' Warschau. 10. ^f.n. (WTB.) Die „Gazette de Lausanne^ luachle unlängst eine Mitteilung, wonach im Juli 1917 als di- rette oder indirekte Folge des Mangels an Lebensmitteln in Warschau 6V 000 Todesfälle Zu verzeichnen gewesen wären. Die Warschauer polnische Presse verweist demgegenüber darauf, daß die LatfächlicheSterblichkeitsziffer zehnmal geringer war. Da- Lei weisen die heisen Sommermonate Juli und August die ver- Zeit die Brechdurchfälle der Kinder häufig sind und in jedem Zeit die Brechdurchfälle der Kinderhäuftg sind und in jedem Sommer die Nnhr auftritt.
RMsfaMrÄMllh! ln Al!!!htN-ßi!lijgfSVerdü.
BimtzM, 12. Jan. (WB.) Bei der gestrigen Neickstaatz- erfatzwahl im Wahlkreise Bautzen°Bisckofswerda wurden für Jnstizrat Herrmann (Kons.) 6986. für Kaufmann Pudor (Fortsckr. Vp.) 3521 und den Landtagsabgeordneten Uhlig (Soz.) 6141 Stimmen abgegeben; 47 Stimmen waren un- giltig. Zwei zersplittert. Demnach hat Stichwahl zwischen Herrmann und Uhlig zu erfolgen. Bei den Wahlen 1912 erhielt der verstorbene Abgeordnete Gräfe 13.354 Stimmen, der Sozialdemokrat Bock 11.412, der fortschrittliche Kandidat Pudor 7889 Stimen. In der Stichwahl siegte Gräfe mit 17,430 gegen 15.092.
Ein Vergleich der Hauptwahlziffern von 1912 mit denen der Ersatzwahl von 1913 ergibt, daß die konservativen Stimmen um 48 Prozent, die sozialdemokratischen um 44 und die fortschrittlichen um 55 Prozent sich vermindert haben
Die „Frankfurter Zeitung" setzt sich natürlich bereits für ihre roten Freunde ein. Sie meldet:
Dresden, 12. Jan. Die Fortschrittliche VoTspartei wird voraussichtlich bei der Stichwahl die Wahlparole für die Sozialdemokratie ausgeben.
Aetr Maiilsias Grzberger.
Eine dringende Bitte um Aufklärung über die Juli- dorgange richtete das „Düsseldorfer Lagblatt" an die Partei- amtlichen Stellen des Zentrums. Es ist dies nicht nur eine dringende Bitte, sondern auch eine Enthüllung von an- Lernend nicht geringer Tragweite. Es heißt in diesem VE Es .st der weiteren Oeffentlichkeit bis jetzt noch nicht bekannt geworden, daß der Abgeordnete Erzberger seine vielbesprochene Aktion im Hauptausschuß des Reichstages *™ vorigen Jahres unternommen hat, nachdem in
«>ner Besprechung mit dem damaligen Fraktionsvorsitzenden Spahn abgemacht worden ivar, daß sie unterbleiben sollte- m dann, als Herr Erzberger sich nicht darum kümmerte, Herr Spahn in höchstem Unwillen sofort den Fraktionsvor- sitz mederlegte und nicht, wie uns gesagt, wegen seiner Be- rufung zum Justizminister. Er nahm vielmehr diese Be- nifung an. weil er für ein ersprietz ichss Wirken in der Fraktion durch das Verhalten des Abgeordneten Erzberger keine Möglichkeit mehr sah. Rach dem die politische Lage sich seit den Julitagen so verändert hat, daß die ganzen da- mals angenommenen Vorausietzungen hinfällig geworden sind, kann unseres Erachtens kein Bedenken mehr bestehen nunmehr der wetteren Oeffentlichkeit die wirklichen Voraus-' sehungen und die Ziele der Jultt-ntschließung mitWtetten. damit inan em sicheres Urteil über die ganzen Vorgänge ge- wmncn kann. Und darauf hat die Oeffentlichkeit ein Recht Die Zentrumöpartei ist durch dieselben in eine der ernstesten Krisen. seit ihrem Bestehen gebracht worden und der Riß kann nicht zuheilen, bis eine restlose Aufklärung gegeben ist. A es wahr, daß die Entschließungen des Reichstagsaus- schusses (gemeint ist der Neichsaussckuß der Zentrumspartei &er tm Herbst in Frankfurt a. M. getagt hat) und viele,'
; 0 in der Nelchstagsfraktion durch unwahre Angaben be- ^.lußt worden sind? Es muß eine volle Klarstellung und »ttchtlgstellung geschehen.
Dnm Äapitalahtzirdnttgssteletz.
Wiederholt sind Fälle vorgekommen, daß Kriegsverletzten, denen schon eine Kapita abfindung in Gemäßheit des Kaptta'abfiiidungsgesetzes bewilligt worden war, diese nachträglich anf Grund erneuter ärztlicher Untersuchung wieder entzogen worden ist u. ä. Ein solches Verfahren, das geeignet ist, schwere Unzuträglichkelten herbeizuführen, ent- wricht m-cht den Absichten und dem Gebiet des Kapitalab- flndungsgesetzes. Das Kriegsministerurm hat nunmehr Unordnungen getroffen, die dem ein Ende machen.
Es hat insbesondere bestimmt, daß bei Erlaß eines zu- stimmenden. Kapitalabfindungsbescheides gleichzeitig auch eme BeMmigung des Inhalts zu erteilen ist. daß ein gänzlicher Fortfall der Rente nie emtrxtt und daß ferner die Entziehung der Zulage, an deren Stelle die Kapitalab- srndung tritt, ausgeschlossen ist.
Vom Felde
der Ehre.
r Beienheim. Gemerrrdecinnehmer Stein, z. Zt. Un- doffizter im Landstnnu-Bataillon Friedberg 18/10. erhielt das Eiserne Kreuz zweiter Klasse.
Dorn-Assenheim. Den: Landsturmmann Wilhelm E m- vach, der seit 1915 eingezogen ist und in Rußland, Serbien und Frankreich gekämpft hat, wurde des Eiserne Kreuz zweiter Klasse verliehen. Mt der Hessischen TapferLstts- awdcülle ist er schon früher ausgezeichnet worden.
Dtarben. Vizewachtrneister Richard Wendel bei einer Srchrpark-Kolonne. wurde zum Leutnant d. R. befördert
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Ans der Heimat.
Kartoffelversorguttg. Es scheint in der Bevölkerung die Melniing verbreitet zu sein, daß infolge der diesjährigen guten Kartoffelernte die Vorschriften der Verbrauchs- regelung nicht eingehalten zu werden brauchen. Diese Ansicht ist eine durchaus irrige. Während im Frieden von Juni ab schon viele ausländische Kartoffeln verzehrt wurden, müssen wir letzt noch 7 Monate mit unseren eigenen Kartoffeln auskommen. Dazu kommt, daß sich selbst bei einer Verwendung von nur 1 Pfund pro Kopf nnd Tag der Kar- toffelbedarf gegenüber dem Friedensbedarf verdreifacht hat. Deshalb muß streng auf die Einhaltung der für den Ver- brauch erlassenen Vorschriften gesehen werden. Es ist nun wiederholt die Wahrnehmung gemacht worden, daß einzelne Familien, die ihren Wintervorrat an Kartoffeln im Keller haben, sich an die gesetzlich festgesetzte Wochenkopfmenge von 7 Pfund nickt halten und mehr Kartoffeln verbrauchen. Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, daß diese Familien unter keinen Umständen im nächsten Frühjahre Winterkartoffeln erhallen werden. Sie werden aussch ießsich auf Dörrgemüse und getrocknete Erdkohtraben an Stelle der zu früh verbrauchten Kartoffeln angewiesen sein. Es liegt daher in Jedermanns Interesse und ist dringend erforderlich, daß der Wochenveröraiuh von 7 Pfund auf den Kopf jede Woche im voraus durch Abwiegen festgestellt wird und
FC. Okarben, 9. Zar:. Der Lolomotivherzer Wallrass. ve< einen Güterzug begleitete, wurde in der Nahe der hiesigen St», Lion von einem anderen Zuge überfahren und getötet. Wallratz wohnt in Frankfurt am Main.
sr. Hanau, 10. Jan. Ein Landwirt ans Bruchköbel M Hanau hatte einen Strafbefehl über 600 Mark erhalten, weil er dem Brauereibesitzer Orschln in Hanau einen Posten Runkel- rüben verkauft und dabei 3 Mark für den Zentner gefordert und erhalten hatte, obgleich der Höchstpreis nur 1.50 Mark betrug. Orfckler war in eine Strafe von 50 Mark genommen wurden. Beide erhoben Einspruch und wurden heute vom Schöffengericht fteigesprcchen. der Landwirt deshalb, weil er mit dem Verkauf überhaupt nichts zu tun gehabt hatte. Sein Sohn, der jetzt Soldat ist, war Besitzer und Verkäufer der Rüben, Orfchler. ttiig. nete nicht, 3 Mark gezahlt zu haben. Er habe in gutem Glauben gehandelt, über die D'rckirurzp reise sei er gänzlich ununter, ricbtet gewesen, da er noch nie Runkelrüben als Pferdefutter gekauft habe.
FC. Frankfurt am Main. 11. Jan. Eine Frau sprang im Hauptbohnhof auf den bereits im vollen Fahren begriffenen Schnellzug nach Heidelberg, sie glitt ab und kam zwischen Bahn, steig und Wagen zu liegen. Als der Zug vorüber war. sprang die Frau auf und erklärte, es fei ihr nichts geschehen, nur etwa», erschrocken sei sie.
FC. Vom Main. 11. Jan. Die Weinernte in Unttrfrankea im Jahre 1917 betrug runv 72V00 Hektoliter mit einem Wert
daß unter keinen Umständen mehr a's die sich so ergebende i ccn run * 22 Missionen Mark Das ist da; günstigste Herbst- srr><mm» . ..... < ! ergebnrs, das Unterfranken je zu verzeichnen hatte. So hoben
Menge verbraucht wird. Sehr zu enxpfehlen ist es, den , Kartofselverbrauch z. Zt. einzuschränken und an dessen Stelle Rüben (Erdkohlraöen. weiße Rüben, gelbe Rüben) zu essen. Die Rüben sind nur bis Anfang März genießbar. Sie- werden dann holzig, hart nnd unbrauchbar. Es ist jeder-, mann anzuraten. sich nAren seinem Kartofselvorrat auch eine entsprechende Menge an Erdkohlrcrben und weißen Rüben anzulegen: dies ist deswegen von besonderer
Wichtigkeit, weil diejenigen Familien, die ihren Winter- kartoffelbedarf bezogen haben, auch dann nicht auf eine Nachlieferung rechnen können, wenn ihre Kartoffeln nicht halt- bar sind und zu faulen anfangen. Die Verantwortung hierfür muß ihnen überlassen bleiben. Wer mit seinen Kar- toffeln nicht bis Ende der Versorgungszeit (3. August 1918) ouskommt. hat ZU gewärtigen, daß ihm im nächsten Jahre die Eindeckung des gesamten Winterbedarfs nicht mehr er- laubt wird, sondern er gezwungen ist, seine Kartoffeln wöchentlich auf Kartoffelmarken zu empfangen.
)( Die Strafkammer in Gicß:n verurteilte am 11. k. M. den Dachdecker Andreas I u n g von hier zu zwei Jahren Zuchthaus und 5 Jahren Ehrverlust und den Sattler Karl Friedrich Krug und Weißbinder Nikolaus H o n b a u m. beide aus Offenbach am Main, zu je 2y, Jahren Zuchthaus und 5 Jahren Ehrverlust. Diese hatten bekanntlich am 20. bezw. 21. Septem- ber 1917 dem Hotelbesitzer Balduin Vogt dahier einen Treib, ricmen und mehrere Stallhasen entwendet und weiter versucht bei Kaufmann Franz Weber dahier zu stehlen. Jung wird sich demnächst vor demselben Gericht noch wegen zweier weiterer Hasendiebstähle.dahier, bei deren Ausführung er einen hiesigen jungen Menschen zum Diebstahl verleitete, zu verantworten haben.
Landwirtschaftliche Versammlung. Während des Krieges mußte naturgemäß die landwirtschaftliche Versammlungslättg- kcit erheblich eingeschränkt werden. In vielen Kreisen der Landwirtschaft besieht aber das Bedürfnis, nähere Mitteilungen zu erhalten über Fragen, die für die Landwirtschaft während und nach dem Krieg von besonderer Bedeutung find. Die durch die Verhältnisie bedingten Schwierigkeiten im landwirtschaft- lrchen Betrieb haben ebenfalls das Bedürfnis zu einer Aussprache der Landwirte mit ihrer landwirtschaftlichen Vernfsver- tretung heroorgerufen. Hierzu ist in einer von der Landwirt- schaftskammer auf morgen Dienstag, den 15. Januar 1918. nachmittags 114 Uhr zu Gießen im Gasthaus ..Großherzog" statt- findenden landwirtschaftlichen Versammlung, zu der alle Landwirte eingeladen sind, Gelegenheit. Die Versammlung wird ein- geleitet durch einen Vortrag des Herrn Oekonomierat Dr. Hamann- Darmstadt über .,Die Landwirtschaft während und nach dem Krieg" Im Anschluß daran ist allgemeine Aus^ spräche. Die Landwirte werden zur zahlreichen Beteiligung aufgefordert.
FC. Zurückgchcnde Weinprcisc! Wie bereits eine Anzahl Tageblätter mitgeteilt, behaupten die bis ins unendliche gestiegenen Weinpreise ihren festen Stand nicht mehr so als vor einigen Wochen. Besonders sind die Rotweine im Preisrückgang begriffen. Wie dem Lahnsteiner Tageblatt nun von befreundeter Seite zur Veröffentlichung mitge- tei't wurde, sollen alle Militärlieferungen auf Wein gekündigt sein, da unser Weinbedarf aus Rumänien gedeckt würde. Demgemäß werden die Weißweine auch einen: Preissturz entgegengeheu.
Ober-Erlenbach. Anläßlich des 25jährigen Amtsjuöi- läums des Herrn Bürgernreister K l i m m wurden ihm eine große Anzahl Glückwünsche und ehrende Anerkennungen zu teil. Am meisten erfreute ihn und die Gemeinde die Ehrung durch Verleihung des Silbernen Verdienstkreuzes Philipp des Großmütigen durch den Großherzog. Diese Auszeichnung überreichte Herr Kreisdrrektor Geheimrat Frhr. Schenk inmitten des versammelten Gemeinderates mit einer überaus ehrenden Ansprache. Möge der Herr Bürgermeister noch
viele Jahre in Frieden seines Amtes m ungeschwächier Gesundheit walten.
FC. Butzbach, 11. Jan. Vergangene Nacht wurde an dem Zug. der gegen 1 Uhr hier abgehen soll, der „Händler" Haupt aus Frankfurt am Main mit einer Frauensperson namens Schindelhütte von da durch die hiesige Gendarmerie abgefangen. Das Pärchen war mit zwei Rucksäcken, die 21 in Hochrveisel gestohlene Hühner und einen Hahn enthielten im Begriff, nach Gießen abzudampsen. Die Diebe wurden in Haft genommen. Sie scheinen eine große Anzahl von Hühnerdiebstählen m d« hiesigen Gegend auf dein Kerbhott a» baben^ * >
die Gemeinden Jphofen eine Astrte im Werte von 1.2 Millionen Mark. Thüngersheim von ca. 2 Millionen Mark. Randersacker von VA Millionen Mark. Escherndorf von ca. 1% Millionen Mark, Nordheim von ca. 2 Millionen Mark. Sommerach von nahezu 1 Million Mark die Stadt Würzburg von mindesten« 4 Millionen Mark eingehcimst. Die Gemeinden hatten vielfach drei Viertel bis voll Herbst.
FC. Vom Main, 8. Jan. Prinz Waldemar von Preußen der älteste Sohn des Prinzen Heinrich ist aus dem Hauptquartier konlmend zu Besuch bei den Fürstlich Leining'schea Herrschaften in Amorbach eingettoffen.
FC. Alsfeld, 10. Jan. Mehgermeister Helfenbein, dahier. hat eine Samme'stelle für frifchgeschosiene Krähen. Dohlen und Elstern, die als Nahrungsmittel dienen sollen, errichtet. Er zah't für Krähen 75 Pfennig, für Dohlen und Elstern je 50 Pfennig.
FC. Hirzenhain,- 9. Ja«. diesem Jahre sind 350 Jahre vnfltssen. seitdem das hiesige Eisenwerk, das für Hirzenhain urch die Umgebung von höchster Bedeutung ist. b-steht. Es wurde vou dem Grafen Ludwig von Stollberg gegründet und ging, nachdem es in Psenburgischen und dann wiederum tm Stollber- gischen Besitz gewesen, im Jahre 1869 in den Besitz der Familie Buderus über, die es von 1801—1869 bereits ia Erbpacht gehabt hatte.
Aus StarVenburq.
FC. Aus dem R»ed, 10. Jan. Dem Mühlenbcsitzer Gärtner in Slockstadt wurde der Betrieb geschlossen, weil er sich cls unzuverlässig erwiesen hat. — Nunmehr sind sämtliche Genreurden des Kreises Groß-Gerau in die Verdunklung-- zone einbezogen worden, sodaß fortan alle Jnnenbe'ench- tungen von Häusern und Fabriken abznblenden sind.
FC. Venshe'.m, 11. Jrm. Bei der letzten im hiesigen Stadt- walde ab^ehaltenen Holzversteigerung wurden ungewöhnlich hohe Preise erzielt: 100 Buchenwellen wurden mit 100 Mark bezahlt. Unter 160 Mark ging kein« Klafter Buchenscheit. Holz ab.
FC. Benshrlm, 11. Jan. Am 15. Jamrar d. I. tritt hier die Erhebung einer Btllettsteuer in Kraft, die für Theatervorstellungen aller Art, Kinos usw. erhoben wird. Die Steuer beträgt zehn Prozent des Eintrittspreises, mindestens aber 5 Pfg. für den Einzel-Einttittspreis.
FC. Bensheim. 9. Jan. Dir Milchpreise wurden nm 2 Pfg. pro Liter, also auf 42 Pfg., erhöht mit Rücksicht anf die g^stei- gsrten Produktionskosten. Außerdem wird damit gerechnet, daß die Erhöhung auch eine vermehtte Milchabtteferung, die leider m letzter Zeit sehr zurückgegangen, zur Folge hat.
AuS Rhcinhesie».
FC. Mainz, 9. Jan. Prälat Forschner, Pfarrer von St. Quintin, ist 75 Jahre alt gestorben. Vielfach journalistisch tätig, war er Gründer der katholischen Männervereine Hessens. Auf Katholikentagen und sonstigen größeren Versammlungen spielte er eine hervorragende Rolle. Nach dem Tode des Bischofs Haff, ner stand sein Name auch als Kandidat des Domkapitels auf der ^Vorschlagsliste, wurde aber von der Negierung gesttichen. In der Pfarrei St. Quintin wirkte er seit 1898 und war als Geistlicher eifrig tätig und sehr beUebt. Er war aus Dtenbeim ftr Rhetnhesien gebürtig
FC. Kvstheim, 10. Jan. Ein in der hiesigen kvtholrscheni Kirche aufgestelltes Lpferchtöckchen würbe erbrochen und seines Inhalts bemubt. Auch Teile der Weihnachtskrippe wurden stilntzt.
Aus HeffkN-Rassau. .
FC. Schierstrl«, 9. Jan. Zwei halbwüchsige Bursche» brachen gestern Abend burch das Hoftor in dsn Laden de- BäckermeisterS Hafsinger dahier ein, erbrachen die Kaffs mrd stibitzten daraus eine Brieftasche mit 231 Mark und daS übrige in der .Kaffe befindsiche Geld im Betrage von 300 Mark sowie eine Partie Brotkarten. Hassinger, der sich während der Zeit nebenan im Wohnzimmer befand, wollt« sich auf ein Geräusch hin in den Laden begeben und sah gerade noch, wie die jugendlichen Diebe die Türe hinter sich! zunrachten und auf die Sttaße eilten, wo sie in der Dunkel
heit unerkannt verschwanden.
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Verantwortlich für den politischen und lokalen Teil: Ott> Hirschel, Friedberg: für den Anzeigenteit: R. Hey ner Frredberg. Druck und Verlag der „Neuen LageKzertung^ A- G.. Jnedbero i. Ä


