liifkfritt des sMllijchen KabiüMs.
Madrid, 28. Febr. (MTB.) Reuter-Meldung. Da« spanische Kabinett ist zurückgetreten.
Basel, 1. März. Nach einer Madrider Havasmeldung demissionierten gestern vormittag die Minister Ventosa und Ro- dev, sowie der Krtegsnlinifter. Später gab das ganze Kabinett sstnc Demission. Der König bekundete Garcia-Prieto sein Vertrauen von neuem.
Das neue spanische Ministerium.
Madrid. 1. März. (WTB. Nichtamtlich.) Hauas. ' Der König erneuerte Garcia Prieto sein Vertrauen. Das Kabinett verbleibt im Amt mit zwei Ausnahmen: Caratl ersetzt den Fi- nanzminister Fertesa und Luis Silvela, der Kommissar für Lebensmittelversorgung, übernimmt an Stelle von Rodes die öffentlichen Arbeiten.
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Die Wahlen in Spanien.
Madrid, 1. März Das bisherige Wahlergebnis ist fchätzunge- meise folgendes: 89 Anhänger Datos (gemäßigte Konservative), 68 Anhänger Prietos (Rechtsliberale), 32 Anhänger von No- manones (Ententesöldlinge), 29 Rezwnaltsten (Anhänger der Selbstverwaltung Kataloniens). 29 Mrtglieder der Vereiniaten Linken, 22 Anhänger La Ciervas. 21 Anhänger Alabas. 16 An- Hanger Mauras (Rechtskonservativs), 12 unabhängige Liberal?, 9 Unabhängige. 9 Jaimisten. 5 Gassetisten. 2 Klerikale. Das ist ein deutlicher Erfolg der Mittelparteien und der Rechten. Die Republikaner verloren Sitze. Lerroux. der Haupt- deutschenhetzer. erhält kein Mandat, wahrscheinlich auch sein Ge. jinnungsgenosse Melquiades Aloarez nicht.
' sehnte» sich nach der Herrschaft Rußlands zurück. Weit
er auch die kommandierenden Generale angepöbelt hat. wiesen die Generale v. W r i s b e r g und S ch e u ch diese Angriffe ent- schieden zurück. Der Pole Trampczynski verwahrt die Polen gegen den Vorwurf der Undankbarkeit und spricht gegen etwaige Annektionen im Osten. Ihm antworten der Unterstaats, fekretär Le.wald und der Abg. Fehrenbach (Ztr.) Die polnischen Landesteile feien ein unlöslicher Teil Preußens. ^>n einer Flut persönlicher Bemerkungen verliert stch die Sitzung.
Japans Politik in Gstasten.
London, 28. Febr. (WTB.) Meldung des Reuterschen Bureaus. Die „Daily Mail" erfahrt aus Tientsin: Es bestehen wichtige Gründe, die ein baldiges Vorgehen Japans wegen d-r wachsenden Bedrohung durch die Anwesenheit zahlreicher deutscher und österreichischer Kriegsgefangener in Tientsin erwarten
laßen.
t Ein Telegramm aus Wladiwostok berichtet, daß eine inter- »ationale Gruppe wegen der zunehmenden Zügellosigkeit die Bewachung der Stadt und den Schutz des auswärtigen Eigentums übernimmt.
Deutjcher Reichstag.
■g.* ®t r ***’ *' sWTB.) In der heutigen Sitzung nahm
Abg Gras v. Posadowsky-Wehner (Dtsch. Frakt.) das Wort: Viel wichtiger als die hier eingehend erörterten Vor- gange im Bund der Landwirte erscheint mir die Frage der Ge- staltung der Finanzen des Deutschen Reiches. Mit einem ge- fchk>ssenen Steuerplane ist die Regierung verständigerweise noch nicht hervorgetreten: es muß aber geprüft werden, ob die Kräfte stark genug sind, diese Lasten zu tragen. Unsere Schuld ist auf 124 Milliarden angewcrchsen. Sam famken weitere große Ausgaben, so allein für die Beamtengehalter. die völlig neu reguliert werden: für die Rohstoffe werden sehr große Mittel aufzuwenden sein, da bei ihrer Einfuhr uns der ausländische Schiffsraum nicht zur Beifügung stehen wird. Anser Woh. nungswesen wird systematisch zu verbessern fein. Das erfordert große Mittel, da es nicht bloß Scheinmaßregeln fein sollen. Es ist fraglich ob man die Tilgung der Reichsanleihen beschleunigen soll. Als wir eineinhalb Milliarden Schulden hatten Mug der Zentrumführer Dr. Lieber vor. an ihre Tilgung mit Gesetz heranzutreren. Das schien damals nicht möglich, wie viel weniger jetzt bei 12t Milliarden! Die Landwirtschaft^ wird große Aufwendungen machen müssen zur Verbesserung des Pferdebestandes. der Gebäude Maschinen. Bei derJndu- strre sind die Maschinen und andere Anlagen abgenutzt. Das Handwerk liegt vielfach ganz darnieder. Es ist hart geprüft. Danach müssen sich die neuen Steuern richten. Ich hoffe, daß wir Staatsmänner bekommen, die das Staatsschiff so zu' führen wissen, daß es nicht wieder vorkommt. daß Jahrzehnte hindurch einzelne und Gemeinden mit Lasten belegt werden, die den Kontributionen aus nopoleonifcher Zeit gleichkommen. Deutschland muß die Möglichkeit haben, sein Wirtschaftsleben bald wieder zur Blüte zu bringen. Wahrend des Krieges sind fo hohe und schnelle Gewinne erzielt worden. Preise find bewtl- ltgt worden über die die Empfänger selbst erstaunt waren. (Sehr richtig!) Dabei ist das Anwachsen der hohen Sparer tn bm Steuerlisten äußerst gering. Man wird zu Monopolen grei-
dor allen Dingen ober wird die Steuerveranlagung technnch auch in den Einzelstaaten verbessert werden müssen.. Man zeigt mit Fingern auf die Kriegsgewinnler, die Steuer- behorde mag nur zugretfen. Wir sind Rußland gegenüber Sieger und müssen die Rechte der deutschen Staatsbürger gewahrt werden. (Sehr richtig!) Der mächtigste Faktor in der Reichs- regrerung ist der Reichsschatzsekretär. Seine Aufgabe ist es. mit äußerster SparsamkeitUste Reichsttnnahmen und Roichsausaaben zu verwalten. Es kommt die Stunde des Abrechnens und da SS Bc ! Heulen und Zähneklappern sein.'
ß ' *T 6umme iH ndn S'Nl-g. um nicht spar. M m,t ihr uMMgkhen. (Sehr richtig!» Es braucht nicht jede Behörde einen Palast wie den Kaii?rh°f zu erholten. lSebr 8»1.) Deutschland ist durch Sparlamkeit groh geworden, tteh- r-n wir zu ihr zurück, dann iiberrvinde» wir nicht nur die wirj. chaftlichcn, sondern auch d,e sttilichen SckKden dieses lärchter. -TU”,., 8 * 9 unb »binnen unserem Vaterland- di- alte wirt- ichastlichc und politische Stellung. sLebhatter Betsall.j
Slaatssekretär Gras Rödern: Den letzten Worten der Dorredners kann ich nur zustimmen. Bet jeder Ausgabe werden wir uns in Zukunft vorzuhaiten hoben, wie fte auf dte mutz. Veranlagt sind dir Preffeerörterun- ET.*" ,fin f l * e bt-uorn nicht. Cie flnd uns aber zur Klärung ^-ch«. wUU mmm. An -in« V-rbchernng unser« V-ran kagungstechnrk wird gearbeitet.
die iüllZr’T'T 0 ^ wendet sich gegen
die „Kueflspoilitt der Regierung unb behauptet, die litauische«
Da tzrch tt mini mrd guten Mutes:
Ei« braskr Mensch krtkgt auch ruas gutes
sagt Wilh Busch und so denkt die Regierung unb wird dem Reichstag in allernächster Zeit einen Gesetzentwurf über die Erhöhung der Anwesenheitsgelder der Reichstagsabgeordnelcn zugehen lassen. Vis jetzt erhielten die Abgeordneten für ihren Aufenthalt während der Tagung einer Session 3000 Mark Ent- fchädigungsgelder. Diese Summe soll nunmehr auf 5000 Mark erhöht werden. Eine solche Erhöhung war von der Negierung bereits vor dem Krieg in Aussicht genommen. Mit Rücksicht auf die gegenwärtige Teuerung foll das Gesetz noch in dieser Session zur Verabschiedung gebracht werden, nachdem bereits mit den Fraktionen darüber eine Rücksprache stattgefunden hat. In dem Gesetz sollen auch manche von den vorhandenen Unzuträglichkei- ten beseitigt werden, so die bei den Doppclmandatcn und der Feststellung der Anwesenheit der Abgeordneten.
Diese Vorlage ist einfach nicht zu verstehen und zeigt, daß wrr uns immer weiter von den Bismarckschen Traditionen entfernen und in den Sumpf des Parlamentarismus hineingehen. Dis Parlamentarier sind zumeist Bummelanten, die nickst? treiben. als in Berlin die Zeit otzufchlagen. Eigentliche Arbeit leisten sie nicht, denn das Geschwätz mitanzuhören. ist keine Arbeit. Es müßten dann auch die Zeitungslestr. die die Reden lesen müssen, Entschädigung erhalten. Wenn man dabei tn Betracht zieht, daß der Reichstag in der Gegenwart höchstens 30 bis 40 Tage in Berlin versammelt ist und eine große Anzahl Abgeordneter Beamte sind, deren Gehalt ruhig weiterläuft, so ist dcese Lohnerhöhung nicht zu rechtfertigen. Wie viel mehr trifft auf unsere Beamte der Grund für eine Gehaltsaufbesserung zu. wenn auf die gegenwärtige Teuerung hingewiesen wird. Die Beamten aber, die das ganze Jahr arbeiten müssen, bekommen 15—20 Prozent Zulage, die Herrn Reichstagsabge. ordneten aber 68 Prozent. Der Erfolg wird die Züchtung van Berufsparlamentariern sein. Die Vorlage ist auch wieder ein Zechen der Zeit: Wilhelminsche Epoche!
Die Maligne, der WIsiMilk in de«
bwtiüfn ÜDtiütfiu
Der Schweizerische Bauernverband veranstaltet periodisch Rnrrdfragen über die Lage auf dem M i l ch u n d V u t t e r- markt tteber die Ergebnisse gibt er dann regelmäßig Berichte heraus. Für die kommenden Monate urteilt er über die Gestaltung der Preise wie folgt: Die tn der Hauptsache durch d!e Kriegsverbältnisse und deren Ein- und Nachwirkungen be. bWcrte Produktionsabnahme hatte im abgelaufenen Quartal eine weitere Versteifung des Milch- und Produktenmarktes zur Folge. Auch die staatlichen Preisansätze und Verordnungen wußten den veränderten Produkttons- und Marktverhältnissen angopaßt werden.
Obwohl nun die Zeit der kleinsten Milcherzeugung hinter uns liegt, wird auch das kommende Quartal tn den meisten Ländern einen starken Prod-rttionsausfall gegenüber dem Vorjahre bringen. Anderseits wachsen die Anforderungen des Lebensmittelmarktes infolge der zunehmenden Knappheit an an- deren Lebensmitteln aller Art. Die Regierungen werden in vermehrtem Maße genötigt sein, der Produktion von Staats wegen gewaltsam den im Interesse der Gesamtheit erforderlichen Weg zu gossen. Dadurch werden für zahlreiche Teile unserer Volkswirtschaft die Grenzen freier Betättgung immer enger.
Angesichts der ständig zunehmenden Warenknappheit müssen vom Gesetzgeber feste Schranken gegen die willkürliche Verteuerung aller notwendioen Lebensmittel gezogen werden. Dem Rückgang der Produktion von Milch und Molkereierzeugnissen. dem erhöhten Risiko und den gesteigerten allgemeinen Aufwendungen wird auch im kommenden Quartal sowohl im freien Handel wie btt staatlichen Preisfetzsetzungen durch erhöhte Ansätze Rechnung getragen werden müssen.
Etsernen Kreuz ausgezeichnet wurde, erhielt die Hessische Tavfer- kettsmedoille. Wir gratulieren. ' *
i D» Gefreite Friede. Jung. Sohn des Schn.iede- ^ ^ S-tnrich Jung, der als Fahnenschmied bei einem Feld.
tm Seide steht, wurde in Anerkennung wünsch zum Unteroffizier befördert. Herzlichen Glück.
Echzell. Wehrmanu Georg Mogk XIII.. seit Beginn des Krieges an der Front, erhielt das Eiserne Kreuz 2. Klasse und wurde gleichzeitig zum Gefreiten befördert. Die Hessische Tapfer.
Uerenk^^^^ ihm schon früher verliehen. Wir gratu-
der Ocimat.
Der Einfluß der Erhöhung der Milchpretft in Wien (feit 0. November) zeigt sich, wie in der letzten Sitzung der Milchversorgungsst'lle von dem Leiter derselben. Oberkommissär Dr. N a t h e r. eigens hervorgehoben wurde, tn einem geringe« ren Rückgang der Anlieferung. Während in den zwei letzten Monaten des Jahres 1916 der Rückgang 12,3 Prozent betrug, betrug er in derselben Zeit des Jahres 1917 nur 7.7 Prozent. Es mag hrer eigens darauf hingewiesen fein, weil gewöhnlich bet Beantragung einer angemessenen Erhöhung der Milchpreife aus Konsumentenkretfen die abwehrcnde Einwendung kommt, daß hierdurch die Milchmenge nicht vermehrt werde. In der betreffenden Sitzung wurde die erhöhte Einfuhr von Kondensmilch aus dem Ausland lebhaft verlangt.
Uam Felde
der Ehre.
Nieder-Wöllstadt. Der Landsiurmmann Hermann Bernhard, der schon seit März 1915 ununterbrochen tm Felde steht, wurde mit dem Hessischen Kriegsehrenzeichen für fein tapferes Verhalten vor dem Feinde ausgezeichnet. Das Eiserne -Kreuz und die Hessische Tapserkeitsmedatlle erhielt er schon früher. Unseren herzlichsten Glückwunsch!
Doen-Assenhrim. Gefreiter Hermann Le mp, bei eine« Laadwehr-Jnfanterie-Regiment im Westen, der schon mit dem
Die Gold- und SilSerankaufsstelle bittet, ihr die Goldsachen ai?s den Sammlungen in den einzelnen Ort. schäften zustellen zu wollen, nötigenfalls in Wertbriefen, damit sie bei dem nächsten Ankaufstag, Dienstag, den 5. März, nachmittags ren 3—5 Uhr. im Gr. Hochbau«mt. Schützej.ra'u 5, ab- gcschätzt werden können. — Wiederholt , sei darauf hingewiesen, daß auch Sil.
bsr zum Preis von 13 4 das Gramm angenommen wird. Der Goldanlauf wird fortgesetzt.
t. Kirchliches. Die evangelische Gemeinde unserer Stadt wird darauf aufmerksam gemacht, daß sämtliche Gottesdienste für die nächsten 3 Wochen einschließlich des Palmsonntags in der erwärmten Vurgkirche stattfinden. Wegen der nächtlichen Dunkelheit in den Straßen wird der Sonntagabend-Gottesdienst nicht erst Um 8'A, sondern schon nachmittags um HG llhr gehalten, solange die entferntere Vurgkirche benutzt wird.
KA. Erneuerung der Errrsche ne für Kranke. Wie aus einer Bekanntmachung des Kreisamts hervorgeht, Werden alle laufenden Bewilligungen von Eierzulagen mit 1. März 1918 für ungültig erklärt. Von diesem Zeitpunkte ab sind neue Anträge zu stellen, da vom 1 . März ab die Neuregelung der Erervcrsorgung in Hessen in Kraft ttitt.
Militärische Jugendvorbildung. Nach einer jüngst ergangenen kriegsministeriellen Besttmmung foll auch im Jahre 1918 in den Abteilungen der mtltlärischcn Jugendvorbilduno ein Wettwehrturnen in ähnlicher Weise, wie 1916 und 1917, stattfinden. Die Nachricht wird allgemein mit großer Freude ausgenommen werden. War doch im vergangenen Jahre trotz der Not der Zeit, die natürlich auch ihre Schatten auf das Gedeihen der vornehmlich Körperkraftigung erstrebenden Jugendabteilun- gen wirft, die Beteiligung an vielen Orten eine recht lebhafte. Zu bedauern ist nur, daß noch immer zahlreiche Jünglinge, welche es an Zeit nicht gebricht, den Uebungen fernbieiben, obwohl die Beteiligung mancherlei greifbare Vorteile bietet. Die vielfach verbreitete Ansicht, daß die Jrrngmannen der mtlttärt- fchen JugendabteUangen zuerst an die Front kämen. Ist gänzlich irrig. Richtig ist, daß sie infolge besserer körperlicher Vorbildung den Anstrengungen des Heeresdienstes eher gewachsen sind. Der Einttitt in die Jugendabteilungen kann jederzeit erfolgen. Jedem Neueintrete?rden steht die Beteiligung am Wettwehrttlr- neu frei, dessen besondere Bedingungen in nächster Zeit bekannt« gegeben werden.
Berufsausbildung. Am 2. August 1917 hat der Bundesrat eine Verordnung für das Deutsche Reich erlassen, nach der nur Handelsschulen mit geprüften und amtlich bestätigten Handelslehrkräften weiterhin nach einem ordnungsmäßigen, amttich genehmigten Lehrplan im Klasserrunterrichl bestehen dürfen. Die Gießener Handelsschule (früher Hermes' Handels-Lehrinftttut) hat sich gemäß diesen Bestimmungen umgebildet: sie besitzt heute einen in der Praxis gut bewahrten geprüften Handelslehr-r als Schulleiter, sowie geprüfte Lehrkräfte als Lehrer refp. Lehrerinnen. Außerdem werden von Ostern ab Kurse Mr Anwärter und Anwärterinnen für die Beamtenlaufbahn abgehalten, denen ein auf Grund amtlicher Angaben aufgestettter Lehrplan zu Grunde liegt. Alles Nähere besagt die Anzeige in diesem Blatte.
Konzert. Am morgigen Sonntag ftndet im Lokal „Hessischer Hof" in Friedberg ein ersttlaffiges Künstler-Konzert statt. Zum Vortrag gelangt u. a. die ..Mühle im Schwarzwald- (Stehe Jnsexat )
FO. Aus dem Taunus. 28. Febr. Am 1 . März vollendet ftr Efchenhahu Bürgermeister Thomas, körperlich und geistig rüstig, fein 80 Lebensjahr. Gleichzettig begeht er fein 45. Jubiläum als Bürgermeister. Er dürfte der Senior der Nassauischen Bür- germeister sein.
Aus Starkkvburg.
FO. Groß-Gerau. 28. Febr. Das Schöfsengericht verurteilte wegen Obstdiebstahl die jugendliche Katharine Deußer. Geor- Schäfer und Christine Schäfer von Königftädten zu je drei Tagen Gefängnis, die Elisabeth Schäfer geb. Heß und die Marie Flau^ aus geb. Helfma,kn zu je sieben Tagen Gefängnis.
AuS Hessen.Nassau.
FO. StastLtten. 28. Febr. Die Stadtverordneten beschloss^ die städtischen Steuern für 1918 um 50 Prozent herabzufctzen.
FO. Niederlahustei». 28. Febr. Die Stadtverordneten er- höhten die Real- und Einkommensteuer von 190 auf 200 Prozent.
FO. Lorsch, 28. Febr. Weil er bei der Aufnahme der Kartoffelvorräte der Kommission 14 Zentner Kartoffeln, die er unter Dickwurz versteckt, verschwiegen hatte, verurteilte das hiesige Schöffengericht den Landwirt Jakob Mischler von hier zu SO Ntt. bezw. fünf Tagen Gefängnis.
FO. Framersheim, 28. Febr. Die älteste hiesige Einwohnerin, Frau Katharine Btttmann. beging gestern ihren 90. Geburtstag. Sie hat 19 Enkel und 88 Urenkel.
t» «llta Stoftarten
Fertige Blusen u Kostüm-Röcke Damen* (Uebergangs-) Mäntel u. Kostüme JWaycr J. Hirsch. Friedberg. Ä


