Ausgabe 
2.2.1918
 
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tinfc dort die Diktatur des Proletariats errichtet werden. Ja, 'Lenn auch die braven Arbeiter dort rnttzureden Hütten! Aber .'ein Blick -auf Rußlavd lehrt, wer dort die Herren sind: der Bodensatz der Großstädte, der aus feinen Höhlen hervorgekrochen kommt und eine Gewaltherrschaft übt, dergleichen höchstens di? französische Revolution etwas ähnliches geleistet hat. Was hat /aber das Organ der bürgerlichen Demokratie, die ..Frankfurter Zeitung" übrig für l^le diese Dinge? Diewilde Agitation der Alldeutschen und der Vaterlandspartei" und dieprovo­zierende Verschleppung der Wahlrechtsreform" soff, so sagt sie, deft Streik hervsrgervfen haben. And sie schüttelt ihr weises Haupt und ist. nicht damit raverstanden, daß die Regierrrng den BerlinerA-bciLerraL", diese Nachahmung der russischen Ar- LeiLerräte, ausgelöst hat. Gen', genau so schreibt dieInter- nationLle Korrespondenz": .^Versuche zur Unterdrückung märe die größte Dummheit welche die Regierung machen könnte und gössen Ocl ins Feuer." Internationale hüben wie drüben! Sie haben die Führung. Sicht das Bürgerturn noch nicht, wohin wir unter der Führung derFrankfurter Zeitung" treiben? In Rußland ist der sozialdemokratische Wille, verkörpert durch die augenblickliche russische Regierung, Tat und Wirklichkeit. Was die Begründer der deutschen Sozialdemokratie als dieDikta­tur des Proletariats" gefordert und gepriesen und für die erste notwendige Uebergangsstufe zum sozialistischen Zukunftsstaat gehalten haben, lebt in Rußland z. Zt. in voller blutiger Wirk, fcmfeit. Vor dem Krieg haben die sozialdemokratischen Führer ihr Endziel zu verschleiern für gut befunden, ihre zahlreichen Mitläufer wären ihnen ebgesprungen. Jetzt wittern sie Morgen­luft und ihr wahres Gesicht kommt wieder zum Vorschein. Des­halb muß die Losung für das deutsche Bürgertum lauten: Los von der Sozialdemokratie und ihren Schützern von der Lcldenen Internationale?

Die Strellrbemeimrm.

Aeußrrungen des hessischen Minister des Innern

Darmftadt, 1 Febr. In der heutigen Sitzung des erwei­terten ersten Ausschusses der Zweiten Kammer machte der Minister des Innern von Hombergt folgende Darlegungen: Erfreulicherweise scheint die hessische Arbeiterschaft den auch an sie herangetreteiren Aufreizungen Zur Teilnahme an dem be­dauerlichen Demenstrationsstreik. wie wir ihn in einzelnen Städten leider zu beklagen haben, bis jetzt wenigstens wider- standen zu haben. Aus keinem der hessischen Betriebe sind Ar­beitsniederlegungen gemeldet worden. Das verdanken wir in erster Linie den verständigen Abmachungen der christlichen, der gelben und der Hirsch-Du nckerschen Gewerkschaften, nicht zum geringsten Teil aber auch der besonnerren Haltung unserer hes­sischen sozialdemokratischen Parteileitung. Es ist jetzt wahrlich nicht Zeit zu großen Worten, und jede Scharfmacherei, mag sie kommen, woher sie wolle, muß vor allem ausgeschaltet werden. Mi.hr wie je gilt jetzt zusammenzuhalten, damit wir nicht kurz vor dem zu erhoffenden Ziel durch solche zwecklose und gefähr. llche Veranstaltungen alles aufs Spiel setzen, was wir bisher mit Gut und Blut unter den größten Entbehrungen verteidigt haben. Ich vertraue auf die seither bewährte Vaterlandsliebe unserer Arbeiterschaft und derer, die Einfluß aus fie haben, da­mit cs gelingen wird, die Verirrten bald wieder zu ihrer Pflicht znrückzuführen und mit vereinten Kräften durchzuhalten bis zu dem von uns allen heiß ersehnten Frieden, den wir uns unter keinen Umstanden von unseren Feinden wollen diktieren lasten. Der Vorsitzerde des Ausschnffes Dr. Osann sprach dem Mini­ster den Dank d?s Ausfchnstes für seine Mitteilungen aus und stellte fest, daß diese Darlegungen die einstimmige Zustimmung des Ausfchnstes gefunden haben.

Demonstrationen in München.

München, 1. Febr. Die Stre!klage hat sich hier wenig ge- llndcrt. Neuerdings sind 150 Lederarbeiter in den Ausstand getreten, zu denen heute 500 Arbeiter einer Zigarettenfabrik kommen dürsten. Im Laufe der Nacht wurden mehrere mit der Streikbewegung im Zusammenhang stehende Personen ver­haftet. darunter der Führer der Bewegung. der Schriftsteller Kurt Eisner und Frau Sarah Lerch. Heute Vormittag zog eine größere Volksmenge vor das Polizeipräsidium und ent­sandte eine Abordnung an den Polizeipräsidenten, um die Fr'i- laffnna der Verhafteten zu erwirken. Aus den Bescheid hin, daß die Entscheidung hierüber dem Gericht zusiehe, zog sich die Menge zurück. Bcr dem Wittelsbacher Palast, in d-m der König residiert, wurde eine Demonstration verstlchk, durck das Militär aber verhindert. In einzelnen Bezirken sind die Arbeiter heule vollzählig zur Arbeit erschienen. Nicht gearbeitet wird an dem Neubau der Rappmoloreuwerke und in den Ottowerken. In alten Rapp ctorenwerken sind von 1860 Arbeitern nur 300 zur Arbeit crK tenen. Vollzählig erschien die Arbeiterschaft bei Moffei. Die Gesamtzahl der Streikenden wird auf 4000 ge­schätzt. In den Kruppmrrken fehlen zwei Drittel der Arbeiter, etwa 500 Mann arbeiten. An einem gestern nachmittag ver­anstalte en Demenstrotionszug nahmen etwa 2000 Personen te l. Die e.nheinniche Arbeiterschaft steht der Bewegung ziem- llch fern die durch fremde Elemente geschürt wird. In den gestrigen Derscrmmlunacn. in denen die sozialdemokratischen Abgeordneten Auer und Timm sprachen, kam es zu tumultuari- scheu, von den Unabhängigen ^ranstalteten Austritten.

Kaste!, 1. Febr. Tie S: n sämtlicher Betriebe

In Kassel haben, heute früh die . eieder ausgenommen. Zu Maßregelungen irgendwelcher Art ist es nicht gekommen. ^Dre Werk'eitungen haben von den Erklärungen der Streik­leitungen Kenntnis genommen, daß es sich im vorliegenden Jolle nickt um Lohndifferenzen, sondern lediglich um eine Denttmslratiou mit politischem Charakter gehandelt hat.

Köln, 1. Febr. Tas Kriegsgericht verurteilte den Dreher Bernhard Jammer wegen versuchten Landesverrats, begangen durch Verteilung von Flugblättern, im be­schleunigten Verfahren zu einem Jahr Festung. Als straf- mildernd kam in Betracht seine bisherige Unbescholtenheit «nd die Teilnahme ain Feldzug.

Köln, 1. Febr. Der Streik in den Kölner industriellen Kerken »s! nachdem eine soeben stattgefundene Ver-

irauensmauilerverjainmUlng in GegeiUvart des Recttenings- präsidnten beschlossen hat, die Arbeit wieder cmszimehmen.

Bielefeld, 1. Febr. Die Arbeiter der Dürkopp-Werke sind sett vormittag ausständig, andere Werke werden im Laufe des Tages folgen.

. Dortmund, 1. Febr. 2tuf den sechs Zechen im Stadt- gebiet ist heute die Gesamtbelegschaft ungefähren. Auch auf den Zechen des Landkreises sind nur noch geringe Minder- Helten ansständig.

Hamburg, 1. Febr. Nachdein bereits gestern über die Hälfte d^r auf den kiesigen Werften streikenden Arbeiter die Arbeit wieder ausgenommen hat, haben sich nunmehr auch die Vetriebsansschüsse der Ausständigen in Hamburg für die einhellige Wiederaufnahme der Arbeit am Samstag, den 2. Februar ausgesprochen.

Gotha, 1. Febr. Die meisten Fabriken für Heeres­lieferungen streiken, doch nirgends vollständig.

Lcibzig, 1. Febr. Die Zahl der Streikenden bei den Flugzeugwerken in Leipzig-Lindeuthal ist von 1000 auf 180 zurückgegangen. Auch im Uebrigen ist die Streikbeweqng im Leipziger Bezirk abgeebbt, sodaß in den meisten Betrieben die Arbeit wieder ausgenommen wird.

piftftphwn fiir Anbail von SunpfriWiuiffii.

Der Krieg sausschnß für Oele und Fette, Berlin, schließt durch die Zeuttalqenossenschaft der Hess, landw. Konsumvereine, Tcrmstadt, zur Förderung des Anbaues von Sommerrüüsen. Mchn, Leindotter und Senf mit den Landwirten Anbauver­träge ab. Diejenigen Landwirte, die sich durch die Anbauver­trüge zur Anpflanzung der genannten Sommeroelsaaten ver­pflichten. erhalten eine Flächenzulage. Diese beträgt nicht mebr wie früher 150 Mark, sondern nur 100 Mark für den Hektar. Dagegen sind die Mindesternten, welche erzielt werden müssen, um den Anspruch auf Zahlung der Flächenzulage als erworben gelten zu lasten, wie folgt herabgesetzt worden: bei Rübsen aus 300 Kilo anstatt wie bisher 600 Kilo, bei Mohn auf 300 Kilo anstatt wie bisher 600 Kilo, bei Dotter auf 400 Kilo anstatt wie bisher 800 Kilo, bet Senf auf 400 Kilo anstatt wie bisher 860 Kilo. Für jede weiteren vollen 100 Kilo, die vom Hektar der Gesamtanbaufläche durchschnittlich gerechnet mehr als die fest­gesetzte Mindesternte zur Ablieferung gelanoen, erfolgt eine weitere Zahlung von 33 Mark für 100 Kilo Rübsen und Mohn, 25 Mark für 100 Kilo Detter und Senf, jedoch gelangt in keinem Falle eine höhere Flächenzulage als 260 Mark für den Hektar zur Auszahlung. Außer dem gesetzlichen Höchstpreis von 74 Mk. die 100 Kilo wird eine Drusäurämie von 10 Mark für 100 Kilo abgelieserten Delbsenf und ' Mark für 100 Kilogramm ab^e- lieferten Braunsenf gewährt.

Die Verträge sollen auf mindestens 1 Hektar lautem Für Landwirte, welche weniger als diele Vcdenfläche anbauen, kann der Vertrag durch die Gemeinde für die gesamte Fläche, welche rcn den zu ihr gehörigen Landwirten mit Sommerfrüchten be­stellt wird, geschlossen werden.

Der für die Aussaat erforderliche Samen wird auf Wunsch gegen Vergütung geliefert. Außerdem werden den Landwirten, die Anbauverttäge schließen, 80 Kilo sckwetelsaures Ammoniak käuflich zugewiefen. Weiter haben die Anbauer Anspruch auf käufliche Uebeclaffnng von Oelkuchen und Oel.

Im Uebriaen haben die für die Ernte 1918 gültigen Höchst, preise für Oelfrüchte eine wesentliche Erhöhung erfahren. Der Abschluß von Anbanverttäqen kann somit nur empfohlen wer« den. Jede weitere Auskunft erteilt die Zentrolgenoffenschaft der hest. landw. Konsumvereine e. G m b. H., Dcnmstadt.

An« *er Oeimat.

Die Großherzogliche Handelskammer Friedberg für die Kreise Friedberq. Büdingen und Schotten hält am Donnerstag, den 7 Februar 1918. vormittags 12 Uhr. in den Geschäfts­räumen der Handelskammer (Alte Post) ihre diesjährige erste Sitzung ab. Die Tagesordnung lautet: 1. Neuzusammensetzung der Kammer: 2. Bericht über die wirtschaftliche Lage im

Kammerbeziik: 3. Bericht über die Tätigkeit der Kammer und des Ausschnffes für eilige Angelegenheiten feit der letzen Sitzung' 4. tetr. Forderungen an das feindliche Ausland: ft. Bericht über die Vertreterbesprechung der hessischen Handels­kammern: 6. Verschiedenes

Tcuerungszufchkäge im Buchhandel Der deutsche Sorti­mentsbuchhandel dürfte der einzige Stand fein, der es bis jetzt vermieden hat. Teuerunas.ruschläqe zu erheben. Wohl haben die erhöhten Kosten der Herstellungen, besonders der Einbände, kleine Preiserhöhungen durch die Verleger veranlaßt. S e brachten aber dem Ladenbuchhändler keinen Ausgleich gegen­über der auf allen Gebieten der täglichen Lebenshaltung ein- getretenen Teuerung um ein vielfaches der früheren Kasten. Jnfolgedesien hat sich die Standesvertretung im deutschen Buch­handel veranlaßt gesehen, mtt Rücksicht auf die immer schwieri­ger werdende wirtschaftliche Lage allgemeine Tenerungszuschläge als dringend erforderlich zu beschließen Es wird daher von jetzt ab auf alle Bückerverkäufe ein Teuerungszuschlag von 10 Prozent in Anrechnung gebracht Dieser Teuerungszuschlag ist auf ein möglichst niedriges Maß beschränkt worden, in der Er. Wartung, daß die Verkäufe möglichst gegen sofortige Zahlung stutlsinden.

Bad - Narrhelmer Streichquartett. Unter diesen! Namen haben sich die Herren Otto D r u m m (1. Geige), Willy N a u * (2. Geige), Karl Unbehaun (Bratsche) und E. Schmidt (Tello) zusammengetan, um eine hier ganz zu Unrecht vernach. lässigte Kunstgattung, nämlich Kammermusik, zu pflegen. Die Herren, alles wehlbekannte Mitglied« der Kurkapelle Bad- Nauheim. gedenken ihren erstes Kammermusikabend mit Werken von Haydn. Mozart und Beethoven Mitte Februar im Groß, herzoglichen Kurhaus Bad-Nauheim zu veranstalten.

Vilbel. Der Gebuttstag E. M. de» Kaiser» wurde auch hier durch den Kriegerveretn in einer d« Kriegszeit angepaßten Weife begangen. Am Vormittag besucht» der Verein de« Dot« tesdienst in der evangelische« Ktrcha. A« Abend versammelt» 1 sich die Mitglieder nebst Freunden im »Kühlen Grund" zu et««»

einfachen Feier. Den Glanzpunkt des Abends bildete ein pa­triotischer Vortrag des Herrn Lehrer Wämser, dem die Zuhöre»' mit Spannung lauschten und der Zeugnis ablegte von dem glän> zenden Rednertalcnt des Herrn Wämser: in das am Schluffe der mit rauschendem Beifall aufgenemmenen Rede ausgebrachte Kaiserhoch stimmten die Anwesenden freudig ein. Dafür, daß auch der Humor etwas zu seinem Rechte kam. sorgte Herr Her­bet durch Vortrag einiger humoristischer Gedichte. Auch die jetzt allerdings etwas sehr gelichtete Gesangsabteiluna des Krieger- ' Vereins unter Leitung des Herrn Lehrer Ohl gab ihr Bestes dazu her, um die Feier würdig zu gestalten.

FC. Büdingen. 31. Jan. Die Mühle des Karl Heilmann in Merkenfritz wurde wegen wiederholt bewiesener Unzriver^ lässigkeit des Besitzers erneut geschloffen.

FC. Stockheim, 31. Jan. Zwei schwere Zungen aus Frank­furt am Main, Johannes Keil und Paul Scheuroll mit Namen, die die hiesige Gegend durch Einbrüche fortgesetzt unsicher ge- uracht, wurden, elftem in Ortcnberg, letzterer in der Wirtschaft rcn Hartmann dahier durch die Gendarmerie festgenommcn. Keil führte 14 Pfund geräucherte Wurst und acht Pfund Dörr-' fleisch mit sich, Scheurell Einbrecherwerkzeuge und einen gela­denen Revolver.

FC. Aus dem Rhern-Maingebiet. 31. Jan. Großen Scho­den richteten Heuer die Mäuse an Kleeäckern und Wiesen an.

FC. Aus dem Grotzherzogtum Hessen, 31. Jan. Sämtliche im Grcßherzogtum Hessen gehaltenen Klauentiere sind zur Zeit vollständig frei von der Maul- und Klauenseuche.

Aus Knrhcssen.

FO Aus Kürzesten, 31. Jan. Ein Gco^feuer äscherte Wohn­haus. Scheune und Stallung des Bäckermeisters Christian Groß in Rosenthal gänzlich ein. Sämtliche Futtervorrate sowie Brot­getreide wurden ein Raub der Flammen. Da Groß einen groß-m Teil der Einwohnerschaft mit Brot versorgt, bedeutet dieser Brand eine erhebliche Schädigung.

Kirchliche Anzeige«.

Sonntag SexagcsimL, 3. Februar 1818.

Gottesdienst in der Stadtkirche.

Vormittags 9% Uhr: Herr Pfarrer Kleberger. Mtt- irirkung der Thorschule

Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst. Herr Pfarrer

Ritter.

Nachmittags 5 Uhr: Herr Kandidat Neun übel.

Abends 8% Uhr: Herr Direktor Schoell.

Gottesdienst im Stadtteil Fauerbach Sonntag Seragcsima, 3. Februar 19 JS.

10 Uhr: Gottesdienst.

11 Vk Uhr Iugendgottervienft

5 Uhr: Kriegsa«dacht.

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.Katholische Gemeinde.

Sonntag Seragesimä, 3. Februar 1818.

Beichtgelegenheit am Samstag von 4 Uhr an und S. » tag früh von 6 Uhr.

K7 Uhr Frühmeff».

8 Uhr: Militärgottesdienst (Singmeffe mit Predigt).

Gemeinsame hl. Kommunion der Iüngkinge und ^ flauen

$410 Uhr: Hochamt mit Segen und Predigt.

Nachmittags 2% Uhr: Christenlehre und Rost!-

Bruderschafts-Andacht mit Segen und Umgang.

Um 4 Uhr: Versammlung des Iiinglingsvereins.

Während der Woche: y*7 und 7 y* Uhr hl. Messe.

Nach dem Hochamt Ausgabe von Brichera aus der mLu-'Bücheret.

AtttivmrUimei-ttLLWLAW'WL!

Offene Stellen:

1 Knechtefamilie. 2 Verwalter, auch Kri "sbchch '

1 Schweine fetterer. 6 Schreiner, mehrere landwikt ; .ihu D . mögde, 7 Hausmäochen. 1 Köchin, 1 Haushälterin, i Verkäuferin und 2 Lehrmädchen für Luxus und Spie!waren.

Für Etappe: Vtehrere Pferdepfleger.

S teilen f ucke nder

Mehrere Melkerfamiiien und ledige Melker, 2 Büroftäul<ü'>s-

Verantwortlick für den politischen und lokalen Teil: Otto Hirschel. Friedberg: für den Anzeigenteil: N- Heyn er. Friedberg. Truck und Verlag derNeuen Tageszeitung", A G.. Friedberg \ tz.

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Bekanntmachung

Nachdem die Standesvertretung des gesamten deutschen Buchhandels mit Rücksicht aus die immer schwieriger werdende wirtschaftliche Lage Tenerungszuschläge im Ladcnbuchhandel als dringend erforderlich anerkannt und deren Durch­führung durch Beschluß genehmigt hat, bringen die Friedberger Buchhändler hiermit zur Kennt­nis, daß von heute ab auf alle Bücher

ein Teuerungszuschlag von 10%

auf die Verlegerpreise in Ansatz gebracht wird.

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