Ausgabe 
18.7.1915
 
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kräftigsten Heilmittel mannigfachster Art ;e nach deinen Umständen und Verhältnissen nimmst? Wie kannst du auf diese Fragen antworten?

Was findest du in der Mibel, deine Ließe oder Koltes Liebe?

.Zwei Männer hatten eines Tages eine Unter­redung. Im Verlauf derselben fragte der eine: Lesen Sie auch in der Bibel?"Ja," entgegnete der Gefragte,ich tue es ab und zu. Aber wenn ich ehrlich sein und die Wahrheit sagen soll, so habe ich nichts davon. Ich fühle, daß ich Gott nicht liebe."Auf die gleiche Art habe ich auch in der Heiligen Schrift gelesen," antwortete der andere,aber dann entdeckte ich, daß mich Gott liebte. Das gewann mein Herz, und ich fand in Seiner Liebe Frieden."

Diese Bemerkung diente dazu, dem Manne die Augen zu öffnen, daß er nun Gottes Wort mit anderen Augen las und gezogen wurde, Gottes Gnade zu suchen. Von Gottes Gnade und Liebe lesen wir in der Heiligen Schrift:Die Gnade Gottes ist erschienen heilbringend für alle Menschen." Und weiter:Als die Güte und die Menschenliebe II unseres Heiland-Gottes erschien errettete Er uns." sTit. 2, 11; 3, 4. 5)

Wo und wie die Rettung geschah, das sagt dem Gläubigen das Evangelium von Jesu Christo, von Seinem Kreuzestode und von Seiner Auferstehung.

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Hin Zeugnis für die Möek.

Ein Gelehrter in Peking, China, stellte eine genaue Untersuchung des Neuen Testaments an und

wurde gründlich bekehrt. Er kam nach der Betrieb»- stelle der Bibelgesellschaft in Peking und sagte, er sei völlig davon überzeugt, daß die Wahrheit und der Wert dieses Buches China umwandeln würden. Er hatte verschiedene Glaubensbekenntnisse geprüft, aber nur dies eine hatte den Klang der Wahrheit. Er wollte seinen Freunden das Neue Testament senden und fragte, ob er fünfzig oder fünfhundert Exemplare bekommen könne. Schließlich kaufte er 5584 Exemplare des Neuen Testaments, einige da- von in elegantem Ledereinband für einflußreiche Freunde. Er bezahlte für alles und ließ schöne Seidentücher^ anfertigen, um dieselben zu begleiten. Auf diese Seidentücher ließ er in Scharlach, und Goldbuchstaben sein Zeugnis für dieses kostbare Buch schreiben.

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Komm und stest!

ch kam und sah, und ich war überwunden, ein Zweifel und kein Widerspruch hielt Stich, Ich habe Jesum, Er hat mich gefunden,

Was sonst mir wert und wichtig, das verblich.

Ich kam und sah, wie Er für Gott gestritten, Zu machen Sein Gesetz und Seine Ehre groß, Wie Er am Kreuz für meine Schuld gelitten, Zu sichern mir ein ewig selig Los.

Ich kam und sah, sah Ihn in Seiner Schöne Und mich in meines Jchs Erbärmlichkeit,

Ich kam zu Ihm, daß Er mein Leben kröne, Im Staub gebeugt Hab' ich es Ihm geweiht.

Ich kam und sah, anbetend bleib' ich stehen Bor Jesu Liebe heil'ger Wundermacht,

Dort vor des Lammes Thron werd' ich erst sehen, Was Er an mir, was Er für Gott vollbracht.

Jesus in mir.

(Aus dem Themabüchlein des Jugendbundes.) Montag, den 19. Juli. Durch den Glauben. Eph. 3,

16-21.

Dienstag, den 20. Juli. Die Bedingung. 1 Joh. 3,

2124.

Mittwoch, den 21. Juli. Er sucht Einlaß. Offb. 3, 20:

Luk. 19, 1. 10.

Sonnabend, den 24. Juli. Röm. 8, 814. Sonntag, den 25. Juli. Christus in mir. Joh. 15, 111.

Donnerstag, den 22. Juli. Leben in Ihm- Gal. 2, 20. Freitag, den 23. Juli. Jesu Ziel. Joh. 17, 2026.

Der innewohnende Geist.

Venn weiche der Seift öottes treibt, die find Sones Kinder. Denn ihr habt nicht einen knechtischen Seift empfangen, daß ihr euch abermal fürchten müßtet, sondern ihr habt einen kindlichen Seift empfangen, durch welchen wir rufen: flbba, lieber Vater! Derselbe Seift gibt Zeugnis unserem Seifte, daß wir Sones Kinder find." Röm. 8, 1416.