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Entscheidung darüber bringt, ob das dir angebotene Heil nun auch wirklich dir zugute kommen soll: Bist du bereit, die volle Herrschaft deines Erretters in deinem Leben zu allen Zeiten, in allen Dingen und unter allen Umständen anzuerkennen? Jesus kann nur dann dein Retter sein, wenn du bereit bist, Ihn als deinen König und HErrn in dein Leben auf­zunehmen. Er hat ein Recht an die unbedingte Herrschaft über dich. Du gehörst Ihm rechtmäßig an als einer, der durch Ihn geschaffen wurde. Du gehörst Ihm an als ein um den Preis Seines eigenen Blutes Losgekaufter. Bist du bereit, diese heiligen Anrechte, die Jesus an dich hat, fortan unbedingt anzuerkennen? Jesus stellt um der Rechte willen, die Er an dich hat, um Seiner

Liebe willen zu dir, um Seines Retterwerkes willen, das Er an dir tun will, die Frage, ob du bereit bist, Seiner ewigen Macht und Majestät fortan dich aufs völligste zu unterwerfen. Er kann nicht weniger fordern als dies. Um der Tiefe deines Falles willen, um der Größe Seines Opfers willen, um der Herrlichkeit der Ziele willen, zu denen Er dich emporheben will, muß Er dich haben, 'dich selbst, deine ganze Persönlichkeit, dein Herz, deine Liebe, deinen Willen. Jesus kann dir nicht helfen. Er

kann nicht dein Arzt und Heiland, dein Hirt und Führer sein, wenn du Ihn nicht als deinen HErrn anerkennst. Er muß mit innerer Notwendigkeit foidern, daß du allem absagst, um Ihm anzu­

gehören.

Ist dir nun das Wagnis einer so vollen

Selbstaufgabe und einer so vollen Unterwerfung und Hingebung an deinen Erretter nicht zu groß? Bist du bereit, alle deine Wünsche und Zukunfts- Hoffnungen und Ideale ihm zu Fuße zu legen? Darf Ec fortan mit dir machen, was Er will? Kannst du es Ihm zutraue,i, daß Er all Seine Macht über dich nicht mißbrauchen wird, sondern daß Er sie gebrauchen wird, um dir zu helfen, um dich ^ zu segnen, um dich unter Seinem Zepter höchstem Besitz und Genuß eines neuen Lebens entgegenzuführen? Die Forderung der Unter­werfung unter den Gehorsam Christi soll dir kein harter Zwang, kein gesetzliches, unvermeidliches Muß lein, sondern freuen sollst du dich, daß ein so Gewaltiger und Herrlicher da ist, der um dich wirbt, daß ein solcherKönig an Liebe" mit mächtig werbender Liebe dich sucht, um Sich auf ewig mit dir zu vereinigen. Aus jenen Heilandsworten, die eine volle Hingebung an Ihn fordern, sollst du kein Gesetz heraushören, sondern du sollst darin das Brennen und Glühen Seiner großen Jesusliebe spüren, die in den Besitz ihres Gegenstandes sich mit nichts und niemand teilen will. Du sollst es alv eine große wunderbare Huld und Gnade preisen, daß die allmächtige Hand deines Erretters sich auf dich legen will, um dich aus deiner Zerrissenheit und aus deinen Wirren freundlich und sicher zum

Licht und zum Frieden zu führen. Es soll dir ein Gegenstand höchster Freude und Dankbarkeit sein, l^esu dich mit deinem ganzen Herzen und Leben zum einzigen, ewigen und völligen Eigentum hin- geben, dich Ihm unterwerfen zu dürfen.

Das schließt allerdings den völligen und tiefen Bruch mit dem Sündendienst ein. Scharf und völlig schließen der Dienst Christi und der Dienst der Sünde und Eitelkeit einander aus. Die Lust und Freude am HErrn kann da nicht einkehren, wo Augenlust und Fleischeslust ihre Stätte behalten sollen. Wo man mit Lieblingssündcn und veralteten Lebensgewohnheiten um Christi willen nicht brechen will, da ist die Er- kenntnis und Aneignung des Heiles in Christo eine Unmöglichkeit. Hier liegen geheime und offenbare Hindernisse, die Tausende von elenden ukid unglück- lichen Menschenkindern nicht zum Heil und Frieden in Christo kommen lassen. Aber es gibt hier nur ein Entweder Oder. Entweder du bist bereit, in der Kraft der dir angebotenen Gnade mit der Sünde in jeder erkannten Form und Gestalt bis ins innerste Herz hinein zu brechen und dich lauter- lich dem Lichte und der Wahrheit in Christo zu­zuwenden, oder es gibt keine Hoffnung auf Errettung für dich. Du kannst nicht deine Sünde behalten und gleichzeitig die Hoffnung auf Errettung. Gründ- liche- lauterliche Bereitwilligkeit, sich zu scheiden von Wollust, Weltlust und Weltfreundschaft, sich zu scheiden von dem Dürsten und Trachten nach dem, was auf Erden ist, ist Bedingung für den Besitz und Genuß des Heils in Christo. G. N.

Zufall oder FZewaHrung?

Ein Rittmeister, der als ein Bekenner seines Heilandes vor hoch und niedrig bekannt ist, war während der Kämpfe in Nordpolen es war noch vor der zehntägigen Winterschlacht in Masuren in der vordersten Linie am Feinde. Seine Eskadron wurde in ein Dorf vorgeschoben, welches, in einem tiefen Grunde gelegen, für einen Überfall des Feindes überaus einladend war. Der Befehl lautete, in diesem Orte für die Nacht zu bleiben. Der Ritt­meister erreichte den Ort spät abends in der Dunkel­heit. In klarer Erkenntnis der großen Gefahr man stand einem weit überlegenen Feinde gegenüber ordnete er alles an, was möglich war zur Sicher­heit, und befahl seine Eskadron dem Schutze Seines allmächtigen HErrn. Er sollte am nächsten Morgen um acht Uhr dort aufbrechen. Jedoch er entschloß sich, schon um sieben Uhr abzumarschieren. Er hatre erst wenige Minuten das Dorf verlassen, als plötzlich drei feindliche Schwadronen von drei Seiten in das Dorf eindrangen. Sie kamen zu svät, das Nest war leer. War das Zufall oder war das göttliche Führung in der Erhörung der