und Oesterreich-Ungarn Mrrftc/r m mefen Derhvmd- Jungen davon ausgehen, sich wirtschaftliche Vorteile sichern z» lassen. Erfolgt dre Eröffnung der Verhandlungen am 2L FeLr^ so wird sich, laut „Voss. Ztg.", Staatssekretär vonKühlmaa» nach F o c s a n i begeben.
Der „Frankfurter Zeitung- wird dazu aus Berlin depe- schiert: Die Friedensverhandlungen mit Rumänien haben bis ;etzt noch nicht begonnen. Es ist aber wahrscheinlich, wenn auch noch nicht gewiß. daß sie am 22. Februar ausgenommen werden können. Sollten die Verhandlungen an diesem Tage zwischen den Mittelmächten und der rumänischen Regierung in Fluß kom- men. so beabsichtigt, wie wir hören, der Staatssekretär von Kühl, mann sich persönlich nach Focsani zu geben, um dort die Frie- densvechandlungen zu leiten. Ueber das Programm, das die Mittelmächte bei diesen Friedensverhandlungen vorzuschlagen gedenken, liegen nähere Einzelheiten zurzeit noch nicht vor. Deutschlands und Oesterreich-Ungarns Jnteresien werden sich voraussichtlich auf die Sicherung wirtschaftlicher Vorteile er- Jtiecfcn.
Mnn!!Mg fiöiiiiüj non jüiü iuiim?
Dcr Mailänder „Secolo" berichtet: Man erwartet in Londoner uift> Pariser politischen Kreisen bestimmt für die nächsten Tage entscheidende Ereignisie in Jassy und Bukarest. Man betrachtet den Rücktritt König Ferdinands als eine nicht mehr obzuwendende Tatsache, jedoch widersprechen sich die Nachrichten noch, ob der König zu Gunsten seines Sohnes Karl oder seines Bruders abdanken wird. Die Turiner ..Stampa" meldet aus Kom. König Ferdinand gedenke zu Gunsten seines Bruders ab- xudanken. Die Londoner „Morningpost" meldet: Die Ver-
bandsvertreter in Iaffy wurden von den Regierungen davon in Kenntnis gesetzt daß die Verbandsländer Verhandlungen Rumäniens mit dem Feinde als einen unfreundlichen Akt ansehen würden. Es sind aber noch keine Maßnahmen für den Fall getroffen worden, daß Rumänien Friedensverhandlungen anknüpft. Rumänien hat übrigens den Londoner Vertrag gegen ^nen Sonderfrieden seinerzeit nicht unterzeichnet.
Pnsrlond.
Berlin. 16 . Febr. (WTB.) Dir „Norddeutsche Allgemeine Zeitung veröf entlicht folgendes Privattelegramm aus Stockholm vom 17». Februar' Aus Petersburg hier eingetroffene neutrale Reisende schildern die Zustände in Rußland als grauenhaft. Es herrscht eine allgemeine Unsicherheit. Gut gekleidete Personen würden auf offener Straße gezwungen, die Kleider ab- zugeben. Steuern würden nicht mehr bezahlt. Bei der Land. Verteilung werde kein Bauer mehr Land bestellen, als er für feinen eigenen Unt.chalt braucht, fo daß die Hungersnot in den Städten unausbleiblich folgen werde. Die Geistlichen und Lehrer lebten von, Bettel. In den Schulen werde ketn Unter- ncht mehr erteilt. Die Bolschewisten hielten dort Reden und forderten die Kinder zum Ungehorsam gegen die Eltern auf. Da» Bestechungswesen blüht mehr denn je.
Alexefervs Vormarsch.
Stockholm, 17. Febr. (WTB.) Meldung der Petersburger Telegraphen-Agentur: Die Untern Einungen des Generals Alexejew gehen im Gebiet von Tagarog vorwärts. Heftige Zu. fammenstöße haben zwischen ver Roten Garde und dem Gegner stattgefunden. An drei Punkten es zu militärischen Operationen General Erdely kämpft bei Rostow. General Alexe- jew bei Woronesch. In den erbitterten Kämpfen bei Woronesch wurden die Sovjetstruppen von allen Seiten umzingelt. Alexe- jcw hat einen strategischen P'an ausgearbeitet, um die revolutionären Tnippen einzufchließen. Im Falle eines Erfolges werde dann Alexefew über Woronesch und Charkow nach Moskau und Petersburg vorrücken.
Eine Niederlage Alexejews.
Petersburg, 18. Febr. (Meldung der Petcrburger Tel - Agentur.) Bei Woronesck» operierend^Abteilung des Gen-' rotf Alexejerv erlitt eine starke Niederlage. Die revolutionären Truppen erhielten Verstärkungen. Die Kosaken wurden umzingelt und mußten die Waffen strecken. Ge- tangene Kosaken erzählten, daß Alexefew versprach, d-n Süden in 8 Tagen von den Truppen der Sowjets zu befreien. Die befangenen weigern sich, den Aufenthaltsort Atexejews anzugeben. Eine in Norwotscherkesk zusamnv'n- getretene Versammlung der Militär-Regierung der Kosaken faßte den förmlichen Entschluß, die Offensive zu ergreifen. Reaktionäre treffen in Nowoft'cherkesk ein, wo bei den Truppen der Kosaken sie Zuflucht finden. Die Militär-Negierung arbeitete einen V!an zur Leitung Rußlands im Falle des Sieges über bk Sowjettruppen aus. In der Liste der vor- geschlagenen Minister fehlt Kaledin. Eisenbahnangestellte,
* bie sich weigern, sich den Befehlen der Kosaken zu unterwerfen, werden erschlossen.
Die Einnahme von Kiew.
Stockholm, 18. Febr. (Petersb. Tel.-Agentur.)' Ein telephonischer Berich aus Moskau beleuchtet die schreck- lichen Vorgänge vor der Einnahme von Kiew. Ueber der Stadt hing eine dichte Rauckstvolke. Die gesamte Artillerie der Bolschewiki nahm an dem Kampfe Teil. An allen hoch- gelegenen Stellen sowie auf dem rechten Flußufer waren .Qanonen ausgestellt. Zweihundert und mehr Feuerschlünde tmten in Tätigkeit. Die Oktoberereignisse in Moskau verblassen vor den Ereignissen in Kiew. Der Hcmptkamps spielte üch in der Umgebung von Petschere, dem Samme'l- ruttkt der ukrainischen Streitkräfte ab. Es wird erzählt, daß Ofsl7,'.ere und Offizierschüler sich den ukrainischen Truppen ansMossen. Nach bolschewistischen Meldungen kämpfen in den Reihen der Ukrainer rumänische, englische, französische und belgische Ossiziere. Viele Mouche meldeten sich als Freiwillige.
Tataren gegen die Roten.
Petersburg, 17 . Febr. Meldung der Petersburger Tele- «ravhsn Agentur. Nach einer Schlacht Zwischen Matrosen und
der Aste» Garve etnrrserw'mck' totartsche« Truppe, urrdererfett» wurde die Hauptstadt ket Krim Simferopol genommen. Die Kathedrale ist beschädigt. Die Tataren befinden sich auf der Flucht. Die Truppen. Arbeiter und Matrosen erkennen lediglich die Autorität der Sowjets an. Die Nachricht der auslän- difchen Presse, im Kaukasus und in der Krim herrsche die Pest, ist vollkommen erfunden.
Eine russische Vrrpflegungskvmmisfio«.
Petersburg, 19. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Petersburger Tel.-Agentur. Der Rat der Volksbeaus- tragten bat die Einsetzung einer außerordentlichen Ver- pftegungskommission für die sofortige Konttolle und Regu- lierung der Ernährung verfügt. Die Kommission bestebt aus Trotzki und Vertretern des Kriegs- und des Verkehrs- kommissanats.
Der Frcihcitstznmpf Finnlands.
Die »Weißen" nehme» Nikolaistadt.
Petersburg. 17. Febr. (WTB.) Finnland kämpft um Selbstständigkeit. Zufolge einem Telegramm der „Prawdo" Hai am 6. Februar die finnische Weiße Garde in Stärke von 5* bis 10 000 Mann Nikolaistadt überfallen, die russischen Truppen ent. wcrffnet und sich in den Besitz der Stadl und des Hafens gefetzt.
Stockholm. ^7. Febr. (MTV.) Die schwedischen Zeitungen sind voll von Schilderungen gräßlicher Gewalttaten der Ro'en Gardisten in Finnland. Laut „Aftontidningen" wurde der Bürgermeister von Ekenas. Harry Winguist von einer bewaffneten Bande aus seinem Heim weggeschleppt und nach kurzem Verhör grundlos durch einen Schuß und mehrere Bajonettstiche ermordet. Dann ließ man ihn zwei Tige tot in einem Stuhl sitzen. Erst am dritten Tage erhielt feine Frau die Erlaubnis, ihn zu begraben. In Helsingfors wurde während eines Bcgräbnisies der.Sarg geöffnet, die Leiche herausgerissen und in einen Graben geworfen. Ueberall in den Eisenbahnen sieb, man von Roten Gardisten verhaftete und schwer mißhandelte Menschen, die aus ihren Häusern neggeschlcppt wurden.
Wehrpflicht in Finnland.
Stockholm, 17. Febr. (WB.) Wie „Aftonbladet" aus Wasa erfährt beschloß eine dort abgehaltene Versgriimfung von (Gemeindevertretungen, alle Gemeinden aufzufordern, ihre männlichen Einwohner im Alter von 18 bis 40 Iab'-en in den aktiven Wehrdienst zu stellen und alle über 40 Jahre in den Reservedienst-
Ein schwedischer Vermittlungsversuch.
Stockholm, 17. Febr. '(WB.) Meldung des Svenska Telegrambyran. Da ekn in Uleaborg erscheinenoes B:att gemeldet hat, der finnische Senat habe ein Anerbieten d-r schwedischen Regierung, zwischen dem Senat und den Revolutionären zu vermitteln, abgelehnt. lenkt «Dagens Nvbeter" die Aufmerksamkeit darauf, daß die schwedische Regierung keinen förmlichen Vorschlag zur Intervention gemacht h"t. sondern nur verstehen ließ, daß sie bereit wäre, an einer Verständigung mitzuwirken.
Abzug der Rusieu von Aaland?
Basel, 18. Febr. Tie „National Tidende" meldet an- Stockholm: Es ist ein Abkommen zwischen den Russen auf Aaland und dem Chef der schwedischen Expedition getrogen worden, wonach die Russen Aaland verlassen und sich aut den schlvedisckvn Schissen nach) Säpveden begeben sollen, um von da zurück nach Rußland befördert zu werden.
Italien und der Vatikan.
Dirn, 17. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) In der gestrigen italienischen Kammer erklärte Sonnino zur Anfrage des Katholiken Longinetti betreffend Arftkel 15 des Londoner Abkommens, sein früheres Dementi habe weitere Gültigkeit. Ter von den Bolschewisten veröffentlichte Artikel 15 bestehe auch in der etwas veränderten Form nicht, wie ihn Baviene in der Kammer verlesen. Unter Protest gegen die Veröffentlichung durch die Bolschewisten erklärte Sonmno. daß die italienische Negierung das Garantiegesetz während des Krieges peinlich gewahrt und weitherzig eingehalten habe. Der Negierung liege nichts ferner, als durch Mangel an Achtung vor dem Heiligen Stuhl Millionen guter italienischer Patrioten zu beleidigen. Longinetti nabm die Erklärungen Sonninos zur Kenntnis und betonte, daß eine Klausel über die Beteiligung des Vatikans am Friedens- kongreß bestehe, wenn ihr auch nicht der bekanntgewerdene Text zugrunde liege, das allein genüge, um in klerikalen Kreisen schmerzlichen Eindruck zu erwecken.
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Wien, 16. Febr. (WB.) Meldung des k. u. k. Korr- Bur. In der Sitzung der parlamentarischen Kommission des Polenklubs berichtete, wie die polnischen Nachrichten melden, der Obmann des Klubs Götz über die dem'Ministerpräsidenten am 11. Februar abgegebene Erklärung zu der Haltung der Polen gegen die Regierung wegen des mit der Ukraine geschlossenen FriedensvertrageS. Tie parlamentarische Kommission nahm einmütig und mit Anerkennung den vom Obmann des Klubs gemachten Schritt zur Kenntnis . Hieraus entwickelte sich eine mehrstündige Debatte über die dem Pclenklub 511 erstattenden Vorschläge für das weitere Vorgehen. In der Debatte, welche die Entrüstung der Nation und die Bereitwilligkeit, ihre Rechte zu verteidigen, wiederspiegelte, wurde vollkommenste Uebereinstimmung der Ansichten sowohl m der Beurteilung der Ereignisse der lrchten Tage als in der Haltung, welche die Nation gezwungen ist. in, der polnischen Frage einzunehmen, festgestellt.
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Der polnische NegentschattSral, das Ministerium und die Stadtverordnetenversammlung von Warschau haben
emen scharfen Protest gegen die Zuteilung des Cholmer ($* 5teti an die Ukraine veröffentlicht und zwar unter Umgehung der Zensur und ohne Kenntnis der Okknpationsbe- Hörden. Diese haben nunmehr entschieden Verwahrung gegen dieses Vorgehen eingelegt. Gleichzeitig ist das Er. Schemen des Blattes „Monitor Polski", worin dieser Priest veröffentlicht wurde verboten worden.
Kundgebungen in Krakau.
Aus Wien wird der „Post" geschrieben: Infolge Abtretung des Cholmer Gebietes an die Ukraine kam es in Krakau am Montag und Dienstag zu heutigen Straßenkundgebungen. die sich insbesondere in feindseligen Temon- strationen gegen Deutschland, aber auch gegen Oesterreich äußerten, das zur Wiederherstellung der Ordnung herbeigerufene Militär mußte schließlich von der Waffe Gebrauch machen, wobei es eine größere Zahl Verletzte gab.
Die Polen und das Kabinett Scidler.
Wien. 18. Febr. Das Gerücht, daß die volnischen Mit- glieder des Kabinetts Seidler Zurückgetreten seien, ist unrichtig. Es ist nicht zu erwarten, daß die Minister irgendeinen Beschluß in dieser Hinsicht fassen werden, bevor sich nicht die Plenarversammlung des Polcnkluö's über die Zrie- densfrage ausgesprochen hat.
Die mErMichca Dcrl-we.
Amsterdam. 17 Febr. (WTB.) Dem „Algemeen 5'.: rdels. blad" zufolge betrugen noch einer Meldung aus Melbourne di, Verluste der australischen Expcditionsarmee im ganzen 229 000 Mann, davon sind 115 000 Verwundete, 43 000 Tote, G7 OQO Kranke, 4000 Gefangene und Vermißte.
Wrrttchhcitsxüle.
Prinz Max von Boden hatte mit dem Direktor des Wolff- fchen Telegrophenbureaus eine Unterredung, über die dicfcr ausführlich berichtet. Das Gespräch kam zunächst aus den Frieden mit der Ukraine. Der Prinz sagte:
„Dieser Frieden ist in vieler Hinsicht bedeutsam: ich glaube, daß die Gründung der Ukraine sich in der europäischen Geschichte als eine dauernde Beruhigung bewähren wird. An die russisch« Revolution ftihrten zwei Wege, der eine zur Ordnung und Duldung der Freiheit, der andere zurück zu Mord und Maffacre» von Amts wegen. Die russischen Fremdvölker waren entichlofsen, jenen ersten Weg zu besckuetten und kämpfen nun heute um ihr Dasein gegen die Vertteter der anderen Richtung. Hier mußte Deutschland sich entscheiden: den Frieden mit den Bolschewiki unter Preisgabe der sich ordnenden Rationalitäten oder den Frieden mit diesen Randvölkern, die nur da» eine verlangen: sich in sauberen Verhältnissen konsolidieren zu können. Ich ireue mich über die Entscheidung, wie sie gefallen ist. Die Bolschewiki, soweit sie aus Idealisten bestehen, kämpfen für die Idee, die in drei Worten zufammengefaßt werden kann:
Zerstöruirg der Natisne».
Ueberall da. wo es sich um die nationalen Aufgaben, den Willen handelt, die Bürger der verschiedenen Klasien und Stände zusam- menzuschließen, überall da, wollen sie sprengen und auflösen. Das gilt für Finnland sowie für Deutschland oder Frankreich oder England. Ihr Ziel heißt nicht mehr oder weniger, als ganz Europa das Schicksal Finnlands zu bereiten. Es ist von jeher eine von Deutschlands historischen Aufgaben gewesen, ein Bollwerk gegen zerstörende Kraft zu sein, die van Osten her drohte: das taten wir 955 auf dem Lechfelde. 1241 bei Liegnitz. 1914 bei Tannenberg. Hindenburgs Siege waren nicht nur Deutschlands Siege, sie waren Europas Siege. Wer das nicht begrifsen hat. Hegriss auch nicht die echte Grundlage unseres Zornes gegen England. Ich kann nicht vergesien, mit welchem Behagen England sich 1914 und 1915 ausmatte, wie die russische Dampfwalze Deutschland zermalmen würde. Run heißt es wieder wachsam fern gegen die große Gefahr, die von Osten her droht. Eine m«>- raliscbe Infektion will sich in Bewegung setzen. Wenn Cholera und Pest drohen — und diese Gefahren gehören nicht bloß der Vergangenheit an — dann müßten alle zivilsierten Staaten ge- meinsame Bbsperrungsmaßnahmen ergreifen. Das heutig« kranke Rußland har den Ehrgeiz, in alle gefunden und gefunden- den Staaten feine Krankheit hineinzuttagen. Es ist an der Zeit, daß man sich klar wird über Abwehrmaßnahmen, dle notwendi- sind.
Diese Maßnahmen erblickt Prinz Max in der S e l b ft - e r h a l t u n g , wir müßten der Welt Unordnung Trotzkis. die die Freiheit zerstört, die W e l t 0 r d n u n g entgegensetzen, dip die Freiheit schützt, darum sei als zweit« Sicherheit notwendig, daß wir den deutschen Organis. m u s so gesund und widerstandsfähig als möglich machten. Er bedauerte sodann, daß heute wieder Kräfte am Werke selen, cm denen dle Gesinnung vom 4. August 1914 spurlos vorübergcgan- gen sei die den deutschen Organismus lockern wollten und tn- dtrekt die Plärr« unserer Feinde unterstützten» unsere Heimat» front zu zertrümmere Auf der anderen Seite bedauert er aber das Bestrebeir, breite Schichten unserer Bevölkerung als unpatriotisch zu brantmarken. Die Entwicklungsfteudigkeit der alten Parteien sei auch bei uns eine nationale Forderung. Di« dritte und wirksamste Abwehrmatznahme sei der Frieden. De« Schlüffe! der Lage liegt bei den angelsächsischen Völkern. Es ist hier sehr schwer, klar zu sehen. Die Nachrichten aus Amerika lauten widersprechend. Alles wäre gewonnen, wenn einmal die Völker so weit waren, zu einander zu sprechen, ohne einen Anspruch auf die Unfehlbarkeit, vielmehr in christlicher Gesiicnung. Die cnnerilanischen Zeitungen geben ein anderes Bild als Präsident Wilsons Rede. Es ist, als ob Reuter sein ganzes abgenutztes Heizmaterial den Amerikanern zur Verfügung gestellt hätte. Ueber die heutige englische Auffaffung ist es ebenfalls schwer, sich eine klare Tatbestands-Aufnahme zu machen. Lord Rorthclifs« und Reuter halten es für ihre vornehmste Aufgabe, Deutschland nur das England zu zeigen, mit dem es nur i» einen Kampf auf Leben und Tod gehen kann. Gewiß, auch andere Stimmen schallen. aber die «iaentttch euttLeidend« Frage bleibt: HÜrlches tft


