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sin die Luft geflogenen Schifte find wahrfcheinlich umgekommen. Me wir an Zuständiger Stelle hören, handelt es sich um ein Minensuchboot und drei Ftschdampfer, deren Besatzungen zum »größten Teil gerettet sind.

Yrnuiden, 2. März. ffWTB.)' Der LoggerHolland 5" ist auf eine Mine gelaufen und verunglückt.

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Sturmersolge Int Weste».

Lebhafte Gefechtstütigkeit deutscherseits am 1. März an der Westfront brachten uns gefangene Engländer, Franzosen und Amerikaner und reiche Beute ein. Bei Hollebeke und südlich St. Quentin brachen wir in die feindlichen Linien ein, sprengten Unterstände und brachten Maschinengewehre und Gefangene mir -urück. Die Franzosen setzten unseren Stoßtrupps, die bei Eorbeny und Iuvincourt in die feindlichen Gräben cingedrungen waren, heftigen Widerstand entgegen. Sie unterlagen im er- bittersten Nahkampf und mußten uns mehrere Gefangene über- lasien. Unsere Unternehmungen in Gegend von Reims wur­den während des Tages durch heftiges Artillenefeuer vorberei­tst. Am späten Abend traten unsere Abteilungen zum Sturm an. Sie konnten überall in die feindlichen Gräben ein dringen und kehrten nach Erfüllung ihrer Aufträge planmäßig in die Ausgangsstellung zurück.

Im Fort de la Pompelle, das von uns genommen war, hat­ten sie reichlich Zeit, die feindlichen Verteidigungsanlagen vor­her ausgiebig zu zerstören. Die blutigen Verluste des Feindes waren hier besonders schwer. An Gefangenen konnten aus die. fen Vorstößen 4 Offiziere und 157 Mann zuriickgeführt werden. Der Vorstoß südlich Tahure hatte ebenfalls vollen Erfolg. Die gesteckten Angriffsziele wurden überall erreicht und der lokale Gewinn der Franzosen vom vorigen Monat wieder ausgeglichen Sofort nach Wiedereroberung der dortigen Gräben durch unsere Truppen setzten französische Gegenstöße ein. denen um 11 Uhr vormittags ein stärkerer Gegenangriff folgte. Unter schweren Verlusten brachen alle Angrrffsversuche der Franzosen zusam­men Weitere Bereitstellungen des Gegners zu neuen Angrif­fen wurden durch Vernichtungsfeuer zerstreut. Im ganzen bützje bei Feind an Gefangenen 4 Offiziere und 201 Mann ein.

Auf dem westlichen Maasufer führte der gemeldete Vorstoß t>ei Hancourt unsere Sturmtruppen auf etwa 1 Kilometer Breite bis zum Metten feindlichen Graben vor. Trotz starker Gegenwirkung erretten wir Mei Stützpunkte und wiesen in Ihnen den bald darauf einsetzenden Gegenstoß blutig ab. Am arideren Morgen kehrten unsere Stotzttuppen planmäßig mit 30 Gefangenen und zwei erbeuteten Maschinengewehren in die ei­genen Gräben zurück. Gegen die Amerikaner errangen Teile eines Sturmbataillons nordöstlich von Speicheprey vollen Er­folg. Sie drangen hier nach starker kurzer Feuervorbereitung bis zu 500 Meter tief in die feindliche Stellung ein. brachen schnell den amerikanischen Widerstand und kehrten mit 12 Ge­fangenen und 2 Maschinengewehren zurück. Uebereinstimmend wurde festgestellt, daß die Verluste der Amerikaner bei der kur­zen artilleristischen Feuervorbereitung außerordentlich hoch waren

ssttolgt im IM«! und Wen.

Den erfolgreichen deutschen Unternehmungen an der West, front am Samstag find auch am 2. März weitere vollgeglückte Vorstöße der Deutschen gefolgt. In der Nacht vom 2. zum 3. März wurden bei dem Vorstoß südlich von Lombartzyde archer einem Offiziere und neun Belgiern für uns wichtige Beutestücke und ein Maschinengewehr Zurückgebracht. In der Gegend von Mannekensveere brachte ein weiterer Patrouillengang die ge­wünschten Ergebnisse. Den Vorstoß bei Neuoe Chapelle »nachte eine brandenburgische Sturmabteilung, die im Vertrauen auf die Führung iqiet Offiziere und in altgewohnter Siegeszuver­sicht trotz heftiger Gegenwirkung der feindlichen Artillerie in dte feindlichen Stellungen eindrang, die Verteidigungsanlage zer­störte und mehrere Unterstände sprengte. Außer 3 Offizieren und 03 Portugiesen brachte diese Sturmabteilung bei geringen ergerren Verlusten eine gefüllte Kriegskaffe zurück. Die Fran­zosen melden in ihrem Furchpruch vom 2. März, 4 Uhr nach­mittags, sie hätten in Gegend Vaux les Palameix deutsche Ge­fangne elngebracht. Diese Meldung ist wiederum frei er­funden.

Die aus dem Osten gemeldete ungeheure Beute an Taufen­den von Geschützen, an vielen Tausenden Maschinengewehren, an Kraftwagen und Panzerautos, Fahrzeugen alWr Art, an mehreren Millionen Schuß Artilleriemunitton und die gewal­tigen Ziffer an erbeuteten Lokomotive» und Eisenbahnwagen sind ein großer Kraftzuwachs für die deutsche Ar­mee und Industrie.

Grotze Deute in Piißland.

Berlin, 2. März. fWTB.) Im Monat Februar haben die Mittelmächte über 1066 Offiziere und mehr als 30 994 Gefan­gne gemacht. Hierzu kommen noch verschiedene höhere Stäbe und zwei Regimentskommandeure. An Beute wurden 1353 Geschütze. 21^4 Maschinengewehre eingebracht. Außerdem sie­len ln Minsk den Deutschen 50 0000 Gewehre und während des bisbecigen Vormarsches 104 Lokomotiven. 5-6000 andere Fahr­zeuge und 2348 Eisenbahnwagen in die Hände, von beiveu 704 voll beladen waren.

?rr Vgrmar!ch -kr Arirec Köhm-EmM.

Wien, 1 . März. Aus denr Knegspressequartier wird ge- meldet: Tie bereits gesternt in die Linien Nolvosielica- Kannenec-Podolski vorgerückten Truppen des Feldmarscballs von Bohm Ermolli haben nördlich letzteren Ortes bereits cmcb den Abschnitt des Smotrycz und die Gegend von «arodok und Kuzmin erreicht. Außer Lokomotiven, Wag. A>ns zahlreichen Fuhrwerken, sowie Geschützen kennten auch Vorräte an Artillerremunition und Lebensmitteln geborgen taeroen. Tie Bevölkerung fommt den Truppen überaü

freundlich entgegen, in der Hoffnung, daß durch ihr Bor- gehen die baldige Wiederherstellung von Ruhe und Ordnung im Lande gewährleistet wird.

Auf dem südwestlichen Kriegsschauplätze war die Ar- tillerietätigkeit in der Gegend des Montollo ziemlich lebhaft. Ein nach starker Artillerievorbereitung im Frenzelatale an- gesetzter italienischer Angriff wurde glatt abgeschlagen. In der Nacht auf den 28. Februar griff ein italienischer Flieger Pola an: ebenso wurden durch italienische Einzelffiegec mehrere Orte im Entschtale, auf der Hochfläche Folgaria und auf der Hochfläche der Sette Communi ohne besonderen Schaden mit Bomben belegt. Ein von Bozen zurückkchrendec feindlicher Flieger bewarf Meran mit 3 Bomben ein neuer Beweis dafür, welche Berechtigung der von der italienischen Heeresleitung geheuchelten Entrüstung über unsere Fliegerangriffe auf angeblich militärisch bedeutungs­lose Ortschaften und Städte hinter der italienischen Front Zuzusprechen ist.

Eigene Jagdstaffeln griffen mit Maschinengewehrfeuer militärische Anlagen ber Lreviso an. Im Verlaufe lebhafter Luftkämpfe gelang es dem Führer einer Jagdstaffel. Ober­leutnant Lanka, den 13. Luftsieg zu erzielen. Stabsield- ivebel Gruber erfocht den 9. Luftsieg. Ein feindlicher Ballon wurde brennend abgeschossen.

Fliegerangriff auf Pola.

Nom, 1. März. In der Nacht zum 1. Februar konr- bardierte eines unterer Marineflugzeuggeschwader Pola. Es warf zwei Tonnen Erplosivstoffe auf das Arsenal und andere militärische Einnchffmgen mit sichtlick-er Wirkung ab. Trotz eines lebhafter: Sperrfeuers sind alle unsere Flieger zurück- gekehrt.

Die neuen Friedensverhrndinngs»

Die Verhandlungen in Breft-Litowfk. Vrest-Lktowfk, 2. März. Die neuen Friedensverhand> lungen des" Vierbundes mit Rußland wurden in einer Voll­versammlung unter Vorsitz des Gesandten von Rojenberg heute vormittag eröffnet. Der Vorsitzende schlug vor. zur Regelung der politischen Fragen einen gemeinsamen Ver­trag der vier Verbündeten mit Rußland abzuschließen. die wirtschaftlichen Abmachungen und die rechtlichen Fragen teils in Anlagen zum Hauptvertrag, teils in Zusatzverträgen ffir jeden einzelnen der Verbündeten getrennt zu erledigen. Herr Sokolnikow. der Führer der russischen Delegation, er­klärte sich hiermit einverstanden, worauf in die sachlichen Verhandlungen eingetreten wurde.

Der Vorsitzende übergab Herrn Sokolnikow einen von den Verbündeten gemeinsam aufgestellten Entwurf des poli- tischen Hanptvertrages unter eingehender Darlegung der einzelnen vertraglichen Bestimmungen. Ebenso wurden der russischen Delegation von den Vertretern der vier ver­bündeten Mächte Entwürfe für die wirtschaftlichen und recht­lichen Abmachungen mit entsprechender Erläuterung mitge­keilt Die russische Delegation behielt sich ihre Stellung­nahme zu den einzelnen Punkten vor, bis ihr das Material in seiner Gesamtheit vorgelegt sei. Nachmittags nahmen die Verhandlungen ihren Fortgang.

BresftLitowsk, 2. März. (WB. Amtlich.) Im Lause des heutigen Tages fanden zwanglose Besprechungen Zwischen den Vorsitzenden und einzelnen Mitgliedern der verbündeten Delegationen und der russischen Abordnung statt. Die nächste Vollversammlung ist auf morgen, Sonn­tag, 11 Uhr vormittags, anberaumt.

Die Mehrheit der Sowjets für den Frieden.

Petersburg, 1. März. (WB.) Meldung der Peters­burger Tel.^Agentur. DiePrawda" teilt mit: Ueber die Frage .Krieg oder Frieden" hat der Rat der Volkskom­missare eine Umfrage erlassen und aus allen Teilen Ruß­lands. in der Hauptsache durch die Sovjets und die poli­tischen Organisationen, Antworten erhalten. Die Mehrzahl »der eingelaufenen Antworttelegramme erklärt sich für den Friedn, der Kronstadter Soldatenrat für den Kneg. Einige Sovjets fordern die Einberufung'einer allgemeinen Ver­sammlung jur Erörterung des Gegenstandes. DiePrawda" hält es ffir eine bemerkenswerte Tatsache, daß die Anbänger des Friedens dock die Aufftellung einer Roten Garde fordern

Rumänien zum Frieden bereit.

Berlin, 2. März. (WB.) Aus Bukarest wird irns so­eben mitgeteilt, daß die Rumänen sich auf den Boden der vom Dierbund vorgeschlagenen Friedensgrundlagen gestellt haben und Vertreter zur Beratung über den Friedensschluß entsenden werden.

Kühlmann und Czerum noch in Bukarest.

Berlin, 2. März. (WTB.) Die Meldung das Staats­sekretär von Kühlmann und Graf Czernin von Bukarest nach Brest-Litowsk abgereist seien, ist falsch.

Bevorstehender Rücktritt Avereseus?

Gens, 2. März. Ein Havastelegramm meldet, daß nach den in Paris vrliegenden Berichten aus Jassy mit einem Rücktritt des Minsteriums Averescu zu rechnen sei. Die Person des nach Rumänien gereisten bisherigen rumänischen Gesandten in London werde in Verbindung rmt dem Namen des Ministerpräsidenten gebracht.

Rücktritt Trotzkis? -

Bern, 2. März.Daily Chronicle meldet aus Peters­burg. Trohki sei von seinem Posten als Volkskommissar des Aeußern zurückgetreten. Die Einladung, an den Friedens- Verhandlungen wieder teilzunchmen, habe er abgelehnt. Es steht fest, daß Trotzki mit seine» Kollegen, besoaderA Lerün. nicht mchr einig ist.

Fkik-eii mit ROM.

Der erste Friede mit einem unserer ehemaligen Haupt- feinde in diesem Kriege ist abgeschlossen. Rußland hat dem Drucke unserer tapferen Heere nachgsbend das deutsche Ultima­tum angenommen und den Frieden gestern, am Sonntag, den 3 März, nachmittags 5 Uhr. unterzeichnet. Der erste Schritt ist getan, doch aber ist dem Blutvergießen damit nicht Einhalt ge­boten, denn den Herren der Entente, den machtgierigen Hand­langern des kein Erbarmen kennenden Großkapitals, beliebt es weiter zu kämpfen. Aber die einst schwer bedrängte Ostfront ist entlastet und wir können unsere gesamte Macht den Feinden im Westen entgegenwersen, bis auch dort durch Hindenburg und seine ruhmreichen Truppen der Frieden erzwungen ist.

Noch niemals ist Rußland so wohlvorbereitet in einen Krieg gezogen, noch niemals hat es eine solche Truppenmacht entfaltet und noch niemals hatte es aus seinem Riesenreiche solche Fülle und Mengen von Hilfsmittel in die Magschale geworfen. Das Zarenreich hat alles auf das Spiel gesetzt und hat alles ver­loren. Hochgeschraubt waren die Hoffnungen, die Frankreich und England auf ihren Verbündeten gesetzt hatten. Nach dem unglücklichen Krieg mit Japan setzte die Wiederinstandsetzung Rußlands durch die Entente ein. Ungezählte Milliarden wur­den geopfert, um Rußland zu dem gefährlichsten Gegner zu ge­stalten unb man muß gestehen, daß dieses Mal nicht alle Gelder in den unergründlichen Taschen der Großfürsten und der hohen Würdenträger hängen geblieben sind. Es wurde wacker zu der Kampfbereitschaft gearbeitet, das Eisenbahnnetz ausgebaut, die Truppen ausgerüstet, die technischen Hilfsmittel erweitert und die Munition cmgehäuft. So konnten Frankreich und England in den verhängnisr>sW»! Julttagen des Jahres 1914 mit Zu­versicht auf die russischeDampfwalze" hoffen.

Aber die Dampfwalze erlitt ihre erste Beschädigung bei Tannenberg, sie blieb im Dreck stecken, in der masurischen Win- terschlacht. bei Tarnow-Gorltee wurde sie vollends in Triinr. mer geschossen und wenn es auch Brussilow gelungen ist, durch nie gekannte Menschenopfer im Juni 1916 einige Meilen vor­wärts zu kommen, die Tage des Zarenreiches waren gezählt. Die Wucht unseres Angriffes, die Tapferkeit unseres Heeres hat Rußland zertrümmert. Was dann gekommen ist, ist bekannt. Der Zar wurde gestürzt, vergebens suchte d^r Entcntesöldling Kerenski den russischen Leichnam zu galvanisieren. Auch seine Tage waren bald gezählt und der Bolschewismus hat Rußland endlich, nachdem er im Innern eine große Trümmerstätte ge­schaffen, friedensreif gemacht. Die Gefahr im Osten ist be- feittgt!

Man sollte denken, der Tag des Friedens würde im Deut­schen Reiche mit ungeteilter und allgemeiner Freude begrüßt und begangen werden. Aber weit gefehlt. DieFrankfurter Ztg". das Organ der goldenen Internattonale und des demokrati­schen Vizekanzlers, Herrn von Payer, kann seiner, Unmut nicht verbergen darüber, daß es den Waffen gelungen ist. wieder gut zu machen, was die Feder beinahe ganz verdorben hatte. Wider­lich ist es, das Geferre zu lesen, das dieses Blatt anstimml dar­über. daß der Friede kein Verständigungsfriede, sondern eia Machtftiede geworden sei, dergeeignet sei. unsere künftige Po­litik gegen Rußland nachteilig zu beeinfluffen und im voraus" zu belasten. Wenn man das Geweiner liest, daß dieser Friede bei dem Besiegten ein Gefühl der Demüttgung" hervorruft und den russischen Patrioten tiefen Schmerz bereitet", so glaubt man fürwahr, eine Stimme des feindlichen Auslandes zu hören. Daran denkt das Vizekanzlerische Organ aber nicht, was aus Deutschland geworden wäre, wenn die Dampfwalze, die auf sie gesetzten Hoffnungen erfüllt hätte, und daß es dann im wahr­sten Sinne des Wortes geheißen hätte: Wehe den Besiegten!

Doch lasten wir uns durch diese Unkenrufe die Freude an dem Frieden im Osten nicht vergällen. Erheben wir unsere Herzen zum Dank gegen Gott und unser Volk in Waffen unter Hindenburgs Führung, die es anders gemacht hatten, als unsere Feinde gehofft haben. Setzen wir auf sie unsere Hoffnung, daß auch die Hoffnungen unserer Feinde Im Westen zuschanden wer­den. Dort wird es auch weiterhin heißen: Durch Kampf zum Sieg und Frieden!

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Angesichts der Entwicklung in Rußland ist die Hoff­nung auf einen Austausch der Gefangenen zwischen den kriegführenden Mämten in größere Nähe geriickt. Unser Volk würde sich aber einem allzu großen Optimismus hin­geben. wenn es sich den Austausch aller Gefangenen als mit dem Friedensschluß unmittelbar bevorstehend denken wollte. In welcher Form und in welchem Zeitraum die Rückführung der deutschen Kriegsgefangenen in die Heimat und umge­kehrt die Zurückschaffung der russischen Kriegsgefangenen nach Rußland bewerkstelligt werden soll, ist heute noch nicht zu übersehen. Fest steht, daß die deutschen Unterhändler, be­sonders auch die Kommission in Petersburg, alles daran letzen, um die in Rußland befindlichen Kriegsgefangenen ihrer Heimat wiederzugeben. Mit Rücksicht auf die großen Entfernungen in Rußland und Sibirien und die äußerst mangelhaften Transportverhältnisse wird das alles nicht so rasch erfolgen können. Zu berücksichtigen ist auch, daß die Ge­fangenen aus sanitären Gründen nicht sofort in die Heimat entlassen werden können, sondern wegen Seuchengefahc erst, einer Quarantäne unterzogen werden müssen.

Die Haltung Japans.

Amsterdam, 1. Marz. (WB.) Nach demAlgemsei^ Handelsblad" schreibt ein gut unterrichteter Diplomat int' Daily Chronicle": In Japan sei die Stimmung offenbar! sehr für eine Intervention, gleichgültig, ob die Alliierte» damit einverstanden seien oder nicht. Durch den Vertrags Englands mit Japan sei dieses der anerkannte Hüter von Recht und Ordnung im fernen Osten. Das gebe ihm das' Recht, einzuschreiten. Jede Mitwirkung der Bereinigtes Staaten bei dieser Intervention wüpde von der dfftnilldxä