Die netten Angriffe bei Cnmbrai.
Brrli», 81. Dez. (WB.) Bet Cambrai erlitten die Engländer am 30. eine empfindliche Schwappe. Bei den im Heeresbericht vom 31. gemeldeten erfolgreichen deutschen Vorstößen südlich von Marcoing und nördlich von La Vac- yuerr- verloren die Engländer je 1200 und 1000 Meter Ge- lvnde. Die Engländer setzten sofort starke Kräfte zum Gegen- ftoH an, um die wichtige Stellung zuriükzuerobern. Allein ihre dicht aufeinander folgenden Sturmwellen erlitten bereits ini deutschen Sperrfeuer dessen eiserner Vorhang sich auf das erste Leuchtkugelzeichen hin automatisch senkte, schwere blutige Verluste. Den deutscheO Sturmwellen war es gelungen, sofort Maschinengewehre vorzubringen, deren Garben in den englischen Schiitzenschwärmen "blutig auf- räumten. So gelang es trotz rücksichtslosestem Masseneinsatz und schwersten Verlusten den Engländern nur, einen kleinen Teil der verloren gegangenen Gräben zurückzuerobern.
Amdrndttrq «nd Kochendorff.
DerNn. 81. Dez. (MTV.) Anläßlich des Jahreswechsels hat zwischen dem Chef des Generalstab des Feldheeres und dem Chef des Ddmiralstabs der Marine der nachstehende Telegrammwechsel stattgefunden:
An Admiral von Holtzendorff. .
Zum Jahreswechsel sende ich Ew. Exzellenz und der kaiserlichen Marine die herzlichsten Glückwünsche. Der gemeinsame Waffengang gegen Oesel und Dagö hat das Band zwi- Marine und dem Heer noch fester geknüpft. Die Wirkungen unseres U-Bootkrre^es brachten unserer Westfront eine wesentliche Entlastung. So'werden wir Hand in Hand im kommenden Jahre mit Gottes Hilfe die siegreiche Entscheidung erkämpfen.
gez. v. Hin den bürg. Deneralfeldmarschall.
An Generalfeldmarschall von Hindenburg.
Ew. Exzellenz danke ich für die an mich gerichteten, der Marine gewidmeten Worte und Wünsche zum Jahreswechsel von Herzen. Es wird uns ein weiterer Ansporn sein zur An. st>annunn aller Kräfte zu wissen, daß der A-Bowkrieg den un- vergleicklichen Kämpfern der hart bestürmten Westfront eine i ©eieTTtliche Entlastung gebracht hat. Möge das neue Jahr ' bem deutschen Volke die Früchte der herrlichen Siege feines tapferen Heeres zur Reife bringe».
gez. von Holtzendorff.
den und dem Sozialismus -um vollen Stege zu verhelfen. Das auf die Straße gegangene Volk richtet den letzten energischen Aufruf an die Demokraten Europas, damit sie sich der Arbeit für den allgemeinen Frieden anfchließen. Dieser Appell muß gehört werden.
Die Frirdensvrrhandlnngen.
Russische Urteile.
29. Dezbr. (SB. 8.) Meldmiq der WfTsfrurner Telelsrapbev-Asielltur. Die sozialpolitische Zeituilg ^Polseckanow", die unversöhnliche Feindin der Reorerunn der Sowjets, sieht sich gezwungen, deren ovfiere P»ulll onznerkennen. Sie schreibt: „Welche Gründe auch Deutschland zu einem Frieden durch Ver- siondmunp bestimmterl, die Tatsache sieht fest. D^llsch- l^nd hat eine greifbare Fassung vorpeschlaqen und den Wunsch mrsgedrücki, die Fnedensverbandlünpen zu begrünen. Eine Torheit wäre es. das Jahr 1916 zu wiederholen und Deutschland durch eine Zurückweisung seines Borichlaoes noch einen moralischen Sieh zu verschaffen. Eine Torheit w"re es. den Krieg fortzu eben, wenn der Friede durch eine Verständigung' möglich ist “
„Rowaja Sm a meinte: „Wir'stehen vor Handlungen Deutschlands, Oesterrei^-Ungarn, der Türkei und Bulgariens von ungeheurer Tragweite. Nicht mehr von den Tribünen, der Parlamente, sondern in der amtlichen Presse und am Verhandlungstische, wo die Vertreter der feindlichen Staaten, um den Frieden -m schließen. versichern sie ihre Geneigtheit zu einer Verstandi mng mit bestimm en Umrissen. Falls so Fort- schrilte Gemacht werden, so konnte nichts die Beeinlräch- trgung oder Hinausschiebung der Vechanolunq durch einen dritten rechtfertigen.
Die Fr edenskundg-brmg in Rußland.
Petersburg, 30. Dczbr. (W. B.) Meldung der Petersburger Telegraphen-Tgentur. Heute fand in Petersburg eine Massenkundgebung zu Ehren des Erfolges der Frie- densverhandlungea statt. Die Kundgebung begann um 10 Uhr vormittags und dauerte bis 5 Uhr nachmittags 11. <l nal-men mehrere hunderttausend Arbeiter, Soldaten und Matrosen teil. Der Zug setzte sich von oer Umgebung Petersburgs aus in Bewegung. Der Ncrvski Projpclt bildete ein Meer unter Fahnen und Schildern mit Liusschcrften. ^n geordneten Reihen marschierten die Arbeiter aus jeder Fabrik mit der Roten Garde an der Lp.tze, alle Militärs mit Musik und Waffen. Die Ut-Antr, die sich in Petersburg Lesinden, nahmen auch en der Kundgebung teil. Die Ausschriften zeigten in der größten Mehrzahl das Vertrauen in die vollständige vusrechtrrhaltung der Sowjets, die dem Lande den Frieden schenken. Insbesondere wurde ein allgemeiner demokratischer Frieden verlangt mit einem Aufruf an die eAropälscheu Völker, von ihrer Regierung die Teilnahme oh de» Friedensoerhandlungen zu erlangen. Unter anderem wurde besonders eine Zuschrift bemerkt, in der erklärt wird, man würde nur eine solche verfassunggebende Versammlung anerkennen, die mit den Sowjets und Volkskommissaren zusammengeheu würde. Viele Aufschriften sprachen sich gegen die Teilnahme der Führer und Freunde der Bourgeoisie an der verfaffung- gel*vude» Versammlung aus und forderten Matznahmen pegen Umtriebe und Sabotageverfuche. die gegen die Macht der Sowiets gerichtet würden. Die Kundgebung «luh »n Großen »gleit der Kundgebung vom 1. Mai 1917 von neuem die Einigkeit der Arbeiter Sol.
Bauern und Matrosen. Die Revolutionäre zeigen da a«rch *99taftulE« Entschlossenheit, dem allgemeinen Frie.
Was macht England?
Amsterdam, 31. Dez. (MTV.) Reuter meldet aus London: Der Londoner Korrespondent des „Manchester „Guardian" erklärt: Die britische Regierung betrachtet die von Deutschland und Oesterreich-Ungarn gestellten Friedensbedingungen für einen ernsten Schritt von seiten der Mittelmächte und hat die feste Absicht eine ernste, wohliiberlegte Antwor zu geben, sobald die Bedingungen offiziell überreich sind. Lloyd George hat bereits selbst seine Reise nach Frankreich festgesetzt, um mit Clemenceau zu verhandeln.
Diese durchaus unverbürgte Rachricht gab Veranlassung, daß einige Blätter mit dicken Buchstaben die Ueberschrift brachten. dass England bereit sei. an den Friedensverhandlungen teilzunehmen. Die „Frankfurter Nachrichten" fügten dem Tele, gramm hinzu, daß die Nachricht umso bedeutsamer sei. weil der . Manchester Guardian" ein Blatt sei. das als Stimme der Negierung benutzt werde. Das ist unrichtig, der ..Manchester Guardian" gehört zwar der herrschenden liberalen Partei an. er vertritt aber den altliberalen Standpunkt, der sich dem Feinde gegenüber eines gewissen Anstandes und eines Funkens von Gerechtigkeit, soweit dies in England überhaupt möglich ist. bedient. deshalb hat dieses Blatt mitunter sogar in einer Art Gegnerschaft zu der Negierung gestanden. Das Dementi ist denn auch auf dem Fuße gefolgt'
Haag, 1. Jan. Ein Rcutertelegramm meldet, der Umgebung Lloyd Georges sei nichts davon bekannt, datz dieser die Absicht babe. nach ^r^nkreich ?u gehen, um mit Elemenceau über die deutsch-österreichischen Friedensbcdingungen zu konferieren. j
Poris. 1. Fan. lWTB.) Meldung der Agence Havas. Donar Law und Chamberlain sind gestern abend hier einge- trossen.
Die Geldbsftirn wollen nicht.
Amsterdam, 81. Dez. (WTB ) Einem hiesigen Blatt zufolge meldet die ..Times" aus Wnfhmgton. Staatssekretär Lanstng teilte aus einer Iournalistenkonferenz mit, er habe über die Er- ’ klärnnq Ezernins in Bre^-Litowsk nichts zu sagen. Amtlich werde von ihr wahrscheinlich keine Notiz genommen werden.
Zm'i nrnfralr Stimmn Mn die Knky§!iuik.
Der Milttärtrittker des „Derner DuNd* betont in seinem Rückblick 1917. daß auch dieses Iahe abermals mit einem klaren strategischen Ergebnis ende, das sich politisch in der völligen Zersetzung des Krieges im Osten vusdrückte. Zur Frage ..Fort- schurr« oder Abbrach des Krieger" schreibt «: „Es wäre ver- messen, r^rauszuscrgen. ob der blutige Krieg einer allgemeinen Verständigung Platz mache, verwesen. weil über die' in den Krug eingetretenc Macht der Vereinigten Slta&fen noch keine Sicherheit beitebt. obwohl man «mrebmen dass der psycho- kagllche Augenblick gekommen sei. tu «eiche« Präsident Wilson als Vertreter der außereuropäischen trüm'i-chrenöea Vormacht die Initiative zur Herbeiführung der Weltfriedens ergreifen Iynnte._ Kommt wc dem Frühjahr keine Verständigung zu-
rr r n einer ho« ; M»rr Sdiminiifl!
Das Fiasko des Holzschiss Programms.
Amsterdam, 31. Dez. (WB.) Einem hiesigen Blatte zu*
folge erfährt die „Times" ans Washington: Kontreadmiral Bowles teilte in der Senatskommission für Scküfffabvtsan. gelegenheiten mit. dass der Plan. 1000 hölzerne Dampfschiffe zu bauen, undurchführbar sei, da man nicht über genug geeignetes Ho'z verfüge.
lltt^iand.
Die Berstaatlrckung der Danken.
Petersburg. 31. Dez. (WB.) Meldung der Peters- bürger Tel.°Agentur. In ehiec Sitzung der Vertreter der Privatbanken erkläre Pintasew, daß die Aktionäre der früheren Privatbanken fick der Staatsbank anschließen würden. Die Aktiva und Passiva der Privatbanken werden von der Staatsbank übernommen. Die Banken nebst dem Personal werden nicht aufgelöst, sondern sind her Staatsbank einverleibt worden. Die Interessen der k einen Ein- leger werden gewabrt bleiben. In den nächsten Tagen werden die Bankherren die Teilnobme von Kontrollkommissaren zwecks Kenntnisffabme der Bücher dulden müssen, welche von einem Sonderausschuß bevollmächtigt sind, die Auslieferung bestimmter Werte zu untersagen.
Die Nkrinne.
P^rkburg, 29. Dez. (WB.) Meldung der Peters- birrger Tetz-Agentur. Der Rat der Volksbeauftragten be- grüßte die Bildung einer wirk icheu Bolksregienmg in der Ukraine, indem er die Rüda der Arbeiter und Bauern als wirkliche Regierung der ukrainischen Volksrepublik ansieht un-d versprichst der neuen Regierung dieser Republik brüderliche Unterstützung irnd ferner, daß er ans ave Weise in den Kamps für den Frieden wie in der Angelegenbeit der Ueber- gäbe der Landgüter, Fabriken und sonstigen Werke und der Banken an die Arpeitermassen des ukrainischen Volkes und an die Regierung der Arbeiter-, Bauern- und Soldatenräte eintrcten wird. Es lebe die Brüder'ichfeit der Arbeiter, Bauern und Soldaten der Ukraine und Rußlands. Der Rat der Beauflagten des Volkes.
Petersburg, W. Dez. WB.) Meldung der Petersburger Tel.-Agentur. In der Sitzung vom 27. 12. erklärte der gesMftsführende Hmpffausschuß nüt allen gegen zwei Stimmen ohne Besprechung seine Zustiumrung zu der Politik des Rates der VoWbeanftrggten gegenüber der amtierenden Ruda.
stände, so müßten wir mit einer letzten und größten Kriegsentscheidung rechnen. Sie würde den Krieg zu seinen geographi. scheu Anfängen zurückführen, da die Zentralmächte die Offensiv, freiheit errungen haben und die Offensive nach Westen treiben können. Tritt der Weltkrieg in diese letzte Phase ein. könnt» ihm kein Ende bereitet werden, so wächst die Weltnot ins Ungemessene. Es scheint uns daher der Augenblick gekommen, auf der Schwelle des-Jahres nicht nur den Wunsch zu äußern, sondern auch die Forderung zu erheben, daß Europa dieses Letzte erspart bleibe. Hoffentlich kommt die Stunde, in der sich die zukünftigen Realpolitiker aller Länder mit den staatmännischen russischen Ideologen vereinigen, um dem Krieg ein Ende zu machen, der schon längst für den Frieden reif ist, und in dem jedes Volk, ob klein oder groß, sein Recht auf das Dasein mit unerhörten Opfern nachgewiesen hat."
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In einem ..Rückblick auf das Jahr 1917 und Ausblick auf das Jahr 1918" gibt Oberst Egli in den „Basler Nachrichten" folgende Ziffern über die Streitkräste der Entente:
Zm Winter 1917 haben die alliierten Mächte Anstrengungen gemacht, um ihre Ueberlegenheit über den Vierbund moch mehr zu vergrößern. Im Osten war die russische Armee von Kriegsbeginn bis in die ersten Monate des Jahres 1917 auf etwa 2780 Infanteriebataillone angewachsen. Nach einer auf amtliche Quellen gestützten Mitteilung in der „Nuova Antolo- gia" hatte die anfänglich kaum 40 Divisionen zählende ita- lienische Armee eine Stärke von W Millionen Mang mit 6000 Geschützen erreicht. Die englische Armee ist zu Beginn des Krieges mit 4 Divisionen und ohne schwere Geschütze auf dem Cchlachtfelde von Mons erschienen. Anfangs 1917 zählte sie in Frankreich und Flandern nahezu 70 Divisionen und eine unbekannte Menge von Geschützen aller Art. Frankreich konnte etwas mehr über 70 Divisionen im August 1914 in-den Kampf senden. Auch deren Zahl wurde bedeutend vermehrt, wozu noch die fast völlige Neuschaffung einer mächtig schweren Artlllcrio kam. Rumänien hat tm August 1916 600 000 Mann in den Kampf geworfen, die allerdings zu Beginn des Jahres 1917 schon etwa zur Hälfte außer Gefecht gesetzt waren. Auch Belgien. Serbien und Montenegro kamen kür die großen Ereignisse nicht mehr in Betracht. Aber alles zusammengerechnet war zu Beginn des Jahres 1917 auf Seiten der Alliierten eine solche Ueberlegenheit vorhanden, daß diese tatsächlich den Glauben haben konnten, daß das Jahr 1917 den endgültigen Sieg bringen werde, obwohl die Schlacht an der Somme bereits ein Ende genommen hatte, das nicht nur nicht den hochgespannten Erwartungen entsprach, 'sondern eher eine Steigerung der deutschen Widerstandskraft zeigte. Als dann das Frühjahr kam. folgte für die Alliierten eine Enttäuschung nach der anderen.
Zum Schluß seines Artckels sagt Oberst Egli: Und so muß map sick denn fragen, was hoffen die Alliierten noch zu erreichen. nachdem es ihnen nicht möglich gewesen, ist unter viel günstigeren Bedingungen die Mittelmächte zu besiegen?
Msn und Ifinr .Zmokratik" olm die..ste'heit des B.kiükikrdlkiieiö."
Der ..Eommercial u. Financial Chronicle" vom 3. Rovbr. gibt einen längeren Auszug aus der von dem Senator La Fol- lette vor der „Unabhängigen Liga" zu St. Paul gehaltenen Rede wieder, die die Zustände in der „Demokratie" des Herrn Wilson in einem merkwürdigen Lickt erscheinen läßt. Da eine freie Meinungsäußerung über die Kriegführung der Regierung dem Herrn Präsidenten unbequem ist. so soll La Follelte wegen feiner Angriffe aus dem Senat ausgestoßen werden. Eine besondere Kommission tagt z. Zt. zur Entscheidung dieser Frage.
„Die^ politischen Parteien", sagte La Follctte, „haben es leider nicht zu Wege gebracht, dem Volke eine verfassungsmäßige Regierung zu geben. Man vergißt, die Opfer, die. wir 1776 und 1861 für die Freiheit gebracht Haben! Die neuen Propheten des Patriotismus treten im Gewände von Himmelsboten auf. während sie gleichzeitig dem Teufel dienen. Die Regierung ist von Grund aus faul. Ich weiß, daß die Kerle, welche die Fahne am meisten geschwenkt haben — vollgesogene Geldverdiener dem Lande eine neue Demokratie aufzwingen wollen, eine Demokratie, die nicht Gleichheit und Freiheit zur Grundlage hat. sondern das Eeldverdienen."
Besonderes Interesse verdienen die Ausführungen La Fol- lettes über den Fall der „Lusttania". das „Recht" amerikanischer Bürger, auf munitwnsbeladeuen Schiffen zu fahren und durch ihre eigene Person diese Schiffe gleichsam zu decken. La Follelte erklärte, daß Deutschland vielleicht das „tppiscke R"cht" (technial rights) der Amerikaner (das Reifen auf Kriegsschiffen," die mit Munition beladen find) etwas unsanft behandelt habe, doch sei es nicht der Mühe wert gewesen, wegen dieses „typischen Rechtes" in den Krieg zu ziehen. Große Sensation verursachte die Aussage La Follettes. daß der Staatssekretär Bryan Wilson vor der Abfahrt der „Lusttania" darauf aufmerksam gemacht habe, daß sich auf dem Schisse Pulver für 6 Mil. krönen Schüsse befände. Ein Fahrgast, der auf einem fremden, mit Munition 1>sladenen Schiffe reise, befände sich tatsächlich auf „fremdem Gebiet". Auch sei er der Ueberzeugung, daß die amerikanischen Munitionelieferanten ihre Landsleute aufmunterten, auf diesen Schiffen zu fahren, um sie gewissermaßen gu schützen.
Die amerikanlscheu Zeitungen, darunter selbst der gemäßigte ..Springsield Republicrm" wüten natürlich gegen diese offenen Anschuldigungen des „Herrn Senators", aber sie widerlegen dadurch gleichzeitig aufs Gründlichste die Versicherungen des Herrn Wilson, daß er den ..Kriegspfad" nur betreten habe, um die bedrohte Demokratie und Freiheit der Völler vor Deutschland zy schützen.
ssrdbrhtiiklligjsrlipdk i» Gnattmla.
Amsterdam. 31. Dez. <WTB.) Das Reuterfche Bureau de. richtet aus Washiusion: Am Samstag zerstörte ein nenerliches Erdbeben Guatemala fast ganz. Es wird berichtet, daß alles in Trümmer liegt. 12b 000 Personen sind obdachlos Flottenadtei^ rmrgen erhielten den Befehl, Hilft zu leisten.


