Ausgabe 
5.12.1915
 
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daß Er in all ©einem Tun und Regieren vollkommen ist an Liebe und Treue und WeisheitI Es ist noch Keule so wie vor 3000 Jahren, als Moses, der Mann Gottes, dem versammelten Volke Israel zu­rief:Den Namen Jehovahs will ich aus- rufen: Gebt Majestät unserem Gott! Der Fels: vollkommen ist Sein Tun; denn alte Seine Wege sind recht. Ein Gott der Treue und sonder Trug, gerecht und gerade ist Er." (5 Mose 32 ', 3. 4.) Möchte Gott in dieser großen, ernsten Zeit Sein Ziel erreichen, daß Er unser Volk in Buße beugt, daß Er es zum Schuldbekenntnis bringt, daß Er den Hochmut zer- bricht, daß Er Raum schafft in den Herzen und Gewissen für das Evangelium der Gnade, damit es bei vielen zu einer wirklichen Lebenserneuerung kommt und damit unser ganzes Volk in Gottes- furcht gegründet werde! Es ist nur ein Name ge- geben, in welchem alles Heil beschlossen ist, alle Rettung, aller Segen für Zeit und Ewigkeit. Es ist der Name Jesu Christi, des Sohnes Gottes, des Heilandes der Welt.Und cs ist in keinem anderen das Heil, denn es ist auch kein anderer Name unter dem Himmel, der unter den Menschen gegeben ist, in welchem wir errettet werden müssen." (Apg 4, 12.) In diesem Namen, m Jesu Namen, ist auch für unser deutsches Volk ein weites Tor geöffnet zu Gnade, Sieg und Segen für Zeit und Ewigkeit. v. V.

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Lröerrsliedingung.

Das ist aber das ewige Leben, daß sie Dich, der Du allein wahrer Gott bist, und den Du gesandt hast, Jesum Christum, er­kennen." (Joh. 17, 3.)

Ist denn wirklich die Erkeiintnis etwas so Wichtiges, daß in ihr das ewige Leben bestehen kann? J

^e^ r * nicht manchmal die Erfahrung, daß lemaud viel von Gott weiß und doch ohne Liede uuo Gebet sein kann? (1 Kor. 13, 2.) Tarau, ist zu erwidern, daß der Herr hier freilich keine Verstandes- mäßige Erkenntnis, kein bloßes Wissen meint, sondern eine Übereinstimmung des Herzens mit Gott. Gottes- Erkenntnis ist gleichzeitig eine Anerkennung Gottes und darum ist Gotteserkenntnis die Voraussetzung der Gemeinschaft mit Gott. Gemeinschaft mit Gott aber ist eine Lebensgemeinschaft, in Wirk- lichkeit das ewige Leben selber. Die Seele des Menschen ,st zu und für Gott geschaffen. Sie findet daher erst in der Gemeinschaft mit Gott wahre Befriedigung und volles Genüge. Wie sehr irrte also der reiche Kornbauer, als er meinte, die reichen Erntevorräte seien für seine Seele Lebens- bedingung I Gotteserkenntnis ist die Bedingung der Heilserkenntnis; Heilserkenntnis ist die Bedingung des Heilsbesitzes. ß

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$ie blinde Marie.

Ein kleines Mädchen lag sehr elend in {einem -Bette und hatte in seiner Krankheit sogar das Augenlicht verloren. Seine Lehrererin besuchte es mid fragte teilnehmend:Bist du ganz blind, Marie?"

Ja," erwiderte es,aber ich kann Jesum sehen I"

Wie kannst du denn Jesum sehen?"

Mit dem Auge meines Herzens I" war dir Antwort.

Marie war ein blindes und doch glückliches Kind. Es kannte den Herrn Jesum.

Die Erkenntnis Gottes und des Heilandes Jesu Christi ist oft den Klugen und Weisen ver- borgen, aber den llnmüiidigen geofseubart.

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Versammlungs-Anzeigen.

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Bezirk Gtetzen. siadtmission Gießen, Löberstr. t 4 .

Jedm Sonntag 1 -/» Uhr: Sonntag-ichule: 4 Uhr: Jungirauen- >»k,n,S>,. Uhr: Versammlung 47, U6r: Ghnftliiier Bereit, mnger -»iänner 3Wf ,' 'Etnwch «-/»Uhr: Bibelstunde Jeden Freitag 8-/» Uhr: Gebet-stunde^ «oonntag. den S Dezember Nordeck und Wigmar: abend- 8 Uhr: Frauenftunde ,n «rünberg. 7. Dezember Aitenbuieck: S.: Kleinlinden.

Sitte zu beachten.

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«bÄfHsS?* trb 6et i ? ufpettor Veiel anstatt des -mvelkurses einige Tage nachmittags Bibelstunden, abends

Evangelisatidusversammlungen in G i e ß e n halten. Näheres wird noch bekannt gegeben.

Bezirk Lich.

Sich, Vereinshaus: Jeden Sonntag 12'/» Uhr: Sonn tagsschule; 4 Uhr: Jungfrauenstunde; 8 Uhr abends: Ver sammtung. Jeden Dienstag und Freitag Kriegsgebetsstunde 5. Dezember, nachmittags: Dorsgill; abends: .Holzheim 7. und 28. Dezember: Ettingshausen; 8. und 29. Dezember Oberbessingen; 9 und 30. Dezember: Burkhardsfelden; 14 Dezember: Villingen; 15.: Wohnbach; 16.: Watzenborn; 19 Dezember: Gemeinschaftskonferenz in Nidda, Texl: Joh. 1 , 15-18. 21.: Dorfgill; 23..- Langsdorf; 27.: Jahresfest

in Lich.

i ,.. 7,- - uvenos in yict).

Un3ciacn fur 6ic Nummern 1-4 bis zum 18. Dezember i>s. 3s. erbeten.