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11. Jahrgang
Unmmer 6.1
Freilag. den IS. War? 1V18
Ein denijchcs
C«fH.i?trr über Hartlepool. — 48001 Tonnen verdenkt. — Die ilalieuischen SleLungen onf dem Pnjnbiosioür in die Luft gesprengt.
Der deutsche Generalstab --- meidet: -
H*. T. 6-ro^es
14. M.r?x. Amtlich.
Narr^tquartrer,
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Westlicher Kriegsschauplatz.
Die feindliche Artillerie entwickelte in einzelnen Abschnitten zwischen der Lys und der Scarpe, beiderseits der Maas und im Sundgau in der Gegend von Altlirch rege Tätigkeit. Auch an der übrigen Front vielfach lebhafteres Störungsfeuer. Kleine ! Infanleriegefechte im Vorfelde der Stellungen.
lfm driii'ürs lüliirliiff iiirr fjarilrpnl.
Berlin. 14. März (MTV. Amtlich.) Im Anschluß an eine Patrouillensahrt in der Nordsee belegte eines unserer Marine- luftsckif'e. Kommandant Kapitänleutnant Dietrich, tn der Nackt vom 13. zum 14 März den Hasen und die Industrieanlagen von Hartlepool erfolgreich mit Bomben. Das Luftschiff hat trotz zeitwe'ser starker feindlicher Gegenwirkung keinerlei Beschädigungen erhalten
Der Chef des Admiralslabs der Marine.
4806t) Tonnen verkenlrt.
Gestern wurden im Luftkampf und von der Erde au« 17 feindliche Flugzeuge und drei Fesselballone abgeschossen. Von einem nach Freiburg fliegenden feindlichen Geschwader wurden an der Front drei Flugzeuge heruntergeholt.
Rittmeister Freiherr v. Nicht Hofen errang seinen 65. Luftsreg.
Osten.
Die im Einvernehmen mit der rumänischen Regierung von Braila über Galatz Bcndery auf Odessa angesetzten deutschen Truppen haben nack Bandenkampf bei Moldowanka Odessa besetzt. Ihnen find von Shmerinka her österreichisch-ungarische Truppen gefolgt.
Von den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues.
Der Erste Generalquartirrmeister: Ludendorff.
Aiienddrricht.
Berlin. 13. März, abends. (MTV. Amtlich.) Von den Kriegsschauplätzen nichts Neues.
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|| Der österreichische Generalstnb
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Wien. 14. März. (WTB) Amtlich wird verlautbart: Osten:
Die Rumänen haben nun auch den letzten schmalen, von ihnen noch besetzt gehaltenen Streifen österreichischen und ungarischen Gebietes geräumt. Der Osten der Monarchie ist nach dritthalb Jahren schwerster Kriegslast wieder völlig frei.
Odessa ist seit gestern nachmittag in der Han) der Verbündeten. Mährend von Westen her deutsche Bataillone vor- gmg-en. drangen über den Frachtbahnhof die von Generalmajor v. Zeidler geführten Vorhuten erner österreichisch-ungarischen Division in die Stadt ein.
Italienischer Kriegsschauplatz.
Die italienischen Feldstellungen auf der Südplatte des Pa- fubiostockes wurden gestern in beträchtlicher Ausdehnung in die Luft gesprengt. Die Wirkung unserer Minen war verheerend. Unsere Abteilungen besetzten das Trümmerfeld.
Der Chef des Generalstabes.
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I Dos liirlnsche Hanplqnartier |! «=== meldet: ==-=§'
Konstantinopel. 13. März. (MTV.) Der amtliche Tagesbericht meldet u. a.: An der Paläftinafront lebte am 12. März die Kampftätigkcit wieder auf. Starke feindliche Kräfte griffen um 6 Uhr 30 Minuten vormittags die Linie Kafr—Kamm— Medfchel Iaba—Der Ballut- Der Risane an. In deni flankierenden Feuer unserer Artillerie erlitt der Feind schwere r- luste. Alle Angriffe des Gegners scheiterten. Nur bei Medschel Iaba un) bei Der Ballut konnte er nach einem blutigen Nahkampf etwas Gelände gewinnen. Ueber wese Orte hinaus konnte er nicht Vordringen. Weiter östlich wurden feindliche Vorstöße bei Chum A.nurie, an der Straße von Jerusalem nach Nablus, gegen die Höhen bei Kaser Mallk, Tell Msettera und gegen den Brückenkopf östlich von Jericho abgewiescn. Gefangene und feindliche Maschinengewehre blieben in unserer Hand. Von dem am 8. März bei Agwaliman versenkten, mit drei Geschützen bewaffneten französischen Schlfs „Alexandre" find 21 Mann gefangen genommen.
In Erzerum wurden zahlreiche Geschütze und viel Munition erbeutet. Die Armenier verloren etwa 2000 Mann. An der Küste nähern sich unsere Truppen der bisherigen Landesgrcnze.
Berlin, 13. März. (MTV. Amtlich.)
1. Eines unserer U-Boote, Kommandant Kapilänteutnant Gansser. hat >m Sperrgebiet um die Azoren feindlichen und für den Feind fahrenden Frachtraum von insgesamt 22 000 Vruttoregistertonnen vernicklet.
Unter den versenkten Schiffen befanden sich der englische be. waffnete Tankdamp'er „Artesta" von 2767 Bruttoregistertonnen und der englische Schooner „McKay" von 2145 Brultoregisier- tonnen, die beiden griechischen Dampfer „Ivannia" von 4181 Brutloregistertounen und ..Clariton" von 3300 Bruttoregistertonnen. der italienische bewaffnete Dampfer „Atlantide" von 5437 Bruttoreglstertonnen und die italienische Bark „Francisco" von 1093 Vruttoregistertonnen. Die Ladung der Schiffe bestand aus Messing. Zink. Gummi, Tabak, Opium. Fellen, Lebensmitteln. Erdnüssen und Kopra und war nach Frankreich. Italien oder Häfen der Vereinigten Staaten bestimmt. Auf er den 7,6 Zentimeter Geschützen der beiden bewaffneten Dampfer wurde aus den Ladungen der Schiffe Messing, Zink und Gummi eingebracht.
2. Im östlichen Miltelmeer hat ein U-Boot, Kommandant | Oberleutnant zur See Sprenger, sechs Dampier und zwei Seg- ' ler mit zusammen etwa 26 000 Bruttoregistertonnen versenkt.
Insbesondere wurde der Transportverkehr von Alexandria und Port Said gefaßt. Die Dampfer waren bewaffnet, ihre starke Sickerung ließ auf wertvolle Ladung sch'ießen. Ein an der syrischen Küste torpedierter Dampfer, der Kurs auf Jaffa hatte, führte, aus der ausfallend starken Detonation zu schließen. Munition. Das Boot hat ferner auf einen als Sicherung fahrenden Kreuzer der „Arabis"-Klasse einen Torpedotreffer erzielt.
Der Ehek drs Admiralslabs der Mariae-
Berlin. 13. Marz. (MTB. Nichtamtlich.) Für die Vermehrung unserer Vorräte an Zink und Mc'sing gebührt dem erfolgreichen Boot ebenso unser Dank wie für die Vernichtung der oben aufgezählten tropischen Produkte, sowie der Lebensmittel, deren Mangel in England wächst. Die felndliche Presse liefert täglich Beweise dafür. In Erwiderung auf die zuversichtlich gefärbte Erklärung Vonar Laws im Unterhause über die englischen Weizenbestände Ende 1917 verweist ein englisches Fackblatt auf folgende sorgenvolle Ansprache des Vorsitzenden des Mühlenkon- trollausschusses an die Müller vom 12. Februar:
„Als diejenige Person, die vielleicht in erster Linie für die ! Vrotversorgung nicht nur unseres Landes, sondern aller verbündeten Staaten Europas, verantwortlich ist. möchte ich Ihnen sagen, daß die Lage wirklich äußerst ernst ist. Seit September hängen wir in erster Linie in unserer Versorgung in Drotstoffen von dem amerikanischen Kontinent ab da. wie Sie wissen, die Ausfuhr von Argentinien beschränkt worden ist und nur eine geringe Zufuhr aus Argentinien und so gut wie gar nichts aus Australien zur Verfügung steht." Das englische Blatt stellt diese Erklärung von sachverständiger Seite den Ziffern Vonar Laws gegenüber und sieht in ihr die Bestätigung der früheren Vorausfgge des englischen Nahrungsmitteldiktators: „daß die - kommenden Monate wohl die schlimmsten für die englische Versorgung sein werden.
Die Gefechtstätigbril in Flandern.
Berlin, 13. Marz. (MTB.) Aus Flandern wird uns geschrieben:
Die trockene Witterung der letzten Tage hatte ein Ausleben der beiderseitigen Gefechtstätigkeit zur Folge. Die Artillerien benutzen die in Flandern fo seltene Sicht, um die feindlichen Anlagen und Batterieii zu schädigen und Bewegungen zu stören. Starke Feuerwellen, nicht selten bis zum Trommelfeuer gesteigert, kommen täglich vor. Auch dre Infanterie ist durch das Abtrocknen des versumpften alten Schlachtfeldes von 1317 wieder beweg« ngsfähig geworden. Allnächtlich brechen starke Patrouil
len oder Sturmtrupps in die feindliche Linie ein. holen Gefangene und Beute heraus und zerstören die feindlichen Betonbau» ten und Hindernisse. Die Gegner sind nicht müßiger. Von der Küste bis an die Lys tasten sie die Front ab. um Einblick in un- sere Verteidigung zu bekommen. Selbst dte Belgier haben llck entschließen müssen, mit Stoßtrupps unsere vorgeschobenen Pc zu beunruhigen. Der Erfolg blieb ihnen meist versagt, währen die Zahl der belgischen Gefangenen neuerdings wieder erheb!' gestiegen ist. An einer Stelle gelang es ihnen, einen weit n bas Usborschwemmungsgebiet vorgeschobenen, am Vorabend c st » von uns genommenen Posten zurückzudrängen und dabei 0e- fangene zu machen.
Das Aufsehen, das die Funlsprücke des Eiffelturms vji diesem Ereignis drei Tage lang machten, beweist, daß bei ^.steten Feinden anscheinend ein Bedürfnis vorliegt. das Vertrauen zu der Kampfkraft des belgischen Heeres zu stärken. Die Engländer haben bei einzelnen Unternehmungen ganze Vwaillone eingesetzt. Ihre Verluste waren dementjprechend hoch, ihre Erfolge belanglos.
Neuer Jchiffsranb Tn^lands.
Amsterdam, 13. März. (WB) Der Vertreter des Wolf- 'chen Bureaus in Amsterdam erfährt, daß der englische Gesandte im Haag namens der verbündete)'. Regie) ungen und der Vereinigten Staaten von Holland die Auslieferung seines gesamten Schiffsraumes gegen entsprechende Frachtraten und Ersatz der torpedierten Schilfe nach dem Kriege kür Fahrten auch innerhalb des Sperrgebietes verlangt habe. Ter holländischen Regierung wurde für ihre Antwort eine Frist von acht Tagen eing?rä)imt. Falls dieser Forderung der verbündeten Regierungen nicht nachgelommen werden sollte, so würden die holländischen Schiffe in den Häfen der Vereinigten Staaten und die auf See befindlichen holländischen Schiffe beschlagnahmt. Außerdem würde an Holland in diesem Falle von den verbündeten Regierungen kein Brotgetreide mehr geliefert werden.
Holländischer Kronrat.
Amsterdam, 14. März. Aus dem Haag wird gemeldet: Ein Kronrat tritt Nkorgen (Freitag) mittag im Haag zusammen. Man erwartet, daß in ihm wichtige Entschließungen fallen werden.
Deutsche Gegenmaürcgcln.
Berlin, 14. März. Der an'-snabe „^cig" schreib! - Fristnote der Entente an Holland: Der Pierbund weiß, t) Holland in keiner Weise, weder wirtschaftlich noch nuu- tärisch, vor den deutschen Gegenmaßnahmen schützen kann, die die unnnttelbare Folge einer Annahme der Fristnote durch Holland sein müßten.
vik llMrnInnndt!; füwramnfrü irit fiar'g.
Genf, 14. März. Die aus Parls vorliegenden Meldungen weisen auf eine mangelhafte Oraanisatlon der Verteidigung gegen den deutschen Luftangriff hin. Da seinerzeit die Negierung die Sicherung von Paris gegen deutsche Luftangriff versprochen hatte, wird für die nächste Wocke eine Anfrage in der Kammer über den Schutz gegen Luftangriffe erwartet Bei dieser Gelegenheit wird auch das Vertrauensvotum für Elemen- ceau möglicherweise eine Nachprüfung erfahren.
Zürick. 14. März. Nach einer Zusammenstellung in schwel, zerischen Blättern haben die zwei letzten großen deutschen Luftangriffe auf Paris mehr als 300 Opfer gefordert. Die wiederholten Luftangriffe auf Paris hoben eine große Anzahl von Bewohnern veranlaßt, nach anderen Städten überzussedeln. Nach amtlichen Berichten besuchen jetzt 11000 Schüler weniger die Schulen, als vorher.
Vtt frl?r flidurtilnrin in Pom.
Rom. 14. Marz. Am Montag wurde die Bevölkerung der" italienischen Hauptstadt zum ersten Male seit Kriegsausbruch von der Gefahr eines nahenden Fliegerangriffes durch fünf Kanonenschüsse alarmiert. Die elektrisä)en Lichter wurden überall gelöscht. Die Bevölkerung begab sich in die Keller. Nach einer halben Stunde wurde sie durch Glockengeläute davon verständigt, daß die Gefahr zu Ende sei. Das Lp' schiffe, welches Neapel mit Bomben belegt hatte, war nämlich ...» der Provinz Rom er», schienen.


