekauft hatte. Das Rind hatte er nicht angemeldet. Das Fleisch, das er ohne Erlaubnis aus dem Kreise Usingen in dre! Schlietzkörbe verpackte, als Paffagiergut nach Wiesbaden ausgeführt. halte er an die Wirtin Berberich in Wiesbaden für 4.30 Mark das Pfund verkauft, ohne sich Karten geben zu laffeir. Die hiesige Polizei bekam Wind von diesem Schleichhandel und beschlagnahmte bei der Ankunft bei der Wirtin 154 Pfund. Strautz wurde wegen dieser Verfehlun­gen vom Schöffengericht in eine Geldstrafe von 100 Mark ge­nommen.

FC. Wiesbaden, 12. Mörz. Nachts wurde hier in einer Villa eingebrochen und Kleider, Wäsche. Schmucksachen und an­dere Gegenstände im Werte von 10 000 Mark gestohlen. Unter den gestohlenen Sachen befinden sich 100 Stück feine englische und französische Seifen, ferner Tuben und Dosen mit Hautcrem. Zahnpasten, zahlreiche Flaschen mit Kölnisch Waffer, Kopf- und Zahnwrsser. 2000 Zigarren usw.

FC. DreieichTJhai«, 12. März. Der 17jährige Arbeiter Adolf Müller brachte aus nichtiger Veranlassung dem 14jährigen Schüler Winkler einen Messerstich in dle Brust bei.

FC. Salmünster, 13. Mörz. Im nahen Nendorf bra­chen Diebe in die Stallung des Landwirts Christian Schnei­der ein und stahlen ein einjähriges Rind. Schneider merkte

ober den Emöruch imd erste mtt Nachbaren den D4 den nach.

Als aber die Diebe die Verfolger merkten, banden sie das Rrnd an einen ftwetfckeubaum und verschwanden.

FC. Vom Westerwald, u. März. Der Vullenhalter in Niederelbert wurde von dem Bullen derart gegen die Wand des Stalles gedrückt, daß er an den erlittenen inneren Ver­letzungen verstarb.

FC. Niederjosbach, 14 . Marz. Ein hiesiger Einwohner, der im siebenten Jahre bei der Marine dient Oberheizer Heinrich Haag, gehört zu den Mannschaften des HilfskreuzersWolf".

FC. Baösiadt. 12. März. D?r Landwirt Philipp Cornelius 3. war nach Frankfurt gereist wegen eines russischen Kriegs-e'an- genen und dort beim Umsteigen unter die elektrische Babn pe» tuten. In das Krankenhaus überführt. erlag er den erhaltenen Verletzungen.

FC. Braunfels. 14 Marz Am vergangenen Sonntag schien hier Fastnacht zu sein. Junge Mädchen hielten in einem Gast­haus ein Kaffekränzcken ab. das mtt Ges-ng. Musik und Tanz verbunden war Nach demselben zogen sie. zum Teil als Stu. denten verkleidet und Zigaretten rauchend, unter Gesang durch die Stützen der Stadt Da merkt man freilicb nick»s wie der Wetzlarer Anzeiger" meldet, von dem Jammer und Elend de? Krieges, auch nichts von dem Ernst der Zeit.

Bercmtwok klick fiir den po itlicken und lokale- i e« c r t o Hir * cke 1 Fr iedberg: für den Anzeigen te»! ^rner F-iedberg. Truck und Verlag derReuen ir ^geezerkung-. A (Y.. Friedbern ' ^

%

Zeichnung

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Nächsten MiLLwoch, den 29. d. Mls^ vormittags §11 Ubr, verkau'en wir in unserem Geschäftszimmer

Holländer-Weißkraut

in Mengen von 5 u. 19 Pfund.

Ä'reis pro Pf^ 25 B'ennio.

Di^Lsdensm t$el?a:te;i find als Ausweis vorZulegen. Feiedberg, den 16. Mörz 1918.

Der ftellverleetende Vüraermeffter (Städt. Lebensmittel Ausschuß)

2. A.: L a n a s d o r f.

| am

| S % Uentsel&e Reiehsanleihe unkündbar bis 1924

g 4 l / t % Deutsche Eeiehsschatzanweisiingen

I auslo?bar mit 110% bis 120% erstmals im Jahre 1919.

| (aelite ICriegsanleilie.)

Dieselbe findet in Ser Zeit von Montag, ven 18. März S9J8 H dis Donnerstag, Sen S8. April mitiags i Nhr, statt.

® Der Zeickmungspreis beträgt:

I. für die 50/o Deutsche Neichsaniei^e. # 98*~%

und bei Einlraftuna in das Neichsschuwbuch . L-T'.LNo/o N. für Die 4 l U 0 / 0 Deutschen Reicheschatzanweiiuriaen 98.^°/ 0 Die EittZahlung kann vom 28. März an voll, aber auch in 4 Raten erfolgen.

Bei der Zeichnung von 4V 2 % Neichsschatzariweifrrngen steht dem Zeichner nusterdem das Recht zu, bis zur Doppelten Summe Des ge­zeichneten Betrages Schuldverschreibungen und Schatzauweifun^en Der früheren Kriegsanleihen in die 4 ! / 2 % neuen Reichöschatzanweilun- gen um-utauschen.

Anmeldungen nehme ich von heute an ganz fperenfrei entgegen und bitte ich um recht bclan^rciche Zeichnungen.

Sollten die zur Zeichnung erforder.ichen Mittel nicht verfügbar fein, fo bin id) gerne bereit, zu günstigen Bedingungen in Vorlage zu treten.

Auf Wunsch übernelzms ich die kostenlose Aufbewahrung der Stücke. Mit Vorschlägen zum Verkauf von in- und ausländisdicn Wert­papieren siehe ich jederzeit gerne zu Diensten, wie ich auch zu jeder werteren Auskunft bereit bin.

lvl'- si.Jfli.

DelranttimachnnA

Die hiesigen Gemerdetrctben'en werden h eidurch aui e oroert, alle etwa zum 1. April d. Is. deadsichtt^ en An- oder A^mel- dun en von Gewerüen jetzt ckon und zwar l is länniiens 2-'i. d. Mrs. im Sta tl-a s Zimmer Nr. 1». tl. Stock zu bewirken.

Friedber-». den 15. März 1918.

Der Vürgerme.ster.

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Wegen Mangel an Personal und Mat ttal mutz eine Be­schränkung tn lec Aus ifjruui von Hausanschiüffen Eintreten.

Nach ÄtöZichkeit soll verfu hr werden, dieieniqen Hau>;anichlüffe iür Beteuch u-ig. d-.e bis mm 1. Juli i. Is. bei uns ordnun sge- matz schrillltch angemeldet sind, in die em Jahr noch berzusteUen. Alle ipä'ere, Anmeloun en können für das laufende Jahr unter temen Um künden deruck.lchtizt werden.

Friedbera. tm Man 1 13.

Grdtrifchr NkderlsiiÄ-Aslige der Proris; GLkrheffea.

Tie Lirekt on: v Stadler.

ÄrüaunImachnnF.

In den Geickä ten von:

K. Brand. Fr. Michel,

F. Damm Nachf., Schade & Füll grabe,

wt Gerhard, G. Stamm,

Fr. Hilbrecht Wwe., Fr. Haas Wwe., Fauerbach

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zum Verkauf.

Auf jeden AbschnittT der Brotkarte wird

1 Käse zum Prei,e von 25 P/ennig

abgegeben.

FrLedberg, den 16. März 1918.

Der stellvertretende Bürgermeister (Stadt. Lebensmittel-Ausschuh)

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