unb ebenso bestimmt wie im grauen Altertum au die Herzen und Gewissen der Menschen, hoch und niedrig, und sie macht ihre göttliche Autorität überall geltend.
Auch jetzt in dem furchtbaren Weltkrieg ist die Bibel, ganz oder teilweise, das meist gelesene Buch unter alle» Büchern. Groß ist die Zahl derer, die daheim oder draußen, in den Schützengräben und in Lazaretten und Gefangenenlagern, Gott durch Sein Wort zu ihren Herzen und Gewissen reden lassen. Und wie viele mögen es schon sein, denen Gott in den dreizehn Monaten des blutigen Krieges in Seinem Worte begegnet ist, denen Er durch Jesum Christum, Seinen Sohn, eiviges Heil und ewiges Leben, Trost und Frieden geschenkt hat!
Laß mich dich denn fragen, ob das ewige Wort Gottes auch in deinen Händen ist. Und liest du es im Bewußtsein, daß Gott hier §u_ bir spricht und daß für dich hier Leben oder Tod, Segen oder Fluch zu finden? Ja, durch Sein Wort begegnet dir Gott heute als Retter, oder einst, am Tage des Gerichts, als Richter. Und Sein Wort wird dir dann das Urteil sprechen für alle Ewigkeit.
Geliebter Leser, laß in diesen ernsten Tagen, da Gott so deutlich und so gewaltig durch den Weltkrieg zu uns redet von der Hinfälligkeit aller Menschen und von der Eitelkeit und Nichtigkeit aller Dinge, auch vor allem durch Sein ewig bleibendes Wort zu deiner Seele reden. Nimm Ihn auf und an als deinen Etlöser und Herrn, den Er dir hier in Seiner Gnade und Wahrheit vor Augen stellt: Jesum Christum, den Sohn Gottes Dann zieht Friede ein in dein Herz und Trost und Kraft in deine Seele, und ewiges Leben ist dein gewisses Teil mit ewiger Seligkeit und Herr- lichkeit. ^
Die Huelke.
„Wer des Wassers trinken wird, das Ich ihm gebe, den wird ewiglich nicht dürsten; sondern das
Wasser, das Ich ihm geben iverde, wird in ihm ein Brunnen des Wassers iverden, das in das ewige Leben quillt." (Joh. 4, 14)
Was ist das Wasser, das Jesus gibt? Es ist etwas, ivas den Durst der Seele stillt; das geht aus obigem Wort Jesu hervor. Durst ist ungestilltes Bedürfnis. O, wie viele Bedürfnisse hat dieMenschen- seele! Was möchte sie nicht alles haben! Der natürliche Mensch sucht seine Befriedigung in den Dingen dieser Welt. Genuß, Geld, Ehre, Macht sind die Ziele, denen die Menschen uachftreben. Aber was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nehme doch Schaden an seiner Seele? Einzelne trachten nach Höherem, nach Wissen und Können. S e sehen vielleicht auf solche herab, die nur materielle Ziele verfolgen, und halten sich für Edelmenschen. Aber die Erfahrung lehrt, daß weder Genuß noch Geld, weder Ehre noch Macht, weder Wissen noch Können die Menschenseele voll befriedigen können. Wie mancher erreicht das Ziel gar nicht, das ihm vorschwebt, und wer's erreicht, kan» es verlieren und fühlt sich dann doppelt elend. Und wer's etwa weit gebracht und ein hohes Ziel erreicht hat, ist damit doch nicht voll befriedigt, wenn er keine Frucht für die Ewigkeit davon erwarten kann und doch sterber muß. Die Welt kann also den Durst der Menschenseelen nicht wahrhaft stillen; Jesus aber kann es. Er ruft in die Menschheit hinein: „Wen da dürstet, der komme zu Mir, und es trinke, wer an Mich glaubt!" Er ist es, von dem Ströme lebendigen Wassers ausgehen. Was ist das? Es ist zunächst Sein Evangelium, das Wort Gottes. Wie süß und erquickend ist's für dürstende Seelen! Und wer es im Glaube» an- nimmt, bekommt H e i l i g e n G e i st. „Das sagte Er aber von dem Geist, welchen empfangen sollten, die an Ihn glaubten." So heißt esJoh.7,39 eben mit Beziehung auf die Ströme des lebendigen Wassers, die von Seinem Leibe kommen und die denen Lebenswasser zuführen, die gläubig und verlangend zu Ihm kommen und so Seiner Einladung folgen.
Vers anrnriungs-Anzeigen.
Bezirk Gießen. Stadtmission Gießen, Löberstr. J4.
Jeden Sonntag 1V« Uhr: Sonntagsschule; 4 Uhr: Jungfrauenverein;, 8V- Uhr: Versammlung; 47* Uhr: Christlicher Verein junger Männer.
Jeden Mittwoch, abends 872 Uhr: Bibelstunde.
Jeden Freitag 872 Uhr: Gebetssttmde.
Sonntag, den 12. September, abends 8 Uhr: Grünberg. In Nordeck und Wißmar Frauenversammlungen.
Versammlungen srir Frauen und Jungfrauen
durch Schwester Anna.
Sonntag, den 29. August: Fauerbach bei Ostheim und Niederweisel. .
Anzeigen für die Nummern 37—40
Sonntag, den 5 September, nachmittags: Großenlinden abends: Leihgestern; Montag, den 6.: Münchholzhausen: Dienstag, den 7.: Hörnsheim; Mittwoch, den 8.: Kinzenbach: Donnerstag, den 9.: Allendorf.
Bezirk Bellnhausen.
Sonntag, den 15. August, nachmittags 2 Uhr: V« sammlung in Bellnhausen.
Sonntag, den 22. August: Versammlung im Freie« in Odenhausen.
Sonntag, den 29. August, den 5. und 12. September, nachmittags 2 Uhr: Versammlung in Bellnhausen.
bis zunr 29. August ds. Is. erbeten.


