j.;g;e ich fkiitlaut, „das ist ja maljr, daß Jesus für mich gestorben ist." Sehr ernst und energisch rief sie mir nun zu: „Was willst du denn mehr, und was brauchst du mehr?" Beim Nachdenken über diese Frage und über die Tatsache: „Jesus starb für mich" kam es wie eine göttliche Erleuchtung und himmlische Offenbarung über mich: Das ist genug, und dann ist alles gut, wenn Jesus für meine Sünden gestorben ist. Nun erfuhr ich, was Nöm. 4, 25; 5, 1 geschrieben steht: „Christus ist um unserer Sünden willen dabingegeben und um unserer Gerechtigkeit willen auferweckt. Nun wir denn sind gerecht worden durch den Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren HErrn Jesuui Christ." Zwar ist mein Glaube erst schivach gewesen, und ich habe die Wahrheit, daß Jesus für mich gestorben ist, erfaßt, wie ein Ertrinkender nach dem Strohhalm greift Aber der HErr hat den kleinen Glauben belohnt mit Friede und Freude, die je länger, desto mehr ineiu Herz beglückte». Darüber sind jetzt über dreißig Jahre vergangen, aber aus diesem Fels des Heils habe ich nehmen dürfen Gnade um Gnade. Auch für dich, lieber Leser, ist es wahr:
„Jesus starb für dich,
Jesus starb für nach;
Ja, für uns alle starb der HErr,
Gottlob, Er starb für mich!"
G. M.
K
Welche Lieve.
Sterbend liebt Christus noch Seine Feinde/ sterbend übt Er Seine wunderbare Liebe, indem Er den Schächer vom Berderben errettet. Die Hände kann Er nicht mehr heilend und helfend über die Armen und Kranken ausbreiten, denn sie sind ans Kreuz genagelt, aber die Lippen kann Er noch für die Menschheit bewegen, Sein Herz kann sich noch für sie verwenden, Sem Blut kann Er noch opfern, Sein Leben für Seine Wibe-rjacher ausschütten. And
was Er in Seiner großen Liebe tun kann, das tu' Er. Alles gibt Er in heißem Liebesdrange für Seine Todfeinde dahin.
„O Liebe, wie groß und schon ist das Los,
An Deiner Gestalt sich zu weiden I Durch Dich, mein Gott, erlöset vom Tod,
Erquicken mich ewige Freuden."
So hat Er geliebt, so liebt Er noch. Wir sind nach unserem natürlichen Wesen Feinde Gottes. Die Gesinnung des natürlichen, irdisch gerichteten Herzens ist eine Feindschaft wider Gott. Unser Wille, unser unbekehrter Sinn, unsere Gelüste wider- streben dem Willen und Gesetz Christi und Gottes, und wir wollen gemeiniglich nicht, daß dieser Jesus über uns herrsche, nicht unser Herr sei. Wir lieben die Finsternis mehr als das Licht, da unsere Werke böse sind. Als gottfeindliche Menschen müssen wir aber ewig umkommen in der Verdammnis. Aber der HErr hat keinen Gefallen am Tode des Gottlosen. Darum geht Er uns dann nach auf unseren bösen Wegen, erweist uns auf unzählige Weise Seine unverdiente Liebe, nützt jede Gelegenheit, uns mit Seiner Liebe bekannt zu machen und uns durch Seine Liebesmacht an Sich zu ziehen. Und gelobt sei Sein Name, daß es Ihm in Seinem Werben und Gewinnen schon bei manchem gelungen ist, ihn zu überwinden. Dem teuren HErrn und Heiland steht heute alle Macht zur Verfügung, wie Er beim Abschied zu Seinen Jüngern sagte: „Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden." Aber nur selten macht Er Gebrauch von der Gewalt Seiner Stärke, Herrschaft und Allgewalt, aber viel übt Er die königliche Gewalt und Macht Seiner Liebe. — Er liebt auch dich, teurer Leser. Möchtest du diese Liebe nicht mit Gegenliebe beantivorten?
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Wer seine Missetat leugnet, dem wird nicht gelingen; wer sie aber bekennt und läßt, der wird Barmherzigkeit er- langen. (Spr. 28, 13.)
Versammlungs-Anzeigen.
Bezirk Gießen. Stadtmission Gießen, Cöberstr. 14.
Jeden Sonntag VI* Uhr: Sonntagsschule; 4 Uhr: Jungfrauenverein; 8‘/s Uhr: Versammlung; 4V-Uhr: Christlicher Verein junger Männer.
Jeden Mittwoch, abends 8'/» Uhr: Bibelstunde.
Jeden Freitag 8‘A Uhr: Gebetsstunde.
Sonntag, den 28. November: Beuern und Altenbuseck; abends 8 Uhr: Versammlung in Grünberg; 8‘/a Uhr: Wieseck; 2. November: Beuern.
Bezirk Bellnhausen.
Jeden Sonntag, nachmittags 2 Uhr: Versammlung im Dereinshaus.
Bezirk Alsfeld.
Sonntag, den 14. November, nachmittags: Maar und Lauterbach; abends: Alsfeld; 15.: Eifa; 16.: Schwarz;
Anzeigen für die Nuininern 40 -52 I
17.: Lingelbach; 18.: Alsfeld; 19.: Kirtorf, durch Ech». Luise-Gießen.
Sonntag, den 28. November, nachmittags: Maar und Lauterbach; abends: Alsfeld; 29.: Eifa; 30.: Schwarz;
1. Dezember: Lingelbach; 2.: Alsfeld; 3.: Kirtorf, durch Br. Keller-Bad Nauheim.
Bezirk £ ch.
Lich, Vereinshaus: Jeden Sonntag 12!®/* Uhr: vonn- tagsschule; 4 Uhr: Jungfrauenstuadc; 8 Ubr abends: Ver- sammlung. Jeden Dienstag nnd Freitag Kriegsgebetsstunde.
9. und 30. November: Dorfgill; 11. November und
2. Dezemver: Langsdorf; 16. November: Ettingshausen; 18 : Burkhardsfelden; 23.: Villingen; 24.: Wohnbach; 2:> : Watzenborn; 14.: Schotten, Erntedankfest; 21. November: Gemeinschaftskonferenz in Nidda, Text: Ebr. 10, 32—39.
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