Die „Daily Mail" berichtet aus Petersourg: Die verstN baren Lebensmittel reichen noch für acht Tage bei der Hungev« ration von K Pfund täglich einige Tage länger. Am Donnerstag und Freitag wurden die Vorräte geplündert. Einige Soldaten und Seeleute nahmen an der Plünderung teil. Regie- rungv.', trcter tonten die hungernde Menge nicht beschwichtigen. Kattoftttir werden für einen Rubel und 40 Kopeken pro Pfund verlaust. Ein Soldat, der ein Pfund Brot für 5 Rubel verkaufte, i: ufce ertrankt. Das Pfund Butter wird zu 14 Rubel verkauft. Fleisch ist seit Beginn des Tauwetters billig. Das Pfund Kohl kostet 00 Kopeken. Das meiste Brot ist mit Stroh vermengt. Selbst in den Krankenhäusern gibt es kein Weißbrot. Die Haussuchungen nach Lebensmitteln haben wenig Ergebnisse, sie vermehren die Nervosität der Bevölkerung. Die Aussicht auf Durchsuchung von Privatwohnmrgen durch Soldaten und Seeleute der Roten Garde beunruhigt die Bürgerschaft sehr.
Havas meldet aus Petersburg: Troß des Versprechens die Brotration zu erhöhen, fand noch keinerlei Verteilung statt. Die Unzufriedenheit wächst. Die Rote Garde schießt in die Luft, um die drohenden Frauen, die in Massen Heranrücken, zu zerstreuen^
Südrußland gegen die Bolschewisten.
Stockholm, 8. Febr. Rach Mitteilungen der „Kiewskala Misft sind in Jekaterinoslow Unterhandlungen geführt worden, um einen südrussischen Verband zur Verteidigung gegen die Maximalsten zu schaffen. Diese Verhandlungen sind nun mit Erfolg zu Ende geführt worden. Alle südrussischen Republiken werden gemeinsam gegen die Bolschewik! Vorgehen, vorläufig eine gemetnsanie Gendarmerie, später eine gemeinsame Armee bilden und sie zu dem Zwecke verwenden, Südrußland von den Maximalsten zu säubern.
Die Bolschewisten unterdrücken Streikgelüste.
Schweizer Grenze. 7. Febr. Das „Berner Tagblatt" berichtet: Rach dem russischen Blatt „Djen" hat die Bolschewiki- rezierung durch einen Erlaß alle Arbeitseinstellungen in Staatsbetrieben als Hochverrat erklärt und mit den schwersten Strafen belegt.
Smolensk von den Polen erobert.
Dem Stockholmer Korrespondenten der Telegraphen-Union wird aus Petersburg gemeldet: Rach einer zweitägigen Schlacht, an der sich auch die polnische Artillerie beteiligte, ist Smolensk von den polnischen Truppen im Sturm genommen worden. Die Stadt Witebsk wurde vom polnischen General Dowbor erobert. Die zur Bespannung der Artillerie nötigen Pferde wurden den Polen von der Ukraine geliefert.
E Wachsende VW Mo«.
Berlin, 8. Febr. Die amerikanische Regierung tzlat fti den letzten Tagen im Kongreß drei schr bedeutende Niederlagen erlitten, die deutlich das Erstarken der wachsenden Opposition gegenüber den Mttralistischen und autokrattschen Methoden des Präsidenten Wilson bekunden. Es war Wilsons besonderer Wunsch, daß die gesamte Druckpapier- und Holzverwertungsindustrie seiner Kontrolle unterstellt werde. Eine dahingehende Gesetzesvorlage wurde nnt einer Empfehlung des Handelsministeriums dem Unterhaus des Kongresses vorgelegt und nach heftiger Debatte mit einer bemerkenswert großen Mehrheit abgelehnt. Noch bezeichnen- der ist die Abstimmung in dem wichtigen Senatskomitee für den zwischenstaatlichen Verkehr und Handel, das mit 7 gegen 6 Stimmen den Antrag annahm, daß die Regierungskontrolle über die Eisenbahnen innerhalb eines Jahres nach dem Kriege aufhören müsse. Diese Entscheidung wurde getroffen, obwohl der gegenwärtige Eiscnbahnminister, Schatz- sekretär Mac Adoo, persönlich vor dem Komitee erschien, um es vor der Annahme des Antrages zu warnen.
Die dauernde Verstaatlichung der Eisenbahnen ist ein Hauptprogrammpunkt und das innere Kriegsziel des Prä- sidenten Wilson.
Eine neuerliche Niederlage hat gleichfalls der Senat dem Präsidenten Wilson zugefügt, indem er den Antrag Wilsons auf Erteilung unbelchränkter Vollmachten zum Abschluß von politischen und militärischen Verträgen während der Tauer des gegenwärtigen Krieges ablehnte. Es wurde eine Kommission eingesetzt, die die Frage der verfassungsmäßigen Teilnahme des Senats an dem Abschluß notwendiger Staatsverträge während des Krieges prüfen soll.
Die Dmijßoil IMrs nMflfljnf.
Wien, 8. Febr. (WB.) Tie morgige „Wiener Zeitung" veröffentlicht folgendes Handschreiben:
. „Lieber Ritter von Seidler! Im Einverständnis mrt den übrigen Mitgliedern im Ministerium haben Sie mir angesichts der parlamentarischen Situation die Bitte um Ge. Währung der Demission des Gesamtkabinetts unterbreitet. Da ich ganz besonderenWert darauf lege, daß das mein volles Vertrauen besitzende, unter schwierigen Verhältnissen be- ivährte Minsterium im Amte verbleibt, finde ich mich nicht bestimmt, der gestellten Bitte zu willfahren.
Baden, 7. Febr. Karl m. p. ©e l frier m. p.
Gist großer Sieg der Ukrainer.
Stockholm. 8. Febr. Dem ukrainischen Jnformationsbureau zufolge,d hat die ukrainische Delegation in Brest-Litowsk aus Kiew ein, Telegramm erhalten, worin mitgeteilt wird, daß die ukrainischen Truppen bei Sorry eiyen großen Sieg errungen hatten. Sie erbeuteten 309 Maschinengewehre, 200 Gewehre und 200 Wagenladungen Munition.
Neue Schreckenstage in Finnland.
Stockholm, 7. Febr. Das Weiße Schutzkorps in Wasa tele- grophiert vom.Mittwoch abend: Der Bürgerkrieg in Finnland dauert fort und mit ihm. der Terrorismus der Sozialisten. Mehr- als 20 hervorragende Persönlichkeiten in Helstngfors sind in fürchterlicher Weise hingerichtet worden. Täglich werden Güter und Bauernhäuser geplündert und niedergebrannt. Unbewaff- nete und unschuldige Personen, besonders im südwestlichen Teile sind getötet worden. Das Weiße Schutzkorps ist jedoch voller Hoffnung, obgleich fürchterliche Ereignisse nicht verhindert werden können. Ein großer Vorteil für die Weiße Garde ist die gestrige Einnahme von Lemi und Tornea.
(si>endahttm?ammettstöße.
. Magdeburg, 8. Febr. Heute 1% Uhr früh rissen von emem von Guesten noch Sandersleben fahrenden Militärzüge 41 Achsen ab und rollten in dem starken Gefälle in der Richtung Guesten zurück. Kurz vor dem Bahnhof Guesten stießen diese Wagen auf einen dort haltenden Güterzug. Bei deni Zusammenstoß entgleisten von dem Militärzüge vier Personen- und ein Güterwagen; sie wurden stark beschädigt. Getötet wurden zwei Schaffner und 15 Soldaten, verletzt 36 Soldaten, darunter 21 schwer. Die Verletzten sind den Lazaretten in Bernburg zugeführt worden.
Köln, 8. Febr. Heute früh fuhr ein ^lrlauberzug auf einen v-Zug im Güterbahnhof Köln-Ehrenfeld. Das Signal war für den Urlauberzug vorzeitig auf „Fahrt" ge- stellt worden. Infolge des Zusammenstoßes wurden sechs Soldaten im Urlauberzuge und eine Dienstftau im v.Zuge getötet, sowie 20 Soldaten verletzt.
gmig verlassen könne.' Daß unsere Feinde, namentlich England auch Mangel zu leiden hatten, das sei das Verdienst der Uboote^ Retmer zeigte dann in großen Umrissen, wie gewaltig die Arbeit unserer Landwirtschaft sei und er warf auch einen Blick in die Zukunft. Keiner sei wohl im Saale, der nicht baldigst und Ähnlichst den Frieden wünsche, aber keinen Frieden, der auf alles verzichte. Rach dem Kriege müßten wir die ausgesogenen Felder wieder auf die Höhe bringen, von der Stickstoffe in fuhr seien wir dann nicht mehr abhängig, die Kräfte der Elektrizität müßten überall nutzbar gemacht werden und er hoffe, daß die deutsche Landwirtschaft dann bald wieder vorbildlich in der ganzen Welt dastehen werde. Durch Kampf zum glücklichen Endel (Lebhafter Beifall.)
^zn der Aussprache wändte sich Landwittschattskammermit» glted Weil-Langgöns gegen die Art der Pferdegushebung: er gab zu erwägen, ob nicht eine Versicherung gegen die dadurch erlittenen Schäden zu schaffen, falls nicht die Kreise dafür auf- kommen wollten. Oekonomierat Hensel erklärte, daß er bereits einen Antrag beim LanLwirtfchaftskammervorstand einge- bracht habe, der sich mit der Krage der Pferdeaushebung, durch die gerade der Kreis Friedberg betroffen worden sei beschäftige. Bürgermeister M ö r l e r - Ockstadt brachte den Schweine- movd zur Sprache. Die Arbeiter wollten heute essen, auf Geld sähen sie weniger. Wer sei der Dumme gewesen? Der die Schweine gleich abgeliefert habe. Landtagsabgeordneter B r erde n b a ch - Dorheim: Der Unwille gegen das Schweinemorden habe gewirkt. Selbstverständlich müßten die Städte ernährt - werden, aber als Mindestmaß müsse man verlangen, daß die Landwirte soviel wie die Städter bekämen. Auch er tadelt die Art der Pferdemusterung, recht wäre es gewesen, wenn man die Landwirte mehr geschont hätte, die früher schon Pferde hätten abgeben müssen. Eg. S e i b o l d t - Riedereschbach warf die Frage auf, woher die Viehhandelsverbände das viele Geld hätten? Doch nur von den Bauern, deshalb dürften sie mehr herangezogen werden. Oekonomierat A l l e s . Niederflorstadt gab einige die Pferdemusterung betreffende Aufklärungen. Herbe r t - Obererlenbach fordert, daß zu den Pferdemusterungen auch die Pferde der Ofsizisre in den Etappen herangezogen würden. Den Bürgermeistern, die bei dem Schweinemorden langsam getan hätten, gebühre die Rettungsmedaille (Heiterkeit). Der Krieg sei ein Lehrmeister, er habe u. a. die Hinfälligkeit von der alleinseligmachenden Lehre der Simmentaler Hochzucht bewiesen. Er fordert für die Gemeinden, die es verlangten, das Recht auch Bullen vonl Riederungsschlag^einzustellen. Der Kreis Friedüerg sei mit seinen vielen schwarz- und rotbunten Kühen der einzige Kreis Hessens, der mit 2.24 Liter auf Tag und ^opj der Kuh das Höchstmaß nicht nur erreicht, sondern überschritten habe. Oekonomierat Hamann und Hensel Litten diese Frage nicht weiter zu behandeln, da darüber bereits Verhandlungen schwebten. Landtagsabgeordneter Fenchel» Oberhörgern tadelt die Verschiedenheit, mit der Reichsverfügun- gen in den verschiedenen Staaten und Kreisen behandelt würden. Wilh. B re ide nba ch. Melbach schnitt die Milchsrage an. Milch werde auf ihren Gehalt untersucht, Bier und Aepfelwein nicht. Oekonomierat Hensel ging auf diese Frage naher ein, der Preis der Milch stände nicht im Einklang mit den Erzeugerkosten. Bedauerlich fei es. daß in dem Vorstand der Landes-Milch- und Fettstelle bei 29 Mitgliedern kein einziger praktischer Landwirt sei. Nachdem sich noch verschiedene Redner über die angeschnittenen Fragen ausgesprochen hatten, schloß der Vorsitzende die anregend verlaufene Versammlung mit der Mahnung, darauf bedacht zu sein, daß überall Landwirte in die Kriegsstellen berufen würden und der Hoffnung, daß die hessische Landwirtschaft ih: bestes dazu beHiage. um den Krieg zu einem guten Ende zu bringen.
Das geknebelte Selbstbestimmungsrecht.
Stockholm. 7. Febr. „Stockholms Tidningen" meldet aus Helfingfers: Die russische Regierung erstrebt die V:<cnjereinl* flünfl Finnlands mit Rußland und fordert offiziell die Soldaten und Matrosen auf, sich der finnischen Roten Garde anzuschließen. Die polnischen und ukrainischen Abteilungen, die sich wei. gcrtcn, dieses zu tun, wurden entwaffnet und nach Sveaborg geführt. Rach der gleichen Quelle trafen aus Kronstadt mehrere tausend Mann von der dortigen Flotte und der russischen Roten Garde in Helstngfors ein und beschossen die Truppen mit Maschinengewehren. Außer dem schwedischen Theater wurden auch Pnvathciuser geplündert. Zu den Opfern der Revolutionäre kommen noch die Landtagsabgeordneten Dack und ungefähr 10 jüngere Leute aus besseren Familien hinzu. Die Schiffe der russischen Flotte im Hafen von Helsingfors anketten vor Sveaborg und drohten damit, die Stadt zu beschießen. Rach einem Telegramm des „Svenska Dagbladet" wurde in Helsingfors auch der Ehesredaltem einer der größten Zeitungen ermordet.
Ern Sieg der Noten Carb^
Petersburg, 7. Febr. Tammersfors ist am 4. Februar ein- gejlylossen worden. Am 5. Februar morgens begann ein hef- tiger Kampf, der mit dem vollständigen Sieg der Roten Garde ? ie ö0 " Mannerheim befehligte Weiße Garde wurde nach Norden zurückgeworfen. Sie zieht sich gegen die Westküste des Botin rschcn Meerbusens zurück und wird von der Roten Garde verfolgt. . Tammerfors wurde von zehntausend Mann der Weißen Garde verteidigt. Die Verluste sind beiderseits beträchtlich. '
Große Niederlage der Noten Garde.
Stockholm, 8. Febr. Dis russischen Soldaten und die Rote Garde erlitten bei Karkcokosski in der Nähe von Helsingfors eme große Niederlage. Die Verluste der Roten Garde belaufen sich auf 8000 Tote. General Mannerheim wird in Tammers- fors erwartet. Fm Volkshause von Uleaborg wurden 500 Mitglieder der Roten Garde und 1200 rassische Soldaten gefangengenommen. Die gefongengenommenen russischen Führer wurden standrechtlich erschossen und die Leichen in den in der Nähe sich befindenden Fluß geworfen. .< < >,
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Am Donnerstag vormittag wurde bei Gastwirt Stein - häuß-er zu Friedberg eine Bezirksbesprechung für die Land- wittschaftskammcrbezirke Friedberg, Butzbach, Vilbel und Echzell abgehalten, die fast von allen Vertretern besucht war und in der eingehend über die verschiedensten landwirtschaftlichen Fragen beraten wurde. Am Nachmittag fand in der Turnhalle der hiesigen Augustinerschule eine von über 300 Teilnehmern besuchte öffentlick>e Versammlung statt. Herr Oekonomierat H e n se l-Dortelweil eröffnete die Versammlung und gab ein Bilde der Gesamtlage. Militärisch ständen wir ausgezeichnet» leider erhebe aber im Innern wieder die Zwietracht ihr Haupt und namentlich fei die Landwirtschaft wieder das Ziel der An- griffe, trotzdem sie vollauf ihre Schuldigkeit getan habe. Das- selbe sei auch bei der hessischen Landwittschaftskammer der Fall gewesen, was die heutigen Ausführungen beweisen würden. Oekonomierat Hamann-Darmstadt behandelte in einem INstündigen Vortrag in meisterhafter Weise alle Fragen der Gegenwart, soweit sie mit der Landwirtschaft in Verbindung stehen. Zusammenfassend erklärte er die Leistungen der deutschen Landwirtschaft in diesem Krieg für staunenswert, denn bei der fast völligen Sperrung der Einfuhr sei das deutsche Volk doch ganz auf seine heimische Landwirtschaft angewiesen. Jetzt zeige sich, wie recht wir vor dem Kriege getan hätten,' daß wir unserer Landwirtschaft den nötigen Schutz zukommen ließen. Die Leistungen der Landwittschaft seien um so größer, wenn man bedenke. daß sie ebenfalls durch die Sperrung der Zufuhr schwer getroffen sei; Futter. Dünger. Bindegarn, Säcke usw. stünden kaum mehr zur Verfügung. Wenn man bedenke, daß etwa 100 000 Elsenbahnwaggons Dünger, etwa 400 000 Waggons Getreide, etwa 300 000 Waggons Futter eingeführt worden feien, so könne man diesen Ausfall ermessen. Dazu komme der Mangel an Arbeitskräften und weiter die Kriegsverordnungen, die ganze Bücher ausftillten und doch gehalten werden sollten. Er verwahrt die Landwirtschaft dagegen, daß sie Schuld an den vielen Mißständen sei, die sich in der Ernährungsfrage gezeigt hätten. Er ermahnte die Landwirte, alles zu tun. um die Ernährung der Bevölkerung der Städte zu vervollkommnen und stellt fest, daß Deutschland in dieser Hinsicht immer noch besser gestellt sei als seine Feinde, da es sich aus leine eigene Erzeu-
Nom Leide
der Ehre.
Dorheim. Dem Wehrmann Karl S ch u t t. bei einein Inf.- Regt., wurde die Hessische Tapferkeitsmedaille verliehen.
Leidhecken, 8. Febr. Dem Landsturmmann Heinrich Bell, im Landsturin-VataiNon Friedberg, wurde, die Hessische Tapser- keitsmedaille verliehen. Wir gratulieren!
Utphe. 7. Febr. Unteroffizier Karl Rühl, welcher seit Anfang des Krieges im Felde steht, Inhaber des Eisernen Kreuzes 2. Klasse und der Hessischen Tapferkeiismedaille ist. wurde zum Sergeanten befördert.
Aus der Heimat.
EV. Evang. Männerabend. Am nächsten Montag, 11 . Febr. abends Sj4 Uhr findet im „Deutschen Haus" am neuen Bahnhof wieder eine evang. Männerversammlung statt. Herr Pfarrer Z a tz m a n n hält den die Aussprache einleitenden Vortrag über „Kriegsaberglauben."
Genossenschaftliches. In letzter Woche wurds« und Absatzgenossenschrften gegründet in Altenstädt, Betten- hausen und in Grund-Schwalheim. Diese vollzogen gleich zeitig den Anschluß an den Verband sowie an die Central, genossenschaft in Darmstadt. Zur Abhaltung von Grills dungsversammlungen stellt sich die hiesige Zweigstelle dM Eentralgenossenschaft (Fauerbacherstraße 45) zur Verfügung.
Die Landwirtschaftliche Zentral-Darlehenskasse für Deutschland vermittelt den Ankauf von Landwirtschaftlichen Moscheen jeder Art. Nähere Angaben sind bei der Filiale in Frankfurt am Main, Schillerstraße 23. zu erhalten. (Siehe auch Jntzrat.)
H. Bezugsscheine gegen Abgabebescheinigung werdey, wie die Reichsbekleidungsstelle mitteilt, bei Abgabe eines noch gut- erhaltenen Anzuges ausgefolgt. Wer zum Beispiel einen Rock- oder Eehrock.-Anzng abgibt, kann einen Bezugsschein über einen Sackrock- oder Sportanzug erhalten. Das gleiche gilt von Jacken und garnierten Kleidern und ähnlichen Kleidungsstücken. Dahingegen kann für einen abgegebenen Knabcn-Anzug ein gegebene getragene Männer Anzüge neue Knaben-Anzüge bell eaeb ne .getragene Münner-Airzüge neue Knaben-Anzüae b«.


