Grane Gefahren.
Nomon ans der Gegenwart von M. Goutard - Schuck. H) s J. ! awji»n»tf verboten.
Aberuis ging sie entschlossen in des Vaters Arbeitszrminer um sich endlich eine ruhige Unterredung zu erzwingen.
Diesmal ließ sie sich nickt abweisen. Heute sollte der Vater ihr nicht wieder mit allerlei Ausflüchten entfommen.
Sir Edward Douglas säst an seinem Schreibtisch und war in ein Schriftstück vertck
„Papa?"
Er gab nicht g'eich Antwort . - w Helen ließ sich nicht irre macken. Ruhig b'ieb sie Linier seinem Stuhle stehen und n artete. Einmal Niustte er stck doch nmdreben.
...9^a, Kind? Was -n'-Ust Du? Du sollst nstich hier doch nicht stören. Du siehst, ich bin befchifttigt."
„Aber Papas Sei d^ch nickt so fremd zu mir. Hast Du nach denn rar nicht meir ik^?"
Die Augenlider des Va«-r-- - - nervös. Er gab sich
alle Miibe, streng am -.sck m ibm aber seinem verwöhnten Liebling gegenüber rep't schwer siel.
„Bin ich denn gar nickt mehr Deine Helen, Pa?" Schmeichelnd legte sie ihm die Arme um den Hals.
..Gerade weil ich Dich lieb habe, muß ich hart sein."
..Willst Du mich durchaus ung ucklich macken. Pa?"
„Run sei endlich mal vernünftig. Helen? Konun her. seh Dick und laß uns vernünftig sprechen. Sieh, ick könnte ic\ mit demselben Reckt sagen: Hast Du mich denn gar nicht mehr lieb? Denn Du willst uns doch verfassen, willst'nach Deutschland, wo Du mich nie sehen wirst. Na?"
„Aber Papal Ich will doch nicht nach Deutschland* Herr von Berkheim bleibt doch hier."
„Da siebt man wieder Deinen Kindskopf. Es ist doch selbstversta'nd'ich, daß W"rkbeim auch mal anderswo bin-' kommt. Er bleibt doch nicht immer Attache. Oder hast Du flar keinen Ehrgeiz?"
..Ach Ehrgeiz? Was Hab ich davon! Ich will Alfred
von Werkheini haben, denn ich ftebe ihn. Und wenn Du es nicht erlaubst, so werde ich sterben vor Gram, Papa!"
„Dummheiten? Es stirbt sich nicht so leicht.' Ich habe mit Mama gesprochen. Ihr reist in der nächsten Wock^ nach Italien, da wirst Du Deine dummen Gedanken bald vergessen."
Helen fuhr erschrocken zurück.
„Ich soll verreisen, Papa? Ich soll verreisen? Und mü Mama? Und fie weiß es schon und hat mir nichts gesagt? Also auch Mama gegen mich?"
„Aber Helen?" rief der Vater ungeduldig. „So nimm doch endlich Vernunft an. Wer ist denn gegen Dich? Sieh doch endUck ein, daß diese Verbindung unmöglich ist daß sie ein Unglück für Dich sein würde. Die Mama batte Dich aar nickt— von allem Anfang an nicht darin unterstützen sollen. Sie ist zn schwach gegen Dich gewesen."
Helen sah ihren Vater an, mit Augen, a r § säbe sie ihn zum ersten Male. Das alw war ihr Vater? Ihr Vater, der ibr bis jetzt jeden Wunsch ersiüllt hatte. Nun aber, wo es sich um etwas Ernstes, nur einen Herzenswunsch, um ihr LebenckLück handelte, nun war er hart. Nun erschien ihm sein Haß gegen alles fremde, feine Po'iftk wichtiger als das Lebensglück seines Kindes. Niemand liebte sie. uiunand fl^b sich auch nur ein klein st mig Mübe, sie zu verstehen. Sie hatte niemanden auf der Welt als ihn, als Alfred, also mußte sie zu ihm.
Sie machte noch einen Versuch.
Zärtlich bittend sah sie dem Vater in die hellen Grau- engen.
„Pava, lieber, guter Papa, versuch es tmck nur einmast Dich an den Gedanken zu gewöhnen. Sieh, ich Hab ibn doch so lieb."
Ihre Augen, ihre Stimme baten mit ihr. Sir Edward wandte den Kopf zur Seite.
„>ck>n wirst Du vergessen. Helen, aber nickt vergeben darfst Tu. daß eine Douglas kein Bürgwmädchen ist. Wir haben Rücksichten zu nehmen. Und später wirst Tu eiusehen
sind.n"^ mI)t ljüttC unö ^uren pajpnöen Gacken
Helen sagte nichts mehr. ( war ja.hoch alles nutzlos Sre senkte den Kopf und ging still.hinaus.
^ Zimmertür blieb sie einen Augenblick
Also das war alle Liebe, dck mn M ß> ompfunden Nremand gab sich auch nur die Must g sie verstehen zn wollet 2 can batte ste nur lreb gehabt nutz ihre Wünsche erfüllt so lange es sch um Kwdereien handelte. —
Sie griff sich an die Stirn.
Ma? sollte ste noch hier, wo nwn sie dock ni*t verstand' l , tnÖ _ f ° rt sollte fie, nach Italien! s^ort ans seiner äcahe? ^ahin, wo sie ihn nie mehr sah! Nein! Niemals!
Itnlckn ~ lC lUeITte ^° rt ‘ 9l&?r nict)t niit bn Mama nach
"... . 31! ihm, er wird wissen, was das beste ist.
Gleich wrll ick zu ihm. Und noch heute abend fahren wir nach Schottland und ick werde seine 'Frau."
Ja. ja! Das war das beste! Jetzt gVch mußte sie fort. ie durfte urcht warten, bis mau sie mit der Mama nach
Itali-m schickte.
r r ^? n Ehnder Hast eilte sie in ihr Zimmer und kleidete stch für den Ansgang an.
In - fieberhafter Eile suchte sie chr Geld -zusammen. Man mußte Geld haben, wenn nian reisen wollte und auch der Wagen kostete Geld, der sie zu ihm bringen sollte.
Ungesehen gelangt sie ins Freie. Ecke Grockwnor Sonare kam eine leere Auckdrosckke, ste stieg ein und befand stck wenig später in Half Moon Street.
Sie war noch nie hier gewesen, auch nicht in Bereitung ihres Bruders. Daß sie eine große llnklugheit beging, we-.in ste sich allein in die Wohnimg eines unverheirateten, lumnm Herrn begab, fiel ihr in ihrer Gemütsverfassung gar nicht ein. ' -
. Sie batte keinem andern Gedanken als ihn. Sie wollig zu ihm, der allein noch für sie da war auf der Welt,
^nitU'tznng w!ai
Danksagung.
Sur bfe vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem allzufrühen Hinscheiden meiner lieben Frau, unserer herwksiuten Mutter, meiner lieben Tochter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester und Schwägerin
Frau
Marie Engelter
geb. von Felten
insbesondere für die liebevolle Pflege der katholischen Schwestern, sowie für die zahlreichen Kranz- und Blumen penden jagen wir Allen auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank.
Fnedberg, den 6. Januar 1918.
Die trauernden Hinterbliebenen.
I. d. N.: I. Enaelter.
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Ich bringe hierdurch zur öffentlich m Kenntnis, daß am nächittn Mittwoch, den 9. l. Btts.. von vormittags 8 bis 12 Uhr. in den Läden der Cchweinemetzger dahier
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zur Ausgabe aelangt.
Die Rerchssteifchkarten sind vor- zuleqen.
Auf jede Zlei'chmarke werden 25 Er. Nindswnrst -um Preise von 11 Pso. ausgegeoen.
Die vo> stehende Verkaufszeit ist genau e,n;uhal!en.
Friedbero. den 7. Januar 1918,. Der Bürgermeister.
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